Unser gemeinsamer Glaube

versetzt Berge.


Edgar Wunsch


Katholisch ist super

Schriftbetrachtung

von ew 7. Februar 2026
1 Kön 3, 4–13 Samstag, 4. Woche 4 In jenen Tagen ging König Sálomo nach Gíbeon, um dort zu opfern; denn hier war die größte Kulthöhe. Tausend Brandopfer pflegte Sálomo auf jenen Altar zu legen. 5In Gíbeon erschien der Herr dem Sálomo nachts im Traum und forderte ihn auf: Sprich eine Bitte aus, die ich dir gewähren soll! 6Sálomo antwortete: Du hast deinem Knecht David, mei-nem Vater, große Huld erwiesen; denn er lebte vor dir in Treue, in Gerech-tigkeit und mit aufrichtigem Herzen. Du hast ihm diese große Huld be-wahrt und ihm einen Sohn geschenkt, der heute auf seinem Thron sitzt. 7So hast du jetzt, Herr, mein Gott, deinen Knecht anstelle meines Vaters David zum König gemacht. Doch ich bin noch sehr jung und weiß nicht aus noch ein. 8Dein Knecht steht aber mitten in deinem Volk, das du er-wählt hast: einem großen Volk, das man wegen seiner Menge nicht zählen und nicht schätzen kann. 9Verleih daher deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unter-scheiden versteht! Wer könnte sonst dieses mächtige Volk regieren? 10Es gefiel dem Herrn, dass Sálomo diese Bitte aussprach. 11Daher antwortete ihm Gott: Weil du gerade diese Bitte ausgesprochen hast und nicht um langes Leben, Reichtum oder um den Tod deiner Feinde, sondern um Einsicht gebeten hast, um auf das Recht zu hören, 12 werde ich deine Bitte erfüllen. Sieh, ich gebe dir ein so weises und verständiges Herz, dass keiner vor dir war und keiner nach dir kommen wird, der dir gleicht. 13Aber auch das, was du nicht erbeten hast, will ich dir geben: Reichtum und Ehre, sodass zu deinen Lebzeiten keiner unter den Königen dir gleicht. Salomon, der Nachfolger Davids auf dem Königsthron, begegnet Gott im Traum. Zwei Dinge fallen mir auf. 9 Verleih daher deinem Knecht ein hörendes Herz Sicher weiß Salomon, dass sein Vater David auch Momente in seinem Le-ben hatte, in denen er nicht auf Gott, sondern auf seine eigene Lust hörte. Salomon kennt die furchtbaren Konsequenzen, die manche Entscheidungen und Taten Davids nach sich zogen. 9 Verleih daher deinem Knecht ein hörendes Herz … Salomon möchte nicht den gleichen Fehler wie sein Vater machen und bittet gleich am Anfang seines Wirkens um ein hörendes Herz, welches das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht! Salomon ist bereit, Gott an die erste Stelle zu setzen. Er will Israel nicht aus eigener Kraft regieren, sondern ein guter König sein, der auf Gottes Weisung hört. … damit er dein Volk zu regieren versteht. Salomo bittet um ein Herz, das auf Gott hört, um richtig zu handeln. Ich finde interessant, dass Salomon auch gleich betont, wovor er ein hören-des Herz benötigt. Er möchte seine Aufgabe gut erfüllen. Er bat Gott nicht, die Aufgabe an seiner Stelle zu erledigen. Wir sollten Gott nicht bitten, etwas für uns zu tun, das er durch uns tun möchte. Stattdessen sollten wir Gott um Weisheit bitten, damit wir erkennen, was zu tun ist, und um den nötigen Mut, auch nach dieser Erkenntnis zu handeln. Bild: Pexel / Shihab Nymur
von ew 6. Februar 2026
Sir 47, 2–11 (2–13) Freitag, 4. Woche 2Wie Fett ausgesondert wird vom Heilsopfer, so war es David von den Söhnen Israels. 3Mit Löwen spielte er wie mit jungen Ziegen, mit Bären wie mit Lämmern der Herden. 4Hat er nicht in seiner Jugend einen Riesen getötet und die Schmach des Volkes beseitigt, indem er die Hand mit der Steinschleuder erhob und die Prahlerei Góliats zunichtemachte? 5Denn er hatte den Herrn, den Höchsten, angerufen und der gab seiner Rechten Kraft, um einen im Krieg geübten Menschen zu beseitigen, um die Macht seines Volkes zu erhöhen. 6So ehrten sie ihn unter Zehntausenden und lobten ihn mit Preisungen auf den Herrn, indem sie ihm eine Ehrenkrone brachten. 7Denn er vernichtete die Feinde ringsum und erniedrigte die gegnerischen Philíster, bis heute hat er ihre Macht gebrochen. 8Bei all seinem Tun legte er ein Bekenntnis ab zum Heiligen, dem Höchsten, mit einem Wort der Verherrlichung; mit seinem ganzen Herzen sang er ein Loblied und er liebte den, der ihn gemacht. 9Er stellte Psalmensänger auf gegenüber dem Opferaltar, um durch ihren Klang die Lieder zu versüßen, und täglich werden sie ihn mit ihren Gesängen loben. 