Willkomen bei

Pfarrer Edgar Wunsch

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten. Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.

tägliche Schriftbetrachtung

von ew 11. September 2026
1 Kor 9, 16-19.22b-27 Freitag, 23. Woche Wenn ich das Evangelium verkünde, kann ich mich deswegen nicht rühmen; denn ein Zwang liegt auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde! Wäre es mein freier Entschluss, so erhielte ich Lohn. Wenn es mir aber nicht frei steht, so ist es ein Auftrag, der mir anvertraut wurde. Was ist nun mein Lohn? Dass ich das Evangelium unentgeltlich verkünde und so auf mein Recht verzichte. Da ich also von niemand abhängig war, habe ich mich für alle zum Sklaven gemacht, um möglichst viele zu gewinnen. Allen bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten. Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an seiner Verheißung teilzuhaben. Wisst ihr nicht, dass die Läufer im Stadion zwar alle laufen, aber dass nur einer den Siegespreis gewinnt? Lauft so, dass ihr ihn gewinnt. Jeder Wettkämpfer lebt aber völlig enthaltsam; jene tun dies, um einen vergänglichen, wir aber, um einen unvergänglichen Siegeskranz zu gewinnen. Darum laufe ich nicht wie einer, der ziellos läuft, und kämpfe mit der Faust nicht wie einer, der in die Luft schlägt; vielmehr züchtige und unterwerfe ich meinen Leib, damit ich nicht anderen predige und selbst verworfen werde. Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde. Jemand, der in meinen Kontakten gespeichert ist, hat vor ganz kurzer Zeit eine WhatsApp-Statusnachricht veröffentlicht. Voller Freude postete er, dass er Nachwuchs bekommen hat. Er und seine Frau haben ein Kind bekommen und seine Freude ist nun riesengroß. Er muss es sofort posten und jedem mitteilen: Er ist Vater geworden! Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde. Wenn ich an Paulus denke, dann kann ich mir gut vorstellen, wie er jedem Menschen, den er traf, voller Freude die Botschaft des Evangeliums verkündete. Ein Zwang lag auf Paulus, die Freude musste raus, die gute Nachricht musste einfach jeder hören. Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde. Ich wünsche mir für die Kirche von heute, dass sie wieder zurückfindet zu einer inneren Freude am Christsein und nicht anders kann, als laut der ganzen Welt die Frohe Botschaft des Evangeliums zu verkünden. Aber die Kirche, so sagt es Mutter Teresa, das bin ich und das bist du. Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde. Also muss ich mich heute fragen (und Du musst dich fragen): Trage ich eine Freude am Evangelium in mir, die so groß ist, dass ich diese gute Botschaft einfach weitergeben muss. Wehe mir, denn ich platze, wenn ich diese Freude nicht an andere weitergebe. Bild: pexels-photo-4330070. / Wendy van Zyl
von ew 10. September 2026
1 Kor 8, 1b-7.11-13 Donnerstag, 23. Woche Die Erkenntnis macht aufgeblasen, die Liebe dagegen baut auf. Wenn einer meint, er sei zur Erkenntnis gelangt, hat er noch nicht so erkannt, wie man erkennen muss. Wer aber Gott liebt, der ist von ihm erkannt. Was nun das Essen von Götzenopferfleisch angeht, so wissen wir, dass es keine Götzen gibt in der Welt und keinen Gott außer dem einen. Und selbst wenn es im Himmel oder auf der Erde so genannte Götter gibt - und solche Götter und Herren gibt es viele -, so haben doch wir nur einen Gott, den Vater. Von ihm stammt alles, und wir leben auf ihn hin. Und einer ist der Herr: Jesus Christus. Durch ihn ist alles, und wir sind durch ihn. Aber nicht alle haben die Erkenntnis. Einige, die von ihren Götzen nicht loskommen, essen das Fleisch noch als Götzenopferfleisch, und so wird ihr schwaches Gewissen befleckt. Der Schwache geht an deiner «Erkenntnis» zugrunde, er, dein Bruder, für den Christus gestorben ist. Wenn ihr euch auf diese Weise gegen eure Brüder versündigt und ihr schwaches Gewissen verletzt, versündigt ihr euch gegen Christus. Wenn darum eine Speise meinem Bruder zum Anstoß wird, will ich überhaupt kein Fleisch mehr essen, um meinem Bruder keinen Anstoß zu geben Liebe baut auf. Zum ersten Mal taucht jetzt das Wort "Liebe" im Kotintherbrief auf; in Kapitel 13 wird Paulus ausführlich darüber reden. Aber jetzt stellt er der Erkenntnis/dem Wissen/dem Intellekt die Liebe entgegen. Nicht jene, die meinen, alles von der Erkenntnis her regeln zu wollen, bauen eine Gemeinde auf, sondern jene, die aus Liebe handeln und das Wohl des anderen suchen. Liebe baut auf. Vielleicht kann man die heutige Lesung auf den Punkt bringen, wenn man sagt: Was für dich richtig ist, kann für deinen Glaubensbruder oder deine Glaubensschwester noch lange nicht richtig sein. Achte darum darauf, was den anderen zum Glauben und zum Leben hilft. Bild: pexels-photo-15959713 / Omran Soliman
von ew 8. September 2026
