Unser gemeinsamer Glaube

versetzt Berge.


Edgar Wunsch


Katholisch ist super

Schriftbetrachtung

von ew 30. März 2026
Jes 49, 1-6 Dienstag in der Karwoche Hört auf mich, ihr Inseln, merkt auf, ihr Völker in der Ferne! Der Herr hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter war, hat er meinen Namen genannt. Er machte meinen Mund zu einem scharfen Schwert, er verbarg mich im Schatten seiner Hand. Er machte mich zum spitzen Pfeil und steckte mich in seinen Köcher. Er sagte zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, an dem ich meine Herrlichkeit zeigen will. Ich aber sagte: Vergeblich habe ich mich bemüht, habe meine Kraft umsonst und nutzlos vertan. Aber mein Recht liegt beim Herrn und mein Lohn bei meinem Gott. Jetzt aber hat der Herr gesprochen, der mich schon im Mutterleib zu seinem Knecht gemacht hat, damit ich Jakob zu ihm heimführe und Israel bei ihm versammle. So wurde ich in den Augen des Herrn geehrt, und mein Gott war meine Stärke. Und er sagte: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen. Ich mache dich zum Licht für die Völker; damit mein Heil bis an das Ende der Erde reicht . Im ersten Gottesknechtslied (Jes 42, 1-7: Mo in der Karwoche) stellte Gott seinen Knecht vor. Heute, im zweiten Lied, spricht dieser Knecht selbst. Vergeblich habe ich mich bemüht Der Knecht ist zutiefst ehrlich. Er sagt: „Ich habe mich umsonst abgemüht." Das ist keine fromme Fassade, sondern seine Lebenserfahrung: Ich bemühe mich, ich glaube, ich setze mich ein, und sehe keinen Erfolg. Ich kenne diese Gedanken aus meinem eigenen Leben nur zu gut. Vergeblich habe ich mich bemüht, habe meine Kraft umsonst und nutzlos vertan Vergeblich habe ich mich bemüht Vergeblichkeit kennen viele Menschen. Oft genug jedoch hängt das persönliche Scheitern nicht von den Umständen ab, in denen ich lebe. Es gibt Kräfte und Einflüsse, die stärker sind als menschliche Bemühungen. Meine Bemühungen können scheitern, weil der Einfluss anderer im Moment größer ist. Andere sind lauter, aggressiver, und ich komme nicht mehr gegen sie an. Vergeblich habe ich mich bemüht Jesus ist am Kreuz gescheitert. "Vater, warum hast du mich verlassen?" Zum Glück war das Kreuz nicht die Endstation, sondern die Auferstehung nur eine kurze Zeit später.
von ew 30. März 2026
Jes 42, 5a.1-7 Montag in der Karwoche So spricht Gott, der Herr: Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Völkern das Recht. Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen. Das geknickte Rohr zerbricht er nicht, und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; ja, er bringt wirklich das Recht. Er wird nicht müde und bricht nicht zusammen, bis er auf der Erde das Recht begründet hat. Auf sein Gesetz warten die Inseln. So spricht Gott, der Herr, der den Himmel erschaffen und ausgespannt hat, der die Erde gemacht hat und alles, was auf ihr wächst, der den Menschen auf der Erde den Atem verleiht und allen, die auf ihr leben, den Geist: Ich, der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der Hand. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völker zu sein: blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien Im Alten Testament wird immer wieder versucht, in Worte zu fassen, was der Plan Gottes mit dem Menschen ist. Sehr gut tun das die Lieder vom Gottesknecht beim Propheten Jesaja. Wir erkennen 4 Gottesknechtslieder. 1. Erstes Lied: Jes 42,1–9 2. Zweites Lied: Jes 49,1–6 (siehe Dienstag in der Karwoche) 3. Drittes Lied: Jes 50,4–9 (siehe Mittwoch in der Karwoche) 4. Viertes Lied (das wichtigste): Jes 52,13–53,12 Es sind besondere Texte im Buch des Propheten Jesaja, die vom sogenannten „Knecht Gottes“ sprechen – einer geheimnisvollen Gestalt, die von Gott erwählt ist, leidet und Heil bringt. Die christliche Tradition sieht in dem leidenden Knecht seit jeher Jesus Christus. Das 1. Gottesknechtslied Jes 42,1–4 beschreibt einen von Gott auserwählten Knecht, der in Demut und Sanftmut auftritt. Er wird von Gottes Geist erfüllt und bringt Recht zu den Völkern, ohne laut aufzutreten oder Gewalt anzuwenden. Der Knecht achtet auf die Schwachen und bricht das angeknickte Rohr nicht. Seine Aufgabe ist es, beständig und treu Gerechtigkeit auf der ganzen Erde aufzurichten. Jesus, der Knecht Gottes Die Gottesknechtslieder aus dem Buch Jesaja werden im Neuen Testament nicht einfach wiederholt, aber sie werden klar auf Jesus Christus bezogen und erfüllt gesehen. Jesaja 42,1–4 wird fast wörtlich zitiert in Mt 12,18–21. Dort heißt es über Jesus: „Siehe, mein Knecht, den ich erwählt habe …“ Bild: Edgar Wunsch
