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Pfarrer Edgar Wunsch

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten. Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.


Pfarrer Edgar Wunsch und Team


tägliche Schriftbetrachtung

von ew 19. Juni 2026
2 Chr 24, 17–25 Samstag, 11. Woche 17Nach dem Tod des Priesters Jojáda kamen die führenden Männer Judas zum König und warfen sich vor ihm nieder. Dieser hörte damals auf sie, 18sodass sie den Bund des Herrn, des Gottes ihrer Väter, ver-ließen und die Kultpfähle und Götzenbilder verehrten. Wegen dieser Schuld kam ein Zorngericht über Juda und Jerusalem. 19Der Herr schickte Propheten zu ihnen, um sie zur Umkehr zum Herrn zu bewegen, aber man hörte nicht auf ihre Warnung. 20Da kam der Geist Got-tes über Sechárja, den Sohn des Priesters Jojáda. Er trat vor das Volk und hielt ihm vor: So spricht Gott: Warum übertretet ihr die Gebote des Herrn? So könnt ihr kein Glück mehr haben. Weil ihr den Herrn verlassen habt, wird er euch verlassen. 21Sie aber taten sich gegen ihn zusammen und steinigten ihn auf Befehl des Königs im Hof des Hau-ses des Herrn. 22König Joasch dachte nicht mehr an die Treue, die ihm Jojáda, sein Vater, erwiesen hatte, sondern ließ dessen Sohn töten. Dieser aber rief sterbend aus: Der Herr möge es sehen und vergelten. 23Um die Jahreswende zog das Heer der Aramäer gegen Joasch. Sie drangen nach Juda und Jerusalem vor und machten alle führenden Männer des Volkes nieder. Ihre gesamte Beute brachte man zum König von Damáskus. 24Mit nur wenig Kriegern war das Heer der Aramäer gekommen; aber der Herr gab ein sehr großes Heer in ihre Hand, weil die Israeliten den Herrn, den Gott ihrer Väter, verlassen hatten. So vollzogen die Aramäer an Joasch das Strafgericht. 25Als sie abzogen und ihn schwerkrank zurückließen, verschworen sich seine Diener gegen ihn wegen der Blutschuld am Sohn des Priesters Jojáda und erschlugen ihn auf seinem Bett. Man begrub ihn in der Davidstadt, aber nicht in den Gräbern der Könige. Die Lesung beschreibt den tiefen Fall des Königs Joasch. Solange sein Mentor, der gütige und gottesfürchtige Hohepriester Jojada, lebte, tat Joasch, was dem Herrn gefiel. Doch nach Jojadas Tod bricht das geistli-che Fundament des Königs in sich zusammen. Die Schmeichler Kaum ist Jojáda, der geistliche Vater tot, tauchen falsche Ratgeber auf. Sie schmeicheln dem König, fallen vor ihm nieder und Joasch erliegt der Versuchung, Menschen mehr gefallen zu wollen als Gott. Man nennt das einen Mangel an persönlicher Glaubensüberzeugung. Joaschs Glaube war geliehen – er war der Glaube Jojadas, nicht sein eigener. Sobald die äußere Stütze wegbrach, reichte ein wenig gesellschaftlicher Druck, und der König verließ das Haus Gottes, um Götzen (die Kultpfähle der Aschera) anzubeten. Warum übertretet ihr die Gebote des Herrn Gott lässt Joasch nicht einfach fallen. Er schickt Propheten, darunter Secharja, den Sohn des verstorbenen Jojada. Erfüllt vom Heiligen Geist ruft Secharja: „Warum übertretet ihr die Gebote des Herrn?