Unser gemeinsamer Glaube

versetzt Berge.


Edgar Wunsch


Katholisch ist super

Schriftbetrachtung

von ew 15. März 2026
Jes 65, 17-21 Montag, 4. Fast Wo So spricht der Herr: Seht, ich erschaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Man wird nicht mehr an das Frühere denken, es kommt niemand mehr in den Sinn. Nein, ihr sollt euch ohne Ende freuen und jubeln über das, was ich erschaffe. Denn ich mache aus Jerusalem Jubel und aus sei-nen Einwohnern Freude. Ich will über Jerusalem jubeln und mich freuen über mein Volk. Nie mehr hört man dort lautes Weinen und lautes Klagen. Dort gibt es keinen Säugling mehr, der nur wenige Tage lebt, und keinen Greis, der nicht das volle Alter erreicht; wer als Hundertjähriger stirbt, gilt noch als jung, und wer nicht hundert Jahre alt wird, gilt als verflucht. Sie werden Häuser bauen und selbst darin wohnen, sie werden Reben pflanzen und selbst ihre Früchte genießen Seht, ich erschaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde Es muss offensichtlich eine neue Welt und ein neuer Himmel her, damit Gottes Erlösung endlich voll realisiert wird. Die alte Welt hat ihre Schranken und Grenzen. Das Neue kann offensichtlich nur dann kommen, wenn das Alte völlig abgebrochen wird. ICH erschaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Gott sagt, dass er selbst eine neue Schöpfung ins Leben gerufen wird. Gott sagt nicht, dass der Mensch dies tun muss. Gott selber wird handeln. Gott wird kreativ und schafft einen neuen Himmel und eine neue Erde. Die Kirche unserer Tage. Vielleicht kommt aus diesem Grunde die Kirche unserer Tage nicht mehr so richtig in Schwung. Wir wollen selber einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, mit eigener Kraft, mit unserer Kreativität, mit unseren Ideen. Ich stelle mir vor, dass Gottes Kreativität um ein Vielfaches größer und schöner ist. Daher hat für mich oberste Priorität: Zuerst die Hände falten, beten und auf das hören, was Gott sagt und dann erst ans Werk gehen. Wie ist es mit mir? Vielleicht sollte ich selbst auch damit anfangen, Gott zu bitten, dass er an einigen Punkten meines Lebens einen völligen Neuanfang schafft. Mit meinem eigenen Bemühen falle ich doch immer wieder in die eigenen Fehler hinein. Aber wenn Gott in meinem Leben einen Wendepunkt setzt und etwas Neues beginnt, dann werden meine Schranken und Grenzen aufgebrochen und ich brauche ich nicht mehr an das Frühere denken, sondern kann wirklich Neuland unter meine Füße nehmen. Bild: Pexel / Pixabay
von ew 12. März 2026
Hos 14, 2-10 Freitag, 3. Fast Wo So spricht der Herr: Kehr um, Israel, zum Herrn, deinem Gott! Denn du bist zu Fall gekommen durch deine Schuld. Kehrt um zum Herrn, nehmt Worte der Reue mit euch, und sagt zu ihm: Nimm alle Schuld von uns, und lass uns Gutes erfahren! Wir danken es dir mit der Frucht unserer Lippen. Assur kann uns nicht retten. Wir wollen nicht mehr auf Pferden reiten, und zum Machwerk unserer Hände sagen wir nie mehr: Unser Gott. Denn nur bei dir findet der Verwaiste Erbarmen. So spricht der Herr: Ich will ihre Untreue heilen und sie aus lauter Großmut wiederlieben. Denn mein Zorn hat sich von Israel abgewandt. Ich werde für Israel da sein wie der Tau, damit es aufblüht wie eine Lilie und Wurzeln schlägt wie der Libanon. Seine Zweige sollen sich ausbreiten, seine Pracht soll der Pracht des Ölbaums gleichen und sein Duft dem Duft des Libanon. Sie werden wieder in meinem Schatten wohnen; sie bauen Getreide an und gedeihen wie die Reben, deren Wein so berühmt ist wie der Wein vom Libanon. Was hat Efraim noch mit den Götzen zu tun? Ich, ja, ich erhöre ihn, ich schaue nach ihm. Ich bin wie der grünende Wacholder, an mir findest du reiche Frucht. Wer weise ist, begreife dies alles, wer klug ist, erkenne es. Ja, die Wege des Herrn sind gerade; die Gerechten gehen auf ihnen, die Treulosen aber kommen auf ihnen zu Fall. Schuld Das Wort Schuld hängt sprachlich mit „vom Weg abirren“ zusammen. Schuld ist es also, wenn wir so leben, als ob es keinen Gott gäbe. Assur, Pferde und das Machwerk unserer Hände. Das große Volk der Assyrer steht für politische Macht, von dem sich das Volk Gottes so viel versprochen hat. Die Pferde stehen für die eigene Leis-tung auf dem Gebiet der Rüstung und alle menschlichen Errungenschaften, mit deren Hilfe man das Leben meistern will. Mit ihren Händen haben sie religiöse Bilder geschaffen, die sie angebetet haben und von denen sie sich Rettung erhofften. Ich werde für Israel da - ich will sie wieder lieben. Wer zu Gott gehört, verzichtet auf die Hilfe fremder Völker, ruht sich nicht auf den eigenen Leistungen aus und schafft sich keine fremden Götter, die er anbetet. Pracht des Ölbaums, Wein vom Libanon und grünender Wacholder die Verse 5-9 lesen sich (mit etwas Fantasie) wie ein Liebesbrief. Gott, der sein Volk liebt. Gott gebraucht Worte der Poesie, um sein Volk zurückzuge-winnen. Er lockt sein Volk mit der Pracht des Ölbaums, mit Wein vom Liba-non und mit grünender Wacholder. Frage! Mit was könnte Gott dich locken, damit du endlich umkehrst? Bild: Pexel / Lorenzo Pacifico
von ew 4. Januar 2026
1 Joh 3, 7-10 4. Januar Meine Kinder, lasst euch von niemand in die Irre führen! Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, wie Er gerecht ist. Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören. Jeder, der von Gott stammt, tut keine Sünde, weil Gottes Same in ihm bleibt. Er kann nicht sündigen, weil er von Gott stammt. Daran kann man die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels erkennen: Jeder, der die Gerechtigkeit nicht tut und seinen Bruder nicht liebt, ist nicht aus Gott. In diesen wenigen Versen haben wir den inhaltsschwersten Abschnitt unseres Briefes vor uns, darum ist ein sorgfältiges Lesen und Durchdenken besonders notwendig. Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel. Eigentlich müsste ich, wenn ich diesen Satz lese, bis ins Mark hinein erschrecken. Sünde ist nicht nur eine Privatsache, sondern Auflehnung gegen Gottes Willen. So ernst muss ich die Sünde nehmen! Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören. Schon im nächsten Satz finde ich etwas Trost. Johannes richtet den Blick ganz auf Jesus. Jesus kam nicht, um die Sünde zu übersehen, zu entschuldigen oder zu verharmlosen, er kam, um sie zu zerstören. Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören. Wir wissen, welchen Preis Jesus bezahlte, um die Werke des Teufels zu zerstören. Jesus wurde das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinweggenommen hat. Jesus ging hierfür den Weg ans Kreuz. Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören. Aber wenn Jesus alles gab, um unsere Sünden hinwegzunehmen, warum sollte ich sie dann behalten wollen? Nicht die Auflehnung gegen Gott, nicht die Sünde selbst, sondern die Verachtung und Ablehnung der Heilstat Gottes ist für Johannes das eigentlich Erschreckende. Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören. Nicht dass ich ein Sünder bin, nicht, dass ich sündige, sollte mich erschrecken, sondern dass ich das Sakrament der Beichte nicht öfter und ehrlicher in Anspruch nehme. Bild: Pexel / Maruxa Lomoljo Koren

