Unser gemeinsamer Glaube

versetzt Berge.


Edgar Wunsch


Katholisch ist super

Schriftbetrachtung

von ew: Bild: 22. März 2026
Dan 13, 41c-62 Montag, 5. Fast Wo In jenen Tagen verurteilte die versammelte Gemeinde Susanna zum Tod. Da rief sie laut: Ewiger Gott, du kennst auch das Verborgene; du weißt alles, noch bevor es geschieht. Du weißt auch, dass sie eine falsche Aussage gegen mich gemacht haben. Darum muss ich jetzt sterben, obwohl ich nichts von dem getan habe, was diese Menschen mir vorwerfen. Der Herr erhörte ihr Rufen. Als man sie zur Hinrichtung führte, erweckte Gott den heiligen Geist in einem jungen Mann namens Daniel. Dieser rief laut: Ich bin unschuldig am Tod dieser Frau. Da wandten sich alle Leute nach ihm um und fragten ihn: Was soll das heißen, was du da gesagt hast? Er trat mitten unter sie und sagte: Seid ihr so töricht, ihr Söhne Israels? Ohne Verhör und ohne Prüfung der Beweise habt ihr eine Tochter Israels verurteilt. Kehrt zurück zum Ort des Gerichts! Denn diese Ältesten haben eine falsche Aussage gegen Susanna gemacht. Eilig kehrten alle Leute wieder um, und die Ältesten sagten zu Daniel: Setz dich hier mitten unter uns, und sag uns, was du zu sagen hast. Denn dir hat Gott den Vorsitz verliehen. Daniel sagte zu ihnen: Trennt diese beiden Männer, bringt sie weit auseinander! Ich will sie verhören. Als man sie voneinander getrennt hatte, rief er den einen von ihnen her und sagte zu ihm: In Schlechtigkeit bist du alt geworden; doch jetzt kommt die Strafe für die Sünden, die du bisher begangen hast. Ungerechte Urteile hast du gefällt, Schuldlose verurteilt, aber Schuldige freigesprochen; und doch hat der Herr gesagt: Einen Schuldlosen und Gerechten sollst du nicht töten. Wenn du also diese Frau wirklich gesehen hast, dann sag uns: Was für ein Baum war das, unter dem du die beiden zusammen gesehen hast? Er antwortete: Unter einer Zeder. Da sagte Daniel: Mit deiner Lüge hast du dein eigenes Haupt getroffen. Der Engel Gottes wird dich zerspalten; schon hat er von Gott den Befehl dazu erhalten. Dann ließ er ihn wegbringen und befahl, den andern vorzuführen. Zu ihm sagte er: Du Sohn Kanaans, nicht Judas, dich hat die Schönheit verführt, die Leidenschaft hat dein Herz verdorben. So konntet ihr an den Töchtern Israels handeln, sie fürchteten sich und waren euch zu Willen. Aber die Tochter Judas hat eure Gemeinheit nicht geduldet. Nun sag mir: Was für ein Baum war das, unter dem du die beiden ertappt hast? Er antwortete: Unter einer Eiche. Da sagte Daniel zu ihm: Mit deiner Lüge hast auch du dein eigenes Haupt getroffen. Der Engel Gottes wartet schon mit dem Schwert in der Hand, um dich mitten entzweizuhauen. So wird er euch beide vernichten. Da schrie die ganze Gemeinde laut auf und pries Gott, der alle rettet, die auf ihn hoffen. Dann erhoben sie sich gegen die beiden Ältesten, die Daniel durch ihre eigenen Worte als falsche Zeugen entlarvt hatte. Das Böse, das sie ihrem Nächsten hatten antun wollen, tat man nach dem Gesetz des Mose ihnen an: Man tötete sie. So wurde an jenem Tag unschuldiges Blut gerettet. Die Geschichte von Susanna ist eine ergreifende Erzählung über Unschuld, und Verleumdung. Susanna, eine fromme und schöne Frau, wird von zwei Ältesten des Volkes belästigt