“ Zorn statt Umkehr Die Reaktion des Königs ist erschütternd: Statt Reue zeigt er blanken Zorn. Er vergisst die Treue, die Jojada ihm einst erwiesen hatte, und lässt dessen Sohn im Vorhof des Tempels steinigen. (Jesus selbst bezieht sich im Matthäusevangelium 23,35 auf diesen grausamen Mord). Zorn statt Umkehr Wenn der Mensch tief in der Sünde steckt, wird ihm das prophetische Wort – die Wahrheit – unerträglich. Um die eigene Sünde zu rechtferti-gen, muss die Stimme des Gewissens zum Schweigen gebracht werden. Der geliehene“ Glaube Viele Menschen heute haben den Glauben durch ihre Erziehung, ihre Eltern oder ein traditionelles Umfeld (ihren „Jojada“) mitbekommen. Solange das Umfeld stabil war, funktionierte der Glaube. Doch heute leben wir in einer tief säkularisierten Welt. Der „geliehene“ Glaube Wenn die Tradition wegbricht, stehen viele Katholiken vor derselben Dynamik wie Joasch: Die „führenden Männer“ unserer Zeit – der Zeit-geist, die Medien, der Druck der Peer-Group – kommen, schmeicheln uns oder fordern Anpassung. Wer keinen inneren, und im Gebet verwur-zelten Glauben hat, verbeugt sich oft recht schnell vor dem was der „Zeitgeist“ fordert..nt source. Bild: pexels-photo-13779931. / Marian Florinel Condruz
von ew 18. Juni 2026
2 Kön 11, 1–4.9–18.20 Freitag, 11. Woche In jenen Tagen, 1als Atálja, die Mutter Ahásjas, sah, dass ihr Sohn tot war, ging sie daran, die ganze Nachkommenschaft der königlichen Familie auszurotten. 2Doch Joschéba, die Tochter des Königs Joram und Schwester Ahásjas, nahm Joasch, den Sohn Ahásjas, aus dem Kreis der Königssöhne, die ermordet werden sollten, weg und brachte ihn mit seiner Amme in die Bettenkammer. Dort versteckte sie ihn vor Atálja, sodass er nicht getötet wurde. 3Er blieb sechs Jahre bei ihr im Haus des Herrn verborgen, während Atálja das Land regierte. 4Im siebten Jahr bestellte der Priester Jojáda die Hundertschaftsführer der Karer und Läufer zu sich. Er führte sie in das Haus des Herrn, schloss mit ihnen ein Abkommen, ließ sie im Haus des Herrn schwören und zeigte ihnen den Sohn des Königs. 9Die Führer der Hundertschaften befolgten alle Gebote des Priesters Jojáda. Jeder holte seine Leute, sowohl jene, die am Sabbat aufzogen, als auch jene, die am Sabbat abzogen. Sie kamen zum Priester Jojáda 10und dieser gab den Anführern der Hundertschaften die Lanzen und Schilde, die dem König David gehört hatten und sich jetzt im Haus des Herrn befanden. 11Die Läufer stellten sich mit der Waffe in der Hand von der Südseite des Tempels bis zur Nordseite vor dem Altar und dem Tempel rings um den König auf. 12Dann führte Jojáda den Königssohn heraus und überreichte ihm den Stirnreif und das Bundeszeugnis. So machten sie ihn zum König, salbten ihn, klatschten in die Hände und riefen: Es lebe der König! 13Als Atálja das Geschrei des Volkes hörte, kam sie zu den Leuten in das Haus des Herrn. 14Da sah sie den König am gewohnten Platz bei der Säule stehen; die Obersten und die Trompeter waren bei ihm und alle Bürger des Landes waren voller Freude und bliesen die Trompeten. Atálja zerriss ihre Kleider und schrie: Verrat, Verrat! 15Doch der Priester Jojáda befahl den Hundertschaftsführern, die das Kommando über die Truppen hatten: Führt sie durch die Reihen hinaus und schlagt jeden mit dem Schwert nieder, der ihr folgen will; denn – so sagte der Priester – sie soll nicht im Haus des Herrn getötet werden. 16Da legte man Hand an sie, und als sie an den Weg kam, auf dem man die Pferde zum Palast des Königs führt, wurde sie dort getötet. 