Unser gemeinsamer Glaube

versetzt Berge.


Edgar Wunsch


Katholisch ist super

Schriftbetrachtung

von ew 16. Februar 2026
Jak 1, 1–11 Montag, 6. Woche 1Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, grüßt die zwölf Stämme in der Diaspora. 2Nehmt es voll Freude auf, meine Schwestern und Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen geratet! 3Ihr wisst, dass die Prüfung eures Glaubens Geduld bewirkt. 4Die Geduld aber soll zu einem vollkommenen Werk führen, damit ihr vollkommen und untadelig seid und es euch an nichts fehlt. 5Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, dann soll er sie von Gott erbitten; Gott wird sie ihm geben, denn er gibt allen gern und macht niemandem einen Vorwurf. 6Wer bittet, soll aber im Glauben bitten und nicht zweifeln; denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind hin und her getrieben wird. 7Ein solcher Mensch bilde sich nicht ein, dass er vom Herrn etwas erhalten wird: 8Er ist ein Mann mit zwei Seelen, unbeständig auf all seinen Wegen. 9Der Bruder, der in niederem Stand lebt, rühme sich seiner hohen Würde, 10der Reiche aber seiner Niedrigkeit; denn er wird dahinschwinden wie die Blume im Gras. 11Denn die Sonne geht auf mit ihrer Hitze und versengt das Gras; die Blume verwelkt und ihre Pracht vergeht. So wird auch der Reiche vergehen in allem, was er unternimmt. Nehmt es voll Freude auf, wenn ihr in mancherlei Versuchungen geratet. Jakobus hat gut reden! Ganz locker sagt er in Vers 2: Nehmt es voll Freude auf, wenn ihr in mancherlei Versuchungen geratet. Versuchungen bringen mich in der Regel durcheinander und rauben mir die innere Ruhe. Wenn ich einer Versuchung nachgebe, dann bleibt oft ein schaler Geschmack zurück Nehmt es voll Freude auf, wenn ihr in mancherlei Versuchungen geratet. Wenn es mir aber einmal gelingt, einer Versuchung zu widerstehen, dann merke ich, wie Dankbarkeit und Friede langsam wieder in mein Herz zurückströmen. Damit ihr vollkommen und untadelig seid Irgendwie ist es auch ein Geheimnis Gottes, dass er mich durch Versuchungen auf einen Weg zu einem tieferen Glaubensleben führen möchte. Am Ende dieses Weges soll ich dann „vollkommen und untadelig“ sein.   Komm, liebe Versuchung. Ich kann es kaum glauben, dass in den Versuchungen – sofern man ihnen in der Kraft des Glaubens widersteht – eine solche Kraft sein soll. So kann ich nur mit Freude auf die nächste Versuchung warten, denn sie kann mich näher in die Gegenwart Gottes hineinbringen. K omm, liebe Versuchung Ich weiß aber auch um meinen wunden Punkt. Ich weiß auch, dass ich mit zitternden Knien auch darum bangen muss, dass ich die Versuchung als solche erkenne und die Kraft finde, ihr zu widerstehen.
von ew 14. Februar 2026
1 Kön 12, 26–32; 13, 33–34 Samstag, 5. Woche In jenen Tagen 12, 26 dachte Jeróbeam in seinem Herzen: Das Königtum könnte wieder an das Haus David fallen. 27Wenn dieses Volk hinaufgeht, um im Haus des Herrn in Jerusalem Opfer darzubringen, wird sich sein Herz wieder seinem Herrn, dem König Rehábeam von Juda, zuwenden. Mich werden sie töten und zu Rehábeam, dem König von Juda, zurückkehren. 28So ging er mit sich zu Rate, ließ zwei goldene Kälber anfertigen und sagte: Ihr seid schon zu viel nach Jerusalem hinaufgezogen. Hier sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägypten heraufgeführt haben. 29Er stellte das eine Kalb in Bet-El auf, das andere brachte er nach Dan. 30Dies wurde Anlass zur Sünde. Das Volk zog vor dem einen Kalb her bis nach Dan. 31Auch machte er das Haus der Kulthöhen und Priester, die aus allen Teilen des Volkes stammten und nicht zu den Söhnen Levis gehörten. 32Für den fünfzehnten Tag des achten Monats machte Jeróbeam ein Fest, das dem Fest in Juda entsprach. Er stieg zum Altar hinauf. Das tat er in Bet-El, um den Kälbern zu opfern, die er hatte machen lassen. In Bet-El ließ er auch die Priester auftreten, die er für die Kulthöhen gemacht hatte. 13, 33Jeróbeam kehrte auch nach diesem Ereignis von seinem bösen Weg nicht um. Er machte weiterhin aus allen Teilen des Volkes Priester für die Kulthöhen; jedem, der es wünschte, füllte er die Hand und er wurde ein Höhenpriester. 34Das aber wurde dem Haus Jeróbeam als Sünde angerechnet, sodass es vernichtet und vom Erdboden vertilgt wurde . Kurz zur politischen Lage: Das Volk Israel war in der Reichsteilung in zwei Hälften zerfallen – in ein Nordreich, in dem Jerobeam König war, und in ein Südreich (welches nur aus dem Stamm Juda bestand) mit König Rehabeam. Jerusalem, das kultische Zentrum beider Königreiche, lag im Südreich auf dem Gebiet von König Rehabeam. Zwei goldene Kälber. Die größte Sorge des neuen Königs Jerobeam war, dass die Leute weiterhin zum Heiligtum des Nachbarkönigs Rehabeam nach Jerusalem pilgern. Er war neidisch geworden und fürchtete um seine Machtposition. Durch die gemeinsamen Feste beider Königreiche war die Gefahr groß, dass auch die politische Einheit wieder gesucht würde. Die Leute könnten sich wieder Rehabeam zuwenden und ihn selbst töten. Zwei goldene Kälber. Zum politischen Bruch zwischen Israel und Juda kam der kultische Bruch. Das vereinte Königreich zerbrach politisch und kultisch vollständig in zwei Reiche. Mit dem Ziel der kultischen Selbstständigkeit traf Jerobeam Maßnahmen, die nicht Gottes Zustimmung fanden. Er stellte das Heiligtum in Bethel dem Tempel in Jerusalem gegenüber und erhob für den Tempel in Bethel denselben Anspruch. Zwei goldene Kälber. Die Israeliten fertigten am Fuße des Berges Sinai ein goldenes Kalb an. Jerobeam ließ zwei goldene Kälber anfertigen. Hat Jerobeam denn nach der Erfahrung am Sinai nichts gelernt? Ausdrücklich wird in Exodus 32 die Verehrung des goldenen Kalbes als große Sünde erwähnt. Müsste der König nicht aus der Geschichte genug gelernt haben? Ein Blick in die Geschichte lehrt leider, dass gleiche Fehler immer wieder gemacht werden. Frühere Erfahrungen und Gottes Wort selbst geraten in Vergessenheit. Jede Generation ist neu gefragt nach dem Gehorsam oder Ungehorsam gegenüber Gottes Wort. (Vgl. Hartmut Schmid, Wuppertaler Studenbibel) Bild. Pexel / irençber’ana
von ew 13. Februar 2026
1 Kön 11, 29–32; 12, 19 Freitag, 5. Woche 11, 29Als in jener Zeit Jeróbeam einmal aus Jerusalem herauskam, be-gegnete ihm auf dem Weg der Prophet Ahíja aus Schilo. Dieser war mit einem neuen Mantel bekleidet. Während nun beide allein auf freiem Feld waren, 30 fasste Ahíja den neuen Mantel, den er anhatte, zerriss ihn in zwölf Stücke 31und sagte zu Jeróbeam: Nimm dir zehn Stücke; denn so spricht der Herr, der Gott Israels: Ich nehme Sálomo das Königtum weg und gebe dir zehn Stämme. 32Nur ein Stamm soll ihm verbleiben wegen meines Knechtes David und wegen Jerusalem, der Stadt, die ich aus allen Stämmen Israels erwählt habe. 12, 19So überwarf sich Israel mit dem Haus David bis zum heutigen Tag. Noch bevor Salomon stirbt wird der neue König, Jerobeam vorgestellt. Bei Salomos Bauarbeiten in Jerusalem war er Aufseher über die Fronarbeiter aus dem Haus Josef (1 Kön 11,28). Der zerrissene Mantel Der Prophet Ahija war mit einem neuen Mantel bekleidet, den er in einer symbolischen Handlung in 12 Stücke zerriss – ein Mantelstück für jeden der 12 Stämme Israels. Wenig später deutet der Prophet die Handlung. Jerobeam sollte König über 10 Stämme werden, zu Salomon sollte nur noch ein Stamm (der Stamm Juda) gehören. Der zerrissene Mantel Der Prophet zerreißt einen nagelneuen Mantel und deutet damit an, dass etwas völlig Neues geschehen wird. Israel wird von nun an zerrissen und seine Einheit wird zerstört sein. Israel ist nicht mehr das, was es sein sollte: das eine Volk Gottes. Die Spaltung des Volkes Gottes in ein Nordreich und in ein Südreich dauerte ca. 400 Jahre und hatte katastrophale Folgen. 10+1=11 Der Mantel wurde in zwölf Teile zerrissen, aber die Rede ist dann nur von elf Stämmen. Jerobeam bekommt zehn Stämme und Salomo einen Stamm (Juda). Der Stamm Levi hatte kein eigenes Stammesgebiet (Nu 18,20; Josua 13,33; Hes 44,28) Bild; Pexel / cottonbro studio