von ew 28. März 2026
Ez 37, 21-28 Samstag, 5. Fast Wo So spricht Gott, der Herr: Ich hole die Israeliten aus den Völkern heraus, zu denen sie gehen mussten; ich sammle sie von allen Seiten und bringe sie in ihr Land. Ich mache sie in meinem Land, auf den Bergen Israels, zu einem einzigen Volk. Sie sollen alle einen einzigen König haben. Sie werden nicht länger zwei Völker sein und sich nie mehr in zwei Reiche teilen. Sie werden sich nicht mehr unrein machen durch ihre Götzen und Gräuel und durch all ihre Untaten. Ich befreie sie von aller Sünde, die sie in ihrer Untreue begangen haben, und ich mache sie rein. Dann werden sie mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein. Mein Knecht David wird ihr König sein, und sie werden alle einen einzigen Hirten haben. Sie werden nach meinen Rechtsvorschriften leben und auf meine Gesetze achten und sie erfüllen. Sie werden in dem Land wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe und in dem ihre Väter gewohnt haben. Sie und ihre Kinder und Kindeskinder werden für immer darin wohnen, und mein Knecht David wird für alle Zeit ihr Fürst sein. Ich schließe mit ihnen einen Friedensbund; es soll ein ewiger Bund sein. Ich werde sie zahlreich machen. Ich werde mitten unter ihnen für immer mein Heiligtum errichten, und bei ihnen wird meine Wohnung sein. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. Wenn mein Heiligtum für alle Zeit in ihrer Mitte ist, dann werden die Völker erkennen, dass ich der Herr bin, der Israel heiligt Sie werden nicht länger zwei Völker sein und sich nie mehr in zwei Reiche teilen. Eine große religiöse und gesellschaftliche Katastrophe ereignete sich im Volk Israel 931 v. Chr. Die Einheit des israelitischen Volkes brach in zwei Teile auseinander und das Volk Gottes teilte sich in das Südreich und in das Nordreich. Keiner dieser beiden Bereiche überlebte: Sowohl das Nord- als auch das Südreich wurden von fremden Mächten überrollt und eingenommen. Durch den Propheten Ezechiel lässt Gott nun den entmutigten Israeliten ausrichten, dass er das Volk, das sich schon verloren glaubt, wiederherstellen wird. Gott verspricht, die Einheit wiederherzustellen und das Volk Israel wieder zu einem einzigen Volk zusammenzuführen. Hoffnung für heute. Ich traue Gott auch in unserer Zeit zu, dass er die in viele Denominationen gespaltene Christenheit wieder zu einem Volk zusammenführen kann. Ich traue Gott zu, dass er auch den Riss, der innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland immer größer wird, wieder heilen kann. Rein menschlich gesehen habe ich keine großen Hoffnungen, aber Gott hat schon immer gezeigt, dass er immer noch eine Lösung hat, auch dort, wo der Mensch an eine Grenze kommt. Gott geht immer mit. Bitte lassen Sie den Kopf nicht hängen, wenn all das Durcheinander in unserer Kirche Sie beunruhigt. Schauen Sie nicht auf die Menschen, denn von Menschen werden Sie immer wieder enttäuscht. Schauen Sie auf Gott und vertrauen Sie auf seinen Rat und auf seine Führung. Auch wir haben die Zusage, die der Prophet heute den Israeliten gibt: Ich sammle sie von allen Seiten und bringe sie in ihr Land. Bild: AdobeStock_88021688

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Unsere Vision

Die katholische Pfarrgemeinde Biet ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die versucht, als gläubige Christen in Verbindung mit Jesus unserem Herrn zu leben. Wir glauben, dass Jesus jeden Menschen auf einen geistlichen Weg ruft

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Unsere Vision

Wir sind ein Krankenhaus für Sünder, kein Hotel für Heilige. Wir bitten Sie ganz einfach mit uns zu gehen und offen zu sein für das, wozu Gott Sie ruft

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Unsere Vision

Es kommt nicht darauf an, wo sich jemand auf diesem Weg befindet, sondern dass man auf diesem Weg ist. Deshalb heißen wir alle willkommen, ungeachtet, auf welcher Etappe ihres geistlichen Lebens sie sich befinden, womit sie zu kämpfen und welche Schwächen sie haben.

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Unsere Vision

Ein Mitglied dieser Pfarrgemeinde zu sein bedeutet, in Beziehung mit den anderen Christen zu treten, die auch auf diesem geistlichen Weg sind. Wir gehen den Weg mit und zu Gott gemeinsam.

Neue Wege wagen

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten.

Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.


Pfarrer Edgar Wunsch und Team

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