1 Kor 7, 25-31 Mittwoch, 23. Woche Was die Frage der Ehelosigkeit angeht, so habe ich kein Gebot vom Herrn. Ich gebe euch nur einen Rat als einer, den der Herr durch sein Erbarmen vertrauenswürdig gemacht hat. Ich meine, es ist gut wegen der bevorstehenden Not, ja, es ist gut für den Menschen, so zu sein. Bist du an eine Frau gebunden, suche dich nicht zu lösen; bist du ohne Frau, dann suche keine. Heiratest du aber, so sündigst du nicht; und heiratet eine Jungfrau, sündigt auch sie nicht. Freilich werden solche Leute irdischen Nöten nicht entgehen; ich aber möchte sie euch ersparen. Denn ich sage euch, Brüder: Die Zeit ist kurz. Daher soll, wer eine Frau hat, sich in Zukunft so verhalten, als habe er keine, wer weint, als weine er nicht, wer sich freut, als freue er sich nicht, wer kauft, als würde er nicht Eigentümer, wer sich die Welt zunutze macht, als nutze er sie nicht; denn die Gestalt dieser Welt vergeht. Besser unverheiratet bleiben. Warum aber ist es so? Wo liegt denn der Grund, warum Paulus empfiehlt, unverheiratet zu bleiben? Offensichtlich gab es in der Stadt Korinth auch eine zunehmende Form der Christenverfolgung. Paulus meint darum, dass es besser sei, wegen der bevorstehenden Not unverheiratet zu bleiben. Besser unverheiratet bleiben. Unverheiratet zu bleiben, weil eventuell eine Not, eine Verfolgungszeit kommen könnte, ist zwar ein praktischer, aber kein hinreichender Grund, um ein zölibatäres Leben zu führen. Wenn jemand ein zölibatäres Leben führt, nur weil eine Verfolgungszeit kommen könnte, diese dann aber doch ausbleibt, so hätte er ja sein eheloses Leben umsonst geführt. Besser unverheiratet bleiben. Die einzige Motivation, die über die Jahre hinweg auch trägt und durchhält, sollte nichts anderes sein als die Liebe zu Gott. Gott aus Liebe zu dir schenke ich dir mein Leben ganz. Aus Liebe zu dir möchte ich ganz für dich da sein. Aus Liebe zu dir möchte ich meine Kraft und meine Zeit allein dir schenken. Besser unverheiratet bleiben. Die Haltung des Paulus ist den modernen Menschen fremd, weil wir nicht mehr erahnen, wie schön, wie tief und erfüllend es ist, sich Gott ganz zu schenken. Sich Gott ganz hinzugeben enthält eine Tiefe und einen Glanz, der die irdischen Dinge zwar nicht belanglos, aber zweitrangig macht. Bild: exels-photo-6276729 / Cottonbro studio
von ew 7. September 2026
1 Kor 6, 1-11 Dienstag, 23. Woche Wagt es einer von euch, der mit einem anderen einen Rechtsstreit hat, vor das Gericht der Ungerechten zu gehen statt zu den Heiligen? Wisst ihr denn nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet wird, seid ihr dann nicht zuständig, einen Rechtsstreit über Kleinigkeiten zu schlichten? Wisst ihr nicht, dass wir über Engel richten werden? Also erst recht über Alltägliches. Wie könnt ihr dann jene, die im Urteil der Gemeinde nichts gelten, als Richter einsetzen, wenn ihr einen Rechtsstreit über Alltägliches auszutragen habt? Ich sage das, damit ihr euch schämt. Gibt es denn unter euch wirklich keinen, der die Gabe hat, zwischen Brüdern zu schlichten? Statt dessen zieht ein Bruder den andern vor Gericht, und zwar vor Ungläubige. Ist es nicht überhaupt schon ein Versagen, dass ihr miteinander Prozesse führt? Warum leidet ihr nicht lieber Unrecht? Warum lasst ihr euch nicht lieber ausrauben? Nein, ihr selber begeht Unrecht und Raub, und zwar an Brüdern. Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben. Und solche gab es unter euch. Aber ihr seid reingewaschen, seid geheiligt, seid gerecht geworden im Namen Jesu Christi, des Herrn, und im Geist unseres Gottes. Beim Lesen des Korintherbriefes enthüllt sich uns das Bild der christlichen Gemeinde jener Stadt und alles, was wir erfahren, gehört wie in einem großen Puzzlespiel zusammen. Alles beginnt damit, dass die Christen in Korinth offensichtlich ihre Einheit verloren haben und Paulus die Gemeinde aufruft, keine Spaltung unter ihnen zu dulden (1 Korinther 1,10). Kurz darauf wurde das Zeichen des Kreuzes von den Korinthern zugunsten einer höheren und besseren Weisheit aus der Mitte gerückt (1 Korinther 1,18). Im dritten Kapitel hören wir bereits, dass Streit und Eifersucht die Gemeinde zerreißen (1 Korinther 3,3). Schließlich wird die Autorität des Paulus, dem sie viel zu verdanken haben, verachtet (1Korinther 3,4). ·Gestern haben wir gelesen, dass die Christen in Korinth sittliche Missstände nicht nur duldeten, sondern sogar noch guthießen (1 Korinther 5,1) ·Da passt es heute gut ins Bild, dass die Christen in Korinth vor weltlichen Gerichten gegeneinander kämpften. Paulus muss in Korinth nicht primär eine Irrlehre bekämpfen. Die Not liegt an einer anderen Stelle. Den Christen in Korinth scheint es mit ihrer eigenen "Weisheit" ganz selbstverständlich, dass Christen miteinander streiten und Prozesse führen. Es geht erneut um das große Thema der „Liebe“ die man unter den Christen in Korinth offensichtlich nicht mehr findet. Der Untergang begann mit der Spaltung der Gemeinde in verschiedene Gruppierungen. Ist die Einheit nicht mehr gegeben, kann der Zerfall einer Gemeinde nur noch schwer aufgehalten werden. Dieses Bild der traurigen Gemeinde in Korinth sollte uns heutigen Christen eine ernste Warnung sein. Bild: : pexels-photo-8693379. / Towfiqu barbhuiya

