Willkomen bei

Pfarrer Edgar Wunsch

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten. Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.

tägliche Schriftbetrachtung

von ew 2. September 2026
1 Kor 3, 18-23 Donnerstag, 22. Woche Keiner täusche sich selbst. Wenn einer unter euch meint, er sei weise in dieser Welt, dann werde er töricht, um weise zu werden. Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott. In der Schrift steht nämlich: Er fängt die Weisen in ihrer eigenen List. Und an einer anderen Stelle: Der Herr kennt die Gedanken der Weisen; er weiß, sie sind nichtig. Daher soll sich niemand eines Menschen rühmen. Denn alles gehört euch; Paulus, Apollos, Kephas, Welt, Leben, Tod, Gegenwart und Zukunft: alles gehört euch; ihr aber gehört Christus, und Christus gehört Gott. Die Weisheit dieser Welt. Die Weisheit dieser Welt hat schon viele großartigen Erfindungen hervorgebracht. Im Bereich der Technik, der Naturwissenschaften, der Medizin, hat die Weisheit der Menschen vieles erdacht, was zum Nutzen der Menschheit ist. Die Weisheit dieser Welt bringt aber auch Kriege hervor, lässt zu, dass kleine Kinder im Mutterleib getötet werden und stellt die Ordnung von Mann und Frau auf den Kopf. Weitere Unterscheidungen Weisheit dieser Welt: Schließe Kontakte mit Leuten, die dir nützlich sind und dich beruflich oder sozial weiterbringen. Weisheit in den Augen Gottes: Verbringe Zeit mit Menschen, von denen du absolut keinen Vorteil hast, den Armen, Ausgestoßenen oder Kranken. Weisheit dieser Welt: Verberge deine Schwächen. Wer Fehler zugibt, verliert Respekt, Macht oder den Job. Weisheit in den Augen Gottes: Steh zu deinen Fehlern, gib Schwächen offen zu und bitte um Vergebung. Stärke zeigt sich nicht im Perfektsein, sondern in der Ehrlichkeit. Weisheit dieser Welt: Sichere dich gegen alle Risiken ab, kontrolliere den Ablauf und verlass dich nur auf deine eigenen Pläne. Weisheit in den Augen Gottes: Akzeptiere, dass du nicht alles kontrollieren kannst, lass los und vertraue darauf, dass dein Leben durch Gott getragen ist. Sicher finden Sie noch mehr Unterscheidungskriterien Bild: pexels-photo-26887007 / Anne O Sulivan
von ew 2. September 2026
1 Kor 3, 1-9 Mittwoch, 22. Woche Vor euch, Brüder, konnte ich aber nicht wie vor Geisterfüllten reden; ihr wart noch irdisch eingestellt, unmündige Kinder in Christus. Milch gab ich euch zu trinken statt fester Speise; denn diese konntet ihr noch nicht vertragen. Ihr könnt es aber auch jetzt noch nicht; denn ihr seid immer noch irdisch eingestellt. Oder seid ihr nicht irdisch eingestellt, handelt ihr nicht sehr menschlich, wenn Eifersucht und Streit unter euch herrschen? Denn wenn einer sagt: Ich halte zu Paulus!, ein anderer: Ich zu Apollos!, seid ihr da nicht Menschen? Was ist denn Apollos? Und was ist Paulus? Ihr seid durch sie zum Glauben gekommen. Sie sind also Diener, jeder, wie der Herr es ihm gegeben hat: Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber ließ wachsen. So ist weder der etwas, der pflanzt, noch der, der begießt, sondern nur Gott, der wachsen lässt. Wer pflanzt und wer begießt: beide arbeiten am gleichen Werk, jeder aber erhält seinen besonderen Lohn, je nach der Mühe, die er aufgewendet hat. Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld, Gottes Bau. Milch gab ich euch zu trinken … Wenn ich die Zeilen der heutigen Lesung auch nur kurz in mir wirken lasse, dann frage ich mich sofort, welche Reaktionen der Zuhörer ich ernten würde, würde ich so predigen wie Paulus. Mir fehlt der Mut -also lieber nicht! … statt fester Speise. Und doch denke ich, dass das, was Paulus den Korinthern sagt, auch für die modernen Menschen unserer Zeit gilt. Ich wage zu behaupten, dass die Mehrheit der Katholiken sich in einem geistlichen Säuglingsalter befindet und nur nach der süßen Muttermilch verlangt, aber nicht nach fester geistlicher Nahrung. Ihr seid immer noch irdisch eingestellt. Auch bei uns herrschen Eifersucht und Streit. Die einen halten zu Maria 1.0 die anderen zu Maria 2.0. Die einen jubeln, wenn der synodale Weg frech voranschreitet, andere bedauern, dass man auf diesem Irrweg dabei ist, die Grundlage des katholischen Glaubens zu verlassen. Die einen hissen bunte Regenbogenfahnen, andere schlagen dabei die Hände über dem Kopf zusammen. Wir sind also Diener. Nur Diener zu sein und Diener sein zu wollen, ist eigentlich ein voller Gegensatz zur Art des heutigen Menschen. Die Selbstbestimmung und die Eigenständigkeit stehen hoch im Kurs. Heute möchte ich nicht „selbstbestimmt“, sondern „fremdbestimmt“, gelenkt und geleitet durch Christus, als sein Diener diesen Tag verbringen. Sind sie auch dabei? Bild: pexels-photo-5946720 / Charlotte May
