Willkomen bei
Pfarrer Edgar Wunsch
Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten. Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.
Pfarrer Edgar Wunsch und Team
tägliche Schriftbetrachtung

Apg 12, 24 - 13, 5 Mittwoch, 4. Osterwoche In jenen Tagen wuchs das Wort des Herrn und breitete sich aus. Nachdem Barnabas und Saulus in Jerusalem ihre Aufgabe erfüllt hatten, kehrten sie zurück; Johannes mit dem Beinamen Markus nahmen sie mit. In der Gemeinde von Antiochia gab es Propheten und Lehrer: Barnabas und Simeon, genannt Niger, Luzius von Zyrene, Manaën, ein Jugendgefährte des Tetrarchen Herodes, und Saulus. Als sie zu Ehren des Herrn Gottesdienst feierten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Wählt mir Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie mir berufen habe. Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen. Vom Heiligen Geist ausgesandt, zogen sie nach Seleuzia hinab und segelten von da nach Zypern. Als sie in Salamis angekommen waren, verkündeten sie das Wort Gottes in den Synagogen der Juden. Johannes hatten sie als Helfer bei sich. ... sprach der Heilige Geist. Die Entscheidung, Barnabas und Saulus auszusenden, fällt nicht in einer Gremiensitzung, sondern während der Liturgie und im Fasten. Für heute. Ein Aufbruch in der Kirche geschieht "auf den Knien". Eine katholische Antwort auf die Herausforderungen der Zeit muss im sakramentalen Leben und in der Askese verwurzelt sein. … und ließen sie ziehen. Die Gemeinde lässt ihre besten Leute ziehen. Sie halten Barnabas und Saulus nicht fest, um die eigene Gemeinde zu verwalten, sondern senden sie weg. Für heute. Wir leiden heute oft an einer "Selbstbespiegelung" der Gemeinden. Die Lesung fordert uns heraus, eine "Kirche im Aufbruch" (Papst Franziskus) zu sein. Das bedeutet: Loslassen! Pfarreien müssen bereit sein, Ressourcen und Personen für neue Wege einzusetzen. Bild: pexels-photo-26600613 / Botond Dobozi

Apg 11, 19-26 Dienstag, 4. Osterwoche In jenen Tagen kamen bei der Verfolgung, die wegen Stephanus entstanden war, die Versprengten bis nach Phönizien, Zypern und Antiochia; doch verkündeten sie das Wort nur den Juden. Einige aber von ihnen, die aus Zypern und Zyrene stammten, verkündeten, als sie nach Antiochia kamen, auch den Griechen das Evangelium von Jesus, dem Herrn. Die Hand des Herrn war mit ihnen, und viele wurden gläubig und bekehrten sich zum Herrn. Die Nachricht davon kam der Gemeinde von Jerusalem zu Ohren, und sie schickten Barnabas nach Antiochia. Als er ankam und die Gnade Gottes sah, freute er sich und ermahnte alle, dem Herrn treu zu bleiben, wie sie es sich vorgenommen hatten. Denn er war ein trefflicher Mann, erfüllt vom Heiligen Geist und von Glauben. So wurde für den Herrn eine beträchtliche Zahl hinzugewonnen. Barnabas aber zog nach Tarsus, um Saulus aufzusuchen. Er fand ihn und nahm ihn nach Antiochia mit. Dort wirkten sie miteinander ein volles Jahr in der Gemeinde und unterrichteten eine große Zahl von Menschen. In Antiochia nannte man die Jünger zum ersten Mal Christen. Über den eigenen Tellerrand Zuerst predigten sie nur vor Juden. Sicher, vertraut, bequem. Doch dann kamen einige nach Antiochia und begannen, mit den Griechen zu reden. Für heute Wir neigen dazu, in unseren „katholischen Blasen“ zu bleiben. Antiochia lehrt uns: Das Evangelium atmet erst dann richtig tief durch, wenn wir die Komfortzone verlassen und die Sprache derer sprechen, die bisher noch nie von der „Frohen Botschaft“ gehört haben. Barnabas Barnabas wird geschickt, um nach dem Rechten zu sehen. Er findet Aufbruch vor – und was tut er? Er kritisiert nicht das Neue, sondern er „freute sich und ermahnte alle, mit entschlossenem Herzen dem Herrn treu zu bleiben.