1

Unsere Vision

Die katholische Pfarrgemeinde Biet ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die versucht, als gläubige Christen in Verbindung mit Jesus unserem Herrn zu leben. Wir glauben, dass Jesus jeden Menschen auf einen geistlichen Weg ruft

2

Unsere Vision

Wir sind ein Krankenhaus für Sünder, kein Hotel für Heilige. Wir bitten Sie ganz einfach mit uns zu gehen und offen zu sein für das, wozu Gott Sie ruft

3

Unsere Vision

Es kommt nicht darauf an, wo sich jemand auf diesem Weg befindet, sondern dass man auf diesem Weg ist. Deshalb heißen wir alle willkommen, ungeachtet, auf welcher Etappe ihres geistlichen Lebens sie sich befinden, womit sie zu kämpfen und welche Schwächen sie haben.

4

Unsere Vision

Ein Mitglied dieser Pfarrgemeinde zu sein bedeutet, in Beziehung mit den anderen Christen zu treten, die auch auf diesem geistlichen Weg sind. Wir gehen den Weg mit und zu Gott gemeinsam.

Neue Wege wagen

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten.

Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.


Pfarrer Edgar Wunsch und Team

Jesus hat das Sagen

Oktober bis April

täglich

Mai bis September

Schriftbetrachtung


Die Betrachtungen zu den Bibeltexten orientieren sich an der Leseordnung zur Eucharistiefeier der Katholischen Kirche.


Es sind überwiegend kurze Predigten, die ich auch anden Werktagen gehalten habe.


zu den Betrachtungen

Senden Sie mir eine Nachricht