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Pfarrer Edgar Wunsch
Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten. Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.
Pfarrer Edgar Wunsch und Team
tägliche Schriftbetrachtung

Dienstag, 7. Osterwoche Apg 20, 17-27 In jenen Tagen schickte Paulus von Milet aus jemand nach Ephesus und ließ die Ältesten der Gemeinde zu sich rufen. Als sie bei ihm ein-getroffen waren, sagte er: Ihr wisst, wie ich vom ersten Tag an, seit ich die Provinz Asien betreten habe, die ganze Zeit in eurer Mitte war und wie ich dem Herrn in aller Demut diente unter Tränen und vielen Prüfungen, die ich durch die Nachstellungen der Juden erlitten habe, wie ich nichts verschwiegen habe von dem, was heilsam ist. Ich habe es euch verkündigt und habe euch gelehrt, öffentlich und in den Häusern. Ich habe Juden und Griechen beschworen, sich zu Gott zu bekehren und an Jesus Christus, unseren Herrn, zu glauben. Nun ziehe ich, gebunden durch den Geist, nach Jerusalem, und ich weiß nicht, was dort mit mir geschehen wird. Nur das bezeugt mir der Heilige Geist von Stadt zu Stadt, dass Fesseln und Drangsale auf mich warten. Aber ich will mit keinem Wort mein Leben wichtig nehmen, wenn ich nur meinen Lauf vollende und den Dienst erfülle, der mir von Jesus, dem Herrn, übertragen wurde: das Evangelium von der Gnade Gottes zu bezeugen. Nun aber weiß ich, dass ihr mich nicht mehr von Angesicht sehen werdet, ihr alle, zu denen ich gekommen bin und denen ich das Reich verkündet habe. Darum bezeuge ich euch am heutigen Tag: Ich bin unschuldig, wenn einer von euch allen verloren geht. Denn ich habe mich der Pflicht nicht entzogen, euch den ganzen Willen Gottes zu verkünden Einige Ereignisse liegen zwischen der gestrigen Lesung und dem heutigen Schrifttext. In Ephesus hatte sich der Silberschmied Alexander gegen Paulus gewandt, ein Tumult entstand und Paulus musste die Stadt verlassen. Er reiste durch Mazedonien und Griechenland, gelangte nach Troas und schließlich nach Milet, etwa 60 km südlich von Ephesus gelegen. Heute lesen wir, wie er an diesem Ort eine Abschiedsrede hielt. Vorbild Paulus spricht nicht zu Juden, sondern zu Christen, nämlich zu den Ältesten, die von Ephesus aus angereist waren. Paulus beginnt seine Rede damit, dass er auf sein eigenes Leben hinweist. Alle wissen, wie Paulus gelebt hat, was er sagte und was er tat. Er verweist auf das Beispiel seines eigenen Lebens. Paulus hinterlässt ihnen sein Vorbild. Frage: Bin ich ein gutes Vorbild für die Menschen um mich herum? Gebunden durch den Geist! Was Paulus sagt, gefällt mir! Paulus steht unter der Leitung des Heiligen Geistes, dem er fraglos gehorcht. Paulus weiß, dass Fesseln und Drangsale auf ihn warten, aber er vertraut noch mehr auf den Heiligen Geist, der ihn durch die Fesseln und Drangsale hindurchtragen wird. Frage: Wie groß ist mein Vertrauen in die Führung des Heiligen Geistes? Vers 24 finde ich bemerkenswert. „Aber ich will mit keinem Wort mein Leben wichtig nehmen, wenn ich nur meinen Lauf vollende und den Dienst erfülle, der mir von Jesus, dem Herrn, übertragen wurde: das Evangelium von der Gnade Gottes zu bezeugen.“ Frage: Was ist mir wichtiger, mein eigenes Leben oder der Dienst, der mir vom Herrn übertragen wird? Bild: Gemini_Generated_Image_3xu6l63xu6l63xu6

Apg 20, 28-38 Mittwoch, 7. Osterwoche In jenen Tagen sagte Paulus zu den Ältesten der Gemeinde von Ephesus: Gebt acht auf euch und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist zu Bischöfen bestellt hat, damit ihr als Hirten für die Kirche Gottes sorgt, die er sich durch das Blut seines eigenen Sohnes erworben hat. Ich weiß: Nach meinem Weggang werden reißende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen. Und selbst aus eurer Mitte werden Männer auftreten, die mit ihren falschen Reden die Jünger auf ihre Seite ziehen. Seid also wachsam, und denkt daran, dass ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht aufgehört habe, unter Tränen jeden Einzelnen zu ermahnen. Und jetzt vertraue ich euch Gott und dem Wort seiner Gnade an, das die Kraft hat, aufzubauen und das Erbe in der Gemeinschaft der Geheiligten zu verleihen. Silber oder Gold oder Kleider habe ich von keinem verlangt; ihr wisst selbst, dass für meinen Unterhalt und den meiner Begleiter diese Hände hier gearbeitet haben. In allem habe ich euch gezeigt, dass man