“ Für heute: Wir brauchen weniger „Bedenkenträger“ und mehr „Barnabas-Typen“. Menschen, die das Wirken Gottes im Anderen entdecken, und bereit sind, für Gott die Netze auszuwerfen. Ein neuer Name: Christ In Antiochia nannte man die Jünger zum ersten Mal „Christen“. Das war ursprünglich wohl eher ein Spitzname von außen. Man erkannte sie an ihrem Verhalten, an ihrer Gemeinschaft, an ihrem Fokus auf Christus. Für heute: Sind wir als Katholiken heute noch als „Christen“ erkennbar – oder nur noch als Mitglieder einer Organisation? Die Herausforderung von Apg 11 ist es, so authentisch aus der Beziehung zu Jesus zu leben, dass die Welt um uns herum gar nicht anders kann, als uns einen Namen zu geben, der mit ihm zu tun hat. In Antiochia nannte man die Jünger zum ersten Mal Christen. Antiochia war der Ort, an dem die Kirche „katholisch“ (allumfassend) wurde. Nicht durch einen Masterplan aus der Zentrale, sondern durch mutige Laien und einen ermutigenden Barnabas. Ich meine schon Geburtswehen eines neuen Antiochia in unserer Zeit zu entdecken. Oder was meinen Sie?

Apg 11, 1-18 Montag, 4. Osterwoche In jenen Tagen erfuhren die Apostel und die Brüder in Judäa, dass auch die Heiden das Wort Gottes angenommen hatten. Als nun Petrus nach Jerusalem hinaufkam, hielten ihm die gläubig gewordenen Juden vor: Du hast das Haus von Unbeschnittenen betreten und hast mit ihnen gegessen. Da begann Petrus, ihnen der Reihe nach zu berichten: Ich war in der Stadt Joppe und betete; da hatte ich in einer Verzückung eine Vision: Eine Schale, die aussah wie ein großes Leinentuch, das an den vier Ecken gehalten wurde, senkte sich aus dem Himmel bis zu mir herab. Als ich genauer hinschaute, sah ich darin die Vierfüßler der Erde, die wilden Tiere, die Kriechtiere und die Vögel des Himmels. Ich hörte auch eine Stimme, die zu mir sagte: Steh auf, Petrus, schlachte, und iss! Ich antwortete: Niemals, Herr! Noch nie ist etwas Unheiliges oder Unreines in meinen Mund gekommen. Doch zum zweiten Mal kam eine Stimme vom Himmel; sie sagte: Was Gott für rein erklärt hat, nenne du nicht unrein! Das geschah dreimal, dann wurde alles wieder in den Himmel hinaufgezogen. Da standen auf einmal drei Männer vor dem Haus, in dem ich wohnte; sie waren aus Cäsarea zu mir geschickt worden. Der Geist aber sagte mir, ich solle ohne Bedenken mit ihnen gehen. Auch diese sechs Brüder zogen mit mir, und wir kamen in das Haus jenes Mannes. Er erzählte uns, wie er in seinem Haus den Engel stehen sah, der zu ihm sagte: Schick jemand nach Joppe, und lass Simon, der Petrus genannt wird, holen. Er wird dir Worte sagen, durch die du mit deinem ganzen Haus gerettet werden wirst. Während ich redete, kam der Heilige Geist auf sie herab, wie am Anfang auf uns. Da erinnerte ich mich an das Wort des Herrn: Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit dem Heiligen Geist getauft werden. Wenn nun Gott ihnen, nachdem sie zum Glauben an Jesus Christus, den Herrn, gekommen sind, die gleiche Gabe verliehen hat wie uns: wer bin ich, dass ich Gott hindern könnte? Als sie das hörten, beruhigten sie sich, priesen Gott und sagten: Gott hat also auch den Heiden die Umkehr zum Leben geschenkt. Damals und heute Die Apostel von damals hatten ganz andere Probleme als wir heutigen. Sie suchten damals nach Wegen, wie die Menge an Heiden, die das Wort Gottes angenommen hatte, in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen werden konnte. Wir heutigen suchen nach Wegen, wie wir die Menge an Gebäuden für die immer geringer werdende Zahl der Katholiken erhalten können. So ändern sich die Zeiten. Bild . Edgar Wunsch

Apg 9, 31-42 Samstag, 3. Osterwoche In jenen Tagen hatte die Kirche in ganz Judäa, Galiläa und Samarien Frieden; sie wurde gefestigt und lebte in der Furcht vor dem Herrn. Und sie wuchs durch die Hilfe des Heiligen Geistes. Auf einer Reise zu den einzelnen Gemeinden kam Petrus auch zu den Heiligen in Lydda. Dort fand er einen Mann namens Äneas, der seit acht Jahren lahm und bettlägerig war. Petrus sagte zu ihm: Äneas, Jesus Christus heilt dich. Steh auf, und richte dir dein Bett! Sogleich stand er auf. Und alle Bewohner von Lydda und der Scharon-Ebene sahen ihn und bekehrten sich zum Herrn. In Joppe lebte eine Jüngerin namens Tabita, das heißt übersetzt: Gazelle. Sie tat viele gute Werke und gab reichlich Almosen. In jenen Tagen aber wurde sie krank und starb. Man wusch sie und bahrte sie im Obergemach auf. Weil aber Lydda nahe bei Joppe liegt und die Jünger hörten, dass Petrus dort war, schickten sie zwei Männer zu ihm und ließen ihn bitten: Komm zu uns, zögere nicht! Da stand Petrus auf und ging mit ihnen. Als er ankam, führten sie ihn in das Obergemach hinauf; alle Witwen traten zu ihm, sie weinten und zeigten ihm die Röcke und Mäntel, die Gazelle gemacht hatte, als sie noch bei ihnen war. Petrus aber schickte alle hinaus, kniete nieder und betete. Dann wandte er sich zu dem Leichnam und sagte: Tabita, steh auf! Da öffnete sie ihre Augen, sah Petrus an und setzte sich auf. Er gab ihr die Hand und ließ sie aufstehen; dann rief er die Heiligen und die Witwen und zeigte ihnen, dass sie wieder lebte. Das wurde in ganz Joppe bekannt, und viele kamen zum Glauben an den Herrn. Lydda und Joppe Lydda ist der biblische Name der Stadt Lod. Sie liegt etwa 15 Kilometer südöstlich von Tel Aviv und ist heute vor allem als Standort des internationalen Flughafens Ben Gurion bekannt. Joppe Joppe ist der biblische Name der Stadt Jaffa. Heute ist Jaffa der historische südliche Teil der israelischen Metropole Tel Aviv-Jaffa.. Von Jerusalem nach Lydda und Joppe Die Entfernung, die Petrus von Jerusalem aus zurücklegte, betrug ca 52 Kilometer. Von Neuhausen bis zum Walzbachtal, also einmal durch die neue Pfarrei, sind lediglich 35 Kilometer, die wir bequem mit dem Auto und Klimaanlage zurücklegen können. Petrus beschwerte sich nicht über den langen Fußweg nach Lydda, aber dafür trug er eine Freude im Herzen, dass er die wunderbare Botschaft des Evangeliums weitergeben durfte. Merken Sie etwas? Bild: pexels-photo-368685N / My / Digital Buggu










