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      <title>Flüssiges Gebet</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Klgl 2, 2.10–14.18–19    Samstag, 12. Woche     
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vernichtet hat der Herr ohne Mitleid alle Auen des Jakob. Er hat in seinem Grimm niedergerissen die Festen der Tochter Juda, zu Boden gestreckt und entweiht das Königtum und seine Fürsten. 10 Stumm sitzen auf der Erde die Ältesten der Tochter Zion; sie haben Staub auf ihr Haupt gestreut, sich mit Sacktuch umgürtet. Es neigen ihr Haupt zur Erde die Jungfrauen von Jerusalem. 11 Meine Augen vergehen vor Tränen, mein Inneres glüht, mein Herz ist zu Boden geschüttet über den Untergang der Tochter meines Volkes, da Säuglinge und Kindlein verschmachten auf den Plätzen der Stadt. 12 Zu ihren Müttern sagen sie: Wo ist Brot und Wein?, während sie wie tödlich Verwundete verschmachten auf den Plätzen der Stadt, während ihr Leben aushaucht auf dem Schoß ihrer Mütter. 13 Was soll ich dir vorhalten, womit dich vergleichen, Tochter Jerusalem? Was soll ich dir gleichstellen, um dich zu trösten, Jungfrau, Tochter Zion? Denn groß wie das Meer ist dein Bruch. Wer kann dich heilen? 14 Deine Propheten schauten dir Trug und Schales. Sie deckten deine Schuld nicht auf, um dein Geschick zu wenden. Sie schauten dir Sprüche von Trug und Verführung. 18 Schreie laut zum Herrn, o Mauer der Tochter Zion! Lass Tränen fließen wie einen Bach Tag und Nacht! Gönne dir keine Ruhe, dein Auge lasse nicht ab! 19 Steh auf, klage in der Nacht beim Beginn der Nachtwachen! Schütte wie Wasser dein Herz aus vor dem Angesicht des Herrn! Hebe deine Hände zu ihm empor für das Leben deiner Kindlein, die vor Hunger verschmachten an allen Straßenecken!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Lesung aus dem Buch der Klagelieder ist gut gewählt. Die vergangenen Lesungen haben uns vom Niedergang Jerusalems und der Deportation der Bevölkerung berichtet. Heute wird geklagt. Die Lesung gibt einen Raum für den Schmerz.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Flüssiges Gebet
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendjemand hat einmal vom flüssigen Gebet der Tränen gesprochen. Wenn wir Tränen als „flüssiges Gebet“ verstehen, verändert das unseren Blick auf die Trauer und den Schmerz komplett. Tränen sind dann keine Schwäche mehr und kein Zeichen dafür, dass wir nicht genug glauben. Im Gegenteil: Tränen sind die ehrlichste Sprache der Seele.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tränen brauchen keine Worte: Manchmal sind wir so erschöpft oder verzweifelt, dass uns die Worte fehlen. Gott zu bitten: „Lies meine Tränen“, nimmt uns den Druck, im Gebet „funktionieren“ oder kluge Sätze formulieren zu müssen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tränen reinigen: Wie ein Bach, der Dreck und Geröll mitreißt, so schwemmen Tränen die aufgestaute Bitterkeit und den Druck aus uns heraus. Sie machen die Seele wieder weich, wo sie starr und verkrustet war.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gott sammelt sie: In den Psalmen gibt es diesen tröstlichen Vers: „Sammle meine Tränen in deinen Krug; ja, du hast sie gezählt“ (Psalm 56,9). Keine einzige Träne fließt unbemerkt an Seinem Herzen vorbei.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn das Herz voll ist und die Worte fehlen, ist der Bach der Tränen oft der direkteste Weg zu Gott. Er versteht diese Sprache fließend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild: 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           pexels-photo-4584404
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            / Ketut Subiyanto
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Zerstörte Sicherheiten</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           2 Kön 25, 1-12  Freitag, 12. Woche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im neunten Jahr der Herrschaft Zedekias, am zehnten Tag des zehnten Monats, kam Nebukadnezar, der König von Babel, mit seiner ganzen Streitmacht vor Jerusalem. Er belagerte es und sie bauten ringsum Belagerungswerke gegen die Stadt. 2 So blieb die Stadt belagert bis zum elften Jahr des Königs Zedekia. 3 Am neunten Tag des vierten Monats, als der Hunger in der Stadt drückte und das Volk des Landes kein Brot mehr hatte, 4 wurde eine Bresche in die Stadtmauer geschlagen. Da flohen alle Krieger in der Nacht auf dem Weg durch das Tor zwischen den beiden Mauern beim Garten des Königs, obwohl die Chaldäer die Stadt ringsum eingeschlossen hielten; und sie schlugen den Weg zur Araba ein. 5 Doch die Streitmacht der Chaldäer setzte dem König nach und sie holten ihn in den Steppen von Jericho ein; seine ganze Streitmacht aber hatte sich von ihm zerstreut. 6 Sie nahmen den König gefangen und brachten ihn zum König von Babel nach Ribla; dort sprach man das Urteil über ihn. 7 Die Söhne Zedekias machte man vor seinen Augen nieder; dann blendete man Zedekia, legte ihn in Bronzeketten und brachte ihn nach Babel. 8 Am siebten Tag des fünften Monats, das war das neunzehnte Jahr des Königs Nebukadnezar, des Königs von Babel, kam Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, ein Diener des Königs von Babel, nach Jerusalem. 9 Er verbrannte das Haus des HERRN und das Königshaus und alle Häuser von Jerusalem; jedes große Haus verbrannte er im Feuer. 10 Und die ganze Streitmacht der Chaldäer, die beim Obersten der Leibwache war, riss die Mauern rings um Jerusalem nieder. 11 Den Rest des Volkes, der noch in der Stadt geblieben war, und die Überläufer, die zum König von Babel übergelaufen waren, und den Rest der Handwerker verschleppte Nebusaradan, der Oberste der Leibwache. 12 Von den Ärmsten des Landes aber ließ der Oberste der Leibwache einige als Weinbauern und Ackerbauern zurück.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Lesung beschreibt einen der dunkelsten Tiefpunkte der biblischen Geschichte: Die Belagerung und den endgültigen Fall Jerusalems, die Blendung des Königs Zedekia nach der Ermordung seiner Söhne, die systematische Zerstörung des Tempels und den Beginn des babylonischen Exils. Nur die Ärmsten des Landes werden als Wein- und Ackerbauern zurückgelassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Er verbrannte … alle Häuser von Jerusalem
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jerusalem galt den Menschen damals als unzerstörbar – dort stand der Tempel, der Wohnort Gottes. Man wiegte sich in einer trügerischen Arroganz: „Uns kann nichts passieren, Gott ist auf unserer Seite.“ Doch die Mauern fielen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Er verbrannte … alle Häuser von Jerusalem
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Bericht von der Zerstörung Jerusalems zeigt mir: Wenn wir Gott auf ein Gebäude, auf starre Traditionen reduzieren, entfremden wir uns von der lebendigen Beziehung zu ihm. Gott lässt die Illusion unserer scheinbaren Sicherheiten einstürzen, damit wir wieder Ihn suchen und nicht nur Seine Gaben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Für Heute
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen erleben, dass vertraute Strukturen ins Wanken geraten: politische Unsicherheiten, Kriege, gesellschaftliche Spannungen, wirtschaftliche Sorgen oder persönliche Krisen. Viele fragen sich, was Bestand hat. Die Lesung aus dem Buch der Könige erinnert daran:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            •            Kein menschliches System ist unerschütterlich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            •            Erfolg und Wohlstand sind keine Garantie für Sicherheit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Für Heute
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Lesung ist kein Text zum Wohlfühlen, sondern ein Weckruf. Er zeigt, dass Gott radikale Ehrlichkeit fordert. Wenn unsere äußeren Tempel und Mauern brennen, bleibt die Frage: Was trägt uns, wenn alles wegbricht? Die Antwort der Bibel lautet: Nicht unsere Macht oder unsere Institutionen, sondern allein die Treue Gottes, die selbst in den Ruinen mit den „Ärmsten des Landes“ wieder von vorne beginnt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            pexels-photo-15070507 /
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehmet Turgut Kirkgoz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Ganz wie sein Vater</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           2 Kön 24, 8-17 Donnerstag, 12. Woche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Achtzehn Jahre alt war Jojachin, als er König wurde, und drei Monate regierte er in Jerusalem. 9 Er tat, was böse war in den Augen des HERRN, ganz wie sein Vater getan hatte. 10 In jener Zeit zogen die Knechte Nebukadnezars, des Königs von Babel, gegen Jerusalem herauf und die Stadt wurde belagert. 11 Auch Nebukadnezar, der König von Babel, kam zur Stadt, während seine Knechte sie belagerten. 12 Da ergab sich Jojachin, der König von Juda, dem König von Babel, er, seine Mutter, seine Knechte, seine Obersten und seine Hofbeamten; und der König von Babel nahm ihn im achten Jahr seiner eigenen Herrschaft gefangen. 13 Er holte von dort alle Schätze des Hauses des HERRN und die Schätze des Königshauses heraus und zerschlug alle goldenen Geräte, die Salomo, der König von Israel, im Tempel des HERRN angefertigt hatte, wie der HERR es vorausgesagt hatte. 14 Er verschleppte ganz Jerusalem, alle Obersten und alle kriegerischen Männer, zehntausend Gefangene, dazu alle Handwerker und Schlosser; niemand blieb zurück außer den Ärmsten des Volkes des Landes. 15 Er verschleppte Jojachin nach Babel; auch die Mutter des Königs, die Frauen des Königs, seine Hofbeamten und die Mächtigen des Landes führte er als Gefangene aus Jerusalem nach Babel. 16 Alle wehrhaften Männer, siebentausend an der Zahl, und die Handwerker und Schlosser, tausend an der Zahl, lauter kriegstaugliche Männer, führte der König von Babel gefangen nach Babel. 17 Dann machte der König von von Babel den Mattanja, den Onkel Jojachins, an dessen Stelle zum König und änderte seinen Namen in Zedekia.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Lesung beschreibt eine der dunkelsten Stunden in der Geschichte des Volkes Israel: die erste Belagerung Jerusalems durch den babylonischen König Nebukadnezar im Jahr 597 v. Chr., die Kapitulation des jungen Königs Jojachin (der gerade einmal drei Monate regiert hatte) und die erste große Deportationswelle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ganz wie sein Vater getan hatte
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jojachin ist erst 18 Jahre alt, als er den Thron besteigt. Er regiert nur drei Monate. Er tat, was böse war in den Augen des HERRN, ganz wie sein Vater getan hatte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ganz wie sein Vater getan hatte
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Text aus 2. Könige 24 zeigt eindrücklich, wie tief die Spuren sind, die Eltern und Vorbilder im Leben der nächsten Generation hinterlassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jojachim übernahm unreflektiert die Verhaltensweisen und die gottlose Haltung seines Vaters Jojakim. Er wurde so geprägt, dass er die gleichen Fehler wiederholte – mit fatalen Folgen für sich selbst und das ganze Volk.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Nicht wie sein Vater getan hatte
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bibel zeigt zwar die Tragik negativer Vorbilder, aber sie ist auch voll von Beispielen, bei denen Menschen sich entschieden haben, eben nicht in die Fußstapfen ihrer Väter zu treten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Nicht wie sein Vater getan hatte
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Gegenbeispiel: Jojachims Urgroßvater war der gütige König Joschija (Lesung von gestern) Dessen Vater Amon war grausam und tat, was dem Herrn missfiel – doch Joschija entschied sich bewusst für einen anderen Weg, suchte Gott und reformierte das ganze Land.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Für heute
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Entscheidung: Die Vergangenheit oder die Fehler unserer Herkunftsfamilie müssen nicht unsere Zukunft bestimmen. Durch Gottes Gnade und eine bewusste Entscheidung können wir negative Kreisläufe durchbrechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            pexels-photo-33948437 /
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           iddea photo
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 22:00:02 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Bibel wieder finden</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           2 Kön   22, 8-13; 23, 1-3             Mittwoch, 12. Woche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen meldete der Hohepriester Hilkija dem Staatsleiter Schafan: Ich habe im Haus des HERRN das Buch des Gesetzes gefunden. Und Hilkija gab das Buch Schafan und er las es. 9 Schafan, der Staatsleiter, ging zum König und stattete dem König Bericht ab. 10 Als der König die Worte des Gesetzbuches hörte, zerriss er seine Kleider. 11 Und der König befahl dem Priester Hilkija, Ahikam, dem Sohn Schafans, Achbor, dem Sohn Michajas, dem Staatsleiter Schafan und Asaja, dem Diener des Königs: 13 Geht und befragt den HERRN für mich, für das Volk und für ganz Juda wegen der Worte dieses Buches, das gefunden wurde! Denn groß ist der Zorn des HERRN, der gegen uns entbrannt ist, weil unsere Väter auf die Worte dieses Buches nicht gehört haben und nicht so gehandelt haben, wie es in ihm für uns vorgeschrieben ist. 1 Da sandte der König Boten und man versammelte bei ihm alle Ältesten von Juda und Jerusalem. 2 Und der König ging zum Haus des HERRN hinauf und alle Männer von Juda und alle Einwohner von Jerusalem mit ihm, auch die Priester und die Propheten und das ganze Volk von Klein bis Groß; und er las vor ihren Ohren alle Worte des Buches des Bundes vor, das im Haus des HERRN gefunden worden war. 3 Der König trat an die Säule und schloss vor dem HERRN den Bund, dem HERRN nachzufolgen, seine Gebote, seine Zeugnisse und seine Satzungen mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele zu halten und die Worte des Bundes zu erfüllen, die in diesem Buch aufgeschrieben waren. Und das ganze Volk trat dem Bund bei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ich habe im Haus des HERRN das Buch des Gesetzes gefunden
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Erzählung findet der Hohepriester Hilkija im Tempel das „Buch des Gesetzes“. Man nimmt an, dass es sich hierbei um das Deuteronomium handelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ich habe das Buch des Gesetzes gefunden
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es lag über Generationen hinweg buchstäblich unter dem Staub verstaubter Tempelwände begraben und war völlig in Vergessenheit geraten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Bibel heute wieder „finden“?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rein äußerlich müssen wir die Bibel heute meistens nicht suchen – sie steht im Regal, oder ist als App auf dem Smartphone nur einen Klick entfernt. Wir leiden nicht an einem Mangel an Bibeln, sondern an einem Mangel an Entdeckung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Bibel heute wieder „finden“?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vom Besitz zum Hören: Eine Bibel zu haben, ist nicht dasselbe wie die Bibel zu lesen. Wir müssen die Bibel jeden Tag neu finden. Jedes Mal, wenn wir sie aufschlagen und unser Herz berühren lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild. Edgar Wunsch
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://de.cdn-website.com/f928c7f67c604b09af1b9637b4e308b8/dms3rep/multi/Bibel+online.jpg" length="697092" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Dann ging er zum Haus des Herrn.</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/dann-ging-er-zum-haus-des-herrn</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           2 Kön 19, 9b-11. 14-21. 31-35a. 36        Dienstag, 12. Woche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In jenen Tagen schickten die Boten des Königs von Assur einen Brief an Hiskija. 14 Und Hiskija empfing den Brief aus der Hand der Boten und las ihn. Dann ging er zum Haus des HERRN hinauf, breitete ihn vor dem HERRN aus und betete vor dem HERRN; er sagte: 15 HERR, Gott Israels, der du über den Kerubim thronst, du allein bist der Gott aller Königreiche der Erde. Du hast den Himmel und die Erde gemacht. 16 Neige dein Ohr, HERR, und höre! Öffne deine Augen, HERR, und sieh! Hör die Worte Sanheribs, die er hergesandt hat, um den lebendi-gen Gott zu schmähen! 17 Es ist wahr, HERR, die Könige von Assur haben die Völker vernichtet und ihre Länder verwüstet. 18 Sie haben ihre Götter ins Feuer geworfen; denn das waren keine Götter, sondern Werke von Menschenhand, aus Holz und Stein; darum konnten sie sie vernichten. 19 Nun aber, HERR, unser Gott, rette uns aus seiner Hand, damit alle Königreiche der Erde erkennen, dass du, HERR, allein Gott bist! 20 Da sandte Jesaja, der Sohn des Amoz, zu Hiskija und ließ ihm sagen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich habe gehört, wie du wegen Sanheribs, des Königs von Assur, zu mir gebetet hast. 21 Das ist das Wort, das der HERR über ihn gesprochen hat: Dich verachtet, dich verspottet die Jungfrau, die Tochter Zion. Nach dir schüttelt das Haupt die Tochter Jerusalem. 31 Denn von Jerusalem wird ein Rest auszie-hen, vom Berg Zion die Geretteten. Der Eifer des HERRN der Heer-scharen wird das tun. 32 Darum spricht der HERR über den König von Assur: Er wird in diese Stadt nicht hineinkommen, keinen Pfeil hinein-schießen, ihr mit keinem Schild entgegentreten und keinen Wall gegen sie aufschütten. 33 Auf dem Weg, auf dem er gekommen ist, wird er zurückkehren; in diese Stadt kommt er nicht hinein – Spruch des HERRN. 34 Ich werde diese Stadt beschützen und sie retten, um mei-netwillen und um meines Knechtes David willen. 35a In jener Nacht zog der Engel des HERRN aus und erschlug im Lager der Assyrer ein-hundertfünfundachtzigtausend Mann. 36 Da brach Sanherib, der Kö-nig von Assur, auf, zog ab, kehrte nach Ninive zurück und blieb dort.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Szene beginnt mit einer massiven Bedrohung. Die Assyrer waren die damalige Supermacht – brutal und unbesiegt. Der Brief an Hiskija war kein höfliches Schreiben, sondern eine Kriegserklärung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dann ging er zum Haus des HERRN hinauf
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hiskija fängt nicht sofort an, hektisch die Truppen zu zählen oder ver-zweifelte diplomatische Gegenangebote zu schreiben. Er geht zum Tem-pel und breitet den Brief aus: Er legt Gott die Realität ungefiltert hin. Als wollte er sagen: Schau hin, Herr, das ist es, womit ich konfrontiert bin. Ich kann es nicht lösen, aber du.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dann ging er zum Haus des HERRN hinauf
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In seinem Gebet (Verse 15–19) wird Hiskijas Haltung noch klarer. Er leugnet die Gefahr nicht. Er sagt ganz nüchtern: „Es ist wahr, Herr, die Könige von Assur haben die Völker vernichtet...“. Aber er rückt die Perspektive gerade. Er erinnert sich selbst und Gott daran, wer der ei-gentliche Souverän ist. Die Götter der anderen Völker waren aus Holz und Stein – aber Jahwe ist der lebendige Gott. Hiskija bittet nicht nur um das nackte Überleben, sondern darum, dass Gottes Ehre sichtbar wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dann ging er zum Haus des HERRN hinauf
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Antwort folgt prompt durch den Propheten Jesaja: Weil Hiskija die Last abgegeben hat, übernimmt Gott den Kampf. Das scheinbar Unmög-liche geschieht – die Belagerung bricht in einer einzigen Nacht zusam-men, ohne dass Jerusalem einen einzigen Pfeil abschießen musste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Für heute
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir beten, bringen wir Gott nicht auf den neuesten Stand (er weiß schon, was im Brief steht) – aber wir erlauben unserem eigenen, pani-schen Herzen, wieder zur Ruhe zu kommen, weil wir uns an seine Macht erinnern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Für heute
