Willkomen bei

Pfarrer Edgar Wunsch

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten. Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.

tägliche Schriftbetrachtung

von ew 31. August 2026
1 Kor 2, 10b-16 Dienstag, 22. Woche Brüder! Der Geist ergründet alles, auch die Tiefen Gottes. Wer von den Menschen kennt den Menschen, wenn nicht der Geist des Menschen, der in ihm ist? So erkennt auch keiner Gott - nur der Geist Gottes. Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott stammt, damit wir das erkennen, was uns von Gott geschenkt worden ist. Davon reden wir auch, nicht mit Worten, wie menschliche Weisheit sie lehrt, sondern wie der Geist sie lehrt, indem wir den Geisterfüllten das Wirken des Geistes deuten. Der irdisch gesinnte Mensch aber lässt sich nicht auf das ein, was vom Geist Gottes kommt. Torheit ist es für ihn, und er kann es nicht verstehen, weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt werden kann. Der geisterfüllte Mensch urteilt über alles, ihn aber vermag niemand zu beurteilen. Denn wer begreift den Geist des Herrn? Wer kann ihn belehren? Ich kenne sie ganz genau? Vor einiger Zeit sagte jemand zu mir: „Herr Pfarrer Wunsch, ich kenne Sie ganz genau.“ Ich habe nicht wenig über diesen Satz gestaunt, denn dieser Mensch kann mich erst seit ungefähr zwei Jahren kennen, denn vorher sind wir uns noch nie begegnet. Er hat mich von der Ferne beobachtet, hat sicher einige Predigten von mir gehört und sich mit anderen über mich ausgetauscht. Und nun war er der Meinung, mich ganz genau zu kennen. Er wusste nichts aus meiner Lebensgeschichte, er wusste nicht von meinen Krankheiten und war mit meinen Sorgen und Nöten nicht vertraut. Ich kenne mich ganz genau? Durch diese Bemerkung wurde mir wieder einmal bewusst, wie wenig wir Menschen doch voneinander wissen. Manchmal kennen wir uns selbst nicht einmal und stehen erschrocken vor den Abgründen unseres eigenen Herzens. Die heutige Lesung hat recht, wenn sie die Frage aufwirft: Wer von den Menschen kennt den Menschen, wenn nicht der Geist des Menschen, der in ihm ist? Wenn der Mensch aber sich selbst oft genug ein Rätsel ist und bleibt, welch geheimnisvolle Tiefen sind dann erst im Gott. Ich kenne Gott ganz genau? Adolf Pohl schreibt im Kommentar zum Korintherbrief in der Wuppertaler Studienbibel: „Wie jämmerlich klein und arm ist meist auch unser Denken über Gott. Wie einfach meinen wir den lieben Gott erkennen zu können. Wie selbstverständlich maßen wir uns an, ihn zu verstehen.“ Wir aber haben den Geist Christi. Mit diesem Satz endet die heutige Lesung. Wenn nun aber der Geist Gottes in uns ist, dann kann Gott uns auch zeigen, wer wir selber sind, und er kann uns auch seine eigenen Tiefen offenbaren. Heute ist wieder eine gute Chance, auf Gottes Geist, der in mir ist, zu hören. Bild: Edgar Wunsch
von ew 31. August 2026
1 Kor 2, 1-5 Montag, 22. Woche Als ich zu euch kam, Brüder, kam ich nicht, um glänzende Reden oder gelehrte Weisheit vorzutragen, sondern um euch das Zeugnis Gottes zu verkündigen. Denn ich hatte mich entschlossen, bei euch nichts zu wissen außer Jesus Christus, und zwar als den Gekreuzigten. Zudem kam ich in Schwäche und in Furcht, zitternd und bebend zu euch. Meine Botschaft und Verkündigung war nicht Überredung durch gewandte und kluge Worte, sondern war mit dem Erweis von Geist und Kraft verbunden, damit sich euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stützte, sondern auf die Kraft Gottes. Glänzende Reden oder gelehrte Weisheit Vor gar nicht allzu langer Zeit hörte ich, wie sich zwei Personen über mich unterhielten. Viel bekam ich von ihrem Gespräch nicht mit, doch ein einzelner Satz, den ich im Vorübergehen aufschnappte, hat sich mir eingeprägt: „Der Pfarrer Wunsch benutzt nur ganz einfache Worte, wenn er redet.“ Glänzende Reden oder gelehrte Weisheit Ich weiß bis heute nicht, wie genau das gemeint war – zumal der Sprecher selbst ein äußerst geschliffener Rhetoriker ist. Aber ich nehme es ihm keineswegs übel, denn im Grunde hatte er recht. Wenn ich das Wort Gottes verkünde, kann und will ich nicht mit jenen mithalten, die professionelle Rhetorikkurse besucht haben und deren Zunge zweifellos lockerer sitzt als die meine. Glänzende Reden oder gelehrte Weisheit Es ist auch gar nicht mein Anspruch, glänzende Reden voller Fremdwörter zu schwingen. Mein Ziel ist ein anderes: Ich möchte versuchen, die Botschaft des Evangeliums verständlich in unsere Zeit zu übersetzen und sie den Menschen in Liebe weiterzugeben. Ob mir das gelingt, das müssen letztlich andere beurteilen.  Bild: pexels-photo-8847005 / Mikhael Nilov
