Willkomen bei

Pfarrer Edgar Wunsch

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten. Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.

tägliche Schriftbetrachtung

von ew 16. Juli 2026
Jes 38, 1-6. 21-22. 7-8 Freitag, 15 Woche 1 In jenen Tagen wurde Hiskija sterbenskrank. Da kam der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, zu ihm und sagte zu ihm: So spricht der HERR: Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben und nicht am Leben bleiben! 2 Da wandte Hiskija sein Angesicht zur Wand und betete zum HERRN 3 und sagte: Ach, HERR, gedenke doch daran, dass ich vor deinem Angesicht in Treue und mit ungeteiltem Herzen gewandelt bin und getan habe, was gut ist in deinen Augen! Und Hiskija weinte laut. 4 Da erging das Wort des HERRN an Jesaja: 5 Geh und sag zu Hiskija: So spricht der HERR, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet gehört, ich habe deine Tränen gesehen. Siehe, ich füge deinen Tagen fünfzehn Jahre hinzu. 6 Und aus der Hand des Königs von Assur werde ich dich und diese Stadt retten; ich werde diese Stadt beschützen. 21 Jesaja aber sagte: Man nehme einen Feigenkuchen und lege ihn als Pflaster auf das Geschwür, damit er gesund werde! 22 Und Hiskija sagte: Was ist das Zeichen, dass ich zum Haus des HERRN hinaufgehen werde? 7 Und dies ist dir das Zeichen vom HERRN, dass der HERR dieses Wort erfüllen wird, das er gesprochen hat: 8 Siehe, ich lasse den Schatten an den Stufen, die er am Sonnenzeiger des Ahas hinabgegangen ist, um zehn Stufen zurückgehen. Und die Sonne ging am Sonnenzeiger um zehn Stufen zurück, die sie hinabgegangen hatte. Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben König Hiskia ist sterbenskrank. Wenig sensibel sagt Jesaja zu ihm. „Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben und nicht am Leben bleiben.“ Das klare Wort des Propheten hilft Hiskia und er beginnt über sein Leben nachzudenken. Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben Die meisten Menschen denken nicht an das Sterben. Sie denken: Später, irgendwann einmal, aber nicht heute. Aber der Tod ist unausweichlich und wir haben die Freiheit, wie wir unsere verbleibende Zeit gestalten. Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben Der Zeitpunkt des Todes ist eine wichtige Stunde in meinem Leben, es ist die Stunde, in der ich heimkehre zu Gott. Wenn es irgend geht, sollte man sich bewusst auf diese wichtigste Stunde des Lebens vorbereiten. Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben – und dann wirst du Gott begegnen. Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben Wir sollten unsere Tage so gestalten, als ob unser Leben in jedem Moment zu Ende sein könnte. Kann ich sagen: „Mein Haus bestellt. Ich bin mit mir, mit Gott und mit meinen Nächsten im Reinen.“ Wer sein Haus bestellt, während er noch lebt, muss den Tod nicht als plötzlichen Einbruch erleben, sondern kann ihm als jemand begegnen, der seine Angelegenheiten bereits in die Hand genommen hat. Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben Es ist das Paradoxon des Glaubens: Indem ich das Ende akzeptiere, werde ich frei für das Leben. Wer sich auf das Ziel vorbereitet, kann den Weg dazwischen bewusster gehen. Bild: pexels-photo-15750972 / Emmaluel Codden
von ew 16. Juli 2026