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hiskijas Brief-Geste ist ein zeitloses Plädoyer für ein Leben aus dem Vertrauen. Es erinnert uns daran, dass wir die ungefilterte, harte Realität unseres Lebens vor Gott bringen dürfen. Wer seine Sorgen vor Gott ausbreitet, gewinnt die nötige Ruhe, um in den Stürmen des Lebens nicht unterzugehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild. Nadine Ludäscher
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 22:00:01 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Wird Gott zornig?</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/wird-gott-zornig</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2 Kön 17, 5-8. 13-15a. 18            Montag, 12. Woche       
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In jenen Tagen zog Schalmanesser, der König von Assur, gegen das ganze Land herauf; er zog auch gegen Samaria und belagerte es drei Jahre lang. 6 Im neunten Jahr Hoscheas eroberte der König von Assur Samaria. Er verschleppte die Israeliten nach Assur und wies ihnen Wohnsitze an in Halach, am Habor, dem Fluss von Gosan, und in den Städten Mediens. 7 Das geschah, weil die Israeliten gegen den HERRN, ihren Gott, gesündigt hatten, der sie aus Ägypten und aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten, heraufgeführt hatte. Sie ehrten andere Götter 8 und lebten nach den Bräuchen der Völker, die der HERR vor den Augen der Israeliten vertrieben hatte, und nach den Bräuchen, welche die Könige von Israel eingeführt hatten. 13 Doch der HERR hatte Israel und Juda durch alle seine Propheten und Seher gewarnt: Kehrt um von euren bösen Wegen! Haltet meine Gebote und Satzungen genau nach dem Gesetz, das ich euren Vätern auferlegt und das ich euch durch meine Knechte, die Propheten, gesandt habe! 14 Aber sie hörten nicht, sondern machten ihren Nacken starr wie ihre Väter, die dem HERRN, ihrem Gott, nicht vertraut hatten. 15a Sie verachteten seine Gesetze und seinen Bund, den er mit ihren Vätern geschlossen hatte, sowie die Warnungen, die er an sie gerichtet hatte. 18 Da geriet der HERR in heftigen Zorn über Israel und verstieß es aus seinem Angesicht. Es blieb nichts übrig als der Stamm Juda allein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Da geriet der HERR in heftigen Zorn über Israel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gottes Zorn in 2 Kön 17 ist der Zorn der verletzten Liebe. Gott sieht zu, wie das Volk, das er befreit hat, ins eigene Verderben rennt, sich an „nichtige Götzen“ verkauft und seine Würde verliert. Gottes Zorn ist der leidenschaftliche Protest seiner Liebe gegen die Selbstzerstörung des Menschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Da geriet der HERR in heftigen Zorn über Israel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir heute an Zorn denken, denken wir oft an Unbeherrschtheit, blinde Wut oder einen Choleriker, der die Fassung verliert. Doch der Zorn Gottes im Alten Testament ist das genaue Gegenteil: Er ist eine heilige, zutiefst persönliche Reaktion auf das Unrecht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Da geriet der HERR in heftigen Zorn über Israel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Menschen zornig werden, geschieht das oft aus Kränkung, verletztem Stolz oder Kontrollverlust. Gott, der keine anderen Gefühle als Liebe in sich trägt, kann niemals die Beherrschung verlieren. Er hat keinen „erhöhten Blutdruck“. Gott ist immer Liebe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Da geriet der HERR in heftigen Zorn über Israel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der "Zorn Gottes" beschreibt vielmehr seine entschiedene Ablehnung des Bösen und Unrechts. Er ist Ausdruck seiner Gerechtigkeit. Vielleicht könnte man sagen: Wahre Liebe macht zornig über das, was den Geliebten zerstört. Ein Vergleich: Ein liebender Vater oder eine liebende Mutter ist nicht gleichgültig, wenn das Kind sich selbst oder anderen schadet. Die Liebe kann gerade deshalb entschieden gegen das Zerstörerische auftreten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Da geriet der HERR in heftigen Zorn über Israel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn die Bibel sagt: "Gott wurde zornig", bedeutet das nicht zwingend, dass in Gott dieselben emotionalen Prozesse ablaufen wie in einem Menschen. Die Aussage soll verständlich machen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gott reagiert auf das Böse nicht mit Gleichgültigkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Da geriet der HERR in heftigen Zorn über Israel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn der Mensch Gott permanent signalisiert: „Ich brauche dich nicht, ich will mein eigener Gott sein“, dann zieht sich Gott irgendwann schmerzhaft zurück. Er überlässt den Menschen den Konsequenzen seiner eigenen Entscheidungen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Theologe C.S. Lewis hat das einmal so formuliert:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Es gibt am Ende nur zwei Arten von Menschen: jene, die zu Gott sagen: ‚Dein Wille geschehe‘, und jene, zu denen Gott am Ende sagt: ‚Dein Wille geschehe‘.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Da geriet der HERR in heftigen Zorn über Israel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gott wird nicht zornig, so wie wir Menschen in Wut und Rage geraten können. Wenn wir uns von Gott abwenden, verändern wir uns, nicht Gott. Es ist wie mit der Sonne: Sie scheint immer gleich. Aber für ein gesundes Auge ist ihr Licht ein Genuss, für ein entzündetes Auge ist es eine Qual.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Da geriet der HERR in heftigen Zorn über Israel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht Gott verändert sich und wird plötzlich wütend – sondern unsere Wahrnehmung Gottes verändert sich, wenn wir in der Schuld und in der Abwendung leben. Seine heilige, reine Liebe fühlt sich für eine Seele, die sich im Unrecht verrannt hat, wie brennender Zorn an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           pexels-photo-7926651 / Nicola Barts
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 21 Jun 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>König Joasch und der geliehen Glaube</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           2 Chr 24, 17–25              Samstag, 11. Woche     
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            17Nach dem Tod des Priesters Jojáda kamen die führenden Männer Judas zum König und warfen sich vor ihm nieder. Dieser hörte damals auf sie, 18sodass sie den Bund des Herrn, des Gottes ihrer Väter, ver-ließen und die Kultpfähle und Götzenbilder verehrten. Wegen dieser Schuld kam ein Zorngericht über Juda und Jerusalem. 19Der Herr schickte Propheten zu ihnen, um sie zur Umkehr zum Herrn zu bewegen, aber man hörte nicht auf ihre Warnung. 20Da kam der Geist Got-tes über Sechárja, den Sohn des Priesters Jojáda. Er trat vor das Volk und hielt ihm vor: So spricht Gott: Warum übertretet ihr die Gebote des Herrn? So könnt ihr kein Glück mehr haben. Weil ihr den Herrn verlassen habt, wird er euch verlassen. 21Sie aber taten sich gegen ihn zusammen und steinigten ihn auf Befehl des Königs im Hof des Hau-ses des Herrn. 22König Joasch dachte nicht mehr an die Treue, die ihm Jojáda, sein Vater, erwiesen hatte, sondern ließ dessen Sohn töten. Dieser aber rief sterbend aus: Der Herr möge es sehen und vergelten. 23Um die Jahreswende zog das Heer der Aramäer gegen Joasch. Sie drangen nach Juda und Jerusalem vor und machten alle führenden Männer des Volkes nieder. Ihre gesamte Beute brachte man zum König von Damáskus. 24Mit nur wenig Kriegern war das Heer der Aramäer gekommen; aber der Herr gab ein sehr großes Heer in ihre Hand, weil die Israeliten den Herrn, den Gott ihrer Väter, verlassen hatten. So vollzogen die Aramäer an Joasch das Strafgericht. 25Als sie abzogen und ihn schwerkrank zurückließen, verschworen sich seine Diener gegen ihn wegen der Blutschuld am Sohn des Priesters Jojáda und erschlugen ihn auf seinem Bett. Man begrub ihn in der Davidstadt, aber nicht in den Gräbern der Könige.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Lesung beschreibt den tiefen Fall des Königs Joasch. Solange sein Mentor, der gütige und gottesfürchtige Hohepriester Jojada, lebte, tat Joasch, was dem Herrn gefiel. Doch nach Jojadas Tod bricht das geistli-che Fundament des Königs in sich zusammen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Schmeichler
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaum ist Jojáda, der geistliche Vater tot, tauchen falsche Ratgeber auf. Sie schmeicheln dem König, fallen vor ihm nieder und Joasch erliegt der Versuchung, Menschen mehr gefallen zu wollen als Gott. Man nennt das einen Mangel an persönlicher Glaubensüberzeugung. Joaschs Glaube war geliehen – er war der Glaube Jojadas, nicht sein eigener. Sobald die äußere Stütze wegbrach, reichte ein wenig gesellschaftlicher Druck, und der König verließ das Haus Gottes, um Götzen (die Kultpfähle der Aschera) anzubeten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Warum übertretet ihr die Gebote des Herrn
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gott lässt Joasch nicht einfach fallen. Er schickt Propheten, darunter Secharja, den Sohn des verstorbenen Jojada. Erfüllt vom Heiligen Geist ruft Secharja: „Warum übertretet ihr die Gebote des Herrn?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zorn statt Umkehr
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Reaktion des Königs ist erschütternd: Statt Reue zeigt er blanken Zorn. Er vergisst die Treue, die Jojada ihm einst erwiesen hatte, und lässt dessen Sohn im Vorhof des Tempels steinigen. (Jesus selbst bezieht sich im Matthäusevangelium 23,35 auf diesen grausamen Mord).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zorn statt Umkehr
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn der Mensch tief in der Sünde steckt, wird ihm das prophetische Wort – die Wahrheit – unerträglich. Um die eigene Sünde zu rechtferti-gen, muss die Stimme des Gewissens zum Schweigen gebracht werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der geliehene“ Glaube
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Viele Menschen heute haben den Glauben durch ihre Erziehung, ihre Eltern oder ein traditionelles Umfeld (ihren „Jojada“) mitbekommen. Solange das Umfeld stabil war, funktionierte der Glaube. Doch heute leben wir in einer tief säkularisierten Welt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der „geliehene“ Glaube
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn die Tradition wegbricht, stehen viele Katholiken vor derselben Dynamik wie Joasch: Die „führenden Männer“ unserer Zeit – der Zeit-geist, die Medien, der Druck der Peer-Group – kommen, schmeicheln uns oder fordern Anpassung. Wer keinen inneren, und im Gebet verwur-zelten Glauben hat, verbeugt sich oft recht schnell vor dem was der „Zeitgeist“ fordert..nt source.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            pexels-photo-13779931. /
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Marian Florinel Condruz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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    </item>
    <item>
      <title>Intrigen, Tod und Mord im AT</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/intrigen-tod-und-mord-im-at</link>
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           2 Kön 11, 1–4.9–18.20    Freitag, 11. Woche         
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen, 1als Atálja, die Mutter Ahásjas, sah, dass ihr Sohn tot war, ging sie daran, die ganze Nachkommenschaft der königlichen Familie auszurotten. 2Doch Joschéba, die Tochter des Königs Joram und Schwester Ahásjas, nahm Joasch, den Sohn Ahásjas, aus dem Kreis der Königssöhne, die ermordet werden sollten, weg und brachte ihn mit seiner Amme in die Bettenkammer. Dort versteckte sie ihn vor Atálja, sodass er nicht getötet wurde. 3Er blieb sechs Jahre bei ihr im Haus des Herrn verborgen, während Atálja das Land regierte. 4Im siebten Jahr bestellte der Priester Jojáda die Hundertschaftsführer der Karer und Läufer zu sich. Er führte sie in das Haus des Herrn, schloss mit ihnen ein Abkommen, ließ sie im Haus des Herrn schwören und zeigte ihnen den Sohn des Königs. 9Die Führer der Hundertschaften befolgten alle Gebote des Priesters Jojáda. Jeder holte seine Leute, sowohl jene, die am Sabbat aufzogen, als auch jene, die am Sabbat abzogen. Sie kamen zum Priester Jojáda 10und dieser gab den Anführern der Hundertschaften die Lanzen und Schilde, die dem König David gehört hatten und sich jetzt im Haus des Herrn befanden. 11Die Läufer stellten sich mit der Waffe in der Hand von der Südseite des Tempels bis zur Nordseite vor dem Altar und dem Tempel rings um den König auf. 12Dann führte Jojáda den Königssohn heraus und überreichte ihm den Stirnreif und das Bundeszeugnis. So machten sie ihn zum König, salbten ihn, klatschten in die Hände und riefen: Es lebe der König! 13Als Atálja das Geschrei des Volkes hörte, kam sie zu den Leuten in das Haus des Herrn. 14Da sah sie den König am gewohnten Platz bei der Säule stehen; die Obersten und die Trompeter waren bei ihm und alle Bürger des Landes waren voller Freude und bliesen die Trompeten. Atálja zerriss ihre Kleider und schrie: Verrat, Verrat! 15Doch der Priester Jojáda befahl den Hundertschaftsführern, die das Kommando über die Truppen hatten: Führt sie durch die Reihen hinaus und schlagt jeden mit dem Schwert nieder, der ihr folgen will; denn – so sagte der Priester – sie soll nicht im Haus des Herrn getötet werden. 16Da legte man Hand an sie, und als sie an den Weg kam, auf dem man die Pferde zum Palast des Königs führt, wurde sie dort getötet. 17Jojáda schloss den Bund zwischen dem Herrn und dem König und dem Volk. Sie versprachen, dass sie das Volk des Herrn sein wollten, und auch zwischen König und Volk schloss er den Bund. 18Darauf zogen alle Bürger des Landes zum Baalstempel und rissen ihn nieder. Sie zertrümmerten seine Altäre und Bilder vollständig und erschlugen den Baalspriester Mattan vor den Altären. Auch stellte Jojáda Posten vor das Haus des Herrn. 20Alle Bürger des Landes waren voll Freude und die Stadt blieb ruhig. Atálja aber hatte man vor dem Palast des Königs mit dem Schwert umgebracht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte von Atalja in der heutigen Lesung ist ein Königsdrama par excellence: Machtgier, der Mord an der eigenen Familie, ein Putsch und am Ende die gewaltsame Hinrichtung der Tyrannin. Es liest sich streckenweise wie ein antiker Polit-Thriller.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das Alte Testament ist ein "Spiegel der menschlichen Abgründe ohne Gott"
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fir finden im AT einen radikalen Realismus statt Schönrednerei. Das Alte Testament unterscheidet sich von vielen anderen antiken Heldengeschichten dadurch, dass es nichts beschönigt. Die biblischen Autoren untermauern genau das, was du sagst: Wenn der Mensch sich selbst zum Maßstab aller Dinge macht (wie die machthungrige Königin Atalja), bricht das Chaos aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das AT ist kein Buch, das Gewalt gutheißt, sondern eines, das Gewalt dokumentiert.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Erzählungen des alten Testamentes zeigen ungeschminkt die Konsequenzen, wenn Menschen – selbst die gewählten Könige – Gottes Gebote von Recht, Gerechtigkeit und Schutz der Schwachen ignorieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Kontrast: Gottes Pläne vs. Menschenpläne
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Menschenplan
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Atalja versucht, die gesamte königliche Linie auszurotten, um ihre eigene Macht zu sichern. Das ist die pure menschliche Autonomie im negativen Sinne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Plan Gottes
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Im Hintergrund wird der kleine Prinz Joasch gerettet und im Tempel versteckt. Gott hält an seinem Versprechen fest (der Linie Davids), selbst wenn die menschliche Geschichte um ihn herum in Blut versinkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Buch der Könige zeigt: Menschliche Pläne, die auf Gewalt basieren, sind zwar kurzfristig erfolgreich, zerstören sich am Ende aber immer selbst (Atalja wird am Ende selbst gestürzt). 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das AT als "pädagogisches" Buch
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann das AT auch als ein langes Lehrbuch darüber lesen, wozu der Mensch fähig ist, wenn er die Orientierung verliert. Die Propheten im AT betonen das immer wieder: Die Gewalt im Land ist kein Zeichen dafür, dass Gott grausam ist, sondern dass das Volk Gott und damit die soziale Gerechtigkeit verlassen hat. Die Gewalt ist sozusagen die logische Quittung für die Gottlosigkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit: Ja, das Alte Testament zeigt drastisch, wozu der Mensch fähig ist. Aber es tut dies als Warnung, nicht als Vorbild. Es hält der Menschheit den Spiegel vor und zeigt: "Schaut her, das passiert, wenn ihr eure eigenen, egoistischen Pläne über das Recht und die Liebe Gottes stellt." Es ist ein Ruf zur Umkehr, gerade weil die Realität ohne Gott so düster aussieht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild: 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            pexels-photo-29947581
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            /
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Freddy Rezvanian
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Elija, ein Prophet wie Feuer</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/elija</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sir 48, 1–14       Donnerstag, 11. Woche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen 1stand Elíja auf, ein Prophet wie Feuer, sein Wort brannte wie eine Fackel. 2Er ließ über sie eine Hungersnot hereinbrechen und verringerte sie mit seinem Eifer; 3durch das Wort des Herrn verschloss er den Himmel, ebenso ließ er dreimal Feuer herabfallen. 4Wie wurdest du verherrlicht, Elíja, durch deine Wunder! Wer wird sich gleich dir rühmen können? 5Der einen Verstorbenen auferweckt hat vom Tod und aus dem Hades durch ein Wort des Höchsten; 6der Könige in die Vernichtung geführt hat und Berühmte weg von ihrem Lager; 7der am Sínai eine Zurechtweisung hört und am Horeb Urteile der Vergeltung; 8der Könige salbt zur Vergeltung und ihm nachfolgende Propheten; 9der mit einem Wirbelsturm aus Feuer hinweggenommen wurde in einem Wagen mit feurigen Pferden; 10der aufgeschrieben ist für Zurechtweisungen für künftige Zeiten, um den Zorn vor dem Ausbruch zu besänftigen, um das Herz des Vaters dem Sohn zuzuwenden und um die Stämme Jakobs aufzurichten. 11Selig, die dich gesehen haben und die in Liebe entschlafen sind; denn auch wir werden gewiss leben. 12Elíja – er wurde vom Wirbelsturm verhüllt und Elíscha wurde mit seinem Geist erfüllt; zu seiner Zeit wurde er von keinem Herrscher ins Wanken gebracht und niemand hatte Macht über ihn. 13Kein Wort ging über seine Kraft und noch im Tod hat sein Leib prophezeit. 14In seinem Leben hat er Wunder getan und im Tod waren seine Werke erstaunlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Lesung wirft einen faszinierenden Blick auf das Leben des Propheten Elija und seines Nachfolgers Elischa. Wenn wir diesen Text nicht nur als historische Erzählung lesen, sondern als Spiegel für unsere eigene Seele, entfaltet er eine enorme spirituelle Wucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Elíja, ein Prophet wie Feuer
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Text beginnt nicht mit einer Biografie, sondern mit einem Zustand: Feuer. Elija tritt auf wie ein Feuer. In einer spirituellen Krise, in der der Glaube lauwarm und angepasst geworden ist, brennt dieser Mensch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für unseren eigenen Weg stellt das eine radikale Frage: Wofür brenne ich? Ist mein Glaube zu einer reinen Gewohnheit geworden, oder spüre ich noch das Feuer der göttlichen Sehnsucht?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Er brachte Hungersnot über sie...
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elija entzieht dem Land den Regen. Was grausam klingt, ist im spirituellen Sinne das Prinzip der Wüste. Manchmal lässt Gott in unserem Leben Phasen der spirituellen Trockenheit zu. Die Quellen, aus denen wir sonst Bestätigung, Trost oder Ablenkung schöpfen, versiegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Er brachte Hungersnot über sie...
