Unser gemeinsamer Glaube

versetzt Berge.


Edgar Wunsch


Katholisch ist super

Schriftbetrachtung

von Bild: Edgar Wunsch 20. März 2026
Weish 2, 1a.12-22 Freitag, 4. Fast Wo Die Frevler tauschen ihre verkehrten Gedanken aus und sagen: Lasst uns dem Gerechten auflauern! Er ist uns unbequem und steht unserem Tun im Weg. Er wirft uns Vergehen gegen das Gesetz vor und beschuldigt uns des Verrats an unserer Erziehung. Er rühmt sich, die Erkenntnis Gottes zu besitzen, und nennt sich einen Knecht des Herrn. Er ist unserer Gesinnung ein lebendiger Vorwurf, schon sein Anblick ist uns lästig; denn er führt ein Leben, das dem der andern nicht gleicht, und seine Wege sind grundverschieden. Als falsche Münze gelten wir ihm; von unseren Wegen hält er sich fern wie von Unrat. Das Ende der Gerechten preist er glücklich und prahlt, Gott sei sein Vater. Wir wollen sehen, ob seine Worte wahr sind, und prüfen, wie es mit ihm ausgeht. Ist der Gerechte wirklich Sohn Gottes, dann nimmt sich Gott seiner an und entreißt ihn der Hand seiner Gegner. Roh und grausam wollen wir mit ihm verfahren, um seine Sanftmut kennen zu lernen, seine Geduld zu erproben. Zu einem ehrlosen Tod wollen wir ihn verurteilen; er behauptet ja, es werde ihm Hilfe gewährt. So denken sie, aber sie irren sich; denn ihre Schlechtigkeit macht sie blind. Sie verstehen von Gottes Geheimnissen nichts, sie hoffen nicht auf Lohn für die Frömmigkeit und erwarten keine Auszeichnung für untadelige Seelen. Es ist verblüffend wie exakt dieser Text aus dem Buch der Weisheit, der 100 Jahre vor Jesus geschrieben wurde das Schicksal Jesu beschreibt. Vers 12: Auch gegen Jesus schmiedeten sie Todespläne (vergleiche hierzu: Mk 3,2 + 6) Vers 13.18: Jesus behauptet, der Sohn Gottes zu sein (vergleiche hierzu: Joh 5,16-18) Vers 13: Jesus behauptet die Erkenntnis Gottes zu besitzen (vergleiche hierzu: Joh 8,55). Vers 14: Jesus ist ein lebendiger Vorwurf gegen seine Landsleute (vergleiche hierzu: Joh 8,12.34.46; 9,41); Vers 18. 20: Jesus wird wegen seines Gottvertrauens verhöhnt (vergleiche hierzu: Mt 27,43). Und doch sind diese Verse nicht nur eine Prophezeiung hin auf Jesus, sondern auch auf jene, die in unseren Tagen mit Überzeugung und Freude den katholischen Glauben bewusst leben. Aber warum sollte es dem Jünger anders gehen als dem Herrn? Bild: Edgar Wunsch Kreuz in der Kath Kirche Kupprichhausen
von ew 18. März 2026
Ex 32, 7-14 Donnerstag, 4. Fast Wo In jenen Tagen sprach der Herr zu Mose: Geh, steig hinunter, denn dein Volk, das du aus Ägypten heraufgeführt hast, läuft ins Verderben. Schnell sind sie von dem Weg abgewichen, den ich ihnen vorgeschrieben habe. Sie haben sich ein Kalb aus Metall gegossen und werfen sich vor ihm zu Bo-den. Sie bringen ihm Schlachtopfer dar und sagen: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägypten heraufgeführt haben. Weiter sprach der Herr zu Mose: Ich habe dieses Volk durchschaut: Ein störrisches Volk ist es. Jetzt lass mich, damit mein Zorn gegen sie entbrennt und sie verzehrt. Dich aber will ich zu einem großen Volk machen. Da versuchte Mose, den Herrn, seinen Gott, zu besänftigen, und sagte: Warum, Herr, ist dein Zorn gegen dein Volk entbrannt? Du hast es doch mit großer Macht und starker Hand aus Ägypten herausgeführt. Sollen etwa die Ägypter sagen können: In böser Absicht hat er sie herausgeführt, um sie im Gebirge umzubringen und sie vom Erdboden verschwinden zu lassen? Lass ab von deinem glü-henden Zorn, und lass dich das Böse reuen, das du deinem Volk antun wolltest. Denk an deine Knechte, an Abraham, Isaak und Israel, denen du mit einem Eid bei deinem eigenen Namen zugesichert und gesagt hast: Ich will eure Nachkommen zahlreich machen wie die Sterne am Himmel, und: Dieses ganze Land, von dem ich gesprochen habe, will ich euren Nach-kommen geben, und sie sollen es für immer besitzen. Da ließ sich der Herr das Böse reuen, das er seinem Volk angedroht hatte. Erneute Prüfung des Moses. Man muss den Text sehr aufmerksam lesen, um die Feinheiten herauszufiltern. „Gott sprach zu Moses: "Steig hinunter, denn dein Volk läuft ins Verderben.“ Haben Sie die Feinheit bemerkt? Gott sagt: Es ist dein Volk! Gott gibt das Volk an Moses ab. Gott hat genug von diesem störrischen Volk. Nun sollen sie nicht mehr Israeliten, sondern “Moseiten“. Gott schenkt das Volk also seinem treuen Diener Moses. (Vers sieben) Ein verlockender Vorschlag. In Vers 10 sagt Gott zu Moses: „Ich will dich zu einem großen Volk machen“ Moses bekommt die Chance seines Lebens, er kann dieses störrische Volk, das immer zu gegen ihn murrt, vergessen und zusammen mit Gott, seinem Freund einen Neuanfang wagen. Ich stelle mir vor, dass Moses in einem Moment der Schwäche über diesen Vorschlag Gottes nachgedacht hat. Moses könnte mit einem neuen Volk, das nicht immerzu murrt und fremden Göttern folgt, in das gelobte Land einziehen. Es ist Gottes Volk. Moses überwindet diesen Moment der Schwäche und erinnert Gott daran, dass es sein Volk ist: Warum, Herr, ist dein Zorn gegen dein Volk entbrannt? (Vers 10) Moses gibt Gott zu verstehen, dass das Volk immer sein Volk ist. Das Volk ist nicht nur dann Gottes Volk, wenn es seine Gebote erfüllt, sondern auch dann, wenn es auf Abwegen geht. Für uns. Ich finde, dass dies auch ein trostreicher Gedanke für uns alle sein kann. Wir sind immer Gottes Kinder! Auch dann, wenn wir auf komischen Wegen gehen. Bild. Pexel / Luis Quintero
von ew 15. März 2026
Jes 65, 17-21 Montag, 4. Fast Wo So spricht der Herr: Seht, ich erschaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Man wird nicht mehr an das Frühere denken, es kommt niemand mehr in den Sinn. Nein, ihr sollt euch ohne Ende freuen und jubeln über das, was ich erschaffe. Denn ich mache aus Jerusalem Jubel und aus sei-nen Einwohnern Freude. Ich will über Jerusalem jubeln und mich freuen über mein Volk. Nie mehr hört man dort lautes Weinen und lautes Klagen. Dort gibt es keinen Säugling mehr, der nur wenige Tage lebt, und keinen Greis, der nicht das volle Alter erreicht; wer als Hundertjähriger stirbt, gilt noch als jung, und wer nicht hundert Jahre alt wird, gilt als verflucht. Sie werden Häuser bauen und selbst darin wohnen, sie werden Reben pflanzen und selbst ihre Früchte genießen Seht, ich erschaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde Es muss offensichtlich eine neue Welt und ein neuer Himmel her, damit Gottes Erlösung endlich voll realisiert wird. Die alte Welt hat ihre Schranken und Grenzen. Das Neue kann offensichtlich nur dann kommen, wenn das Alte völlig abgebrochen wird. ICH erschaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Gott sagt, dass er selbst eine neue Schöpfung ins Leben gerufen wird. Gott sagt nicht, dass der Mensch dies tun muss. Gott selber wird handeln. Gott wird kreativ und schafft einen neuen Himmel und eine neue Erde. Die Kirche unserer Tage. Vielleicht kommt aus diesem Grunde die Kirche unserer Tage nicht mehr so richtig in Schwung. Wir wollen selber einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, mit eigener Kraft, mit unserer Kreativität, mit unseren Ideen. Ich stelle mir vor, dass Gottes Kreativität um ein Vielfaches größer und schöner ist. Daher hat für mich oberste Priorität: Zuerst die Hände falten, beten und auf das hören, was Gott sagt und dann erst ans Werk gehen. Wie ist es mit mir? Vielleicht sollte ich selbst auch damit anfangen, Gott zu bitten, dass er an einigen Punkten meines Lebens einen völligen Neuanfang schafft. Mit meinem eigenen Bemühen falle ich doch immer wieder in die eigenen Fehler hinein. Aber wenn Gott in meinem Leben einen Wendepunkt setzt und etwas Neues beginnt, dann werden meine Schranken und Grenzen aufgebrochen und ich brauche ich nicht mehr an das Frühere denken, sondern kann wirklich Neuland unter meine Füße nehmen. Bild: Pexel / Pixabay