sich auf diese Weise abmühen und sich der Schwachen annehmen soll, in Erinnerung an die Worte Jesu, des Herrn, der selbst gesagt hat: Geben ist seliger als nehmen. Nach diesen Worten kniete er nieder und betete mit ihnen allen. Und alle brachen in lautes Weinen aus, fielen Paulus um den Hals und küssten ihn; am meisten schmerzte sie sein Wort, sie würden ihn nicht mehr von Angesicht sehen. Dann begleiteten sie ihn zum Schiff. Damals Die heutige Lesung schließt unmittelbar an den gestrigen Schrifttext an. Paulus wendet seinen Blick in die Zukunft und er erkennt mit klarem Blick die Gefahren, die auf die noch junge christliche Gemeinde zukommen. Nun fürchtet Paulus nicht eine Verfolgung der christlichen Gemeinden durch jüdische Fanatiker, sondern er sieht voraus, dass aus den eigenen Reihen Männer wie reißende Wölfe versuchen werden, die Gemeinde durch falsche Lehren zu teilen. Der Feind, der eigentliche „Wolf“, der hinter den Wölfen steht, hat es zuerst auf die Ältesten der Gemeinden abgesehen. Darum sollen sie in besonderer Weise auf sich achtgeben. Gehen sie in die Irre, dann reisen sie auch die Herde, die ihnen anvertraut ist, mit in den Abgrund. Heute Wer aufmerksam die Entwicklung der katholischen Kirche in Deutschland verfolgt, bemerkt sehr schnell, dass die Ältesten, die Bischöfe, aber auch die Priester und alle die Verantwortung übernommen haben, nicht mehr eine einzige Herde bilden, sondern sich in viele Lager aufgespalten haben. Die reisenden Wölfe haben bereits viel Unheil und Schaden angerichtet. Aber alles Schimpfen und Kritisieren hilft nicht, sondern fördert nur noch größere Zerwürfnisse. Vers 32 Paulus vertraute die Ältesten und die Gemeinden „Gott und dem Wort seiner Gnade an“. Dies scheint mir der beste Weg auch in unserer aufgeklärten Zeit zu sein. Ich möchte die Bischöfe meiner Diözese, die Mitarbeiter im Ordinariat und in den Verbänden, meine Mitbrüder im priesterlichen Amt und alle, die Verantwortung in der Kirchengemeinde Biet übernommen haben „Gott und dem Wort seiner Gnade anvertrauen“, das die Kraft hat, aufzubauen. Wölfe zerstören, aber „Gott und das Wort seiner Gnade“ baut auf. Bild: pexels-photo-36275003. / My / Leon Aschemann
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Apg 18, 23-28 Samstag, 6. Osterwoche Nachdem Paulus einige Zeit in Antiochia in Syrien geblieben war, zog er weiter, durchwanderte zuerst das galatische Land, dann Phrygien, und stärkte alle Jünger. Ein Jude namens Apollos kam nach Ephesus. Er stammte aus Alexandria, war redekundig und in der Schrift bewandert. Er war unterwiesen im Weg des Herrn. Er sprach mit glühendem Geist und trug die Lehre von Jesus genau vor; doch kannte er nur die Taufe des Johannes. Er begann, offen in der Synagoge zu sprechen. Priszilla und Aquila hörten ihn, nahmen ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes noch genauer dar. Als er nach Achaia gehen wollte, ermunterten ihn die Brüder dazu und schrieben den Jüngern, sie möchten ihn freundlich aufnehmen. Nach seiner Ankunft wurde er den Gläubigen durch die Gnade eine große Hilfe. Denn mit Nachdruck widerlegte er die Juden, indem er öffentlich aus der Schrift nachwies, dass Jesus der Messias sei. Vers 24. Die heutige Lesung bildet den Auftakt zur dritten Missionsreise des heiligen Paulus. Ein neuer Name taucht in der Apostelgeschichte auf: Apollos, von dem wir nicht wissen, wann und wo er Christ geworden ist, aber er brennt für Jesus und ist bereit, das Evangelium zu leben und zu verkünden. Paulus nimmt ihn an und gewinnt durch diesen Fremden eine große Hilfe für seine Missionsarbeit. Manchmal habe ich den Eindruck, dass wir in unseren Gemeinden so auf die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unserer Gruppen fixiert sind, dass wir Leute, die von außerhalb dazukommen, oft nur schwer akzeptieren. Wir wollen es so machen, wie wir es schon immer gemacht haben, und bleiben darum eher untereinander, als dass wir andere Menschen mit ihren Ideen und ihren Vorstellungen mit in die Verantwortung hineinnehmen. Vers 28. Der „Neue“ war in der Lage, aus dem Alten Testament heraus nachzuweisen, dass Jesus der Messias ist. Ich käme im Moment in eine große Verlegenheit, wenn ich aus dem Stand heraus Schriftstellen aus dem Alten Testament nennen sollte, die auf den Messias Jesus hinweisen. Könnten sie das? Bild: pexels-photo-7203844 / ShvetsProduction