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese „Hungersnot der Seele“ ist oft ein Segen im Gewand der Krise. Erst wenn der äußere Strom an Ablenkungen versiegt, werden wir gezwungen, nach der inneren, unversiegbaren Quelle zu suchen. Das Schließen des Himmels ist die Einladung, in der Stille auf das „leise, sanfte Sausen“ zu hören, in dem Gott sich Elija später offenbaren wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der einen Verstorbenen auferweckt hat vom Tod
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vers 5 ist ein direkter Rückblick auf eine berühmte Erzählung aus 1 Kön 17. Dort hält sich Elija bei einer armen Witwe in Sarepta auf. Als deren kleiner Sohn schwer krank wird und stirbt, betet Elija zu Gott und fleht um das Leben des Kindes. Elija ging damit als der erste Prophet in die Geschichte Israels ein, durch den ein Toter wieder lebendig wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild:
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           pexels-photo-4820991
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            / Michael Noel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 05:30:35 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Im Wirbelsturm zu Gott - Elija</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/im-wirbelsturm-zu-gott-elija</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           2 Kön 2, 1.4b.6–14         Mittwoch, 11. Woche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1An dem Tag, da der Herr Elíja im Wirbelsturm in den Himmel auf-nehmen wollte, ging Elíja mit Elíscha von Gilgal weg. 4bSo kamen sie nach Jéricho 6Elíja aber bat Elíscha: Bleib hier; denn der Herr hat mich an den Jordan gesandt. Elíscha erwiderte: So wahr der Herr lebt und so wahr du lebst: Ich verlasse dich nicht. So gingen beide mitei-nander. 7Fünfzig Prophetenjünger folgten ihnen und blieben dann seitwärts in einiger Entfernung stehen. Die beiden traten an den Jor-dan. 8Hier nahm Elíja seinen Mantel, rollte ihn zusammen und schlug mit ihm auf das Wasser. Dieses teilte sich nach beiden Seiten und sie schritten trockenen Fußes hindurch. 9Als sie drüben angekommen waren, sagte Elíja zu Elíscha: Sprich eine Bitte aus, die ich dir erfüllen soll, bevor ich von dir weggenommen werde! Elíscha antwortete: Möchten mir doch zwei Anteile deines Geistes zufallen. 10Elíja ent-gegnete: Du hast etwas Schweres erbeten. Wenn du siehst, wie ich von dir weggenommen werde, wird es dir zuteilwerden. Sonst aber wird es nicht geschehen. 11Während sie miteinander gingen und redeten, er-schien ein feuriger Wagen mit feurigen Pferden und trennte beide voneinander. Elíja fuhr im Wirbelsturm zum Himmel empor. 12Elíscha sah es und rief laut: Mein Vater, mein Vater! Wagen Israels und seine Reiter! Als er ihn nicht mehr sah, fasste er sein Gewand und riss es mitten entzwei. 13Dann hob er den Mantel auf, der Elíja entfallen war, kehrte um und trat an das Ufer des Jordan. 14Er nahm den Mantel, der Elíja entfallen war, schlug mit ihm auf das Wasser und rief: Wo ist der Herr, der Gott des Elíja? Als er auf das Wasser schlug, teilte es sich nach beiden Seiten und Elíscha ging hinüber.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Im Wirbelsturm?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass Elija ausgerechnet in einem Wirbelsturm und begleitet von einem feurigen Wagen in den Himmel aufgenommen wird, ist kein zufälliges Detail. In der Bildsprache der Bibel und der altorientalischen Umwelt hat diese Schilderung eine tiefe theologische Bedeutung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Sturm als Zeichen für das Erscheinen Gottes
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im AT ist der Wirbelsturm das klassische Begleitphänomen, wenn Gott selbst in Macht und Herrlichkeit erscheint. Wenn Gott mit Menschen spricht oder eingreift, bebt oft die Erde, Feuer fällt herab oder ein gewal-tiger Sturm zieht auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gott antwortet Hiob aus einem Wirbelsturm (Hiob 38,1) und auch der Prophet Hesekiel sieht Gottes Thronwagen inmitten eines großen Sturms und Feuers (Hesekiel 1,4).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wirbelsturm bei Elijas Entrückung signalisiert den Lesern sofort: Hier handelt Gott selbst. Es ist ein direktes, feierliches Eingreifen der himmlischen Welt in die irdische.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der endgültige Sieg über den Wettergott Baal
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elijas gesamte Lebensaufgabe bestand darin, das Volk Israel von dem kanaanäischen Gott Baal wegzubringen und zurück zu Jahwe, dem Gott Israels zu führen. Der entscheidende Punkt dabei: Baal wurde im alten Orient als der Gott des Sturms, des Wetters, des Blitzes und des Regens verehrt. Er galt als derjenige, der auf den Wolken reitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Schilderung von Elijas Abschied setzt dem Ganzen die Krone auf:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht Baal beherrscht die Wolken, Blitze und Stürme, sondern Jahwe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gott nutzt den Wirbelsturm und feurige Wagen wie ein königliches Taxi, um seinen treuen Propheten abzuholen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist der Beweis, dass Jahwe der wahre Herr über die Naturgewalten ist – und nicht der von König Ahab verehrte Baal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           pexels-photo-15597521 / Davide Rotondi
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           1 Kön 21, 1–16                Montag, 11. Woche      
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1In jenen Tagen trug sich Folgendes zu. Nabot aus Jésreël hatte einen Weinberg in Jésreël neben dem Palast Ahabs, des Königs von Samárien. 2Ahab verhandelte mit Nabot und schlug ihm vor: Gib mir deinen Weinberg! Er soll mir als Gemüsegarten dienen; denn er liegt nahe bei meinem Haus. Ich will dir dafür einen besseren Weinberg geben. Wenn es dir aber lieber ist, bezahle ich dir den Kaufpreis in Geld. 3Doch Nabot erwiderte: Der Herr bewahre mich davor, dass ich dir das Erbe meiner Väter überlasse. 4Darauf kehrte Ahab in sein Haus zurück. Er war missmutig und verdrossen, weil Nabot aus Jésreël zu ihm gesagt hatte: Ich werde dir das Erbe meiner Väter nicht überlas-sen. Er legte sich auf sein Bett, wandte das Gesicht ab und aß nichts. 5Seine Frau Isébel kam zu ihm herein und fragte: Warum bist du missmutig und isst nichts? 6Er erzählte ihr: Ich habe mit Nabot aus Jésreël verhandelt und ihm gesagt: Verkauf mir deinen Weinberg für Geld, oder wenn es dir lieber ist, gebe ich dir einen anderen dafür. Doch er hat geantwortet: Ich werde dir meinen Weinberg nicht geben. 7Da sagte seine Frau Isébel zu ihm: Du bist doch jetzt König in Israel. Steh auf, iss und sei guter Dinge! Ich werde dir den Weinberg Nabots aus Jésreël verschaffen. 8Sie schrieb Briefe im Namen Ahabs, versah sie mit seinem Siegel und schickte sie an die Ältesten und Vornehmen, die mit Nabot zusammen in der Stadt wohnten. 9In den Briefen schrieb sie: Ruft ein Fasten aus und lasst Nabot oben vor allem Volk Platz nehmen! 10Setzt ihm aber zwei nichtswürdige Männer gegen-über! Sie sollen gegen ihn als Zeugen auftreten und sagen: Du hast Gott und den König gelästert. Führt ihn dann hinaus und steinigt ihn zu Tode! 11Die Männer der Stadt, die Ältesten und Vornehmen, die mit ihm zusammen in der Stadt wohnten, taten, was Isébel ihnen gebo-ten hatte, was in den Briefen stand, die sie ihnen gesandt hatte. 12Sie riefen ein Fasten aus und ließen Nabot oben vor allem Volk Platz nehmen. 13Es kamen aber auch die beiden nichtswürdigen Männer und setzten sich ihm gegenüber. Sie standen vor dem Volk als Zeugen gegen Nabot auf und sagten: Nabot hat Gott und den König gelästert. Sogleich führte man ihn aus der Stadt hinaus und steinigte ihn zu To-de. 14Darauf ließen sie Isébel melden: Nabot wurde gesteinigt und ist tot. 15Sobald sie hörte, dass Nabot gesteinigt wurde und tot war, sagte sie zu Ahab: Auf, nimm den Weinberg Nabots aus Jésreël in Besitz, den er dir für Geld nicht verkaufen wollte; denn Nabot lebt nicht mehr; er ist tot. 16Als Ahab hörte, dass Nabot tot war, stand er auf und ging zum Weinberg Nabots aus Jésreël hinab, um von ihm Besitz zu ergreifen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte von Nabots Weinberg ist kein verstaubter Text, sondern ein zeitloses Psychogramm von Macht, Feigheit und Systemversagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ahab
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           König Ahab will Nabots Weinberg kaufen, um daraus einen Gemüsegarten zu machen. Nabot lehnt ab, das Erbe seiner Väter ist ihm wichtiger als ein Gewinn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ahab
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ahab reagiert zwar wie ein Kind, ist beleidigt und schmollt im Bett, aber er akzeptiert Nabots Entscheidung. Unreife gepaart mit Macht ist eine der gefährlichsten Kombinationen der Menschheitsgeschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Isebel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Königin wird aktiv: Sie schreibt Briefe, sucht falsche Zeugen und inszeniert einen Lügenprozess.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ahab
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er ist noch nicht erwachsen geworden. Er schmollt, er dreht sich im Bett gegen die Wand und kommt nicht mehr zum Abendessen - wie ein Kind. Er sieht das unrechte Tun Isebels, aber er greift nicht ein. Er sieht nur zu. Er übernimmt keine Verantwortung und lässt es laufen. Er unterbindet nicht die Intrigen Isebels. Er lässt Isebel gewähren. Ahab schreitet gegen das Unrecht nicht ein und lässt damit dem Bösen einen weiten Raum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ahab verkörpert einen sehr modernen Typus von Täter: den passiven Profiteur. Wenn wir Unrecht „laufen lassen“, dann entwickelt das Böse eine Eigendynamik, die am Ende nicht mehr zu bremsen ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            •            Auch Ahab hat sich schuldig gemacht
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           •            Das Böse braucht nicht immer Monster; oft reicht das Schweigen derer, die es stoppen könnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           •            „Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.“ – nach Edmund Burke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:  
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            pexels-photo-36763329 /
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vitalie Gariev
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Ochsen schlachten</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kön 19, 19–21             Samstag, 10. Woche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen, 19als Elíja vom Gottesberg weggegangen war, traf er Elíscha, den Sohn Schafats. Er war gerade mit zwölf Gespannen am Pflügen und er selbst pflügte mit dem zwölften. Im Vorbeigehen warf Elíja seinen Mantel über ihn. 20Sogleich verließ Elíscha die Rinder, eilte Elíja nach und bat ihn: Lass mich noch meinem Vater und meiner Mutter den Abschiedskuss geben; dann werde ich dir folgen. Elíja antwortete: Geh, kehr um! Denn was habe ich dir getan? 21Elíscha ging von ihm weg, nahm seine zwei Rinder und schlachtete sie. Mit dem Joch der Rinder kochte er das Fleisch und setzte es den Leuten zum Essen vor. Dann stand er auf, folgte Elíja und trat in seinen Dienst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Ochsen schlachten
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man sich die Details der Geschichte anschaut, wird deutlich, dass Elischa hier nicht einfach nur ein Abschiedsessen veranstaltet, sondern eine bewusste, unumkehrbare Entscheidung trifft. Das Verhalten von Elischa zeigt seine tiefe Bereitschaft auf drei Ebenen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Ochsen schlachten - ein radikaler Bruch mit der Vergangenheit.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elischa pflügte mit zwölf Gespannen Ochsen. Er kommt also aus einer sehr wohlhabenden Bauernfamilie. Ochsen und das hölzerne Joch waren seine wertvollsten Arbeitswerkzeuge und seine finanzielle Absicherung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was er tut: Er schlachtet die Ochsen und benutzt das Holz des Jochs als Brennholz, um das Fleisch zu kochen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bedeutung: Damit zerstört er buchstäblich seine bisherige Existenzgrundlage. Er behält sich kein „Hintertürchen“ offen. Falls es als Prophet nicht klappt, kann er nicht einfach zurückkehren und weiterpflügen – denn sein Werkzeug ist verbrannt und seine Tiere sind tot. Es ist der totale Point of No Return.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Ochsen schlachten - ein Fest der Freude und des Dienens.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anstatt heimlich wegzugehen oder zu trauern, macht Elischa aus dem Schlachten ein großes Festmahl für die Menschen seines Dorfes. Er teilt seinen Wohlstand ein letztes Mal mit der Gemeinschaft. Es ist kein trauriger Abschied, sondern ein feierlicher Übergang. Danach heißt es im Text schlicht: „Dann stand er auf, folgte Elija und trat in seinen Dienst.“ Vom reichen Großbauern wird er freiwillig zum Diener eines wandernden Propheten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Ochsen schlachten - der Vergleich zum Neuen Testament.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Szene ist so prägend, dass Jesus im Lukas-Evangelium (Lk 9,62) direkt darauf anspielt, als jemand ihm nachfolgen, sich aber vorher noch von seiner Familie verabschieden will. Jesus sagt dort: „Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.“ Im Gegensatz zu dem Mann bei Jesus hat Elischa den Pflug eben nicht nur losgelassen, sondern ihn verbrannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild. Pexel / Mushfiqur Rahman
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ein sanftes Säuseln</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/ein-sanftes-sauseln</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           1 Kön 19, 9a.11–16        Freitag, 10. Woche        
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen kam Elíja zum Gottesberg Horeb. 9aDort ging er in eine Höhle, um darin zu übernachten. Doch das Wort des Herrn erging an ihn: 11Komm heraus und stell dich auf den Berg vor den Herrn! Da zog der Herr vorüber: Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging dem Herrn voraus. Doch der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben. Doch der Herr war nicht im Erdbeben. 12Nach dem Beben kam ein Feuer. Doch der Herr war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln. 13Als Elíja es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle. 14Da vernahm er eine Stimme, die ihm zurief: Was willst du hier, Elíja? Er antwortete: Mit Leidenschaft bin ich für den Herrn, den Gott der Heerscharen, eingetreten, weil die Israeliten deinen Bund verlassen, deine Altäre zerstört und deine Propheten mit dem Schwert getötet haben. Ich allein bin übrig geblieben und nun trachten sie auch mir nach dem Leben. 15Der Herr antwortete ihm: Geh deinen Weg durch die Wüste zurück und begib dich nach Damáskus! Bist du dort angekommen, salbe Hásaël zum König über Aram! 16Jehu, den Sohn Nimschis, sollst du zum König von Israel salben und Elíscha, den Sohn Schafats aus Ábel-Mehóla, salbe zum Propheten an deiner Stelle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein sanftes, leises Säuseln
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In einer spektakulären Aktion mit viel Getöse und Aktion hatte Elia die Baalspropheten auf dem Berg Karmel besiegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein sanftes, leises Säuseln
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Problem: Elia dachte, man müsste Gottes Reich mit lautem Getöse, Machtdemonstrationen und Gewalt durchsetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein sanftes, leises Säuseln
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute zeigt Gott dem Propheten: „Ich bin nicht im Sturm, der alles zerbricht. Ich bin nicht im Feuer des Gerichts. Ich begegne dir ganz leise.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Für heute:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht jene, die am lautesten schreien, werden sich am Ende durchsetzen, sondern jene, die anfangen zu schweigen und versuchen, auf Gottes leise Stimme zu hören.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           pexels-photo-12181936
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            / Beyza Eve
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 05:04:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Nur eine kleine Wolke</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/nur-eine-kleine-wolke</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Donnerstag, 10. Woche 1 Kön 18, 41–46
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen 41sagte Elíja zu Ahab: Geh hinauf, iss und trink; denn das Rauschen des Regens ist schon hörbar. 42Während Ahab wegging, um zu essen und zu trinken, stieg Elíja zur Höhe des Karmel empor, kauerte sich auf den Boden nieder und legte seinen Kopf zwischen die Knie. 43Dann befahl er seinem Diener: Geh hinauf und schau auf das Meer hinaus! Dieser ging hinauf, schaute hinaus und meldete: Es ist nichts zu sehen. Elíja befahl: Geh sieben Mal hinauf! 44Beim siebten Mal meldete der Diener: Eine Wolke, klein wie eine Menschenhand, steigt aus dem Meer herauf. Darauf sagte Elíja: Geh hinauf und sag zu Ahab: Spanne an und fahr hinab, damit der Regen dich nicht aufhält! 45Es dauerte nicht lange, da verfinsterte sich der Himmel durch Sturm und Wolken und es fiel ein starker Regen. Ahab bestieg den Wagen und fuhr nach Jésreël. 46Über Elíja aber kam die Hand des Herrn. Er gürtete sich und lief vor Ahab her bis dorthin, wo der Weg nach Jés-reël abzweig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           t.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Eine Wolke, klein wie eine Menschenhand
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dem dramatischen Sieg über die Baalspropheten zieht sich Elija auf den Gipfel des Karmel zurück. Während König Ahab feiert, beugt sich Elija zur Erde und betet beharrlich um den ersehnten Regen. Siebenmal schickt er seinen Diener aus, um nach dem Meer zu blicken. Erst beim siebten Mal steigt eine Wolke auf, „klein wie eine Menschen-hand“. Kurz darauf bricht ein gewaltiger Regen los.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Eine Wolke, klein wie eine Menschenhand
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Diener sieht anfangs nichts, dann nur eine Wolke. Doch in dieser winzigen Wolke verbirgt sich bereits der unendliche Segen des retten-den Regens. Gott bricht meistens nicht mit lautem Getöse in unser Leben ein, sondern im Unscheinbaren, Leisen, fast Übersehbaren. Es braucht den „prophetischen Blick“, um die ersten Zeichen seines Wirkens im Alltag zu erkennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Für heute
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die kleine Wolke erinnert uns daran, dass Gott unsere Armut nicht verachtet. Unsere eigenen Fähigkeiten, unsere Liebe und unser Gebet wirken oft so klein und unbedeutend wie diese Handvoll Dunst am Horizont. Aber in den Händen Gottes reicht diese Winzigkeit aus, um das Angesicht der Erde zu erneuern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild: Pexel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 05:22:12 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Elija ein Prophet wie Feuer</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/elija-ein-prophet-wie-feuer</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sir 48, 1–14     Donnerstag, 11. Woche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen 1stand Elíja auf, ein Prophet wie Feuer, sein Wort brannte wie eine Fackel. 2Er ließ über sie eine Hungersnot hereinbrechen und verringerte sie mit seinem Eifer; 3durch das Wort des Herrn verschloss er den Himmel, ebenso ließ er dreimal Feuer herabfallen. 4Wie wurdest du verherrlicht, Elíja, durch deine Wunder! Wer wird sich gleich dir rühmen können? 5Der einen Verstorbenen auferweckt hat vom Tod und aus dem Hades durch ein Wort des Höchsten; 6der Könige in die Vernichtung geführt hat und Berühmte weg von ihrem Lager; 7der am Sínai eine Zurechtweisung hört und am Horeb Urteile der Vergeltung; 8der Könige salbt zur Vergeltung und ihm nachfolgende Propheten; 9der mit einem Wirbelsturm aus Feuer hinwegge nommen wurde in einem Wagen mit feurigen Pferden; 10der aufgeschrieben ist für Zurechtweisungen für künftige Zeiten, um den Zorn vor dem Ausbruch zu besänftigen, um das Herz des Vaters dem Sohn zuzuwenden und um die Stämme Jakobs aufzurichten. 11Selig, die dich gesehen haben und die in Liebe entschlafen sind; denn auch wir werden gewiss leben. 12Elíja – er wurde vom Wirbelsturm verhüllt und Elíscha wurde mit seinem Geist erfüllt; zu seiner Zeit wurde er von keinem Herrscher ins Wanken gebracht und niemand hatte Macht über ihn. 13Kein Wort ging über seine Kraft und noch im Tod hat sein Leib prophezeit. 14In seinem Leben hat er Wunder getan und im Tod waren seine Werke erstaunlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein Prophet wie Feuer, seine Worte waren wie ein brennender Ofen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal wünschte ich mir wenigstens ein kleiner Elija zu sein. Ich wünschte mir, dass meine Predigtworte, so wie bei Elija, wie ein brennender Ofen die Herzen der Menschen ergreifen würde. Das wäre etwas!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich wünschte mir, dass ich durch Wunderzeichen die Aufmerksamkeit der Menschen erreichen könnte. Das wäre etwas!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich wünschte mir, dass ich auch einmal bei einer Veranstaltung durch ein einziges Wort Feuer vom Himmel niederfallen lassen könnte. Das wäre etwas!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein Prophet wie Feuer, seine Worte waren wie ein brennender Ofen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich lese, was Elija oder auch die anderen Propheten an Wunder gewirkt haben, dann werde ich neidisch. Ich staune, welche Wunder die Apostel oder auch so manche Heiligen gewirkt haben, und spüre wieder Neid in meiner Brust.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein Prophet wie Feuer, seine Worte waren wie ein brennender Ofen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich staune, wenn ich manche Bücher lese, die von einer Wiederwiederbelebung einer katholischen Gemeinde berichten. (Divine Renovation - Wenn Gott sein Haus saniert von James Mallon, oder Rebuilt - Die Geschichte einer katholischen Pfarrgemeinde von Michael White). Mir gelingt dies trotz Einsatz aller meiner Kräfte nicht. Alle meine Worte, Predigten und Vorträge haben nicht die Wikrung wie Feuer, sondern scheinen sich wie kalte Luft einfach zu verflüchtigen - und wieder werde ich neidisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           pexels-photo-6156518 / Laker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hast du ... ?</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/hast-du</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           1 Kön 21, 17–29             Dienstag, 11. Woche    