Jes 26, 7-9. 12. 16-19 Donnerstag, 15 Woche Der Pfad des Gerechten ist Geradheit, gerade ist die Bahn des Gerechten, die du ebnest. 8Fürwahr, auf dem Pfad deiner Gerichte, Herr, haben wir auf dich gehofft. Deinen Namen anzurufen und deiner zu gedenken, ist der Seele Verlangen. 9Meine Seele verlangt nach dir in der Nacht, auch mein Geist in meinem Innern ist voll Sehnsucht nach dir. Denn wann immer deine Gerichte die Erde treffen, lernten die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit. 12Herr, du wirst uns Frieden schaffen; denn auch all unsere Taten hast du für uns gemacht. 16Herr, in der Not haben sie nach dir Ausschau gehalten; sie schrien in der Bedrängnis, als deine Züchtigung sie traf. 17Wie eine Schwangere, die kurz davor ist, zu gebären, sich windet und schreit in ihren Wehen, so waren wir, Herr, vor deinem Angesicht. 18Wir waren schwanger und lagen in Wehen, doch als wir gebaren, war es Wind. Heil verschaffen wir nicht dem Land und Erdenbewohner sind keine geboren. 19Deine Toten werden leben, die Leichen stehen wieder auf. Wacht auf und jubelt, ihr Bewohner des Staubes! Denn ein Tau von Lichtern ist dein Tau und die Erde gebiert die Schatten. Meine Seele verlangt nach dir in der Nacht Heute Nacht konnte ich nicht sehr gut schlafen. Es war heute nicht zu warm, auch weckte mich kein Partylärm, ich wachte einfach auf, und dann war an Schlaf nicht mehr zu denken. Psalm 63 kam mir in den Sinn: Ich denke an dich auf nächtlichem Lager und sinne über dich nach, wenn ich wache. Meine Seele verlangt nach dir in der Nacht Jesaja verwendet einen ähnlichen Vers: „Meine Seele verlangt nach dir in der Nacht". Anstatt Schäfchen zu zählen, habe ich mir diesen Satz immer wieder gesagt. Und irgendwann bin ich dann doch eingeschlafen. Meine Seele verlangt nach dir in der Nacht Die schlaflose Stunde heute Nacht war damit mehr als ein sinnloses Aushalten, sondern wurde zu Gebet. Tipp: Wenn Sie einmal nicht schlafen können, rezitieren Sie doch diesen Satz: Meine Seele verlangt nach dir in der Nacht Bild: Pe xels-photo-14223882. / Vladimir Srejber
von ew 14. Juli 2026
Jes 10, 5-7. 13-16 Mittwoch, 15 Woche 5 Wehe Assur, dem Stock meines Zorns! Ein Stecken in ihrer Hand ist mein Grimm. 6 Gegen ein gottloses Volk sende ich ihn, gegen das Volk meines Übermuts entbiete ich ihn, um Beute zu erbeuten und Plünderung zu plündern und es zu zertreten wie den Schlamm der Gassen. 7 Er aber meint es nicht so und sein Herz denkt nicht so; sondern Vertilgung ist in seinem Sinn und Völker auszurotten, nicht wenige. 13 Denn er hat gesagt: Durch die Kraft meiner Hand habe ich es getan und durch meine Weisheit, denn ich bin klug. Ich habe die Grenzen der Völker verschoben, ihre Vorräte geplündert und wie ein Mächtiger die Thronenden hinabgestürzt. 14 Meine Hand hat nach dem Reichtum der Völker gegriffen wie nach einem Nest; und wie man verlassene Eier zusammensucht, so habe ich die ganze Erde zusammengerafft. Da war keiner, der mit den Flügeln schlug oder den Schnabel öffnete und tschilpte. 