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Unsere Vision

Die katholische Pfarrgemeinde Biet ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die versucht, als gläubige Christen in Verbindung mit Jesus unserem Herrn zu leben. Wir glauben, dass Jesus jeden Menschen auf einen geistlichen Weg ruft

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Unsere Vision

Wir sind ein Krankenhaus für Sünder, kein Hotel für Heilige. Wir bitten Sie ganz einfach mit uns zu gehen und offen zu sein für das, wozu Gott Sie ruft

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Unsere Vision

Es kommt nicht darauf an, wo sich jemand auf diesem Weg befindet, sondern dass man auf diesem Weg ist. Deshalb heißen wir alle willkommen, ungeachtet, auf welcher Etappe ihres geistlichen Lebens sie sich befinden, womit sie zu kämpfen und welche Schwächen sie haben.

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Unsere Vision

Ein Mitglied dieser Pfarrgemeinde zu sein bedeutet, in Beziehung mit den anderen Christen zu treten, die auch auf diesem geistlichen Weg sind. Wir gehen den Weg mit und zu Gott gemeinsam.

Neue Wege wagen

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten.

Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.


Pfarrer Edgar Wunsch und Team

Jesus hat das Sagen

Oktober bis April

täglich

Mai bis September

Schriftbetrachtung


Die Betrachtungen zu den Bibeltexten orientieren sich an der Leseordnung zur Eucharistiefeier der Katholischen Kirche.


Es sind überwiegend kurze Predigten, die ich auch anden Werktagen gehalten habe.


zu den Betrachtungen

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