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Elija sagte zu Ahab: Du hast Israel zur Sünde verführt Als Nabot tot war, 17erging das Wort des Herrn an Elíja aus Tischbe: 18Mach dich auf und geh Ahab, dem König von Israel, entgegen, der in Samária seinen Wohnsitz hat! Er ist zum Weinberg Nabots hinabgegangen, um von ihm Besitz zu ergreifen. 19Sag ihm: So spricht der Herr: Hast du gemordet und auch in Besitz genommen? Weiter sag ihm: So spricht der Herr: An der Stelle, wo die Hunde das Blut Nabots geleckt haben, werden Hunde auch dein Blut lecken. 20Ahab sagte zu Elíja: Hast du mich gefunden, mein Feind? Er erwiderte: Ich habe dich gefunden. Weil du dich hergabst, das zu tun, was dem Herrn missfällt, 21werde ich Unheil über dich bringen. Ich werde dich entfernen und von Ahabs Geschlecht alles, was männlich ist, ob unmündig oder mündig, in Israel ausrotten. 22Weil du mich zum Zorn gereizt und Israel zur Sünde verführt hast, werde ich mit deinem Haus verfahren wie mit dem Haus Jeróbeams, des Sohnes Nebats, und mit dem Haus Baschas, des Sohnes Ahíjas. 23Und über Isébel verkündet der Herr: Die Hunde werden Isébel an der Mauer von Jésreël auffressen. 24Wer von der Familie Ahabs in der Stadt stirbt, den werden die Hunde fressen, und wer auf dem freien Feld stirbt, den werden die Vögel des Himmels fressen. 25Es gab in der Tat niemand, der sich wie Ahab hergab zu tun, was böse war in den Augen des Herrn, da seine Frau Isébel ihn verführte. 26Sein Tun war überaus verwerflich; er lief den Götzen nach, ganz so, wie es die Amoríter getan hatten, die der Herr vor den Israeliten vertrieben hatte. 27Als Ahab diese Drohungen hörte, zerriss er seine Kleider, trug ein Bußgewand auf dem bloßen Leib, fastete, schlief im Bußgewand und ging bedrückt umher. 28Da erging das Wort des Herrn an Elíja aus Tischbe: 29Hast du gesehen, wie Ahab sich vor mir gedemütigt hat? Weil er sich vor mir gedemütigt hat, will ich das Unglück nicht schon in seinen Tagen kommen lassen. Erst in den Tagen seines Sohnes werde ich das Unheil über sein Haus bringen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Hast du gemordet und auch noch in Besitz genommen?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dass der Prophet Elija Ahab mit einer Frage statt mit einer bloßen Anklage konfrontiert, ist kein rhetorischer Zufall, sondern eine psychologische Meisterleistung Gottes.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Hast du gemordet und auch noch in Besitz genommen?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine direkte Aussage wie „Du hast gemordet!“ hätte sicher zu einer sofortigen Abwehr und Rechtfertigung Ahabs geführt. Eine Frage hingegen zwingt ihn zu überlegen und nachzudenken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Hast du gemordet und auch noch in Besitz genommen?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ahab hatte sich die Hände ja scheinbar nicht schmutzig gemacht – das war seine Frau Isebel. Ahab hat „nur“ geschwiegen, weggesehen und am Ende profitiert. Die Frage reißt diese Feigenblatt-Ausrede nieder. Sie funktioniert wie ein Spiegel: Ahab muss das Unaussprechliche in Gedanken selbst aussprechen. Er wird gezwungen, der nackten Realität seines Handelns ins Auge zu blicken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wo bist du, Adam? Wo ist dein Bruder Abel?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Paradies: „Wo bist du, Adam?“ (Gen 3,9) – Gott stellte eine Frage, nicht weil Gott den Aufenthaltsort nicht wusste, sondern damit Adam seine Entfremdung spürt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim ersten Brudermord: „Wo ist dein Bruder Abel? „Was hast du getan?“ (Gen 4,9–10) Kain soll nachdenken und bereuen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Hast du gemordet und auch noch in Besitz genommen?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gott stellt fast nie Fragen, weil er eine Information braucht – er stellt Fragen, um den Menschen zur Selbsterkenntnis zu leiten. Die Frage an Ahab ist der leidenschaftliche Versuch Gottes, das erstorbene Gewissen des Königs ein letztes Mal wachzurütteln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Für heute.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist gut, wenn in unserem, Leben Fragen auftauchen. Was soll das Ganze? Wo liegt der Sinn? welcher ist der richtige Weg? So sind wir aufgefordert, tiefer nachzudenken und Antworten zu suchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild: P
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           exels-photo-5428835
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            / Leelo the First
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 09:24:37 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Ohrenjucken</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           2 Tim 4, 1–8      Samstag, 9. Woche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Sohn! 1Ich beschwöre dich bei Gott und bei Christus Jesus, dem kommenden Richter der Lebenden und der Toten, bei seinem Erscheinen und bei seinem Reich: 2Verkünde das Wort, tritt auf, ob gelegen oder ungelegen, überführe, weise zurecht, ermahne, in aller Geduld und Belehrung! 3Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Begierden Lehrer sucht, um sich die Ohren zu kitzeln; 4und man wird von der Wahrheit das Ohr abwenden, sich dagegen Fabeleien zuwenden. 5Du aber sei in allem nüchtern, ertrage das Leiden, verrichte dein Werk als Verkünder des Evangeliums, erfülle treu deinen Dienst! 6Denn ich werde schon geopfert und die Zeit meines Aufbruchs ist nahe. 7Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, die Treue bewahrt. 8Schon jetzt liegt für mich der Kranz der Gerechtigkeit bereit, den mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, aber nicht nur mir, sondern allen, die sein Erscheinen ersehnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist diese Zeit, von der die Lesung spricht, schon da? Ich kann mir das gut vorstellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Instagram und Co.: Wenn uns eine Meinung oder eine "Wahrheit" nicht gefällt, wischen wir sie weg. Die Algorithmen lernen blitzschnell, was uns gefällt, und spülen uns genau die Informationen auf den Bildschirm, die uns recht geben. Wir stellen uns eine digitale Gefolgschaft an "Lehrern" zusammen, die exakt das sagen, was wir hören wollen, und uns in unserer Weltsicht bestärken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Manche zählen bis zu 72 Geschlechter auf. Dabei gibt es nur zwei. Soziale Geschlechter kann es von mir aus viele geben (aber auch das halte ich schon für fragwürdig), aber biologisch gibt es nur zwei: Mann und Frau.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Ehe soll auch zwischen Mann und Mann und Frau und Frau bestehen. Vor einiger Zeit habe ich gelesen, dass jemand seinen Hund heiraten wollte. Nach christlicher Lehre besteht die Ehe zwischen Mann und Frau.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das "Ohrenjucken" ist heute zu einem riesigen Geschäftsmodell geworden. Ob in der Politik, den Medien oder der Persönlichkeitsentwicklung – wer den Menschen genau das erzählt, was sie ohnehin glauben wollen, findet heute dank des Internets schneller denn je ein Millionenpublikum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            pexels-photo-5206942 /
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.caboompix.com
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Du aber bleibe</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/du-aber-bleibe</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           2 Tim 3, 10–17 Freitag, 9. Woche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           10Du bist mir gefolgt in der Lehre, im Leben und Streben, im Glauben, in der Langmut, der Liebe und der Ausdauer, 11in den Verfolgungen und Leiden, denen ich in Antióchia, Ikónion und Lystra ausgesetzt war. Welche Verfolgungen habe ich erduldet! Und aus allen hat der Herr mich errettet. 12Aber auch alle, die in der Gemeinschaft mit Christus Jesus ein frommes Leben führen wollen, werden verfolgt werden. 13Böse Menschen und Schwindler dagegen werden immer mehr in das Böse hineingeraten; sie sind betrogene Betrüger. 14Du aber bleibe bei dem, was du gelernt und wovon du dich überzeugt hast. Du weißt, von wem du es gelernt hast; 15denn du kennst von Kindheit an die heiligen Schriften, die dich weise machen können zum Heil durch den Glauben an Christus Jesus. 16Jede Schrift ist, als von Gott eingegeben, auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, 17damit der Mensch Gottes gerüstet ist, ausgerüstet zu jedem guten Werk.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Du aber bleibe
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein einziges Wort hat mich in der heutigen Lesung zutiefst angesprochen. Das Wort: „bleibe“. Als junger Kaplan hat mir ein Priesterpensionär einmal gesagt: "Bleibe! Wenn du vor jeder Schwierigkeit davonläufst, dann bist du den ganzen Tag nur immer unterwegs." Manchmal kann es eine Herausforderung sein, an dem Ort zu bleiben, an dem man lebt, und bei der Aufgabe zu bleiben, die einem übertragen ist. Es ist wichtig zu bleiben und nicht vor einer Aufgabe zu flüchten, auch dann, wenn es zur Sache geht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Du aber bleibe
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses „Du aber“ setzt einen bewussten Kontrast zu der Welt ringsum. Liest man die Verse direkt davor, beschreibt Paulus eine Gesellschaft im Zerfall: Menschen, die egoistisch sind, den Schein der Frömmigkeit wahren, aber deren Kraft verleugnen, und Betrüger, die in die Irre gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inmitten dieses moralischen und geistlichen Strudels ist das „Bleiben“ kein passives Verharren, kein stures „Ausharren aus Gewohnheit“. Es ist ein aktiver Akt des Widerstands. Stehen zu bleiben, wenn alles wegläuft oder sich permanent dreht, erfordert enorme Kraft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Du aber bleibe
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch Jesus benutzt dieses Wort. Wir hören es in den Evangelien aus Jesu Mund, wenn er ruft und bittet: „Bleibt hier!" , „Bleibt in mir!" „Bleibt in meiner Liebe!" 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jesus ist immer in uns, aber eine andere Frage ist: Wo bin ich? Manchmal gehe ich eigene Wege und Jesus ruft voller Sehnsucht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bleibt hier!" „Bleibt in mir!" , „Bleibt in meiner Liebe!"
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Christ muss mit seinem Herzen ständig bei Jesus sein, auf ihn hören und zu ihm gehören. Nur dann kann er sich vom Geist Christi lenken und leiten lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Du aber bleibe
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn es „zur Sache geht“, zeigt sich, worauf unser Fundament steht. Das Bleiben schenkt uns eine wunderbare Freiheit: Wer weiß, bei wem er bleibt, muss vor nichts und niemandem mehr flüchten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           pexels-photo-32946075 / Küpra Arslaner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Entfache die Gnade Gottes wieder</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           2 Tim 1, 1–3.6–12          Mittwoch, 9. Woche     
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1Paulus, durch den Willen Gottes Apostel Christi Jesu gemäß der Verheißung des Lebens in Christus Jesus, 2an Timótheus, sein geliebtes Kind: Gnade, Erbarmen und Friede von Gott, dem Vater, und Christus Jesus, unserem Herrn. 3Ich danke Gott, dem ich wie schon meine Vorfahren mit reinem Gewissen diene. Unablässig denke ich an dich in meinen Gebeten bei Tag und bei Nacht. 6Darum rufe ich dir ins Gedächtnis: Entfache die Gnade Gottes wieder, die dir durch die Auflegung meiner Hände zuteilgeworden ist! 7Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. 8Schäme dich also nicht des Zeugnisses für unseren Herrn und auch nicht meiner, seines Gefangenen, sondern leide mit mir für das Evangelium! Gott gibt dazu die Kraft: 9Er hat uns gerettet; mit einem heiligen Ruf hat er uns gerufen, nicht aufgrund unserer Taten, sondern aus eigenem Entschluss und aus Gnade, die uns schon vor ewigen Zeiten in Christus Jesus geschenkt wurde; 10jetzt aber wurde sie durch das Erscheinen unseres Retters Christus Jesus offenbart. Er hat den Tod vernichtet und uns das Licht des unvergänglichen Lebens gebracht durch das Evangelium, 11als dessen Verkünder, Apostel und Lehrer ich eingesetzt bin. 12Darum muss ich auch dies alles erdulden; aber ich schäme mich nicht, denn ich weiß, wem ich Glauben geschenkt habe, und ich bin überzeugt, dass er die Macht hat, das mir anvertraute Gut bis zu jenem Tag zu bewahren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Entfache die Gnade Gottes wieder
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Heilige Geist ist kein Geist der Schüchternheit. Paulus forderte ihn auf, diese Gabe wachzurütteln und neu zu entzünden, damit das Feuer brennt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daraus lernen wir, dass wir, obwohl Jesus uns im Heiligen Geist und Feuer tauft (Matthäus 3,11), immer noch etwas tun müssen, damit dieses Feuer immerzu am Brennen bleibt. Gott entzündet das Feuer. Wir müssen weiterhin den Treibstoff liefern – ein Leben, das sich zu jeder Zeit völlig dem Willen Gottes hingegeben hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Entfache die Gnade Gottes wieder
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stellen Sie sich nicht vor, dass Sie sich jetzt entspannen und sagen können: „Einmal gesalbt, immer gesalbt“, nur weil Gott Sie einmal gesalbt hat. Das ist so ein Trugschluss wie zu sagen: „Einmal gerettet, immer gerettet“. Ich habe Menschen gesehen, die wirklich von Gott gesalbt wurden und ein Jahr später geistlich tot waren. Das Feuer ist weg. Weltliche Interessen und Stolz sind hereingekommen und haben das Feuer weggenommen. Sie jagen jetzt Geld und einem bequemen Leben hinterher – und haben das Feuer Gottes verloren. Das ist traurig und ein großer Verlust für das Reich Gottes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Entfache die Gnade Gottes wieder
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also sagte Paulus zu Timotheus: Das Feuer, das über dich kam, lass es nicht ausgehen, halte es am Brennen. Es liegt jetzt an dir. Wenn du es nicht am Brennen hältst, wird es ausgehen. Indem du das Wort Gottes studierst, dich ständig demütigst, Gott von ganzem Herzen suchst, indem du dich von der Liebe zum Geld und von Streitereien mit anderen und von allem fernhältst, was dieses Feuer löschen könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zac Poonen, Auslegung zu 2. Timotheus Kapitel 1, aus der Lehrserie „Through the New Testament“ / „Durch das Neue Testament“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild: Pexel / Tima Miroshnichenko
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Einen neuen Himmel und eine neue Erde</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           2 Petr 3, 12–15a.17–18                Dienstag, 9. Woche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           12Ihr müsst die Ankunft des Tages Gottes erwarten und beschleunigen! An jenem Tag werden die Himmel in Flammen aufgehen und die Elemente im Feuer zerschmelzen. 13Wir erwarten gemäß seiner Verheißung einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen die Gerechtigkeit wohnt. 14Deswegen, Geliebte, die ihr dies erwartet, bemüht euch darum, von ihm ohne Makel und Fehler in Frieden angetroffen zu werden! 15aUnd die Geduld unseres Herrn betrachtet als eure Rettung. 17Ihr aber, Geliebte, da ihr dies im Voraus wisst, gebt Acht, dass ihr nicht von dem Irrtum der Frevler mitgerissen werdet und eure eigene Standfestigkeit verliert! 18Wachset in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus! Ihm gebührt die Herrlichkeit, jetzt und bis zum Tag der Ewigkeit. Amen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Einen neuen Himmel und eine neue Erde,
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dass das Alte nichts tauge, dass alles neu werden müsse, das meinen schon lange viele Menschen. Aber wer kann wahrhaft und bis in die innersten Tiefen alles neu machen? Wer kann denn die neue Welt schaffen, in der „Gerechtigkeit“ nicht nur ersehnt oder gefordert wird, sondern in der Gerechtigkeit tatsächlich „wohnt“ und alles gestaltet?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Einen neuen Himmel und eine neue Erde,
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Petrus sagt es eindeutig: Wir erwarten diese neue Welt nach seiner Verheißung. Auch jetzt erhalten wir wieder keine christlichen Verbesserungspläne, sondern werden einzig auf das klare Wort Gottes gewiesen. Ob Petrus diese „seine Verheißung“ im AT fand oder ob er an die Verkündigung denkt, die er von Jesus selbst hörte, sagt er uns nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Einen neuen Himmel und eine neue Erde,
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vom Aussehen der neuen Erde, von der Art unseres Lebens auf ihr, sagt Petrus kein Wort. Es genügt ihm das eine, es ist Gottes neue Welt, die voll „Gerechtigkeit“ sein wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Uwe Holmer und Werner de Boor, Die Briefe des Petrus und der Brief des Judas, Wuppertaler Studienbibel (Holzgerlingen: SCM R. Brockhaus, 2018), 213–214.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 04:46:53 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Anteil an der göttlichen Natur - WOW</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           2 Petr 1, 2–7     Montag, 9. Woche        
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2Gnade sei mit euch und Friede in Fülle durch die Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn! 3Alles, was für unser Leben und unsere Frömmigkeit gut ist, hat seine göttliche Macht uns geschenkt; sie hat uns den erkennen lassen, der uns durch seine Herrlichkeit und Kraft berufen hat. 4Durch sie sind uns die kostbaren und überaus großen Verheißungen geschenkt, damit ihr durch diese Anteil an der göttlichen Natur erhaltet und dem Verderben entflieht, das durch die Begierde in der Welt herrscht. 5Darum setzt allen Eifer daran, mit eurem Glauben die Tugend zu verbinden, mit der Tugend die Erkenntnis, 6mit der Erkenntnis die Selbstbeherrschung, mit der Selbstbeherrschung die Ausdauer, mit der Ausdauer die Frömmigkeit, 7mit der Frömmigkeit die Brüderlichkeit und mit der Brüderlichkeit die Liebe!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Anteil an der göttlichen Natur
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Ausdruck, „Anteil an der göttlichen Natur zu erhalten“, gehört zu den kühnsten Aussagen des gesamten Neuen Testaments. Es bedeutet im Kern, dass der Mensch durch die Gnade Gottes in das innergöttliche Leben hineingezogen wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Anteil an der göttlichen Natur
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es bedeutet nicht, dass der Mensch selbst zu „Gott dem Allmächtigen“ wird oder sein Menschsein verliert. Es ist eine Verwandlung durch Liebe. Ein klassisches Bild der Kirchenväter ist das Eisen im Feuer: Wenn man ein Stück Eisen ins Feuer legt, nimmt es die Eigenschaften des Feuers an – es wird glühend heiß, strahlt Licht aus und brennt –, aber es bleibt im Wesen Eisen. So wird der Mensch von der Glut der göttlichen Liebe durchdrungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Anteil an der göttlichen Natur - Wie empfangen wir diesen Anteil?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach katholischem Verständnis geschieht dies auf ganz konkreten Wegen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Durch die Sakramente: Allen voran die Taufe und die Eucharistie. In der Kommunion empfangen wir den Leib Christi, damit wir verwandelt werden. Der hl. Augustinus sagte: „Werde, was du empfängst: der Leib Christi.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Durch das Leben im Heiligen Geist: Der Heilige Geist wohnt in uns wie in einem Tempel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Durch die Mitwirkung des Menschen: Genau deshalb schließt Petrus die „Tugendleiter“ an. Die göttliche Natur in uns drängt danach, im Alltag sichtbar zu werden – durch Geduld, Reinheit, Bruderliebe und Selbstbeherrschung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zusammenfassend
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            :
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anteil an der göttlichen Natur zu haben bedeutet, dass Gott uns nicht nur als Seine Geschöpfe betrachtet, sondern uns so eng an sich bindet, dass Sein eigenes Leben, Seine Liebe und Seine Ewigkeit durch uns hindurchströmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 06:24:25 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Dem einen Gott gebührt die Herrlichkeit</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/dem-einen-gott-gebührt-die-herrlichkeit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Jud 17.20b–25        Samstag, 8. Woche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           17Geliebte, gedenkt der Worte, die von den Aposteln Jesu Christi, unseres Herrn, im Voraus verkündet worden sind. 20bBaut weiter auf eurem hochheiligen Glauben auf, betet im Heiligen Geist, 21bewahrt euch in der Liebe Gottes und wartet auf das Erbarmen Jesu Christi, unseres Herrn, zum ewigen Leben! 22Erbarmt euch derer, die zweifeln; 23andere rettet, entreißt sie dem Feuer! Wieder anderer erbarmt euch in Furcht; hasst sogar das vom Fleisch befleckte Gewand! 24Dem einen Gott aber, der die Macht hat, euch vor jedem Fehltritt zu bewahren und euch untadelig und voll Jubel vor seine Herrlichkeit treten zu lassen, 25ihm, der uns durch Jesus Christus, unseren Herrn, rettet, gebührt die Herrlichkeit, Hoheit, Macht und Gewalt vor aller Zeit und jetzt und für alle Zeiten. Amen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dem einen Gott gebührt die Herrlichkeit,
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Judas Brief ist so kurz, dass man ihn in der Bibel fast überblättert. Es ist der letzte Brief vor der geheimen Offenbarung und umfasst nur ein einziges Kapitel mit 25 Versen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Verfasser nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er die Leute beschreibt, die seiner Meinung nach die Gemeinde spalten. Die Lesung überspringt jedoch diese Verse, obwohl diese Botschaft auch in unseren Tagen wichtig wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dem einen Gott gebührt die Herrlichkeit,
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl der Brief sehr kämpferisch und düster beginnt, endet er in der Einheitsübersetzung mit einem der schönsten und bekanntesten Segenssprüche des Neuen Testaments (Verse 24–25). Dieser Text wird auch heute noch oft in Gottesdiensten gesprochen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dem einen Gott gebührt die Herrlichkeit,
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           24Dem einen Gott aber, der die Macht hat, euch vor jedem Fehltritt zu bewahren und euch untadelig und voll Jubel vor seine Herrlichkeit treten zu lassen, 25ihm, der uns durch Jesus Christus, unseren Herrn, rettet, gebührt die Herrlichkeit, Hoheit, Macht und Gewalt vor aller Zeit und jetzt und für alle Zeiten. Amen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild: Edgar Wunsch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 29 May 2026 05:32:39 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Ende aller Dinge ist nahe - Hurra!</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/das-ende-aller-dinge-ist-nahe-hurra</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           1 Petr 4, 7–13      Freitag, 8. Woche 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                    
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           7Das Ende aller Dinge ist nahe. Seid also besonnen und nüchtern und betet! 8Vor allem haltet beharrlich fest an der Liebe zueinander; denn die Liebe deckt viele Sünden zu. 9Seid untereinander gastfreundlich, ohne zu murren! 10Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat! 11Wer redet, der rede mit den Worten, die Gott ihm gibt; wer dient, der diene aus der Kraft, die Gott verleiht. So wird in allem Gott verherrlicht durch Jesus Christus. Sein ist die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit. Amen. 12Geliebte, lasst euch durch die Feuersglut, die zu eurer Prüfung über euch gekommen ist, nicht verwirren, als ob euch etwas Ungewöhnliches zustoße! 13Stattdessen freut euch, dass ihr Anteil an den Leiden Christi habt; denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit voll Freude jubeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das Ende aller Dinge ist nahe - Hurra.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dieser Vers weckt in mir eine große Sehnsucht. Es ist eine eindeutige Botschaft der ganzen Heiligen Schrift, dass diese Welt ein Ende haben wird: „Himmel und Erde werden vergehen“ (Mt 24, 35; 1Kor 10, 11; 1Tim 4, 1; 1Jo 2, 18 …).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir warten gemäß seiner Verheißung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen die Gerechtigkeit wohnt. (2 Petrus 3, 13).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als Jesus nach seiner Versuchung in der Wüste zu predigen begann, war sein erstes Wort: „Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe. (Mt 4, 17).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das Ende aller Dinge ist nahe- Hurra.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Damit ist zweierlei gemeint: Das Reich Gottes ist in Jesus schon da; und: Das Reich Gottes ist im Kommen, seine Vollendung rückt immer näher. So ist auch unsere Stelle zu verstehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Ende von allem ist in Jesus schon da. Die Endzeit hat begonnen mit seinem Kommen auf die Erde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zugleich aber gilt: Das Ende von allem steht noch bevor und kommt immer näher. Mit der Ankunft Jesu wird die Endzeit ihren Höhepunkt erreichen und dann werden wir voller Freude jubeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild: Pexel, 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           pexels-photo-36863341 / Mathias Sogorski