und erpresst. Als sie sich weigert, ihrer Forderung nachzukommen, verleumden sie Susanna und bringen sie vor Gericht. Die Gemeinde glaubt den Ältesten – bis der junge Daniel eingreift, die Wahrheit ans Licht bringt und Susanna rettet. Die Ältesten werden schließlich für ihre Lüge bestraft. „Hut ab“ vor dem jungen Daniel Die zwei Ältesten waren angesehene und hochdekorierte Richter in jener Stadt, die meinten, ihr schändliches Tun mit einer Lüge aus der Welt schaffen zu können. Daniel dagegen ist kein mächtiger Richter. Er hat kein Ansehen in der Gesellschaft. Er ist ein junger Mensch. Aber er hat etwas Entscheidendes, das den Richtern fehlt: Er kann das Unrecht, das er beobachtet, nicht ertragen und er hat den Mut, nicht mit der Lüge mitzulaufen. „Hut ab“ vor dem jungen Daniel Daniel steht auf und fordert die Bewohner der Stadt auf, genauer, hinzuschauen. Die Wahrheit beginnt oft nicht mit großen Reden, sondern mit einem einfachen Schritt: Jemand stellt eine ehrliche Frage. Auch heute braucht es solche Menschen. Ich bin dankbar über Menschen, die nicht alles glauben, was alle sagen die hinschauen, statt wegzusehen, die für andere einstehen, auch wenn es unbequem ist. Bild: Edgar Wunsch
von Bild: Edgar Wunsch 20. März 2026
Jer 11, 18-20 Samstag, 4. Fast Wo Der Herr ließ es mich wissen, und so wusste ich es; damals ließest du mich ihr Treiben durchschauen. Ich selbst war wie ein zutrauliches Lamm, das zum Schlachten geführt wird, und ahnte nicht, dass sie gegen mich Böses planten: Wir wollen den Baum im Saft verderben; wir wollen ihn ausrotten aus dem Land der Lebenden, so dass man seinen Namen nicht mehr erwähnt. Aber der Herr der Heere richtet gerecht, er prüft Herz und Nieren. Ich werde sehen, wie du Rache an ihnen nimmst; denn dir habe ich meine Sache anvertrau t. Wenn sich Jeremia als zutrauliches Lamm bezeichnet, so will er damit nicht seine Harmlosigkeit ausdrücken. Vielmehr spiegelt sich in dieser ungewöhnlichen Selbstbezeichnung seine ganze Konzentration auf den ihm gegebenen Auftrag wider. Seine Person, wiewohl äußerst empfindsam und ganz hineingenommen in den Dienst für Gott, steht niemals so im Mittelpunkt, dass er etwa darauf geachtet hätte, wie er möglichst ungeschoren aus dem ganzen Zwist herauskam, den er heraufbeschworen hatte. So hat er nicht gemerkt, was sich gegen ihn zusammenbraute. (Dieter Schneider, Der Prophet Jeremia, Bd. 29, Wuppertaler Studienbibel (Holzgerlingen: SCM R.Brockhaus, 2018), 140. Seht das Lamm Gottes In vielen Bibelstellen wird Jesus als das Lamm Gottes beschrieben. (Joh 1,29, Joh 1,36, Offb 5,6–13, Offb 7,9–10, Offb 21,22–23, Jes 53,7, 1. Petr 1,18–19) Jesus war ebenfalls unschuldig und wurde von Menschen verfolgt und getötet, obwohl er nur Liebe und Heilung brachte. Wie Jeremia wusste Jesus, dass er leiden würde, aber er nahm dieses Opfer freiwillig auf sich. Bild. Edgar Wunsch, Kreuz in meiner Wohnung
von Bild: Edgar Wunsch 20. März 2026