von ew 31. August 2026
1 Kor 2, 10b-16 Dienstag, 22. Woche Brüder! Der Geist ergründet alles, auch die Tiefen Gottes. Wer von den Menschen kennt den Menschen, wenn nicht der Geist des Menschen, der in ihm ist? So erkennt auch keiner Gott - nur der Geist Gottes. Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott stammt, damit wir das erkennen, was uns von Gott geschenkt worden ist. Davon reden wir auch, nicht mit Worten, wie menschliche Weisheit sie lehrt, sondern wie der Geist sie lehrt, indem wir den Geisterfüllten das Wirken des Geistes deuten. Der irdisch gesinnte Mensch aber lässt sich nicht auf das ein, was vom Geist Gottes kommt. Torheit ist es für ihn, und er kann es nicht verstehen, weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt werden kann. Der geisterfüllte Mensch urteilt über alles, ihn aber vermag niemand zu beurteilen. Denn wer begreift den Geist des Herrn? Wer kann ihn belehren? Ich kenne sie ganz genau? Vor einiger Zeit sagte jemand zu mir: „Herr Pfarrer Wunsch, ich kenne Sie ganz genau.“ Ich habe nicht wenig über diesen Satz gestaunt, denn dieser Mensch kann mich erst seit ungefähr zwei Jahren kennen, denn vorher sind wir uns noch nie begegnet. Er hat mich von der Ferne beobachtet, hat sicher einige Predigten von mir gehört und sich mit anderen über mich ausgetauscht. Und nun war er der Meinung, mich ganz genau zu kennen. Er wusste nichts aus meiner Lebensgeschichte, er wusste nicht von meinen Krankheiten und war mit meinen Sorgen und Nöten nicht vertraut. Ich kenne mich ganz genau? Durch diese Bemerkung wurde mir wieder einmal bewusst, wie wenig wir Menschen doch voneinander wissen. Manchmal kennen wir uns selbst nicht einmal und stehen erschrocken vor den Abgründen unseres eigenen Herzens. Die heutige Lesung hat recht, wenn sie die Frage aufwirft: Wer von den Menschen kennt den Menschen, wenn nicht der Geist des Menschen, der in ihm ist? Wenn der Mensch aber sich selbst oft genug ein Rätsel ist und bleibt, welch geheimnisvolle Tiefen sind dann erst im Gott. Ich kenne Gott ganz genau? Adolf Pohl schreibt im Kommentar zum Korintherbrief in der Wuppertaler Studienbibel: „Wie jämmerlich klein und arm ist meist auch unser Denken über Gott. Wie einfach meinen wir den lieben Gott erkennen zu können. Wie selbstverständlich maßen wir uns an, ihn zu verstehen.“ Wir aber haben den Geist Christi. Mit diesem Satz endet die heutige Lesung. Wenn nun aber der Geist Gottes in uns ist, dann kann Gott uns auch zeigen, wer wir selber sind, und er kann uns auch seine eigenen Tiefen offenbaren. Heute ist wieder eine gute Chance, auf Gottes Geist, der in mir ist, zu hören. Bild: Edgar Wunsch
von ew 31. August 2026
1 Kor 2, 1-5 Montag, 22. Woche Als ich zu euch kam, Brüder, kam ich nicht, um glänzende Reden oder gelehrte Weisheit vorzutragen, sondern um euch das Zeugnis Gottes zu verkündigen. Denn ich hatte mich entschlossen, bei euch nichts zu wissen außer Jesus Christus, und zwar als den Gekreuzigten. Zudem kam ich in Schwäche und in Furcht, zitternd und bebend zu euch. Meine Botschaft und Verkündigung war nicht Überredung durch gewandte und kluge Worte, sondern war mit dem Erweis von Geist und Kraft verbunden, damit sich euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stützte, sondern auf die Kraft Gottes. Glänzende Reden oder gelehrte Weisheit Vor gar nicht allzu langer Zeit hörte ich, wie sich zwei Personen über mich unterhielten. Viel bekam ich von ihrem Gespräch nicht mit, doch ein einzelner Satz, den ich im Vorübergehen aufschnappte, hat sich mir eingeprägt: „Der Pfarrer Wunsch benutzt nur ganz einfache Worte, wenn er redet.“ Glänzende Reden oder gelehrte Weisheit Ich weiß bis heute nicht, wie genau das gemeint war – zumal der Sprecher selbst ein äußerst geschliffener Rhetoriker ist. Aber ich nehme es ihm keineswegs übel, denn im Grunde hatte er recht. Wenn ich das Wort Gottes verkünde, kann und will ich nicht mit jenen mithalten, die professionelle Rhetorikkurse besucht haben und deren Zunge zweifellos lockerer sitzt als die meine. Glänzende Reden oder gelehrte Weisheit Es ist auch gar nicht mein Anspruch, glänzende Reden voller Fremdwörter zu schwingen. Mein Ziel ist ein anderes: Ich möchte versuchen, die Botschaft des Evangeliums verständlich in unsere Zeit zu übersetzen und sie den Menschen in Liebe weiterzugeben. Ob mir das gelingt, das müssen letztlich andere beurteilen.  Bild: pexels-photo-8847005 / Mikhael Nilov