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 29 May 2026 04:56:52 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Blume im Gras</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/die-blume-im-gras</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Petr 1, 18–25    Mittwoch, 8. Woche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           18Ihr wisst, dass ihr aus eurer nichtigen, von den Vätern ererbten Lebensweise nicht um einen vergänglichen Preis losgekauft wurdet, nicht um Silber oder Gold, 19sondern mit dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel. 20Er war schon vor Grundlegung der Welt dazu ausersehen und euretwegen ist er am Ende der Zeiten erschienen. 21Durch ihn seid ihr zum Glauben an Gott gekommen, der ihn von den Toten auferweckt und ihm die Herrlichkeit gegeben hat, sodass ihr an Gott glauben und auf ihn hoffen könnt. 22Der Wahrheit gehorsam, habt ihr euer Herz rein gemacht für eine aufrichtige geschwisterliche Liebe; darum hört nicht auf, einander von Herzen zu lieben. 23Ihr seid neu gezeugt worden, nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen: durch Gottes Wort, das lebt und das bleibt. 24Denn: Alles Sterbliche ist wie Gras und all seine Schönheit ist wie die Blume im Gras. Das Gras verdorrt und die Blume verwelkt; 25doch das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit. Dies aber ist das Wort, das euch als frohe Botschaft verkündet worden ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die gestrige Lesung endete mit Vers 16, die heutige beginnt mit Vers 18. Ich frage mich, warum man Vers 17 aus der Leseordnung gestrichen hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Blume im Gras
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Lesung spricht hier treffend von der Schönheit, die wie eine Blume abfällt. Alles, worauf wir oft so stolz sind – Jugend, Erfolg, Besitz, Einfluss –, ist flüchtig wie eine Sommerwiese. Die Blume vergeht – Gottes Wort nicht. Menschen ändern sich, Gefühle schwanken, Sicherheiten brechen weg. Doch Gottes Zusage bleibt bestehen. Petrus verbindet das mit der Wiedergeburt des Menschen: Christen leben nicht nur aus dem, was vergeht, sondern aus etwas, das Bestand hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Blume im Gras
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Bild der verblühenden Blume kann deshalb auch tröstlich sein. Es erinnert daran, dass wir unsere Hoffnung nicht an Dinge hängen müssen, die zwangsläufig vergehen. Nicht Leistung, Schönheit oder Erfolg tragen letztlich das Leben, sondern Gottes bleibendes Wort und seine Liebe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vielleicht liegt darin die eigentliche Schönheit der Blume im Gras:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie blüht nur kurz – aber sie verweist auf den, der ewig ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild: Pexel / Thomas Mengwasser
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://de.cdn-website.com/f928c7f67c604b09af1b9637b4e308b8/dms3rep/multi/pexels-photo-12487579.png" length="4238256" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 27 May 2026 03:52:57 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Geist Christi in den Propheten ???</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/der-geist-christi-in-den-propheten ???</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           1 Petr 1, 10–16 Dienstag, 8. Woche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           10Nach der Rettung haben die Propheten gesucht und geforscht und sie haben über die Gnade geweissagt, die für euch bestimmt ist. 11Sie haben nachgeforscht, auf welche Zeit und welche Umstände der in ihnen wirkende Geist Christi hindeute, der die Leiden Christi und die darauf folgende Herrlichkeit im Voraus bezeugte. 12Ihnen wurde offenbart, dass sie damit nicht sich selbst, sondern euch dienten; und jetzt ist euch dies alles von denen verkündet worden, die euch in der Kraft des vom Himmel gesandten Heiligen Geistes das Evangelium gebracht haben. Das alles zu sehen ist sogar das Verlangen der Engel. 13Deshalb umgürtet euch und macht euch bereit! Seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch bei der Offenbarung Jesu Christi geschenkt wird! 14Als Kinder des Gehorsams gebt euch nicht den Begierden hin wie früher in eurer Unwissenheit! 15Wie er, der euch berufen hat, heilig ist, so soll auch eure ganze Lebensführung heilig sein. 16Denn es steht geschrieben: Seid heilig, weil ich heilig bin!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Hl. Geist in den Propheten
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Lesung weckt in mir sofort eine Frage. Wie kann der Geist Christi vor seiner Geburt in den Propheten des Alten Testaments gewirkt haben, wenn er doch erst an Pfingsten gesandt wurde? Es gibt einen großen Unterschied darin, wie der Heilige Geist im Alten Testament und wie er ab Pfingsten wirkte:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Im Alten Testament
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (vor Pfingsten): Der Geist kam punktuell und zielgerichtet. Er „fiel“ auf bestimmte Personen – wie Könige, Richter oder eben Propheten –, um sie für eine ganz bestimmte Aufgabe auszurüsten. Danach zog er sich oft wieder zurück. Er war ein exklusives Geschenk für wenige.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           An Pfingsten
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (und danach): Seit Pfingsten wohnt der Geist Gottes dauerhaft und in jedem Gläubigen. Er ist nicht mehr nur für einzelne Propheten da, sondern für die gesamte Gemeinschaft.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zusammenfassung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Petrus schreibt diesen Brief an Christen, die in Kleinasien (heutige Türkei) wegen ihres Glaubens ausgegrenzt und verfolgt wurden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seine Botschaft lautet: Euer Glaube ist kein billiger, neuer Trend. Er ist das älteste und am besten geplante Geheimnis des Universums. Die Propheten haben danach gesucht, der Geist Christi hat es eingefädelt, und die Engel schauen staunend zu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild: G
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           emini_Generated_Image_3xu6l63xu6l63xu6.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 26 May 2026 05:35:07 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Paulus in Rom</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/paulus-in-rom</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Apg 28, 16-20.30-31          Samstag, 7. Osterwoche        
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach unserer Ankunft in Rom erhielt Paulus die Erlaubnis, für sich allein zu wohnen, zusammen mit dem Soldaten, der ihn bewachte. Drei Tage später rief er die führenden Männer der Juden zusammen. Als sie versammelt waren, sagte er zu ihnen: Brüder, obwohl ich mich nicht gegen das Volk oder die Sitten der Väter vergangen habe, bin ich von Jerusalem aus als Gefangener den Römern ausgeliefert worden. Diese haben mich verhört und wollten mich freilassen, da nichts gegen mich vorlag, worauf der Tod steht. Weil aber die Juden Einspruch erhoben, war ich gezwungen, Berufung beim Kaiser einzulegen, jedoch nicht, um mein Volk anzuklagen. Aus diesem Grund habe ich darum gebeten, euch sehen und sprechen zu dürfen. Denn um der Hoffnung Israels willen trage ich diese Fesseln. Er blieb zwei volle Jahre in seiner Mietwohnung und empfing alle, die zu ihm kamen. Er verkündete das Reich Gottes und trug ungehindert und mit allem Freimut die Lehre über Jesus Christus, den Herrn, vor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Nach unserer Ankunft in Rom.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jerusalem, Türkei, Griechenland und nun ist Paulus also in Rom angekommen. Welche Menschen sind in den Jahrhunderten in Rom eingezogen: Feldherren, Kaiser, Kaufleute, Dichter, Philosophen. Den Einzug eines jüdischen Gefangenen in militärischer Begleitung wird niemand beachtet haben. Doch ist dieser Gefangene einer, der die Welt tiefer und nachhaltiger beeinflusst hat als all die Träger glänzender Namen, denen das römische Volk bei ihrem Einzug zujubelte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zwei Jahre hindurch, mit allem Freimut die Lehre über Jesus verkündet.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist jetzt das Letzte, was wir in der Apostelgeschichte von Paulus lesen. Noch als Gefangener hat er mit Freimut in Rom das Evangelium verkündet. Wie ein Testament steht dieser Schlusssatz am Ende der Apostelgeschichte. Ich empfinde diesen Schlusssatz gleichzeitig aber auch als einen Auftrag für uns heutige Menschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Für heute
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Paulus hat das Evangelium mit Freimut verkündet, und jetzt sind wir aufgefordert, mit dieser wunderbaren Botschaft vom auferstandenen Herrn Jesus nicht hinter dem Berg zu halten, sondern sie mit Freimut an jene weiterzugeben, die sie noch nicht kennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild:
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           pexels-photo-28749416.png
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            /
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 22 May 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ich bin von Sinnen</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/ich-bin-von-sinnen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Apg 25, 13-21        Freitag, 7. Osterwoche          
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen trafen König Agrippa und Berenike in Cäsarea ein, um Festus ihre Aufwartung zu machen. Sie blieben mehrere Tage dort. Da trug Festus dem König den Fall des Paulus vor und sagte: Von Felix ist ein Mann als Gefangener zurückgelassen worden, gegen den die Hohenpriester und die Ältesten der Juden, als ich in Jerusalem war, vorstellig wurden. Sie forderten seine Verurteilung, ich aber erwiderte ihnen, es sei bei den Römern nicht üblich, einen Menschen auszuliefern, bevor nicht der Angeklagte den Anklägern gegenübergestellt sei und Gelegenheit erhalten habe, sich gegen die Anschuldigungen zu verteidigen. Als sie dann zusammen hierher kamen, setzte ich mich gleich am nächsten Tag auf den Richterstuhl und ließ den Mann vor-führen. Bei der Gegenüberstellung brachten die Kläger keine Anklage wegen solcher Verbrechen vor, die ich vermutet hatte; sie führten nur einige Streitfragen gegen ihn ins Feld, die ihre Religion und einen gewissen Jesus betreffen, der gestorben ist, von dem Paulus aber behauptet, er lebe. Da ich mich auf die Untersuchung dieser Dinge nicht verstand, fragte ich, ob er nach Jerusalem gehen wolle, um sich dort deswegen richten zu lassen. Paulus jedoch legte Berufung ein; er wollte bis zur Entscheidung der kaiserlichen Majestät in Haft bleiben. Daher gab ich Befehl, ihn in Haft zu halten, bis ich ihn zum Kaiser schicken kann.Da König Agrippa (der Urenkel von Herodes, dem Großen) ein paar Tage in der Stadt blieb, hatte der Statthalter Festus Gelegenheit, mit ihm zu sprechen. Festus war in einer gewissen Verlegenheit, denn er fand keine verurteilungswürdigen Verbrechen an Paulus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Statthalter Festus hat mit einer einfachen Sachlichkeit eines Weltmenschen genau den springenden Punkt des Christentums erfasst. Er kann es nur so primitiv ausdrücken. Aber gerade so kennzeichnet er das Evangelium des Paulus ganz richtig. Bis heute geht es immer wieder um diesen Jesus, der starb und darum für die Welt erledigt ist und von dem die Christen behaupten, er lebe. (Wuppertaler Studienbibel, Werner De Boor, Apostelgeschichte)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Du bist von Sinnen, Paulus!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leider fehlt in der Leseordnung der Eucharistiefeier das folgende Gespräch mit König Agrippa. König Agrippa möchte die christliche Lehre aus dem Mund des Paulus selbst hören und lies ihn darum vorführen. Paulus hielt eine relativ lange Rede, welcher alle Anwesenden zunächst geduldig zuhörten. Als Paulus jedoch auf die Auferstehung Jesu zu sprechen kam, rief Festus, der bei diesem Treffen auch dabei war, laut: Du bist von Sinnen, Paulus! Das viele Schriftstudium treibt dich zum Wahnsinn. (Apg 26, 23+24).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ich bin auch von Sinnen!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach der Meinung von Statthalter Fiskus bin ich auch von Sinnen, denn auch ich glaube an die Auferstehung Jesu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild:
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            pexels-photo-36581450.png /
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Maarten Ceulemans
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 21 May 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hab Mut!</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/hab-mut</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Donnerstag, 7. Osterwoche       Apg 22, 30; 23, 6-11
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen als der römische Oberst genau wissen wollte, was die Juden Paulus vorwarfen, ließ er ihn aus dem Gefängnis holen und befahl, die Hohenpriester und der ganze Hohe Rat sollten sich versammeln. Und er ließ Paulus hinunterführen und ihnen gegenüberstellen. Da Paulus aber wusste, dass der eine Teil zu den Sadduzäern, der andere zu den Pharisäern gehörte, rief er vor dem Hohen Rat aus: Brüder, ich bin Pharisäer und ein Sohn von Pharisäern; wegen der Hoffnung und wegen der Auferstehung der Toten stehe ich vor Gericht. Als er das sagte, brach ein Streit zwischen den Pharisäern und den Sadduzäern aus, und die Versammlung spaltete sich. Die Sadduzäer behaupten nämlich, es gebe weder eine Auferstehung noch Engel noch Geister, die Pharisäer dagegen bekennen sich zu all dem. Es erhob sich ein lautes Geschrei, und einige Schriftgelehrte aus dem Kreis der Pharisäer standen auf und verfochten ihre Ansicht. Sie sagten: Wir finden nichts Schlimmes an diesem Menschen. Vielleicht hat doch ein Geist oder ein Engel zu ihm gesprochen. Als der Streit heftiger wurde, befürchtete der Oberst, sie könnten Paulus zerreißen. Daher ließ er die Wachtruppe herabkommen, ihn mit Gewalt aus ihrer Mitte herausholen und in die Kaserne bringen. In der folgenden Nacht aber trat der Herr zu Paulus und sagte: Hab Mut! Denn so wie du in Jerusalem meine Sache bezeugt hast, sollst du auch in Rom Zeugnis ablegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Einige Schriftgelehrte aus dem Kreis der Pharisäer standen auf.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Gemüter erhitzen sich an den alten Streitfragen; aber immerhin: einige der Schriftgelehrten vom pharisäischen Teil zeigen Sympathie für Paulus. Die Positionen waren zwischen den streitenden Gruppen längst bekannt und manifestiert, aber trotzdem werden einige plötzlich positiv neugierig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Warum der plötzliche Sinneswandel?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich stelle mir vor, wie in diesem ganzen Tumult nicht das, was Paulus sagte, eine Sinnesänderung bei einigen bewirkte, sondern dass die Art und Weise, wie er es sagte, seine Gegner zum Nachdenken brachte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie müssen ihm angemerkt haben, dass sein Glaube an die Auferstehung kein aufgesetzter oder lediglich angelernter Glaube war, sondern ein persönlich erfahrener Glaube. Ich stelle mir vor, dass Paulus in diesem Moment, als seine Gegner ihn anschreien und anbrüllen. Ruhig und gelassen vor ihnen steht und mit einer inneren Sicherheit einfach das sagt, was der Herr ihm aufgetragen hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Paulus hat später aus Rom von seinem Prozess an Timotheus geschrieben: Bei meiner ersten Verteidigung … stand mir der Herr zur Seite und gab mir Kraft. (1Tim 4,17)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Für heute.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Paulus sagte in der heutigen Lesung nur einen einzigen Satz. Es kommt nicht darauf an, viele Sätze zu produzieren, sondern die richtigen Worte zu sagen. Manchmal geht es in unseren kirchlichen Sitzungen auch sehr kontrovers zu. Ich nehme mir vor, in diesen Momenten so lange zu schweigen, bis der Herr mir ein Wort auf die Zunge legt. Dann muss ich nur noch den Mut aufbringen, um mich zu Wort zu melden und diese Worte zu sagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Hab Mut!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was der Herr am Ende der Lesung zu Paulus sagt, das sagte auch zu mir und zu dir. Hab Mut Zeugnis für meine Sache abzulegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild:
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           pexels-photo-6250849.png 1920 x 1300
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Durch  den Geist gebunden</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dienstag, 7. Osterwoche             Apg 20, 17-27
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen schickte Paulus von Milet aus jemand nach Ephesus und ließ die Ältesten der Gemeinde zu sich rufen. Als sie bei ihm ein-getroffen waren, sagte er: Ihr wisst, wie ich vom ersten Tag an, seit ich die Provinz Asien betreten habe, die ganze Zeit in eurer Mitte war und wie ich dem Herrn in aller Demut diente unter Tränen und vielen Prüfungen, die ich durch die Nachstellungen der Juden erlitten habe, wie ich nichts verschwiegen habe von dem, was heilsam ist. Ich habe es euch verkündigt und habe euch gelehrt, öffentlich und in den Häusern. Ich habe Juden und Griechen beschworen, sich zu Gott zu bekehren und an Jesus Christus, unseren Herrn, zu glauben. Nun ziehe ich, gebunden durch den Geist, nach Jerusalem, und ich weiß nicht, was dort mit mir geschehen wird. Nur das bezeugt mir der Heilige Geist von Stadt zu Stadt, dass Fesseln und Drangsale auf mich warten. Aber ich will mit keinem Wort mein Leben wichtig nehmen, wenn ich nur meinen Lauf vollende und den Dienst erfülle, der mir von Jesus, dem Herrn, übertragen wurde: das Evangelium von der Gnade Gottes zu bezeugen. Nun aber weiß ich, dass ihr mich nicht mehr von Angesicht sehen werdet, ihr alle, zu denen ich gekommen bin und denen ich das Reich verkündet habe. Darum bezeuge ich euch am heutigen Tag: Ich bin unschuldig, wenn einer von euch allen verloren geht. Denn ich habe mich der Pflicht nicht entzogen, euch den ganzen Willen Gottes zu verkünden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige Ereignisse liegen zwischen der gestrigen Lesung und dem heutigen Schrifttext. In Ephesus hatte sich der Silberschmied Alexander gegen Paulus gewandt, ein Tumult entstand und Paulus musste die Stadt verlassen. Er reiste durch Mazedonien und Griechenland, gelangte nach Troas und schließlich nach Milet, etwa 60 km südlich von Ephesus gelegen. Heute lesen wir, wie er an diesem Ort eine Abschiedsrede hielt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vorbild
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Paulus spricht nicht zu Juden, sondern zu Christen, nämlich zu den Ältesten, die von Ephesus aus angereist waren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Paulus beginnt seine Rede damit, dass er auf sein eigenes Leben hinweist. Alle wissen, wie Paulus gelebt hat, was er sagte und was er tat. Er verweist auf das Beispiel seines eigenen Lebens. Paulus hinterlässt ihnen sein Vorbild.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frage: Bin ich ein gutes Vorbild für die Menschen um mich herum?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Gebunden durch den Geist!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was Paulus sagt, gefällt mir! Paulus steht unter der Leitung des Heiligen Geistes, dem er fraglos gehorcht. Paulus weiß, dass Fesseln und Drangsale auf ihn warten, aber er vertraut noch mehr auf den Heiligen Geist, der ihn durch die Fesseln und Drangsale hindurchtragen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frage: Wie groß ist mein Vertrauen in die Führung des Heiligen Geistes?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vers 24 finde ich bemerkenswert.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Aber ich will mit keinem Wort mein Leben wichtig nehmen, wenn ich nur meinen Lauf vollende und den Dienst erfülle, der mir von Jesus, dem Herrn, übertragen wurde: das Evangelium von der Gnade Gottes zu bezeugen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frage: Was ist mir wichtiger, mein eigenes Leben oder der Dienst, der mir vom Herrn übertragen wird?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild: Gemini_Generated_Image_3xu6l63xu6l63xu6
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 18 May 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>reißende Wölfe</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Apg 20, 28-38   Mittwoch, 7. Osterwoche           
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            In jenen Tagen sagte Paulus zu den Ältesten der Gemeinde von Ephesus: Gebt acht auf euch und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist zu Bischöfen bestellt hat, damit ihr als Hirten für die Kirche Gottes sorgt, die er sich durch das Blut seines eigenen Sohnes erworben hat. Ich weiß: Nach meinem Weggang werden reißende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen. Und selbst aus eurer Mitte werden Männer auftreten, die mit ihren falschen Reden die Jünger auf ihre Seite ziehen. Seid also wachsam, und denkt daran, dass ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht aufgehört habe, unter Tränen jeden Einzelnen zu ermahnen. Und jetzt vertraue ich euch Gott und dem Wort seiner Gnade an, das die Kraft hat, aufzubauen und das Erbe in der Gemeinschaft der Geheiligten zu verleihen. Silber oder Gold oder Kleider habe ich von keinem verlangt; ihr wisst selbst, dass für meinen Unterhalt und den meiner Begleiter diese Hände hier gearbeitet haben. In allem habe ich euch gezeigt, dass man sich auf diese Weise abmühen und sich der Schwachen annehmen soll, in Erinnerung an die Worte Jesu, des Herrn, der selbst gesagt hat: Geben ist seliger als nehmen. Nach diesen Worten kniete er nieder und betete mit ihnen allen. Und alle brachen in lautes Weinen aus, fielen Paulus um den Hals und küssten ihn; am meisten schmerzte sie sein Wort, sie würden ihn nicht mehr von Angesicht sehen. Dann begleiteten sie ihn zum Schiff.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Damals
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die heutige Lesung schließt unmittelbar an den gestrigen Schrifttext an. Paulus wendet seinen Blick in die Zukunft und er erkennt mit klarem Blick die Gefahren, die auf die noch junge christliche Gemeinde zukommen. Nun fürchtet Paulus nicht eine Verfolgung der christlichen Gemeinden durch jüdische Fanatiker, sondern er sieht voraus, dass aus den eigenen Reihen Männer wie reißende Wölfe versuchen werden, die Gemeinde durch falsche Lehren zu teilen. Der Feind, der eigentliche „Wolf“, der hinter den Wölfen steht, hat es zuerst auf die Ältesten der Gemeinden abgesehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darum sollen sie in besonderer Weise auf sich achtgeben. Gehen sie in die Irre, dann reisen sie auch die Herde, die ihnen anvertraut ist, mit in den Abgrund.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Heute