Weish 2, 1a.12-22 Freitag, 4. Fast Wo Die Frevler tauschen ihre verkehrten Gedanken aus und sagen: Lasst uns dem Gerechten auflauern! Er ist uns unbequem und steht unserem Tun im Weg. Er wirft uns Vergehen gegen das Gesetz vor und beschuldigt uns des Verrats an unserer Erziehung. Er rühmt sich, die Erkenntnis Gottes zu besitzen, und nennt sich einen Knecht des Herrn. Er ist unserer Gesinnung ein lebendiger Vorwurf, schon sein Anblick ist uns lästig; denn er führt ein Leben, das dem der andern nicht gleicht, und seine Wege sind grundverschieden. Als falsche Münze gelten wir ihm; von unseren Wegen hält er sich fern wie von Unrat. Das Ende der Gerechten preist er glücklich und prahlt, Gott sei sein Vater. Wir wollen sehen, ob seine Worte wahr sind, und prüfen, wie es mit ihm ausgeht. Ist der Gerechte wirklich Sohn Gottes, dann nimmt sich Gott seiner an und entreißt ihn der Hand seiner Gegner. Roh und grausam wollen wir mit ihm verfahren, um seine Sanftmut kennen zu lernen, seine Geduld zu erproben. Zu einem ehrlosen Tod wollen wir ihn verurteilen; er behauptet ja, es werde ihm Hilfe gewährt. So denken sie, aber sie irren sich; denn ihre Schlechtigkeit macht sie blind. Sie verstehen von Gottes Geheimnissen nichts, sie hoffen nicht auf Lohn für die Frömmigkeit und erwarten keine Auszeichnung für untadelige Seelen. Es ist verblüffend wie exakt dieser Text aus dem Buch der Weisheit, der 100 Jahre vor Jesus geschrieben wurde das Schicksal Jesu beschreibt. Vers 12: Auch gegen Jesus schmiedeten sie Todespläne (vergleiche hierzu: Mk 3,2 + 6) Vers 13.18: Jesus behauptet, der Sohn Gottes zu sein (vergleiche hierzu: Joh 5,16-18) Vers 13: Jesus behauptet die Erkenntnis Gottes zu besitzen (vergleiche hierzu: Joh 8,55). Vers 14: Jesus ist ein lebendiger Vorwurf gegen seine Landsleute (vergleiche hierzu: Joh 8,12.34.46; 9,41); Vers 18. 20: Jesus wird wegen seines Gottvertrauens verhöhnt (vergleiche hierzu: Mt 27,43). Und doch sind diese Verse nicht nur eine Prophezeiung hin auf Jesus, sondern auch auf jene, die in unseren Tagen mit Überzeugung und Freude den katholischen Glauben bewusst leben. Aber warum sollte es dem Jünger anders gehen als dem Herrn? Bild: Edgar Wunsch Kreuz in der Kath Kirche Kupprichhausen

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Unsere Vision

Die katholische Pfarrgemeinde Biet ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die versucht, als gläubige Christen in Verbindung mit Jesus unserem Herrn zu leben. Wir glauben, dass Jesus jeden Menschen auf einen geistlichen Weg ruft

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Unsere Vision

Wir sind ein Krankenhaus für Sünder, kein Hotel für Heilige. Wir bitten Sie ganz einfach mit uns zu gehen und offen zu sein für das, wozu Gott Sie ruft

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Unsere Vision

Es kommt nicht darauf an, wo sich jemand auf diesem Weg befindet, sondern dass man auf diesem Weg ist. Deshalb heißen wir alle willkommen, ungeachtet, auf welcher Etappe ihres geistlichen Lebens sie sich befinden, womit sie zu kämpfen und welche Schwächen sie haben.

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Unsere Vision

Ein Mitglied dieser Pfarrgemeinde zu sein bedeutet, in Beziehung mit den anderen Christen zu treten, die auch auf diesem geistlichen Weg sind. Wir gehen den Weg mit und zu Gott gemeinsam.

Neue Wege wagen

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten.

Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.


Pfarrer Edgar Wunsch und Team

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