Unser gemeinsamer Glaube

versetzt Berge.


Edgar Wunsch


Katholisch ist super

Schriftbetrachtung

von ew 25. Februar 2026
Jona 3, 1-10 Mittwoch 1. Fast Woche und Dienstag, 27. Woche Das Wort des Herrn erging zum zweiten Mal an Jona: Mach dich auf den Weg, und geh nach Ninive, in die große Stadt, und droh ihr all das an, was ich dir sagen werde. Jona machte sich auf den Weg und ging nach Ninive, wie der Herr es ihm befohlen hatte. Ninive war eine große Stadt vor Gott; man brauchte drei Tage, um sie zu durchqueren. Jona begann, in die Stadt hineinzugehen; er ging einen Tag lang und rief: Noch vierzig Tage, und Ninive ist zerstört! Und die Leute von Ninive glaubten Gott. Sie riefen ein Fasten aus, und alle, groß und klein, zogen Bußgewänder an. Als die Nachricht davon den König von Ninive erreichte, stand er von seinem Thron auf, legte seinen Königsmantel ab, hüllte sich in ein Bußgewand und setzte sich in die Asche. Er ließ in Ninive ausrufen: Befehl des Königs und seiner Großen: Alle Menschen und Tiere, Rinder, Schafe und Ziegen, sollen nichts essen, nicht weiden und kein Wasser trinken. Sie sollen sich in Bußgewänder hüllen, Menschen und Tiere. Sie sollen laut zu Gott rufen, und jeder soll umkehren und sich von seinen bösen Taten abwenden und von dem Unrecht, das an seinen Händen klebt. Wer weiß, vielleicht reut es Gott wieder, und er lässt ab von seinem glühenden Zorn, so dass wir nicht zugrunde gehen. Und Gott sah ihr Verhalten; er sah, dass sie umkehrten und sich von ihren bösen Taten abwandten. Da reute Gott das Unheil, das er ihnen angedroht hatte, und er führte die Drohung nicht aus. Jona ging nach Ninive. „Hut ab“ vor dem König und den Leuten von Ninive. Jona war ja für sie ein unbekannter Prediger und in jener Region als Prophet völlig unbekannt. Wer das Wort Gottes verkündet, ist zunächst zweitrangig. Wichtig ist, dass es verkündet wird. Gestern haben wir gehört, dass das Wort Gottes die Erde zum Keimen und zum Sprossen bringt. Heute lesen wir, wie das Wort Gottes die Herzen der Menschen zum Blühen bringt. Nicht Jona bewirkte die Umkehr im Herzen der Niniviten, sondern das Wort Gottes. Und die Leute von Ninive glaubten Gott. Die Leute glaubten Jona, sie glaubten Gott. Sie mussten das, was Jona verkündigte, tief in ihrem Herzen als ein Wort Gottes wahrgenommen haben. Das Wort ist wichtiger als der Verkünder. Die heutige Lesung zeigt, wie kraftvoll das Wort Gottes ist. Bild: Pexel / Brett Jordan
von ew 24. Februar 2026
Jes 55, 10-11 Dienstag, 1. Fast Wo So spricht der Herr: Wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt und sie zum Keimen und Sprossen bringt, wie er dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und erreicht all das, wozu ich es ausgesandt habe Im Anfang war das Wort. Durch Gottes Wort ist die Welt mit allem, was dazugehört, geworden. Es war ein gutes Wort, denn am Ende der Schöpfung sagt die Bibel: Alles war sehr gut. Gott spricht gute Worte. Welcher Art von Worten sind meine Worte? Das Wort bewirkt, was ich will. Worte können eine Wirklichkeit verändern. Durch das Wort Gottes ist die Welt geworden. Durch das Wort des Priesters (er spricht und handelt, wenn er die Sakramente spendet, im Auftrag Gottes) verwandeln sich die Gaben von Brot und Wein in den Leib und in das Blut Jesu. Gottes Wort bewirkt wirklich das, wozu es ausgesprochen wurde.   KKK 1581 Durch eine besondere Gnade des Heiligen Geistes gleicht dieses Sakrament den Empfänger Christus an, damit er als Werkzeug Christi seiner Kirche diene. Die Weihe ermächtigt ihn, als Vertreter Christi, des Hauptes, in dessen dreifacher Funktion als Priester, Prophet und König zu handeln. Bild: Pexel / Pixabay
von ew 23. Februar 2026
Lev 19, 1-2.11-18 Montag, 1. Fast Wo Der Herr sprach zu Mose: Rede zur ganzen Gemeinde der Israeliten, und sag zu ihnen: Seid heilig, denn ich, der Herr, euer Gott, bin heilig. Ihr sollt nicht stehlen, nicht täuschen und einander nicht betrügen. Ihr sollt nicht falsch bei meinem Namen schwören; du würdest sonst den Namen deines Gottes entweihen. Ich bin der Herr. Du sollst deinen Nächsten nicht ausbeuten und ihn nicht um das Seine bringen. Der Lohn des Tagelöhners soll nicht über Nacht bis zum Morgen bei dir bleiben. Du sollst einen Tauben nicht verfluchen und einem Blinden kein Hindernis in den Weg stellen; vielmehr sollst du deinen Gott fürchten. Ich bin der Herr. Ihr sollt in der Rechtsprechung kein Unrecht tun. Du sollst weder für einen Geringen noch für einen Großen Partei nehmen; gerecht sollst du deinen Stammesgenossen richten. Du sollst deinen Stammesgenossen nicht verleumden und dich nicht hinstellen und das Leben deines Nächsten fordern. Ich bin der Herr. Du sollst in deinem Herzen keinen Hass gegen deinen Bruder tragen. Weise deinen Stammesgenossen zurecht, so wirst du seinetwegen keine Schuld auf dich laden. An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der Herr. Fünf Wochen Altes Testament Bis zum Palmsonntag hören wir nun in der Lesung Texte aus dem Alten Testament. Wir springen von einem Buch des AT ins andere. Zunächst erscheinen alle Lesungen willkürlich ausgesucht und ohne inhaltliche Verbindung zueinander zu stehen. Aber man merkt schnell, dass alle Texte den Aufruf zur Umkehr verbindet – einmal mahnend, ein anderes Mal mit Geduld und Nachsicht werbend. Fünf Wochen Altes Testament Wir hören von Esther, der mutigen Königin, und von Moses, der zu seinem Volk spricht. Die großen Propheten Jeremia, Ezechiel und Jeremia sprechen zu uns, aber auch die kleinen Propheten kommen zu Wort – da ist Jona, der ängstliche Prophet und Micha, der im 7. Jh. v. Chr. im Südreich Juda wirkte. Wir hören Worte aus dem Buch der Weisheit und aus dem Buch Daniel, das zu den Büchern der biblischen Apokalyptik gezählt wird. Der Pentateuch mit den Büchern Genesis, Levitikus, Numeri und Deuteronomium ist vertreten. Bei so vielen unterschiedlichen Büchern und Textformen ist sicher für jeden etwas dabei – auch für Dich. Seid heilig. Den Auftakt macht heute das Buch Levitikus, in dem uns Mose zuruft: Seid heilig. Die Lesung sagt uns, wie wir heilig werden können. Die angeführten Beispiele sind nicht schwer zu verstehen und sollten eigentlich Selbstverständlichkeiten sein. Lesen Sie einmal aufmerksam. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der Herr. Am Ende der Lesung hören wir den bekannten Satz: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der Herr. Wenn wir nur diesen Satz für die ganze Fastenzeit zu betrachten hätten, dann hätten wir bereits genug zu tun. Bild: Pexel / Brett Jordan