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer aufmerksam die Entwicklung der katholischen Kirche in Deutschland verfolgt, bemerkt sehr schnell, dass die Ältesten, die Bischöfe, aber auch die Priester und alle die Verantwortung übernommen haben, nicht mehr eine einzige Herde bilden, sondern sich in viele Lager aufgespalten haben. Die reisenden Wölfe haben bereits viel Unheil und Schaden angerichtet. Aber alles Schimpfen und Kritisieren hilft nicht, sondern fördert nur noch größere Zerwürfnisse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vers 32
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Paulus vertraute die Ältesten und die Gemeinden „Gott und dem Wort seiner Gnade an“. Dies scheint mir der beste Weg auch in unserer aufgeklärten Zeit zu sein. Ich möchte die Bischöfe meiner Diözese, die Mitarbeiter im Ordinariat und in den Verbänden, meine Mitbrüder im priesterlichen Amt und alle, die Verantwortung in der Kirchengemeinde Biet übernommen haben „Gott und dem Wort seiner Gnade anvertrauen“, das die Kraft hat, aufzubauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wölfe zerstören, aber „Gott und das Wort seiner Gnade“ baut auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            pexels-photo-36275003. /
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           My / Leon Aschemann
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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    </item>
    <item>
      <title>Habt ihr den Hl. Geist empfangen?</title>
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
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          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
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      <pubDate>Mon, 18 May 2026 14:40:45 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Apollos, der Neue</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Apg 18, 23-28       Samstag, 6. Osterwoche       
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem Paulus einige Zeit in Antiochia in Syrien geblieben war, zog er weiter, durchwanderte zuerst das galatische Land, dann Phrygien, und stärkte alle Jünger. Ein Jude namens Apollos kam nach Ephesus. Er stammte aus Alexandria, war redekundig und in der Schrift bewandert. Er war unterwiesen im Weg des Herrn. Er sprach mit glühendem Geist und trug die Lehre von Jesus genau vor; doch kannte er nur die Taufe des Johannes. Er begann, offen in der Synagoge zu sprechen. Priszilla und Aquila hörten ihn, nahmen ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes noch genauer dar. Als er nach Achaia gehen wollte, ermunterten ihn die Brüder dazu und schrieben den Jüngern, sie möchten ihn freundlich aufnehmen. Nach seiner Ankunft wurde er den Gläubigen durch die Gnade eine große Hilfe. Denn mit Nachdruck widerlegte er die Juden, indem er öffentlich aus der Schrift nachwies, dass Jesus der Messias sei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vers 24.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die heutige Lesung bildet den Auftakt zur dritten Missionsreise des heiligen Paulus. Ein neuer Name taucht in der Apostelgeschichte auf: Apollos, von dem wir nicht wissen, wann und wo er Christ geworden ist, aber er brennt für Jesus und ist bereit, das Evangelium zu leben und zu verkünden. Paulus nimmt ihn an und gewinnt durch diesen Fremden eine große Hilfe für seine Missionsarbeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal habe ich den Eindruck, dass wir in unseren Gemeinden so auf die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unserer Gruppen fixiert sind, dass wir Leute, die von außerhalb dazukommen, oft nur schwer akzeptieren. Wir wollen es so machen, wie wir es schon immer gemacht haben, und bleiben darum eher untereinander, als dass wir andere Menschen mit ihren Ideen und ihren Vorstellungen mit in die Verantwortung hineinnehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vers 28.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der „Neue“ war in der Lage, aus dem Alten Testament heraus nachzuweisen, dass Jesus der Messias ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich käme im Moment in eine große Verlegenheit, wenn ich aus dem Stand heraus Schriftstellen aus dem Alten Testament nennen sollte, die auf den Messias Jesus hinweisen. Könnten sie das?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           pexels-photo-7203844
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            / ShvetsProduction
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Fri, 15 May 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Nicht ICH sondern ER</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Apg 18, 9-18      Freitag, 6. Osterwoche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Paulus in Korinth war, sagte der Herr nachts in einer Vision zu ihm: Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht! Denn ich bin mit dir, nie-mand wird dir etwas antun. Viel Volk nämlich gehört mir in dieser Stadt. So blieb Paulus ein Jahr und sechs Monate und lehrte bei ihnen das Wort Gottes. Als aber Gallio Prokonsul von Achaia war, traten die Juden ein-mütig gegen Paulus auf, brachten ihn vor den Richterstuhl und sagten: Dieser verführt die Menschen zu einer Gottesverehrung, die gegen das Gesetz verstößt. Als Paulus etwas erwidern wollte, sagte Gallio zu den Juden: Läge hier ein Vergehen oder Verbrechen vor, ihr Juden, so würde ich eure Klage ordnungsgemäß behandeln. Streitet ihr jedoch über Lehre und Namen und euer Gesetz, dann seht selber zu! Darüber will ich nicht Richter sein. Und er wies sie vom Richterstuhl weg. Da ergriffen alle den Synagogenvorsteher Sosthenes und verprügelten ihn vor dem Richter-stuhl. Gallio aber kümmerte sich nicht darum. Paulus blieb noch längere Zeit. Dann verabschiedete er sich von den Brüdern und segelte zusammen mit Priszilla und Aquila nach Syrien ab. In Kenchreä hatte er sich auf-grund eines Gelübdes den Kopf kahl scheren lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Eine wichtige Lektion.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Paulus soll also in Korinth bleiben, den Auftrag vom Herrn dazu erhält er nachts in einer Vision. Es ist nicht nur eine Vision, sondern auch eine tiefe Lektion, die Paulus in dieser Nacht von Gott erhält. Nicht er, Paulus, ge-winnt die Menschen für den Herrn, sondern Jesus ist längst vor Paulus in Korinth gewesen und hat sich dort ein großes Volk erwählt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Gut merken!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir Priester, aber auch alle, die verantwortlich in der Pfarrarbeit eingebun-den sind, müssen sich dies gut merken. Nicht wir gewinnen durch unseren Einsatz dem Herrn ein Volk (so denken wir es uns gern in unserer angeborenen Ichhaftigkeit aus), sondern Jesus selbst ruft die Menschen zu einer neuen Gemeinschaft zusammen. Die Einwohner von Korinth ahnen selber nichts davon, aber der Blick Jesu ist schon auf sie gerichtet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Nur Mut!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In dieser Zuversicht darf jeder Christ, nicht nur wir Priester, wenn wir pre-digen, vor den Leuten stehen. Wir müssen uns nur trauen, mit Freimut von Jesus als dem Gekreuzigten und Auferstandenen zu sprechen. Jesus sagte zu Paulus in Vers 10: „Ich bin mit dir.“ Diese Zusage gilt auch uns heutigen Christen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           pexels-photo-5486199 / Maxim Goncharenok
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 14 May 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Paulus ging weiter</title>
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Apg 17, 15.22 - 18, 1  Mittwoch, 6. Osterwoche             
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen brachten die Begleiter des Paulus ihn nach Athen. Mit dem Auftrag an Silas und Timotheus, Paulus möglichst rasch nachzukommen, kehrten sie zurück. Da stellte sich Paulus in die Mitte des Areopags und sagte: Athener, nach allem, was ich sehe, seid ihr besonders fromme Menschen. Denn als ich umherging und mir eure Heiligtümer ansah, fand ich auch einen Altar mit der Aufschrift: EINEM UNBE-KANNTEN GOTT. Was ihr verehrt, ohne es zu kennen, das verkünde ich euch. Gott, der die Welt erschaffen hat und alles in ihr, er, der Herr über Himmel und Erde, wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhand gemacht sind. Er lässt sich auch nicht von Menschen bedienen, als brauche er etwas: er, der allen das Leben, den Atem und alles gibt. Er hat aus einem einzigen Menschen das ganze Menschengeschlecht erschaffen, damit es die ganze Erde bewohne. Er hat für sie bestimmte Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnsitze festgesetzt. Sie sollten Gott suchen, ob sie ihn ertasten und finden könnten; denn keinem von uns ist er fern. Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: Wir sind von seiner Art. Da wir also von Gottes Art sind, dürfen wir nicht meinen, das Göttliche sei wie ein goldenes oder silbernes oder steinernes Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung. Gott, der über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen hat, lässt jetzt den Menschen verkünden, dass überall alle umkehren sollen. Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird, durch einen Mann, den er dazu bestimmt und vor allen Menschen dadurch ausgewiesen hat, dass er ihn von den Toten auferweckte. Als sie von der Auferstehung der Toten hörten, spotteten die einen, andere aber sagten: Darüber wollen wir dich ein andermal hören. So ging Paulus aus ihrer Mitte weg. Einige Männer aber schlossen sich ihm an und wurden gläubig, unter ihnen auch Dionysius, der Areopagit, außerdem eine Frau namens Damaris und noch andere mit ihnen. 1Hierauf verließ Paulus Athen und ging nach Korinth.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Lesung berichtet von einer denkwürdigen Stunde. Paulus kann offiziell auf einem Platz in Athen die Botschaft des Evangeliums darlegen. Paulus ist in Europa angekommen, aber es ist ein entartetes Europa, das alle möglichen Götter anbetet. Es ist ein Europa, in dem das Evangelium bestenfalls als aufsehenerregende Neuigkeit für einige Tage interessant sein kann, um dann rasch wieder einer anderen Sensation Platz zu machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Paulus ging weg.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieder finden wir jene apostolische Haltung, auf die wir schon im Apostelgeschichte 13,46 stießen. Die Boten Jesu kennen das heiße Ringen um die Errettung verlorener Menschen, bis zum Einsatz des Lebens, aber sie kennen nicht ein "Nachlaufen", ein „Anbringen wollen“ des Evangeliums um jeden Preis. Sie wissen um die ganze Größe der Gabe, die sie bringen; wer sie nicht haben will, der soll und muss in den Tod laufen. (vgl.: Wuppertaler Studienbibel, Werner De Boor, Apostelgeschichte)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch von Jesus kennen wir ein solches Verhalten. Als die Menschen in Nazareth seine Botschaft nicht hören wollten, drehte sich Jesus einfach um, schritt durch ihre Mitte hindurch und ging weg nach Kafarnaum. Er kam danach niemals mehr in seine Heimatstadt Nazareth zurück.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           pexels-photo-26600613.png
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 12 May 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Nicht jammern</title>
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Apg 16, 22-34       Dienstag, 6. Osterwoche      
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen erhob sich das Volk von Philippi gegen Paulus und Silas, und die obersten Beamten ließen ihnen die Kleider vom Leib reißen und befahlen, sie mit Ruten zu schlagen. Sie ließen ihnen viele Schläge geben und sie ins Gefängnis bringen; dem Gefängniswärter befahlen sie, sie in sicherem Gewahrsam zu halten. Auf diesen Befehl hin warf er sie in das innere Gefängnis und schloss zur Sicherheit ihre Füße in den Block. Um Mitternacht beteten Paulus und Silas und sangen Loblieder; und die Gefangenen hörten ihnen zu. Plötzlich begann ein gewaltiges Erdbeben, so dass die Grundmauern des Gefängnisses wankten. Mit einem Schlag sprangen die Türen auf, und allen fielen die Fesseln ab. Als der Gefängniswärter aufwachte und alle Türen des Gefängnisses offen sah, zog er sein Schwert, um sich zu töten; denn er meinte, die Gefangenen seien entflohen. Da rief Paulus laut: Tu dir nichts an! Wir sind alle noch da. Jener rief nach Licht, stürzte hinein und fiel Paulus und Silas zitternd zu Füßen. Er führte sie hinaus und sagte: Ihr Herren, was muss ich tun, um gerettet zu werden? Sie antworteten: Glaube an Jesus, den Herrn, und du wirst gerettet werden, du und dein Haus. Und sie verkündeten ihm und allen in seinem Haus das Wort Gottes. Er nahm sie in jener Nachtstunde bei sich auf, wusch ihre Striemen und ließ sich sogleich mit allen seinen Angehörigen taufen. Dann führte er sie in seine Wohnung hinauf, ließ ihnen den Tisch decken und war mit seinem ganzen Haus voll Freude, weil er zum Glauben an Gott gekommen war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es fehlen ein paar Verse zwischen der Lesung von gestern und heute. Paulus hatte einen Wahrsagergeist aus einer Magd ausgetrieben und damit den Zorn ihres Herren auf sich gezogen, da er nun mit dem Geschäft der Wahrsagerei kein Geld mehr verdienen konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Paulus und Silas gelten plötzlich als Unruhestifter, und schon werden den beiden auf offenem Markt die Kleider heruntergerissen. Die Rutenhiebe sausen, bis der Rücken blutig ist. Die Nacht verbringen sie in einem finsteren Gefängnisraum, die Füße in den Holzblock eingespannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Nicht schimpfen, sondern beten und loben.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gott hatte das Missionswerk in Philippi gut in Gang gebracht, doch scheint alles plötzlich zu Ende zu sein. Aber um Mitternacht beteten Paulus und Silas und sangen Loblieder. Sie beklagten sich nicht über die Schläge und die ungerechte Behandlung. Was mögen die anderen Gefangenen gedacht haben, die sonst nur Stöhnen, Fluchen und Schimpfen kannten und die nun dem Beten und dem Loblied des Paulus und Silas zuhörten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wieder kann ich viel lernen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich versuche mich heute nicht zu beklagen, wenn eine kleine Ungerechtigkeit meinen Seelenfrieden stört. Ich versuche heute nicht zu jammern, wenn all meine Mühen scheinbar im Sande versinkt. In der größten Not beteten Paulus und Silas mitten in der Nacht und sangen Loblieder. Dies ist ein gutes Gegenmittel gegen Trübsal und Mutlosigkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           pexels-photo-20356262
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            / Roman Biernacki
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die kleine Rosenkranzgruppe</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Montag, 6. Osterwoche             Apg 16, 11-15
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir brachen von Troas auf und fuhren auf dem kürzesten Weg nach Samothrake und am folgenden Tag nach Neapolis. Von dort gingen wir nach Philippi, in eine Stadt im ersten Bezirk von Mazedonien, eine Kolonie. In dieser Stadt hielten wir uns einige Tage auf. Am Sabbat gingen wir durch das Stadttor hinaus an den Fluss, wo wir eine Gebetsstätte vermuteten. Wir setzten uns und sprachen zu den Frauen, die sich eingefunden hatten. Eine Frau namens Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; sie war eine Gottesfürchtige, und der Herr öffnete ihr das Herz, so dass sie den Worten des Paulus aufmerksam lauschte. Als sie und alle, die zu ihrem Haus gehörten, getauft waren, bat sie: Wenn ihr überzeugt seid, dass ich fest an den Herrn glaube, kommt in mein Haus, und bleibt da. Und sie drängte uns.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sich dem Kleinen widmen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gott hatte Paulus nach Mazedonien, nach Europa, geführt, um hier zu missionieren. Musste jetzt nicht Großes und Bedeutendes geschehen? Was sollen ein paar fromme Frauen draußen vor der Stadt? Paulus widmet sich ganz dieser kleinen Frauengruppe und ist ganz für sie da. Paulus verzichtet auf alle großen Pläne, um sich mit gesammelter Hingabe für das Kleine und Unbedeutende einzusetzen. Es ist Gottes Sache, aus so kleinen Anfängen Großes wachsen zu lassen. Die Evangelisierung Europas begann mit einer Handvoll Frauen am Ufer vor der Stadt Philippi.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Rosenkranzgruppe.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin dankbar für die kleine Rosenkranzgruppe, die sich täglich in der Pfarrkirche in Neuhausen trifft, um miteinander zu beten. Auch diese Gruppe scheint nichts Großes und Weltbewegendes zu sein, und doch denke ich, dass solche betenden Frauengruppen die Keimzelle für eine neue Evangelisation in unserer Erzdiözese bilden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebe Frauen, Danke für euer Gebet!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           exels-photo-10306340.pn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 11 May 2026 05:02:03 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Seelsorgeeinheit des Hl. Paulus 2</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Apg 16, 1-10   Samstag, 5. Osterwoche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen kam Paulus auch nach Derbe und nach Lystra. Dort war ein Jünger namens Timotheus, der Sohn einer gläubig gewordenen Jüdin und eines Griechen. Er war Paulus von den Brüdern in Lystra und Ikonion empfohlen worden. Paulus wollte ihn als Begleiter mitnehmen und ließ ihn mit Rücksicht auf die Juden, die in jenen Gegenden wohnten, beschneiden; denn alle wussten, dass sein Vater ein Grieche war. Als sie nun durch die Städte zogen, überbrachten sie ihnen die von den Aposteln und den Ältesten in Jerusalem gefassten Beschlüsse und trugen ihnen auf, sich daran zu halten. So wurden die Gemeinden im Glauben gestärkt und wuchsen von Tag zu Tag. Weil ihnen aber vom Heiligen Geist verwehrt wurde, das Wort in der Provinz Asien zu verkünden, reisten sie durch Phrygien und das galatische Land. Sie zogen an Mysien entlang und versuchten, Bithynien zu erreichen; doch auch das erlaubte ihnen der Geist Jesu nicht. So durchwanderten sie Mysien und kamen nach Troas hinab. Dort hatte Paulus in der Nacht eine Vision. Ein Mazedonier stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien, und hilf uns! Auf diese Vision hin wollten wir sofort nach Mazedonien abfahren; denn wir waren überzeugt, dass uns Gott dazu berufen hatte, dort das Evangelium zu verkünden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Seelsorgeeinheiten wachsen zusammen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die heutige Lesung schildert also die Ereignisse während der zweiten Missionsreise. Paulus durchwandert zunächst die Zentraltürkei, wendet sich dann nach Westen und steht eines Tages an der Grenze zum heutigen Griechenland. Im Traum wird Paulus gebeten, die Türkei zu verlassen und nach Mazedonien zu fahren, um auch dort das Evangelium zu verkünden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sehen also, wie schon damals Seelsorgeeinheiten zusammenwachsen. Zur ersten Seelsorgeeinheit (die heutige Türkei) kam eine zweite Seelsorgeeinheit (das heutige Griechenland) noch dazu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was macht Paulus angesichts dieser neuen Herausforderung und zusätzlichen Belastung? Er jammert nicht, er klagt nicht, sondern er erkennt sofort das Wirken des Heiligen Geistes. Er packt sofort auf der Stelle seine Sachen und ist zum Aufbruch bereit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Für heute.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dieser positiven, auf die Führung des Heiligen Geistes ausgerichteten Haltung möchte ich in die große Strukturreform 2030 der Erzdiözese Freiburg, hineingehen. Weder die Verantwortlichen in Freiburg noch die Pfarrer noch die Gläubigen haben sich die heutige Situation ausgesucht. Aber vielleicht hat Gott einen Plan, um der Kirche in Deutschland, in Freiburg, hier in unserem Dekanat eine neue Chance zu geben. Ich möchte diesem Plan nicht im Wege stehen, sondern ihn mit allen Kräften unterstützen. Gott ruft in eine neue Situation. Meine Aufgabe ist es, zu gehen und zu verkünden. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           pexels-photo-7368307.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 09 May 2026 05:34:08 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Als ein heftiger Streit entflammte</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Donnerstag, 5. Osterwoche       Apg 15, 721
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen als ein heftiger Streit entstand, erhob sich Petrus und sagte zu ihnen: Brüder, wie ihr wisst, hat Gott schon längst hier bei euch die Entscheidung getroffen, dass die Heiden durch meinen Mund das Wort des Evangeliums hören und zum Glauben gelangen sollen. Und Gott, der die Herzen kennt, bestätigte dies, indem er ihnen ebenso wie uns den Heiligen Geist gab. Er machte keinerlei Unterschied zwischen uns und ihnen; denn er hat ihre Herzen durch den Glauben gereinigt. Warum stellt ihr also jetzt Gott auf die Probe und legt den Jüngern ein Joch auf den Nacken, das weder unsere Väter noch wir tragen konnten? Wir glauben im Gegenteil, durch die Gnade Jesu, des Herrn, gerettet zu werden, auf die gleiche Weise wie jene. Da schwieg die ganze Versammlung. Und sie hörten Barnabas und Paulus zu, wie sie erzählten, welch große Zeichen und Wunder Gott durch sie unter den Heiden getan hatte. Als sie geendet hatten, nahm Jakobus das Wort und sagte: Brüder, hört mich an! 14Simon hat berichtet, dass Gott selbst zuerst eingegriffen hat, um aus den Heiden ein Volk für seinen Namen zu gewinnen. Damit stimmen die Worte der Propheten überein, die geschrieben haben: Danach werde ich mich umwenden und die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten; ich werde sie aus ihren Trümmern wieder aufrichten und werde sie wiederherstellen, damit die übrigen Menschen den Herrn suchen, auch alle Völker, über denen mein Name ausgerufen ist  spricht der Herr, der das ausführt, was ihm seit Ewigkeit bekannt ist. Darum halte ich es für richtig, den Heiden, die sich zu Gott bekehren, keine Lasten aufzubürden; man weise sie nur an, Verunreinigung durch Götzenopferfleisch und Unzucht zu meiden und weder Ersticktes noch Blut zu essen. Denn Mose hat seit ältesten Zeiten in jeder Stadt seine Verkündiger, da er in den Synagogen an jedem Sabbat verlesen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Als ein heftiger Streit entstand.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl die verschiedenen Parteien auf dem ersten Apostelkonzil heftig miteinander stritten und diskutierten, finde ich es doch schön, dass jeder seine Meinung sagen kann, ohne von der anderen Partei unterbrochen zu werden. Es war gut, dass Petrus und Barnabas keinen Brief nach Jerusalem schrieben, sondern die lange Reise auf sich nahmen, um das persönliche Gespräch mit ihren Glaubensbrüdern zu suchen. Jemand hat gesagt: „Willst du mit Menschen auseinanderkommen, dann musst du einen Brief schreiben; willst du mit Menschen zusammenfinden, dann musst du hingehen und mit ihnen sprechen.“ (vgl.: Wuppertaler Studienbibel, Werner De Boor, Apostelgeschichte)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Simon zitiert das Alte Testament
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Simon fühlt sich innerlich gedrängt und aufgefordert, das Wort zu ergreifen. Ich finde es ganz wunderbar, wie er sofort das Alte Testament zitiert. Sofort kann er Worte aus den Propheten mit dieser ganz konkreten Situation und dieser ganz konkreten Frage in Verbindung bringen. Er zitiert aus den Propheten Amos (9,11.12), Jeremia (12,15) und Jesaja (45,21).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir modernen Christen zitieren, wenn wir unsere Meinung durchbringen wollen, oft die Schriftsteller, Psychologen und Soziologen. Es wäre zielführender, wenn Gottes Wort aus dem Alten und Neuen Testament so lebendig in uns wäre, dass wir, geleitet von Gottes Wort, unsere Entscheidungen treffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            pexels-photo-984950 /
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vera Arsic