15 Rühmt sich etwa die Axt gegen den, der mit ihr hackt, oder tut die Säge groß gegen den, der sie zieht? Als ob ein Stock den schwingt, der ihn hebt, als ob ein Stecken den hebt, der nicht aus Holz ist! 16 Darum wird der Herr, der HERR der Heerscharen, unter seine Starken die Abzehrung senden und unter seiner Herrlichkeit wird ein Brand brennen wie ein Feuerbrand. Rühmt sich etwa die Axt gegen den, der mit ihr hackt Im 8. Jahrhundert v. Chr. war Assyrien die unaufhaltsame Supermacht des Nahen Ostens; 722 v. Chr. eroberte es das Nordreich Israel. In dieser Bedrohungslage nennt Jesaja Assur die "Rute meines Zorns" – ein Werkzeug, das Gott gegen sein untreues Volk einsetzt. Doch Assur will gar nicht Gottes Auftrag erfüllen, sondern eigenmächtig das Südreich Juda erobern. Dies wird ausgedrückt durch Vers 13: Durch meine Kraft hab ich's getan, durch meine Klugheit. Jesaja hält dagegen: Kann sich die Axt rühmen gegenüber dem, der mit ihr haut? Ein Werkzeug hat keine eigene Macht. Für heute Keine Macht hat das letzte Wort in der Geschichte. Gott verliert die Fäden der Geschichte nicht aus der Hand. Er kann selbst die Pläne von Menschen, die gar nichts von ihm wissen wollen, in seinen großen Heilsplan einweben. . Bild: pexels-photo-9629957 / Ivan S
von ew 13. Juli 2026
Jes 7, 1-9 Dienstag, 15 Woche 1 Es geschah in den Tagen des Ahas, des Sohnes Jotams, des Sohnes Usijas, des Königs von Juda: Da zogen Rezin, der König von Aram, und Pekach, der Sohn Remaljas, der König von Israel, nach Jerusalem hinauf, um gegen es Krieg zu führen; er konnte es aber nicht erobern. 2 Als dem Haus David gemeldet wurde: Aram hat sich in Ephraim niedergelassen!, da bebte sein Herz und das Herz seines Volkes, wie die Bäume des Waldes vor dem Wind beben. 3 Da sprach der HERR zu Jesaja: Geh hinaus, Ahas entgegen, du und dein Sohn Schear-Jaschub, an das Ende der Wasserleitung des Oberen Teiches, zur Straße des Walkerfeldes, 4 und sag zu ihm: Hüte dich und bleibe ruhig! Fürchte dich nicht und dein Herz sei nicht verzagt vor diesen beiden rauchenden Brandscheitstümpfen, vor dem glühenden Zorn Rezins und Arams und des Sohnes Remaljas! 5 Weil Aram Böses gegen dich beschlossen hat, Ephraim und der Sohn Remaljas, indem sie sagten: 6 Wir wollen gegen Juda heraufziehen, es in Schrecken versetzen, es für uns erobern und den Sohn Tabeels darin zum König machen!, 7 so spricht der HERR, mein Gott: Es kommt nicht zustande und es geschieht nicht. 8 Denn das Haupt von Aram ist Damaskus und das Haupt von Damaskus ist Rezin; und noch fünfundsechzig Jahre, dann ist Ephraim so zertrümmert, dass es kein Volk mehr ist. 9 Und das Haupt Ephraims ist Samaria und das Haupt Samarias ist der Sohn Remaljas. Wenn ihr nicht glaubt, bleibt ihr nicht bestehen. 1. Geschichtlicher Hintergrund Die Szene spielt um 734 v. Chr., in einer akuten politischen Krise Judas. Das winzige Südreich Juda unter König Ahas wird von zwei Nachbarkönigen bedroht, die Jerusalem belagern wollen. Am Hof herrscht nackte Panik 2. Die Antwort Gottes? Gott schickt den Propheten Jesaja mit einer klaren Botschaft in die Krise: Entwarnung: Gott nennt die bedrohlichen Feinde bloß „rauchende Brandscheite“ – sie haben keine Zukunft. Aufforderung: „Hüte dich und bleibe still; fürchte dich nicht. Wenn ihr nicht glaubt, bleibt ihr nicht bestehen.“ 3 Für Heute Wenn wir Nachrichten schauen oder persönliche Krisen durchleben, fühlen wir uns oft wie Ahas: Das Herz bebt wie die Bäume im Wind. Die Lesung lädt dazu ein, die Perspektive zu wechseln. Aus Gottes Sicht sind viele Dinge, die uns heute Angst machen, letztlich nur "rauchende Brandscheite" Morgen sind sie nicht mehr da Bild: pexels-photo-13783086 / Alexis Ricardo Alaurin

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