Zwei Predigtreihen

Gott ist viel toller, als wir uns das in unseren kühnsten Träumen ausdenken können. 

Gott ist spannend. 

Er ist voller Überraschungen, voller Schönheit und voller Tiefe.


Oktober: Falsches Bild, echter Gott - Oder: Zeit für ein Update


Nicht selten begegnen mir Gottesbilder, die in falschen Vorstellungen gefangen sind und die Angst und Frust vermitteln.



In einer bescheidenen Predigtreihe im Oktober möchte ich mit 4 falschen Gottesbildern aufräumen.

Papa hat schlechte Laune? - Oder: Ist Gott sauer auf mich?

Samstag, 03.10. um 18: 00 Uhr in Hohenwart 

Sonntag, 04.10. um 09:00 Uhr in Tiefenbronn und um 10:30 Uhr in Schellbronn 

 

Die Welt dreht durch - Oder: Wo bist du, Gott?! 

Sonntag, 11. Oktober 2026 um 09:00 Uhr in Lehningen und um 10:30 Uhr in Neuhausen


Der Kontrolleur im Himmel – Oder: Meckert Gott nur rum? 

Samstag, 17. Oktober 2026 um 19:00 Uhr in Schellbronn

Sonntag, 18. Oktober 2026 um 09:00 Uhr in Hohenwart und um 10:30 Uhr in Tiefenbronn


Leben statt Verzicht - Oder: Ist Gott eine Spassbremse.

Samstag, 24. Oktober 2026 um 19:00 Uhr in Hamberg

Sonntag, 25. Oktober 2026 um 09:00 Uhr in Neuhausen und um 10:30 Uhr in Mühlhausen   


November

Nächster Halt: Ewigkeit – Entdeckungsreise im Himmel


Ist es im Himmel langweilig? Kann ich im Himmel Traktor fahren und Fußball spielen? kommt auch mein Hamster in den Himmel?

Kinder haben oft mehr Fantasie über den Himmel als wir Erwachsene.

Wie ist es einmal im Himmel? Dieser Frage gehe ich im November nach.

Vergiss die Harfe - Oder: Der Himmel wird der Hammer

Sa, 31.11 um 19:00 Uhr in Hohenwart

So, 01.11. um 09:00 Uhr in Tiefenbronn und um 10:30 Uhr in Schellbronn


Kurz gestorben, viel erlebt - Oder: Nahtoderlebnisse, was Augenzeugen erzählen

So, 15.11. Um 09:00 Uhr in Hohenwart und um 10:30 Uhr in Tiefenbronn


Gibt es im Himmel Schnaken? - Oder: Was uns dort garantiert erspart bleibt

Sa, 21.11. um 18:00 Uhr in Mühlhausen

So, 22.11. um 09:00 Uhr in Neuhausen und um 10:30 Uhr in Hamberg



Jesus hat das Sagen

Oktober bis April

täglich

Mai bis September

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