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 06 May 2026 22:00:01 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Bibel und Tradition</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/bibel-und-tradition</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Apg 15, 16       Mittwoch, 5. Osterwoche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen kamen einige Leute von Judäa herab und lehrten die Brüder: Wenn ihr euch nicht nach dem Brauch des Mose beschneiden lasst, könnt ihr nicht gerettet werden. Nach großer Aufregung und heftigen Auseinandersetzungen zwischen ihnen und Paulus und Barnabas beschloss man, Paulus und Barnabas und einige andere von ihnen sollten wegen dieser Streitfrage zu den Aposteln und den Ältesten nach Jerusalem hinaufgehen. Sie wurden von der Gemeinde feierlich verabschiedet und zogen durch Phönizien und Samarien; dabei berichteten sie den Brüdern von der Bekehrung der Heiden und bereiteten damit allen große Freude. Bei ihrer Ankunft in Jerusalem wurden sie von der Gemeinde und von den Aposteln und den Ältesten empfangen. Sie erzählten alles, was Gott mit ihnen zusammen getan hatte. Da erhoben sich einige aus dem Kreis der Pharisäer, die gläubig geworden waren, und sagten: Man muss sie beschneiden und von ihnen fordern, am Gesetz des Mose festzuhalten. Die Apostel und die Ältesten traten zusammen, um die Frage zu prüfen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Apostel und die Ältesten traten zusammen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Paulus und Barnabas reisen den weiten Weg zurück nach Jerusalem, um zusammen mit den Aposteln und den Ältesten eine theologische Frage zu klären. Zum ersten Mal lesen wir heute, wie die damalige Gesamtkirche zusammenkommt, um aufgekommene Fragen zu klären. Die Frage war: Müssen sich Heiden, die Christen werden wollen, zuvor beschneiden lassen, oder nicht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Apostel und die Ältesten traten zusammen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu dieser Frage gibt es kein Gebot von Jesus direkt. Wir haben zu dieser Frage keine Lösung aus dem Munde Jesu. Die Apostel müssen nun durch Gebet und durch Nachdenken herausfinden, was vor Gott richtig ist. Es kommt zum ersten Apostelkonzil. Lukas hat es so in die Apostelgeschichte eingebunden, dass es mit Kapitel 15 fast genau in der Mitte seines Buches steht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bibel und Tradition
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Laufe der Jahrhunderte sind viele theologische Fragen aufgetaucht, die sich nicht durch ein Gebot Gottes oder durch ein Bibelzitat lösen lassen. Die Bischöfe mussten zusammen mit Petrus auf all ihren Konzilien auf die Fragen ihrer Zeit antworten. So ist es bis heute geblieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bibel und Tradition
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darum ruht das katholische Glaubensgebäude auf zwei Fundamenten: auf der Bibel und auf der Tradition. Beides – Bibel und Katechismus – sind wichtig. Die Bibel ist das überlieferte und verdichtete Wort Gottes an die Menschen. Im Katechismus finden sich die überlieferten Antworten der Kirche auf die Fragen der jeweiligen Zeit. Sowohl die Bibel als auch der Katechismus sollten in unseren Regalen stehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild: Edgar Wunsch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 05 May 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Seelsorgeeinheit des Paulus</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/die-seelsorgeeinheit-des-paulus</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Apg 14, 19-28 Dienstag, 5. Osterwoche 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen kamen Juden von Antiochia und Ikonion und überredeten die Volksmenge. Und sie steinigten den Paulus und schleiften ihn zur Stadt hinaus, in der Meinung, er sei tot. Als aber die Jünger ihn umringten, stand er auf und ging in die Stadt. Am anderen Tag zog er mit Barnabas nach Derbe weiter. Als sie dieser Stadt das Evangelium verkündet und viele Jünger gewonnen hatten, kehrten sie nach Lystra, Ikonion und Antiochia zurück. Sie sprachen den Jüngern Mut zu und ermahnten sie, treu am Glauben festzuhalten; sie sagten: Durch viele Drangsale müssen wir in das Reich Gottes gelangen. In jeder Gemeinde bestellten sie durch Handauflegung Älteste und empfahlen sie mit Gebet und Fasten dem Herrn, an den sie nun glaubten. Nachdem sie durch Pisidien gezogen waren, kamen sie nach Pamphylien, verkündeten in Perge das Wort und gingen dann nach Attalia hinab. Von dort fuhren sie mit dem Schiff nach Antiochia, wo man sie für das Werk, das sie nun vollbracht hatten, der Gnade Gottes empfohlen hatte. Als sie dort angekommen waren, riefen sie die Gemeinde zusammen und berichteten alles, was Gott mit ihnen zusammen getan und dass er den Heiden die Tür zum Glauben geöffnet hatte. Und sie blieben noch längere Zeit bei den Jüngern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Lystra, Ikonion, Antiochia, Pysidien, Pamphylien
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Internet finden Sie ganz leicht Landkarten, auf denen die Missionsreisen des Paulus eingezeichnet sind. Sie finden alle Orte und Landschaften wieder, die in der heutigen Lesung erwähnt werden. Paulus hat sie alle besucht. So groß war also die Seelsorgeeinheit des heiligen Paulus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frage: Bin ich bereit, am Sonntag 6 km in die Nachbargemeinde zur Feier der Eucharistie zu fahren?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            pexels-photo-7368307 /
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vlada Karpovich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 04 May 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Sie flohen</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/sie-flohen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Apg 14, 5-18     Montag, 5. Osterwoche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen als die Apostel merkten, dass die Heiden und die Juden zusammen mit ihren Führern entschlossen waren, sie zu misshandeln und zu steinigen, flohen sie in die Städte von Lykaonien, Lystra und Derbe, und in deren Umgebung. Dort verkündeten sie das Evangelium. In Lystra war ein Mann, der von Geburt an gelähmt war; er saß ohne Kraft in den Füßen da und hatte nie gehen können. Er hörte der Predigt des Paulus zu. Dieser blickte ihm fest ins Auge; und da er sah, dass der Mann darauf vertraute, gerettet zu werden, rief er laut: Steh auf! Stell dich aufrecht auf deine Füße! Da sprang der Mann auf und ging umher. Als die Menge sah, was Paulus getan hatte, fing sie an zu schreien und rief auf lykaonisch: Die Götter sind in Menschengestalt zu uns herabgestiegen. Und sie nannten den Barnabas Zeus, den Paulus aber Hermes, weil er der Wortführer war. Der Priester des „Zeus vor der Stadt“ brachte Stiere und Kränze an die Tore und wollte zusammen mit der Volksmenge ein Opfer darbringen. Als die Apostel Barnabas und Paulus davon hörten, zerrissen sie ihre Kleider, sprangen unter das Volk und riefen: Männer, was tut ihr? Auch wir sind nur Menschen, von gleicher Art wie ihr; wir bringen euch das Evangelium, damit ihr euch von diesen nichtigen Götzen zu dem lebendigen Gott bekehrt, der den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen hat und alles, was dazugehört. Er ließ in den vergangenen Zeiten alle Völker ihre Wege gehen. Und doch hat er sich nicht unbezeugt gelassen: Er tat Gutes, gab euch vom Himmel her Regen und fruchtbare Zeiten; mit Nahrung und mit Freude erfüllte er euer Herz. Doch selbst mit diesen Worten konnten sie die Volksmenge kaum davon abbringen, ihnen zu opfern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sie flohen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleichgültig lässt die Verkündigung des Evangeliums niemanden. Entweder die Menschen nahmen Partei für die Synagoge oder für die Apostel. Die Gegner der Apostel drängen nun zum gewaltsamen Vorgehen, sie wollen die Apostel misshandeln und steinigen. Die Apostel weichen jedoch zurück und fliehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sie flohen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es geht im Dienst Jesu weder um Lebensrettung um jeden Preis noch um menschliches Heldentum. Die Frage kann immer nur sein, was der Herr jetzt will. Das letzte Opfer von Paulus wird erst später vom Herrn gefordert. Jetzt war seine Aufgabe, das Evangelium zu verkünden, und so flüchteten sie in andere Städte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sie flohen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lukas hat uns so ein erstes Bild der paulinischen Heidenmission mit ihrer herrlichen Frucht und ihren ernsten Kämpfen und Nöten gegeben. Mission, Evangelisation ist Geschichte von Gott mit seinen Boten durchgeführt, nie vorweg zu konstruieren oder hinterher in ein System zu bringen, nie ohne Gefahren und Leiden, aber auch nie ohne Siegel und Freuden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           pexels-photo-1527222
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            / JanGogh
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 04 May 2026 04:46:59 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ich werde eifersüchtig</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/ich-werde-eifersuchtig</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Apg 13, 44-52       Samstag, 4. Osterwoche 
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Am Sabbat nach der ersten Predigt des Paulus in Antiochia versammelte sich fast die ganze Stadt, um das Wort des Herrn zu hören. Als die Juden die Scharen sahen, wurden sie eifersüchtig, widersprachen den Worten des Paulus und stießen Lästerungen aus. Paulus und Barnabas aber er-klärten freimütig: Euch musste das Wort Gottes zuerst verkündet wer-den. Da ihr es aber zurückstoßt und euch des ewigen Lebens unwürdig zeigt, wenden wir uns jetzt an die Heiden. Denn so hat uns der Herr auf-getragen: Ich habe dich zum Licht für die Völker gemacht, bis an das Ende der Erde sollst du das Heil sein. Als die Heiden das hörten, freuten sie sich und priesen das Wort des Herrn; und alle wurden gläubig, die für das ewige Leben bestimmt waren. Das Wort des Herrn aber verbrei-tete sich in der ganzen Gegend. Die Juden jedoch hetzten die vornehmen gottesfürchtigen Frauen und die Ersten der Stadt auf, veranlassten eine Verfolgung gegen Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihrem Gebiet. Diese aber schüttelten gegen sie den Staub von ihren Füßen und zogen nach Ikonion. Und die Jünger waren voll Freude und erfüllt vom Heiligen Geist
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Sie wurden eifersüchtig.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Juden wurden eifersüchtig auf Petrus, weil sie sahen, dass sich die Menge dem Christentum zu wendete.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Ich bin auch eifersüchtig.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich spüre auch Eifersucht in meinem Herzen, weil ich in Vers 44 lese, dass sich fast die ganze Stadt versammelte, um das Evangelium zu hören. Ich werde eifersüchtig, wenn ich in Vers 48 lese, dass alle gläubig geworden sind. Meine Eifersucht wächst, denn in Vers 49 steht, dass sich das Wort des Herrn in der ganzen Gegend verbreitete. Vers 52 schließlich berichtet von einer großen Freude und davon, dass die Jün-ger erfüllt waren vom Heiligen Geist. Ich bin auch eifersüchtig, denn in unserer Zeit erlebe ich oft genug das Gegenteil von dem, was das heutige Evangelium schildert.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Warum bin ich eifersüchtig?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Evangelium sollte mich nicht eifersüchtig machen, sondern anspornen, so wie Paulus, auf die Kraft und die Wirkung des Heiligen Geistes zu setzen. Mir und Ihnen, lieber Leser, liebe Leserin (falls Sie getauft und gefirmt sind), stehen die gleichen Kraftquellen zur Verfügung wie den Jüngern damals. Die Kraft des Heiligen Geistes.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Ich bin neugierig.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute möchte ich einmal besonders auf das Werben und das Wirken des Heiligen Geistes hören und dann einmal beobachten, was geschieht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bild: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          pexels-photo-32266224 / 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eyüp Can Çağlar
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 01 May 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Nicht verurteilen</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Apg 13, 26-33      Freitag, 4. Osterwoche 
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen, als Paulus nach Antiochia in Pisidien gekommen war, sagte er in der Synagoge: Brüder, ihr Söhne aus Abrahams Geschlecht und ihr Gottesfürchtigen! Uns wurde das Wort dieses Heils gesandt. Denn die Einwohner von Jerusalem und ihre Führer haben Jesus nicht erkannt, aber sie haben die Worte der Propheten, die an jedem Sabbat vorgelesen werden, erfüllt und haben ihn verurteilt. Obwohl sie nichts fanden, wofür er den Tod verdient hätte, forderten sie von Pilatus seine Hinrichtung. Als sie alles vollbracht hatten, was in der Schrift über ihn gesagt ist, nahmen sie ihn vom Kreuzesholz und legten ihn ins Grab. Gott aber hat ihn von den Toten auferweckt, und er ist viele Tage hin-durch denen erschienen, die mit ihm zusammen von Galiläa nach Jerusalem hinaufgezogen waren und die jetzt vor dem Volk seine Zeugen sind. So verkünden wir euch das Evangelium: Gott hat die Verheißung, die an die Väter ergangen ist, an uns, ihren Kindern, erfüllt, indem er Jesus auferweckt hat, wie es schon im zweiten Psalm heißt: Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wir haben das Wort des Heils erkannt.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Rede des Paulus in der Synagoge von Antiochia wird heute weitergeführt. Bevor er mit dem Negativen beginnt, stellt er etwas Positives an den Anfang. Uns wurde das Wort des Heils gesandt - wir haben es er-kannt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Sie aber haben das Wort des Heils nicht erkannt.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Paulus, der selbst einer von jenen war, welche die Christen verfolgten, weiß, wie die Führer in Jerusalem denken und fühlen. Er kennt die Hintergründe und weiß, warum sie so und so gehandelt haben, und darum entlastet er Jerusalem, soweit er es von seinen eigenen Erfahrungen her kann, und sucht nach einer Entschuldigung. Wir haben Jesus unverdient durch glückliche Umstände erkannt. Sie jedoch hatten dieses Glück nicht und "haben Jesus nicht erkannt."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Warum finden manche Menschen zum Glauben, während andere ein Leben lang in Glaubensdingen völlig distanziert und verschlossen bleiben? Wir dürfen hier nicht urteilen, sondern müssen beten. Aus irgendeinem Grund haben die Jerusalemer Führer Jesus nicht erkannt. Auch hier gilt: Nicht verurteilen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Franz von Sales sagt:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Du musst immer zugunsten des Nächsten urteilen, soweit es nur möglich ist. Hätte eine Handlung 100 Gesichter, so sollst du das schönste ansehen. Wenn wir auch die Sünde nicht entschuldigen können, so wollen wir dennoch Mitleid haben und sie der noch am ehesten erträglichen Ursache zuschreiben, wie der Unwissenheit oder Schwäche.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bild: pexels-photo-6842399. / 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           lesia Kozik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 22:00:02 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>700 Kilometer</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/700-kilometer</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Apg 13, 13-25         Donnerstag, 4. Osterwoche 
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Von Paphos fuhr Paulus mit seinen Begleitern ab und kam nach Perge in Pamphylien. Johannes aber trennte sich von ihnen und kehrte nach Jeru-salem zurück. Sie selbst wanderten von Perge weiter und kamen nach Antiochia in Pisidien. Dort gingen sie am Sabbat in die Synagoge und setzten sich. Nach der Lesung aus dem Gesetz und den Propheten schickten die Synagogenvorsteher zu ihnen und ließen ihnen sagen: Brüder, wenn ihr ein Wort des Trostes für das Volk habt, so redet. Da stand Paulus auf, gab mit der Hand ein Zeichen und sagte: Ihr Israeliten und ihr Gottesfürchtigen, hört! Der Gott dieses Volkes Israel hat unsere Väter erwählt und das Volk in der Fremde erhöht, in Ägypten; er hat sie mit hoch erhobenem Arm von dort herausgeführt und fast vierzig Jahre durch die Wüste getragen. Sieben Völker hat er im Land Kanaan vernichtet und ihr Land ihnen zum Besitz gegeben, für etwa vierhundert-fünfzig Jahre. Danach hat er ihnen Richter gegeben bis zum Propheten Samuel. Dann verlangten sie einen König, und Gott gab ihnen Saul, den Sohn des Kisch, einen Mann aus dem Stamm Benjamin, für vierzig Jahre. Nachdem er ihn verworfen hatte, erhob er David zu ihrem König, von dem er bezeugte: Ich habe David, den Sohn des Isai, als einen Mann nach meinem Herzen gefunden, der alles, was ich will, vollbringen wird. Aus seinem Geschlecht hat Gott dem Volk Israel, der Verheißung gemäß, Jesus als Retter geschickt. Vor dessen Auftreten hat Johannes dem gan-zen Volk Israel Umkehr und Taufe verkündigt. Als Johannes aber seinen Lauf vollendet hatte, sagte er: Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet; aber seht, nach mir kommt einer, dem die Sandalen von den Füßen zu lösen ich nicht wert bi
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          n
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           700 Kilometer
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die ersten beiden Verse kann man in einer Sekunde lesen, ohne sich anzustrengen, ohne einen Tropfen Schweiß zu verlieren. Paulus jedoch bewältigte damals eine Reise von über 700 Kilometern, die ihn vom heutigen Zypern zunächst an die türkische Küste und dann weit hinein in das türkische Festland führte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie geht es mir doch gut, denn in meiner kleinen Pfarrei Herz Jesu Pforzheim brauche ich mit meinem Auto gerade einmal eine eine Stunde, um auch die äußerste Kirche noch zu erreichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           700 Kilometer
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mir fällt auf, dass Paulus und seine Begleiter nicht eine ganze Gegend „durchmissionierten“, sondern sozusagen hindurchwandern und fast im Vorübergehen das Evangelium von Jesus verkündigten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere heutige Pastoral kennt diese Methode nicht mehr, wir setzen eher auf einen Pfarrer, der über viele Jahre hinweg an einem Ort bleibt und dort wirkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           700 Kilometer
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Evangelisationsmodell des Paulus hat aber durchaus auch seine Berechtigung. Das Modell der „durchwandernden Verkündigung“ des Paulus hat insofern seine Berechtigung, als es ganz auf das Wirken Gottes vertraut. Ist das Wort Gottes einmal ausgesät, keimt es von sich aus und bringt von sich aus Frucht. (Vergleiche das Gleichnis vom Wachsen der Saat in Mk 4,26 ff.)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           700 Kilometer
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Paulus säte auf seinen Reisen nur aus. Die reiche Ernte hat andere ein-geholt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich lerne heute, dass ich noch mehr auf Gott und die „Durchschlagskraft“ des Evangeliums vertrauen muss als auf meine eigenen Worte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           pexels-photo-5878905
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            / Nadezhda Diskant
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 22:00:02 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Rat des Gamaliel</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/der-rat-des-gamaliel</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Apg 5, 34-42       Freitag, 2. Osterwoche 
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen erhob sich im Hohen Rat ein Pharisäer namens Gamaliël, ein beim ganzen Volk angesehener Gesetzeslehrer; er ließ die Apostel für kurze Zeit hinausführen. Dann sagte er: Israeliten, überlegt euch gut, was ihr mit diesen Leuten tun wollt. Vor einiger Zeit nämlich trat Theudas auf und behauptete, er sei etwas Besonderes. Ihm schlossen sich etwa vierhundert Männer an. Aber er wurde getötet, und sein ganzer Anhang wurde zerstreut und aufgerieben. Nach ihm trat in den Tagen der Volkszählung Judas, der Galiläer, auf; er brachte viel Volk hinter sich und verleitete es zum Aufruhr. Auch er kam um, und alle seine Anhänger wurden zerstreut. Darum rate ich euch jetzt: Lasst von diesen Männern ab, und gebt sie frei; denn wenn dieses Vorhaben oder dieses Werk von Menschen stammt, wird es zerstört werden; stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten; sonst werdet ihr noch als Kämpfer gegen Gott dastehen. Sie stimmten ihm zu, riefen die Apostel herein und ließen sie auspeitschen; dann verboten sie ihnen, im Namen Jesu zu predigen, und ließen sie frei. Sie aber gingen weg vom Hohen Rat und freuten sich, dass sie gewürdigt worden waren, für seinen Namen Schmach zu erleiden. Und Tag für Tag lehrten sie unermüdlich im Tem-pel und in den Häusern und verkündeten das Evangelium von Jesus, dem Christus
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Manchmal stoßen wir auf Widerstand, wenn wir für das Gute eintreten oder unseren Glauben leben. Zweifel, Kritik oder sogar Ablehnung kön-nen uns verunsichern. Doch in Apostelgeschichte 5,39 hören wir die Worte des Gamaliel: Was von Gott kommt, lässt sich nicht aufhalten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch wenn Menschen versuchen, etwas zu blockieren – Gottes Plan setzt sich durch. Das schenkt Kraft und Gelassenheit. Wir müssen nicht alles aus eigener Anstrengung durchsetzen. Wenn wir mit Gott gehen, dürfen wir vertrauen: Gott steht hinter dem, was wirklich Bestand hat.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lass dich nicht entmutigen. Prüfe dein Tun – und wenn du erkennst, dass es aus Gott ist, dann geh deinen Weg mit Mut weiter. Gott selbst wird ihn bereiten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bild:  
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           pexels-photo-12980935 Quelle: M
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           y / Ayşe İpek
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 22:00:01 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Erfülle deinen Auftrag</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/erfuelle-deinen-auftrag</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          1 Tim 6, 13-16  Samstag, 24. Woche    
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Sohn! Ich gebiete dir bei Gott, von dem alles Leben kommt, und bei Christus Jesus, der vor Pontius Pilatus das gute Bekenntnis abgelegt hat und als Zeuge dafür eingetreten ist: Erfülle deinen Auftrag rein und ohne Tadel, bis zum Erscheinen Jesu Christi, unseres Herrn, das zur vorherbestimmten Zeit herbeiführen wird der selige und einzige Herrscher, der König der Könige und Herr der Herren, der allein die Unsterblichkeit besitzt, der in unzugänglichem Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch je zu sehen vermag: Ihm gebührt Ehre und ewige Macht. Amen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Erfülle deinen Auftrag rein und ohne Tadel.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Schluss des ersten Timotheusbriefs steht eine eindringliche Mahnung an den Vorsteher. „Erfülle deinen Auftrag rein und ohne Tadel zum Erscheinen Jesu Christi unseres Herrn.“ Den „Auftrag“ habe ich bei meiner Priesterweihe bekommen. Bischof Oscar Saier stellte mir am 19.05.1996 folgende Fragen auf die ich alle mit „Ich bin bereit“ antwortete.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Seid ihr bereit, das Priesteramt als zuverlässige Mitarbeiter des Bischofs auszuüben und so unter der Führung des Heiligen Geistes die Gemeinde des Herrn umsichtig zu leiten?