von ew 28. August 2026
1 Kor 1, 26-31 Samstag, 21. Woche Seht auf eure Berufung, Brüder! Da sind nicht viele Weise im irdischen Sinn, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme, sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen. Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten, damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott. Von ihm her seid ihr in Christus Jesus, den Gott für uns zur Weisheit gemacht hat, zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung. Wer sich also rühmen will, der rühme sich des Herrn; so heißt es schon in der Schrift. Das Schwache in der Welt hat Gott erwählt. Vor anderen Menschen wollen wir oft gut dastehen. Wir rücken uns selbst ins rechte Licht, erzählen nur das, was gelungen ist, schweigen aber über unser Versagen, unser Nichtgelingen und unsere Sünden. Ich habe noch fünf unter mir. Vor vielen Jahren habe ich einen alten Bekannten aus der Schulzeit getroffen und nach den ersten Worten der Begrüßung sagte er sofort: „Ich arbeite da und dort und ich habe noch fünf unter mir.“ Er wollte mir offensichtlich sofort zeigen, dass er ein Boss ist, vielleicht auch, dass er über den anderen steht, mehr Geld verdient und auch etwas besser ist. Das Schwache in der Welt hat Gott erwählt. Vielleicht kann man sagen, dass Gott bevorzugt jene in seinen Dienst beruft, die um ihre eigene Schwachheit wissen und lieber bei Gott einen Rat suchen, als auf ihre eigene Weisheit zu vertrauen. Es gibt nicht viele Weise. Ich finde es erstaunlich, dass Paulus, der ja selbst eine umfassende Bildung besaß und sicher zu den Weisen seinerzeit gerechnet werden konnte, so etwas schreibt. Ich glaube, er konnte dies schreiben, weil er die Fallstricke der Weisen, der Geachteten und der Reichen gut kennengelernt hat. Zu leicht vertrauen sie nur auf sich selbst und nicht auf Gott. Es gibt nicht viele Weise. Vielleicht müssen wir uns dies heute von der Lesung sagen lassen. Vertraue nicht auf deinen Einfluss, auf deine Beziehungen und auf dein Geld. Setze dein Vertrauen auf Jesus Christus, der dich berufen hat, sein Evangelium in der Welt bekannt zu machen. Bild: pexels-photo-18233951 / Junsu Park
von ew 27. August 2026
1 Kor 1, 17-25 Freitag, 21. Woche Brüder! Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkünden, aber nicht mit gewandten und klugen Worten, damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird. Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft. Es heißt nämlich in der Schrift: Ich lasse die Weisheit der Weisen vergehen und die Klugheit der Klugen verschwinden. Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortführer in dieser Welt? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt als Torheit entlarvt? Denn da die Welt angesichts der Weisheit Gottes auf dem Weg ihrer Weisheit Gott nicht erkannte, beschloss Gott, alle, die glauben, durch die Torheit der Verkündigung zu retten. Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit. Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein empörendes Ärgernis, für Heiden eine Torheit, für die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen, und das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen. Das Kreuz Christi. Es ist irgendwie schon sonderbar. Auf der einen Seite wird immer wieder gefordert, dass das Kreuz aus Schulgebäuden, Gerichtssälen und öffentlichen Amtsstuben verbannt wird. Auf der anderen Seite sehe ich viele Menschen, die sich als Schmuckstück ein Kreuz um den Hals hängen oder sich sogar ein Kreuz auf ihre Haut tätowieren lassen. Das Kreuz Christi. Das Kreuz war zur Zeit Jesu kein Schmuckstück, sondern ein Todesinstrument. Man kann das Kreuz vergleichen mit einem elektrischen Stuhl oder mit einer Guillotine. Torheit oder Gottes Kraft? Für jene, die nicht glauben, ist die Botschaft vom Kreuz wirklich nur eine Torheit und darum bleibt dieses Zeichen für sie auch lediglich ein Schmuckstück. Für einen Christen jedoch ist das Zeichen des Kreuzes das Zeichen der Erlösung. Das Plus Gottes. Das Kreuz ist das große Plus Gottes. Und jeden Morgen, wenn ich aufwache, mache ich zuerst, noch auf der Bettkante, das Kreuzzeichen, das Plus Gottes über meinen Leib, und danke Gott, dass er mich durch seinen Tod am Kreuz erlöst hat. Bild: pexels-photo-9588249 / my / cottonbro Studio