17Jojáda schloss den Bund zwischen dem Herrn und dem König und dem Volk. Sie versprachen, dass sie das Volk des Herrn sein wollten, und auch zwischen König und Volk schloss er den Bund. 18Darauf zogen alle Bürger des Landes zum Baalstempel und rissen ihn nieder. Sie zertrümmerten seine Altäre und Bilder vollständig und erschlugen den Baalspriester Mattan vor den Altären. Auch stellte Jojáda Posten vor das Haus des Herrn. 20Alle Bürger des Landes waren voll Freude und die Stadt blieb ruhig. Atálja aber hatte man vor dem Palast des Königs mit dem Schwert umgebracht. Die Geschichte von Atalja in der heutigen Lesung ist ein Königsdrama par excellence: Machtgier, der Mord an der eigenen Familie, ein Putsch und am Ende die gewaltsame Hinrichtung der Tyrannin. Es liest sich streckenweise wie ein antiker Polit-Thriller. Das Alte Testament ist ein "Spiegel der menschlichen Abgründe ohne Gott" Fir finden im AT einen radikalen Realismus statt Schönrednerei. Das Alte Testament unterscheidet sich von vielen anderen antiken Heldengeschichten dadurch, dass es nichts beschönigt. Die biblischen Autoren untermauern genau das, was du sagst: Wenn der Mensch sich selbst zum Maßstab aller Dinge macht (wie die machthungrige Königin Atalja), bricht das Chaos aus. Das AT ist kein Buch, das Gewalt gutheißt, sondern eines, das Gewalt dokumentiert. Die Erzählungen des alten Testamentes zeigen ungeschminkt die Konsequenzen, wenn Menschen – selbst die gewählten Könige – Gottes Gebote von Recht, Gerechtigkeit und Schutz der Schwachen ignorieren. Der Kontrast: Gottes Pläne vs. Menschenpläne Der Menschenplan Atalja versucht, die gesamte königliche Linie auszurotten, um ihre eigene Macht zu sichern. Das ist die pure menschliche Autonomie im negativen Sinne. Der Plan Gottes Im Hintergrund wird der kleine Prinz Joasch gerettet und im Tempel versteckt. Gott hält an seinem Versprechen fest (der Linie Davids), selbst wenn die menschliche Geschichte um ihn herum in Blut versinkt. Das Buch der Könige zeigt: Menschliche Pläne, die auf Gewalt basieren, sind zwar kurzfristig erfolgreich, zerstören sich am Ende aber immer selbst (Atalja wird am Ende selbst gestürzt).  Das AT als "pädagogisches" Buch Man kann das AT auch als ein langes Lehrbuch darüber lesen, wozu der Mensch fähig ist, wenn er die Orientierung verliert. Die Propheten im AT betonen das immer wieder: Die Gewalt im Land ist kein Zeichen dafür, dass Gott grausam ist, sondern dass das Volk Gott und damit die soziale Gerechtigkeit verlassen hat. Die Gewalt ist sozusagen die logische Quittung für die Gottlosigkeit. Fazit: Ja, das Alte Testament zeigt drastisch, wozu der Mensch fähig ist. Aber es tut dies als Warnung, nicht als Vorbild. Es hält der Menschheit den Spiegel vor und zeigt: "Schaut her, das passiert, wenn ihr eure eigenen, egoistischen Pläne über das Recht und die Liebe Gottes stellt." Es ist ein Ruf zur Umkehr, gerade weil die Realität ohne Gott so düster aussieht. Bild: pexels-photo-29947581 / Freddy Rezvanian
von ew 18. Juni 2026
