Unser gemeinsamer Glaube

versetzt Berge.


Edgar Wunsch


Katholisch ist super

Schriftbetrachtung

10. April 2026
Apg 4, 1-12 Freitag der Osteroktav Petrus und Johannes hatten im Tempel einen Gelähmten geheilt. Während sie zum Volk redeten, traten die Priester, der Tempelhauptmann und die Sadduzäer zu ihnen. Sie waren aufgebracht, weil die Apostel das Volk lehrten und in Jesus die Auferstehung von den Toten verkündeten. Sie nahmen sie fest und hielten sie bis zum nächsten Morgen in Haft. Es war nämlich schon Abend. Viele aber, die das Wort gehört hatten, wurden gläubig; und die Zahl der Männer stieg auf etwa fünftausend. Am anderen Morgen versammelten sich ihre Führer sowie die Ältesten und die Schriftgelehrten in Jerusalem, dazu Hannas, der Hohepriester, Kajaphas, Johannes, Alexander und alle, die aus dem Geschlecht der Hohenpriester stammten. Sie stellten die beiden in die Mitte und fragten sie: Mit welcher Kraft oder in wessen Namen habt ihr das getan? Da sagte Petrus zu ihnen, erfüllt vom Heiligen Geist: Ihr Führer des Volkes und ihr Ältesten! Wenn wir heute wegen einer guten Tat an einem kranken Menschen darüber vernommen werden, durch wen er geheilt worden ist, so sollt ihr alle und das ganze Volk Israel wissen: im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt und den Gott von den Toten auferweckt hat. Durch ihn steht dieser Mann gesund vor euch. Er - Jesus - ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist. Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen Und in keinem anderen ist das Heil zu finden Die Heilung des Gelähmten, von der wir vergangenen Mittwoch in Apg 3, gelesen haben wirkt auch heute noch nach. Als Petrus und Johannes am Morgen ihr Haus verließen, rechneten sie sicher nicht damit, dass sie die Nacht im Gefängnis verbringen würden. Und in keinem anderen ist das Heil zu finden Petrus und Johannes stehen mutig vor den religiösen Führern. Ihre Botschaft ist klar: „In keinem anderen ist das Heil zu finden als im Namen Jesu. Dieser Glaube macht selbst einfache Menschen furchtlos. Und in keinem anderen ist das Heil zu finden Die Lesung ist ein kraftvolles Vorbild für heute. Es erinnert uns daran, dass echte Nachfolge darin besteht, bei Widerstand nicht zurückzuweichen, sondern in Gottes Kraft mutig Zeugnis abzulegen.
von ew 8. April 2026
Apg 3, 11-26 Donnerstag der Osteroktav Petrus und Johannes hatten im Tempel einen Gelähmten geheilt. Da er sich Petrus und Johannes anschloss, lief das ganze Volk bei ihnen in der so genannten Halle Salomos zusammen, außer sich vor Staunen. Als Petrus das sah, wandte er sich an das Volk: Israeliten, was wundert ihr euch darüber? Was starrt ihr uns an, als hätten wir aus eigener Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, dass dieser gehen kann? Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr verraten und vor Pilatus verleugnet habt, obwohl dieser entschieden hatte, ihn freizulassen. Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und die Freilassung eines Mörders gefordert. Den Urheber des Lebens habt ihr getötet, aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt. Dafür sind wir Zeugen. Und weil er an seinen Namen geglaubt hat, hat dieser Name den Mann hier, den ihr seht und kennt, zu Kräften gebracht; der Glaube, der durch ihn kommt, hat ihm vor euer aller Augen die volle Gesundheit geschenkt. Nun, Brüder, ich weiß, ihr habt aus Unwissenheit gehandelt, ebenso wie eure Führer. Gott aber hat auf diese Weise erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten im Voraus verkündigt hat: dass sein Messias leiden werde. Also kehrt um, und tut Buße, damit eure Sünden getilgt werden und der Herr Zeiten des Aufatmens kommen lässt und Jesus sendet als den für euch bestimmten Messias. Ihn muss freilich der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung von allem, die Gott von jeher durch den Mund seiner heiligen Propheten verkündet hat. Mose hat gesagt: Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, aus euren Brüdern erwecken. Auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagt. Jeder, der auf jenen Propheten nicht hört, wird aus dem Volk ausgemerzt werden. Und auch alle Propheten von Samuel an und alle, die später auftraten, haben diese Tage angekündigt. Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott mit euren Vätern geschlossen hat, als er zu Abraham sagte: Durch deinen Nachkommen sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen. Für euch zuerst hat Gott seinen Knecht erweckt und gesandt, damit er euch segnet und jeden von seiner Bosheit abbringt. Das ganze Volk lief zusammen. Das Ereignis von der wunderbaren Heilung des Gelähmten (s. Mittwoch in der Osteroktav) ist natürlich bekanntgeworden. Es ist verständlich, dass der Geheilte zunächst nicht mehr von der Seite des Petrus wich, und darum „läuft das ganze Volk zu ihnen hinzu bei der sogenannten Halle Salomos, außer sich vor Staunen“. Was starrt ihr uns an. „Als Petrus das sah“, muss er reden. Er muss Zeugnis geben von Gott, der die Heilung bewirkt hat. Petrus muss klarstellen, dass nicht er der große Wunderheiler ist, sondern derjenige, den Gott von den Toten auferweckt hat: Jesus. Petrus kann es nicht ertragen, dass eine Bewunderung der Leute sich an ihn hängt. Was starrt ihr uns an. In Apg 8,9–10 werden wir von einem gewissen Simon lesen, der als Zauberer das Interesse der Leute auf sich lenkte. Er ließ sich selbst gern die „Kraft Gottes“ nennen. Petrus und Johannes aber lehnen dies gerade entschlossen ab: „Was starrt ihr uns an, als hätten wir aus eigener Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, dass dieser gehen kann?“ Was starrt ihr uns an. Petrus und Johannes verstanden sich selbst nur als ein Werkzeug in der Hand Gottes. Sie handeln nicht in eigener Kraft und Frömmigkeit, mit der sie das Heilungswunder von Himmel herabziehen. "Mit aller Kraft wendet Petrus die Gedanken seiner Hörer völlig von den Aposteln fort, allein auf Gott hin. Für sich selbst lässt Petrus nicht das geringste übrig." (vgl. Werner de Boor, Die Apostelgeschichte, Wuppertaler Studienbibel) Bild: Pexel / Inigo vidal
von ew 7. April 2026
Apg 3, 1-10 Mittwoch der Osteroktav In jenen Tagen gingen Petrus und Johannes um die neunte Stunde zum Gebet in den Tempel hinauf. Da wurde ein Mann herbeigetragen, der von Geburt an gelähmt war. Man setzte ihn täglich an das Tor des Tempels, das man die Schöne Pforte nennt; dort sollte er bei denen, die in den Tempel gingen, um Almosen betteln. Als er nun Petrus und Johannes in den Tempel gehen sah, bat er sie um ein Almosen. Petrus und Johannes blickten ihn an, und Petrus sagte: Sieh uns an! Da wandte er sich ihnen zu und erwartete, etwas von ihnen zu bekommen. Petrus aber sagte: Silber und Gold besitze ich nicht. Doch was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, geh umher! Und er fasste ihn an der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich kam Kraft in seine Füße und Gelenke; er sprang auf, konnte stehen und ging umher. Dann ging er mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott. Alle Leute sahen ihn umhergehen und Gott loben. Sie erkannten ihn als den, der gewöhnlich an der Schönen Pforte des Tempels saß und bettelte. Und sie waren voll Verwunderung und Staunen über das, was mit ihm geschehen wa r. Geh umher! Petrus durfte wohl in seinem Innern spüren, dass er nun in diesem Moment für diesen Gelähmten um Heilung beten durfte. Petrus vertraute seiner inneren Stimme, war Gott gehorsam und schaute nicht darauf, dass er sich eventuell auch blamieren könnte (falls die Aufforderung „Steh auf!“ wirkungslos verpuffte). Er betete laut um Heilung. An irgendwelche Folgen seiner Tat dachte er nicht. Er lief, sprang umher und lobte Gott. Ich finde es wunderbar, wie Lukas die Freude des Mannes über seine Heilung zum Ausdruck bringt. Lukas beschreibt durch das vielfach wiederholte „er wandelte, er sprang, er lobte“ die ganze Intensität der Freude dieses Mannes. Sein erster Gang aber führt ihn mit den Aposteln in den Tempel hinein. Seine Freude erschöpft sich nicht in seinem Glück, sondern treibt ihn zu Gott. Er lief, sprang umher und lobte Gott. Ich war in meinem ganzen Leben noch nie ernsthaft krank oder gar behindert. Gott sei Dank! Wie selbstverständlich benutze ich meine Füße und Hände, kann umhergehen, wandern und ab und zu durch den Wald joggen. Auch ich sollte täglich Gott dafür danken, dass ich Händ und Füße, Zung und Lippen regen kann (vgl. Lobe den Herren, Lied im Gotteslob Nr 81, 2). Bild. Pexel / Eser Tekin

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Unsere Vision

Die katholische Pfarrgemeinde Biet ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die versucht, als gläubige Christen in Verbindung mit Jesus unserem Herrn zu leben. Wir glauben, dass Jesus jeden Menschen auf einen geistlichen Weg ruft

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Unsere Vision

Wir sind ein Krankenhaus für Sünder, kein Hotel für Heilige. Wir bitten Sie ganz einfach mit uns zu gehen und offen zu sein für das, wozu Gott Sie ruft

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Unsere Vision

Es kommt nicht darauf an, wo sich jemand auf diesem Weg befindet, sondern dass man auf diesem Weg ist. Deshalb heißen wir alle willkommen, ungeachtet, auf welcher Etappe ihres geistlichen Lebens sie sich befinden, womit sie zu kämpfen und welche Schwächen sie haben.

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Unsere Vision

Ein Mitglied dieser Pfarrgemeinde zu sein bedeutet, in Beziehung mit den anderen Christen zu treten, die auch auf diesem geistlichen Weg sind. Wir gehen den Weg mit und zu Gott gemeinsam.

Neue Wege wagen

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten.

Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.


Pfarrer Edgar Wunsch und Team

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