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Seid ihr bereit, in der Verkündigung des Evangeliums und in der Darlegung des katholischen Glaubens den Dienst am Wort Gottes treu und gewissenhaft zu erfüllen?
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Seid ihr bereit, die Mysterien Christi, besonders die Sakramente der Eucharistie und der Versöhnung, gemäß der kirchlichen Überlieferung zum Lobe Gottes und zum Heil seines Volkes in gläubiger Ehrfurcht zu feiern?
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Seid ihr bereit, zusammen mit dem Bischof im Gebet, das uns aufgetragen ist, Gottes Erbarmen für  Seid ihr bereit, den Armen und Kranken beizustehen und den Heimatlosen und Notleidenden zu helfen?
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Christus, unser Hoherpriester, hat sich um unseretwillen dem Vater dargebracht. Seid ihr bereit, euch Christus, dem Herrn, von Tag zu Tag enger zu verbinden und so zum Heil der Menschen für Gott zu leben?
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Erfülle deinen Auftrag rein und ohne Tadel.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf folgende Frage antwortete ich mit: „Ich verspreche es.” Versprichst du mir (dem Ortsbischof) und meinen Nachfolgern Ehrfurcht und Gehorsam? Ich habe also einen klaren Auftrag bekommen. Paulus sagt: Erfülle deinen Auftrag rein und ohne Tadel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Erfülle deinen Auftrag rein und ohne Tadel.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mein Auftrag für heute, Samstag, 20.09.2025 lautet: Stehe zeitig auf. Bete das Stundengebet (Lesehore, Laudes, Terz, Vesper, Komplet). Verbringe die Zeit von 9:00 Uhr bis 09:45 bei der Anbetung in Neuhausen. Beantworte Mails, die vom Vortag unbeantwortet geblieben sind. Gehe zum CHRHISP-Treffen nach Tiefenbronn. Halte einen (kurzen) Mittagsschlaf. Bereite die Predigt noch einmal vor. Stehe ab 18:00 Uhr für das Beichtsakrament in Neuhausen zur Verfügung. Feiere die Hl. Messe in Lehningen. Lade die Autos mit all den Dingen die am Sonntag für die Gewerbeschau in Neuhausen benötigt werden. Gehe zeitig in Bett - denn der Vater im Himmel freut sich, wenn sein Kindlein schläft.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 20 Sep 2025 05:55:17 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Das Rote Licht</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/das-rote-licht</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Ex 40, 16-21.34-38  Donnerstag, 17. Woche     
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen machte Mose alles, wie es der Herr ihm befohlen hatte. Im zweiten Jahr, am ersten Tag des ersten Monats, stellte man die Wohnstätte auf. Mose stellte die Wohnstätte auf, legte ihre Sockel hin, setzte ihre Bretter darauf, brachte ihre Querlatten an und stellte ihre Säulen auf. Dann spannte er das Zelt über die Wohnstätte und legte die Decke des Zeltes darüber, wie es der Herr dem Mose befohlen hatte. Dann nahm er die Bundesurkunde, legte sie in die Lade, brachte die Stangen an der Lade an und setzte die Deckplatte oben auf die Lade. Er brachte die Lade in die Wohnstätte, spannte die Vorhangdecke auf und verdeckte so die Lade der Bundesurkunde, wie es der Herr dem Mose befohlen hatte. Dann verhüllte die Wolke das Offenbarungszelt, und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte die Wohnstätte. Mose konnte das Offenbarungszelt nicht betreten, denn die Wolke lag darauf, und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte die Wohnstätte. Immer, wenn die Wolke sich von der Wohnstätte erhob, brachen die Israeliten auf, solange ihre Wanderung dauerte. Wenn sich aber die Wolke nicht erhob, brachen sie nicht auf, bis zu dem Tag, an dem sie sich erhob. Bei Tag schwebte über der Wohnstätte die Wolke des Herrn, bei Nacht aber war an ihr Feuer vor den Augen des ganzen Hauses Israel, solange ihre Wanderung dauerte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Heute sind wir im letzten Kapitel des Buches Exodus angelangt.
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gott erfüllte mit seiner Gegenwart das Bundeszelt. Gegenwart Gottes erkannte man an der Wolke, die sich über das Heiligtum legte. Alle Israeliten konnten Anzeichen der Wolke erkennen, dass Gott mitten unter ihnen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Das rote Licht in der Kirche.
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gegenwart Gottes in unseren katholischen Kirchen erkennen wir heute nicht mehr an einer Wolke, die sich über das Gebäude legt, sondern an der roten Lampe, die in der Nähe zum Tabernakel leuchtet. Der Tabernakel ist der Ort der Gegenwart Gottes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Kunst in der Kirche.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der wunderbaren Sankt Maria Magdalena Kirche in Tiefenbronn gibt es künstlerisch hochwertige Seitenaltäre, die eine große Beachtung finden und über die man schon Bücher geschrieben hat. Gegenüber diesen Altären steht der Tabernakel und daneben das rote Licht. Es tut mir in der Seele weh, dass Besucherscharen staunend vor den Bildern der Seitenaltäre stehen bleiben, aber ohne jedes Zeichen der Verehrung an Gott vorbeigehen, der in Tabernakel auf sie wartet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 31 Jul 2025 04:47:06 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Über die Steppe hinaus</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/ueber-die-steppe-hinaus</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Ex 3, 1-6.9-12	Mittwoch, 15. Woche JK 
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           In jenen Tagen weidete Mose die Schafe und Ziegen seines Schwiegervaters Jitro, des Priesters von Midian. Eines Tages trieb er das Vieh über die Steppe hinaus und kam zum Gottesberg Horeb. Dort erschien ihm der Engel des Herrn in einer Flamme, die aus einem Dornbusch emporschlug. Er schaute hin: Da brannte der Dornbusch und verbrannte doch nicht. Mose sagte: Ich will dorthin gehen und mir die außergewöhnliche Erscheinung ansehen. Warum verbrennt denn der Dornbusch nicht? Als der Herr sah, dass Mose näher kam, um sich das anzusehen, rief Gott ihm aus dem Dornbusch zu: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich. Der Herr sagte: Komm nicht näher heran! Leg deine Schuhe ab; denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden. Dann fuhr er fort: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Da verhüllte Mose sein Gesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen. Jetzt ist die laute Klage der Israeliten zu mir gedrungen, und ich habe auch gesehen, wie die Ägypter sie unterdrücken. Und jetzt geh! Ich sende dich zum Pharao. Führe mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten heraus! Mose antwortete Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Israeliten aus Ägypten herausführen könnte? Gott aber sagte: Ich bin mit dir; ich habe dich gesandt, und als Zeichen dafür soll dir dienen: Wenn du das Volk aus Ägypten herausgeführt hast, werdet ihr Gott an diesem Berg verehren.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Der angepasste Moses.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          40 Jahre lang war die Existenz des Mose grau und dürr wie die Wüste. Sein Tagesplan und Kalender, wie auch sein Weg waren fixiert, gegen alle Änderungen gesperrt: Er wachte immer zur selben Stunde auf, um die Schafe seines Schwiegervaters zur selben Weide zu führen, am selben Brunnen zu tränken und vor Sonnenuntergang im selben Stall einzusperren. Sein Leben war eintönig. Alles war vorprogrammiert, ohne Varianten und Überraschungen. Und diese Routine dauerte sehr lange Zeit. Mose hatte sich angepasst und eingerichtet, wenn auch in der Trockenheit und Einsamkeit einer undankbaren Wüste. Er, der 40 Jahre im Schatten der Pyramiden gelebt hatte, hat genauso viele Jahre unter dem Schutz des Zeltes seines Schwiegervaters verbracht. Mose hatte sich aufs Neue angepasst und lebte auf Kosten der anderen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Über die Steppe hinaus.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber eines Tages hat sich alles verändert. Dieser Morgen war ganz anders als die anderen, weil er den Rhythmus seines Lebens zu brechen wagte und begann, mit den Schafen über die Steppe hinauszugehen. Müde vom immer Gleichen wagte er sich von seiner Monotonie zu deprogrammieren, indem er die Grenzen seiner eigenen Sicherheit überschritt. Und nur darum gelangte er zum Gottesberg Horeb und wurde von Gott mit seinem Namen gerufen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Und ich?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir Katholiken sind träge geworden. Wir haben uns angepasst und wollen gar nicht mehr über die Steppe hinaus. Vielleicht hören wir darum auch die Stimme Gottes nicht mehr, die uns beim Namen ruft. Fragen Sie sich einmal: Lebe ich selber auch ein gut angepasstes bürgerliches Christentum oder bin ich bereit auch einmal über „die Steppe hinaus“ zu gehen, um etwas für Gott zu wagen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 16 Jul 2025 05:30:03 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Der Bettler vor dem Baumarkt</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/der-bettler-vor-dem-baumarkt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           2 Kor 9, 6-11      Mittwoch, 11. Woche JK         
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                           
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brüder! Denkt daran: Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät, wird reichlich ernten. Jeder gebe, wie er es sich in sei-nem Herzen vorgenommen hat, nicht verdrossen und nicht unter Zwang; denn Gott liebt einen fröhlichen Geber. In seiner Macht kann Gott alle Gaben über euch ausschütten, so dass euch allezeit in allem alles Nötige ausreichend zur Verfügung steht und ihr noch genug habt, um allen Gutes zu tun, wie es in der Schrift heißt: Reichlich gibt er den Armen; seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer. Gott, der Samen gibt für die Aussaat und Brot zur Nahrung, wird auch euch das Saatgut geben und die Saat aufgehen lassen; er wird die Früchte eurer Gerechtigkeit wachsen lassen. In allem werdet ihr reich genug sein, um selbst-los schenken zu können; und wenn wir diese Gabe überbringen, wird sie Dank an Gott hervorrufen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich gehe nicht gerne einkaufen. Für mich ist es ein mittleres Kreuz, wenn ich mir eine neue Hose oder einen neuen Anzug anschaffen muss. Nicht selten mache ich dann einfach nur "schnell-schnell", um rasch wieder aus dem Laden herauszukommen und merke erst später, dass die Hose eigentlich gar nicht gut passt. 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dagegen gehe ich sehr gerne in den Baumarkt. Ich liebe es, zwischen den Regalen von Schrauben, Werkzeug, Dübeln und Brettern hindurch zu schlendern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erinnere mich an einen Besuch im Baumarkt in Bad Säckingen an der Schweizer Grenze. Nach dem Einkauf sah ich auf dem Parkplatz einen Bettler. Zuerst wollte ich mich an ihm „vorbeidrücken!“, aber dann ging ich doch direkt auf ihn zu und gab ihm ein paar Münzen. Der Bettler nahm sie dankbar entgegen und sagte zu mir: "Vielen Dank, Gott segne Sie“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Segenswort des Bettlers hatte mich tief berührt und ich habe es bis heute nicht vergessen. Der Besuch im Baumarkt hatte sich wieder einmal gelohnt, ich wurde von einem Bettler gesegnet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mittlerweile habe ich immer ein paar Münzen in der Hosentasche, wenn ich durch eine Stadt laufen muss. Sehe ich Musikanten oder Bettler am Wegesrand stehen, bekommen sie aus meinem Münzvorrat gerne etwas ab.The body content of your post goes here. To edit this text, click on it and delete this default text and start typing your own or paste your own from a different source.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 04:50:38 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Unterscheidung der Geister</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/unterscheidung-der-geister</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich sende euch den heiligen Geist. Aber wie kann man den heiligen Geist
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           vom unheiligen Geist unterscheiden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anbei ein paar Kriterien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Der Heilige Geist
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verstößt nie gegen die Liebe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Macht uns bereit zu uneigennütziger Liebe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schenkt innere Ruhe, Kraft und Sicherheit. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erscheint nie forsch, fordernd oder ungeduldig. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Setzt uns nicht unter Druck. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gebraucht nie Angst, Furcht oder Drohung. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Strahlt Ruhe, Kraft und Sicherheit aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Führt einen geraden, einsichtigen Weg. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gibt klare Anweisungen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entscheidet nie sprunghaft. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gibt wichtige Anweisungen auch ein zweites Mal, wenn ich ihn darum bitte. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Führt uns wie Kinder, die Hilfe brauchen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lässt uns in Freiheit echte Kinder Gottes sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Handelt nie gegen die göttlichen Gesetze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lässt reifen und wachsen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lässt uns Zeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bittet, regt an, führt zum gefestigten Nachdenken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gibt uns Anstöße zum Tätigwerden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weckt auf wenn wir trödeln oder bummeln wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lässt uns mitwirken an der Schöpfung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Macht uns hellhörig für jede Sünde. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeigt uns unsere Fehler und Schwächen so, dass wir uns gern ändern wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schenkt uns neuen Mut und neue Hoffnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gibt uns befreiende Anweisungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weist uns zärtlich und liebevoll auf Ungerechtigkeiten, Unkorrektheiten, Unwahrhaftigkeiten und Lieblosigkeiten hin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Führt uns zu Jesus hin, nie von ihm weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erweckt echte Demut, das heißt: Mut zum Dienen an den Menschen und Mut zum Dienen für Jesus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Will keine außergewöhnlichen Leistungen, sondern vor allem Frieden, Liebe und Vertrauen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Führt zum Handeln „aus Liebe zu Jesus“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Führt zur Vergebung und Versöhnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeigt den Weg zur Befreiung aus Sünde und Schuld.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Führt zur Versöhnung mit Gott in der Beichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Macht feinfühlig für die Sorge der anderen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Führt zum Wesentlichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Die Geister der Verwirrung
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Führen zu Hass, Neid, Eifersucht und Streit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fördern Rechthaberei und Besserwisserei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verstoßen gegen die christliche Liebe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schaffen ein schlechtes, beunruhigendes Gewissen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Treten bewusst und fordernd auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erwecken einen falschen Leistungsdruck.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drohen Strafen und Versäumnisse an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stellen Forderungen, die Unruhe, Unsicherheit oder Mutlosigkeit erzeugen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wählen oft verworrene Zick-Zack-Wege.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drücken sich gern verwaschen und unklar aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ändern sehr oft ihre Meinung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wollen Übereifer und damit Überforderung erzeugen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geben oft widersinnige, unnatürliche Anweisungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bedrängen und stellen ultimative Forderungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weisen auf „schlimme Versäumnisse“ hin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lähmen unser Handeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Führen zu Passivität.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verharmlosen wichtige Aufgaben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Halten uns ab von notwendiger Mitarbeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Machen uns rechthaberisch, lieblos, verbittert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stellen unsere Fehler und Schwächen in ein so trübes Licht, dass wir hoffnungslos und passiv werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lassen uns unnütz und hilflos erscheinen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erzeugen Angst und Furcht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bewirken Hilflosigkeit, Ratlosigkeit und Verzweiflung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Führen uns von Jesus weg. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fordern außergewöhnliche Bußleis­tungen und besondere Gebete.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weisen auf „unsere Rechte“ hin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Führen zu Trotzköpfigkeit und Starrsinn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeigen uns, dass „auch wir“ ein Mensch sind, der einmal einen Anspruch stellen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stellen unsere Fehler und Sünden als schlimme Vergehen hin, die nie mehr gutzumachen sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beharren auf unwesentlichen, unwichtigen Dingen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;/div&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sat, 07 Jun 2025 06:06:27 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Marsch für das Leben</title>
      <link>https://www.edgar-wunsch.de/marsch-fuer-das-leben</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zweimal konnte ich bereits am „Marsch 
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            für das Leben“ in Berlin teilnehmen. Es ist eine wichtige Veranstaltung. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tausende von Menschen ziehen schweigend, betend und singend durch die Straßen 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Berlins und stehen so ein für das Lebensrecht ungeborener Kinder. Am 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Straßenrand stehen jedes Mal die Gegner dieser Demonstration. Sie schreien die 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lebensschützer an, spucken ihnen nach und verhöhnen Jesus unseren Gott. „Hätt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“. Der blanke Hass strömt den 
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Christen entgegen, die nichts anders beabsichtigen, als Kinder zu schützen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Weltförmige“ Christen ernten keinen 
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hass, denn solche Christen hat die Welt gern. Je klarer und deutlicher die 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            christliche Botschaft verkündet wird, desto größer ist auch der Stachel für die 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Welt. Die Welt spürt die Fremdheit der christlichen Botschaft von der Liebe und 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            reagiert mit Abneigung bis zum blinden Hass. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das 
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Evangelium zu verkünden bedeutet mit der Mittelmäßigkeit der Nachfolge zu 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            brechen, um ganz für Jesu Liebe zu leben. Ich will es wenigstens versuchen. Tag 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            für Tag, Schritt für Schritt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gott segne Sie 
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Edgar Wunsch, Pfr
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 06:30:00 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Sternsinger nur mit weißer Hautfarbe??!!</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sternsinger nur mit weißer Hautfarbe?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute habe ich eine E-Mail empfangen deren Inhalt ich Ihnen anonym vorstelle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Beim heutigen Besuch der Sternsinger habe ich mit Überraschung und Erstaunen festgestellt, dass die Figur des Melchior in seiner traditionellen Weise mit dunkler Hautfarbe, nicht dargestellt ist.   
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da die Sternsinger seit Jahren- außer in der Coronazeit- bei uns vorbeikommen, war mir das unerklärlich. Im Gespräch mit den jungen Menschen, kam das Argument: „die dunkle Hautfarbe ist diskriminierend“. Mir stellen sich somit die Fragen: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – was ist daran diskriminierend?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – sollte Melchior in der Weihnachtsgrippe auch ein neutrales Aussehen bekommen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – welche Wertschätzung hat die katholische Kirche, Menschen dunkler Hautfarbe gegenüber?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – kann ich noch an die Weihnachtsgeschichte glauben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich denke es ist ein Privileg für die Sternsinger- als auch für die christliche Gesellschaft- die „heiligen drei Könige“ darzustellen, wie es unser Brauchtum und unsere Kultur wiedergibt. Diskriminierend und ausgrenzend finde ich den Umgang der katholischen Kirche- wie in diesem Fall- mit Menschen anderer Hautfarbe. Die Bevölkerung der Welt ist vielschichtig. Überall leben katholische Christen, unterschiedliche Ethnien, egal welche Hautfarbe. Auch im Vatikan! Daher ist es für mich in keiner Weise nachvollziehbar, dass es diskriminierend ist, den Melchior nicht mehr dunkel darzustellen!"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Folgendes habe ich geantwortet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sehr geehrte ….
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie sprechen mir aus der Seele!!! Ich halte es für diskriminierend lediglich die weiße Hautfarbe bei den Sternsingern zu bevorzugen. Eigentlich müssten Menschen mit gelber, roter, schwarzer und weiser Hautfarbe unter den Sternsingern zu finden sein, denn alle Nationen gehören zur Gemeinschaft der Kirche. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gegen manche dummen Geistesströmungen bin ich leider auch machtlos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht werden wir in unserer Gesellschaft in ein paar Jahren wieder normal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herzliche Grüße und segne ich Sie aus der Ferne, Edgar Wunsch, Pfarrer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 05:12:11 GMT</pubDate>
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