Sir 48, 1–14 Donnerstag, 11. Woche In jenen Tagen 1stand Elíja auf, ein Prophet wie Feuer, sein Wort brannte wie eine Fackel. 2Er ließ über sie eine Hungersnot hereinbrechen und verringerte sie mit seinem Eifer; 3durch das Wort des Herrn verschloss er den Himmel, ebenso ließ er dreimal Feuer herabfallen. 4Wie wurdest du verherrlicht, Elíja, durch deine Wunder! Wer wird sich gleich dir rühmen können? 5Der einen Verstorbenen auferweckt hat vom Tod und aus dem Hades durch ein Wort des Höchsten; 6der Könige in die Vernichtung geführt hat und Berühmte weg von ihrem Lager; 7der am Sínai eine Zurechtweisung hört und am Horeb Urteile der Vergeltung; 8der Könige salbt zur Vergeltung und ihm nachfolgende Propheten; 9der mit einem Wirbelsturm aus Feuer hinweggenommen wurde in einem Wagen mit feurigen Pferden; 10der aufgeschrieben ist für Zurechtweisungen für künftige Zeiten, um den Zorn vor dem Ausbruch zu besänftigen, um das Herz des Vaters dem Sohn zuzuwenden und um die Stämme Jakobs aufzurichten. 11Selig, die dich gesehen haben und die in Liebe entschlafen sind; denn auch wir werden gewiss leben. 12Elíja – er wurde vom Wirbelsturm verhüllt und Elíscha wurde mit seinem Geist erfüllt; zu seiner Zeit wurde er von keinem Herrscher ins Wanken gebracht und niemand hatte Macht über ihn. 13Kein Wort ging über seine Kraft und noch im Tod hat sein Leib prophezeit. 14In seinem Leben hat er Wunder getan und im Tod waren seine Werke erstaunlich. Die Lesung wirft einen faszinierenden Blick auf das Leben des Propheten Elija und seines Nachfolgers Elischa. Wenn wir diesen Text nicht nur als historische Erzählung lesen, sondern als Spiegel für unsere eigene Seele, entfaltet er eine enorme spirituelle Wucht. Elíja, ein Prophet wie Feuer Der Text beginnt nicht mit einer Biografie, sondern mit einem Zustand: Feuer. Elija tritt auf wie ein Feuer. In einer spirituellen Krise, in der der Glaube lauwarm und angepasst geworden ist, brennt dieser Mensch. Für unseren eigenen Weg stellt das eine radikale Frage: Wofür brenne ich? Ist mein Glaube zu einer reinen Gewohnheit geworden, oder spüre ich noch das Feuer der göttlichen Sehnsucht? Er brachte Hungersnot über sie... Elija entzieht dem Land den Regen. Was grausam klingt, ist im spirituellen Sinne das Prinzip der Wüste. Manchmal lässt Gott in unserem Leben Phasen der spirituellen Trockenheit zu. Die Quellen, aus denen wir sonst Bestätigung, Trost oder Ablenkung schöpfen, versiegen. Er brachte Hungersnot über sie... Diese „Hungersnot der Seele“ ist oft ein Segen im Gewand der Krise. Erst wenn der äußere Strom an Ablenkungen versiegt, werden wir gezwungen, nach der inneren, unversiegbaren Quelle zu suchen. Das Schließen des Himmels ist die Einladung, in der Stille auf das „leise, sanfte Sausen“ zu hören, in dem Gott sich Elija später offenbaren wird. Der einen Verstorbenen auferweckt hat vom Tod Vers 5 ist ein direkter Rückblick auf eine berühmte Erzählung aus 1 Kön 17. Dort hält sich Elija bei einer armen Witwe in Sarepta auf. Als deren kleiner Sohn schwer krank wird und stirbt, betet Elija zu Gott und fleht um das Leben des Kindes. Elija ging damit als der erste Prophet in die Geschichte Israels ein, durch den ein Toter wieder lebendig wurde. Bild: pexels-photo-4820991 / Michael Noel
von ew 17. Juni 2026