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Unsere Vision

Die katholische Pfarrgemeinde Biet ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die versucht, als gläubige Christen in Verbindung mit Jesus unserem Herrn zu leben. Wir glauben, dass Jesus jeden Menschen auf einen geistlichen Weg ruft

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Unsere Vision

Wir sind ein Krankenhaus für Sünder, kein Hotel für Heilige. Wir bitten Sie ganz einfach mit uns zu gehen und offen zu sein für das, wozu Gott Sie ruft

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Unsere Vision

Es kommt nicht darauf an, wo sich jemand auf diesem Weg befindet, sondern dass man auf diesem Weg ist. Deshalb heißen wir alle willkommen, ungeachtet, auf welcher Etappe ihres geistlichen Lebens sie sich befinden, womit sie zu kämpfen und welche Schwächen sie haben.

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Unsere Vision

Ein Mitglied dieser Pfarrgemeinde zu sein bedeutet, in Beziehung mit den anderen Christen zu treten, die auch auf diesem geistlichen Weg sind. Wir gehen den Weg mit und zu Gott gemeinsam.

Neue Wege wagen

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten.

Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.


Pfarrer Edgar Wunsch und Team

Jesus hat das Sagen

Oktober bis April

täglich

Mai bis September

Schriftbetrachtung


Die Betrachtungen zu den Bibeltexten orientieren sich an der Leseordnung zur Eucharistiefeier der Katholischen Kirche.


Es sind überwiegend kurze Predigten, die ich auch anden Werktagen gehalten habe.


zu den Betrachtungen

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