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Unsere Vision

Die katholische Pfarrgemeinde Biet ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die versucht, als gläubige Christen in Verbindung mit Jesus unserem Herrn zu leben. Wir glauben, dass Jesus jeden Menschen auf einen geistlichen Weg ruft

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Unsere Vision

Wir sind ein Krankenhaus für Sünder, kein Hotel für Heilige. Wir bitten Sie ganz einfach mit uns zu gehen und offen zu sein für das, wozu Gott Sie ruft

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Unsere Vision

Es kommt nicht darauf an, wo sich jemand auf diesem Weg befindet, sondern dass man auf diesem Weg ist. Deshalb heißen wir alle willkommen, ungeachtet, auf welcher Etappe ihres geistlichen Lebens sie sich befinden, womit sie zu kämpfen und welche Schwächen sie haben.

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Unsere Vision

Ein Mitglied dieser Pfarrgemeinde zu sein bedeutet, in Beziehung mit den anderen Christen zu treten, die auch auf diesem geistlichen Weg sind. Wir gehen den Weg mit und zu Gott gemeinsam.

Neue Wege wagen

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten.

Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.


Pfarrer Edgar Wunsch und Team

Jesus hat das Sagen

Oktober bis April

täglich

Mai bis September

Schriftbetrachtung


Die Betrachtungen zu den Bibeltexten orientieren sich an der Leseordnung zur Eucharistiefeier der Katholischen Kirche.


Es sind überwiegend kurze Predigten, die ich auch anden Werktagen gehalten habe.


zu den Betrachtungen

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