2 Kön 2, 1.4b.6–14 Mittwoch, 11. Woche 1An dem Tag, da der Herr Elíja im Wirbelsturm in den Himmel auf-nehmen wollte, ging Elíja mit Elíscha von Gilgal weg. 4bSo kamen sie nach Jéricho 6Elíja aber bat Elíscha: Bleib hier; denn der Herr hat mich an den Jordan gesandt. Elíscha erwiderte: So wahr der Herr lebt und so wahr du lebst: Ich verlasse dich nicht. So gingen beide mitei-nander. 7Fünfzig Prophetenjünger folgten ihnen und blieben dann seitwärts in einiger Entfernung stehen. Die beiden traten an den Jor-dan. 8Hier nahm Elíja seinen Mantel, rollte ihn zusammen und schlug mit ihm auf das Wasser. Dieses teilte sich nach beiden Seiten und sie schritten trockenen Fußes hindurch. 9Als sie drüben angekommen waren, sagte Elíja zu Elíscha: Sprich eine Bitte aus, die ich dir erfüllen soll, bevor ich von dir weggenommen werde! Elíscha antwortete: Möchten mir doch zwei Anteile deines Geistes zufallen. 10Elíja ent-gegnete: Du hast etwas Schweres erbeten. Wenn du siehst, wie ich von dir weggenommen werde, wird es dir zuteilwerden. Sonst aber wird es nicht geschehen. 11Während sie miteinander gingen und redeten, er-schien ein feuriger Wagen mit feurigen Pferden und trennte beide voneinander. Elíja fuhr im Wirbelsturm zum Himmel empor. 12Elíscha sah es und rief laut: Mein Vater, mein Vater! Wagen Israels und seine Reiter! Als er ihn nicht mehr sah, fasste er sein Gewand und riss es mitten entzwei. 13Dann hob er den Mantel auf, der Elíja entfallen war, kehrte um und trat an das Ufer des Jordan. 14Er nahm den Mantel, der Elíja entfallen war, schlug mit ihm auf das Wasser und rief: Wo ist der Herr, der Gott des Elíja? Als er auf das Wasser schlug, teilte es sich nach beiden Seiten und Elíscha ging hinüber. Im Wirbelsturm? Dass Elija ausgerechnet in einem Wirbelsturm und begleitet von einem feurigen Wagen in den Himmel aufgenommen wird, ist kein zufälliges Detail. In der Bildsprache der Bibel und der altorientalischen Umwelt hat diese Schilderung eine tiefe theologische Bedeutung. Der Sturm als Zeichen für das Erscheinen Gottes Im AT ist der Wirbelsturm das klassische Begleitphänomen, wenn Gott selbst in Macht und Herrlichkeit erscheint. Wenn Gott mit Menschen spricht oder eingreift, bebt oft die Erde, Feuer fällt herab oder ein gewal-tiger Sturm zieht auf. Gott antwortet Hiob aus einem Wirbelsturm (Hiob 38,1) und auch der Prophet Hesekiel sieht Gottes Thronwagen inmitten eines großen Sturms und Feuers (Hesekiel 1,4). Der Wirbelsturm bei Elijas Entrückung signalisiert den Lesern sofort: Hier handelt Gott selbst. Es ist ein direktes, feierliches Eingreifen der himmlischen Welt in die irdische. Der endgültige Sieg über den Wettergott Baal Elijas gesamte Lebensaufgabe bestand darin, das Volk Israel von dem kanaanäischen Gott Baal wegzubringen und zurück zu Jahwe, dem Gott Israels zu führen. Der entscheidende Punkt dabei: Baal wurde im alten Orient als der Gott des Sturms, des Wetters, des Blitzes und des Regens verehrt. Er galt als derjenige, der auf den Wolken reitet. Die Schilderung von Elijas Abschied setzt dem Ganzen die Krone auf: Nicht Baal beherrscht die Wolken, Blitze und Stürme, sondern Jahwe. Gott nutzt den Wirbelsturm und feurige Wagen wie ein königliches Taxi, um seinen treuen Propheten abzuholen. Es ist der Beweis, dass Jahwe der wahre Herr über die Naturgewalten ist – und nicht der von König Ahab verehrte Baal. Bild: pexels-photo-15597521 / Davide Rotondi

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