Zwei Predigtreihen

Gott ist viel toller, als wir uns das in unseren kühnsten Träumen ausdenken können. 

Gott ist spannend. 

Er ist voller Überraschungen, voller Schönheit und voller Tiefe.


Oktober: Falsches Bild, echter Gott - Oder: Zeit für ein Update


Nicht selten begegnen mir Gottesbilder, die in falschen Vorstellungen gefangen sind und die Angst und Frust vermitteln.



In einer bescheidenen Predigtreihe im Oktober möchte ich mit 4 falschen Gottesbildern aufräumen.

Papa hat schlechte Laune? - Oder: Ist Gott sauer auf mich?

Samstag, 03.10. um 18: 00 Uhr in Hohenwart 

Sonntag, 04.10. um 09:00 Uhr in Tiefenbronn und um 10:30 Uhr in Schellbronn 

 

Die Welt dreht durch - Oder: Wo bist du, Gott?! 

Sonntag, 11. Oktober 2026 um 09:00 Uhr in Lehningen und um 10:30 Uhr in Neuhausen


Der Kontrolleur im Himmel – Oder: Meckert Gott nur rum? 

Samstag, 17. Oktober 2026 um 19:00 Uhr in Schellbronn

Sonntag, 18. Oktober 2026 um 09:00 Uhr in Hohenwart und um 10:30 Uhr in Tiefenbronn


Leben statt Verzicht - Oder: Ist Gott eine Spassbremse.

Samstag, 24. Oktober 2026 um 19:00 Uhr in Hamberg

Sonntag, 25. Oktober 2026 um 09:00 Uhr in Neuhausen und um 10:30 Uhr in Mühlhausen   


November

Nächster Halt: Ewigkeit – Entdeckungsreise im Himmel


Ist es im Himmel langweilig? Kann ich im Himmel Traktor fahren und Fußball spielen? kommt auch mein Hamster in den Himmel?

Kinder haben oft mehr Fantasie über den Himmel als wir Erwachsene.

Wie ist es einmal im Himmel? Dieser Frage gehe ich im November nach.

Vergiss die Harfe - Oder: Der Himmel wird der Hammer

Sa, 31.11 um 19:00 Uhr in Hohenwart

So, 01.11. um 09:00 Uhr in Tiefenbronn und um 10:30 Uhr in Schellbronn


Kurz gestorben, viel erlebt - Oder: Nahtoderlebnisse, was Augenzeugen erzählen

So, 15.11. Um 09:00 Uhr in Hohenwart und um 10:30 Uhr in Tiefenbronn


Gibt es im Himmel Schnaken? - Oder: Was uns dort garantiert erspart bleibt

Sa, 21.11. um 18:00 Uhr in Mühlhausen

So, 22.11. um 09:00 Uhr in Neuhausen und um 10:30 Uhr in Hamberg



Jesus hat das Sagen

Oktober bis April

täglich

Mai bis September

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