Zwei Predigtreihen

Gott ist viel toller, als wir uns das in unseren kühnsten Träumen ausdenken können. 

Gott ist spannend. 

Er ist voller Überraschungen, voller Schönheit und voller Tiefe.


Oktober: Falsches Bild, echter Gott - Oder: Zeit für ein Update


Nicht selten begegnen mir Gottesbilder, die in falschen Vorstellungen gefangen sind und die Angst und Frust vermitteln.



In einer bescheidenen Predigtreihe im Oktober möchte ich mit 4 falschen Gottesbildern aufräumen.

Papa hat schlechte Laune? - Oder: Ist Gott sauer auf mich?

Samstag, 03.10. um 18: 00 Uhr in Hohenwart 

Sonntag, 04.10. um 09:00 Uhr in Tiefenbronn und um 10:30 Uhr in Schellbronn 

 

Die Welt dreht durch - Oder: Wo bist du, Gott?! 

Sonntag, 11. Oktober 2026 um 09:00 Uhr in Lehningen und um 10:30 Uhr in Neuhausen


Der Kontrolleur im Himmel – Oder: Meckert Gott nur rum? 

Samstag, 17. Oktober 2026 um 19:00 Uhr in Schellbronn

Sonntag, 18. Oktober 2026 um 09:00 Uhr in Hohenwart und um 10:30 Uhr in Tiefenbronn


Leben statt Verzicht - Oder: Ist Gott eine Spassbremse.

Samstag, 24. Oktober 2026 um 19:00 Uhr in Hamberg

Sonntag, 25. Oktober 2026 um 09:00 Uhr in Neuhausen und um 10:30 Uhr in Mühlhausen   


November

Nächster Halt: Ewigkeit – Entdeckungsreise im Himmel


Ist es im Himmel langweilig? Kann ich im Himmel Traktor fahren und Fußball spielen? kommt auch mein Hamster in den Himmel?

Kinder haben oft mehr Fantasie über den Himmel als wir Erwachsene.

Wie ist es einmal im Himmel? Dieser Frage gehe ich im November nach.

Vergiss die Harfe - Oder: Der Himmel wird der Hammer

Sa, 31.11 um 19:00 Uhr in Hohenwart

So, 01.11. um 09:00 Uhr in Tiefenbronn und um 10:30 Uhr in Schellbronn


Kurz gestorben, viel erlebt - Oder: Nahtoderlebnisse, was Augenzeugen erzählen

So, 15.11. Um 09:00 Uhr in Hohenwart und um 10:30 Uhr in Tiefenbronn


Gibt es im Himmel Schnaken? - Oder: Was uns dort garantiert erspart bleibt

Sa, 21.11. um 18:00 Uhr in Mühlhausen

So, 22.11. um 09:00 Uhr in Neuhausen und um 10:30 Uhr in Hamberg



Jesus hat das Sagen

Oktober bis April

täglich

Mai bis September

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