10Er verlieh den Festen Glanz und ordnete die Festzeiten bis zur Vollendung, durch ihr Lob seines heiligen Namens und den Widerhall vom frühen Morgen im Heiligtum. 11Der Herr nahm seine Sünden weg und erhöhte seine Macht für die Ewigkeit. Er gab ihm den Bund der Könige und den Thron der Herrlichkeit in Israel. Für einen Tag verlassen wir die Königsbücher und lesen Verse aus dem Buch Jesus Sirach. Martin Luther ordnete dieses Buch unter die Apokryphen ein und entfernte das Sirachbuch aus dem Alten Testament. Die gute Seite Davids Jesus Sirach lebte um die Wende des 3. zum 2. Jahrhundert v. Chr. und schaut also mit dem Abstand von fast 700 Jahren auf das Leben Davids zurück. Sein Blick auf das Leben Davids ist etwas verklärt. Er lobt den ehemaligen König in den höchsten Tönen. Auch die Apostelgeschichte beschreibt David als einen Mann nach dem Herzen Gottes (Apg 13,22). Die dunkle Seite Davids Aber König David hatte auch eine dunkle Seite. Er hatte Zeiten, die von Schwäche und großer Sünde geprägt waren. Er war auch ein Mann, der gesündigt hat und dessen Übertretungen nicht nur für ihn, sondern auch für seine Familie und sein Land verheerende Folgen hatten. Für heute Unser Leben ist nicht immer so extrem wie das von David, aber jeder von uns hat seine hellen und dunklen Seiten, seine Stärken und seine Schwächen. An den Stärken und an dem, was gelingt, dürfen wir uns freuen. An der Sünde und am Versagen brauchen wir nicht zu verzweifeln und zu verzagen, weil Jesus gekommen ist, um die Sünder zu rufen. Im Sakrament der Beichte schenkt er uns immer einen Neuanfang. Bild: Pexel / Gabriele Natussi
von ew 5. Februar 2026
1 Kön 2, 1–4.10–12 Donnerstag, 4. Woche 1Als die Zeit herankam, da David sterben sollte, ermahnte er seinen Sohn Sálomo: 2Ich gehe nun den Weg alles Irdischen. Sei also stark und mannhaft! 3Erfüll deine Pflicht gegen den Herrn, deinen Gott: Geh auf seinen Wegen und bewahre alle seine Satzungen, Gebote, Rechtsentscheide und Bundeszeugnisse, die in der Weisung des Mose niedergeschrieben sind! Dann wirst du Erfolg haben bei allem, was du tust, und überall, wohin du dich wendest. 4Und der Herr wird sein Wort wahr machen, das er mir gegeben hat, als er sagte: Wenn deine Söhne auf ihren Weg achten und aufrichtig mit ganzem Herzen und ganzer Seele vor mir leben, wird es dir nie an Nachkommen auf dem Thron Israels fehlen. 10David entschlief zu seinen Vätern und wurde in der Davidstadt begraben. 11Die Zeit, in der David über Israel König war, betrug vierzig Jahre. In Hebron regierte er sieben und in Jerusalem dreiunddreißig Jahre. 12Sálomo saß nun auf dem Thron seines Vaters David und seine Herrschaft festigte sich mehr und mehr. 2 Sei also stark und mannhaft! David weiß, dass er sterben wird, und ermutigt seinen Sohn Salomon, auf Gottes Wegen zu gehen und seine Satzungen und Rechtsvorschriften zu bewahren. Der künftige König soll sich ausschließlich an Gottes Gebote binden. Er darf nicht auf die Verlockungen der Welt hören, er darf sich als König auch nicht selbst über Gottes Gesetze stellen. Der künftige König muss stark sein und er muss Manns genug sein und sich eindeutig auf die Seite Gottes stellen. 2 Sei also stark und mannhaft! Sein Sohn Salomon soll die Fehler vermeiden, die David gemacht hat. David hat oft nicht auf Gott gehört und seine Gebote nicht beachtet. Aus eigener Erfahrung weiß er, dass die Wege Gottes Segen bringen, Entscheidungen ohne Gott jedoch in den Abgrund führen. 10 David entschlief zu seinen Vätern Am Beginn des ersten Königsbuches wird der Tod von König David geschildert. Die Auswahl der Verse ist jedoch so, dass sein Leben in ein positives Licht gerückt wird. Die letzten Worte Davids sehen aber ganz anders aus. Leider hat man die Verse 5-10 bei der Leseordnung ausgespart. Lesen Sie einmal selbst, wie unversöhnt David gestorben ist. Bild: Pexel: Andres Ayrton

1

Unsere Vision

Die katholische Pfarrgemeinde Biet ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die versucht, als gläubige Christen in Verbindung mit Jesus unserem Herrn zu leben. Wir glauben, dass Jesus jeden Menschen auf einen geistlichen Weg ruft

2

Unsere Vision

Wir sind ein Krankenhaus für Sünder, kein Hotel für Heilige. Wir bitten Sie ganz einfach mit uns zu gehen und offen zu sein für das, wozu Gott Sie ruft

3

Unsere Vision

Es kommt nicht darauf an, wo sich jemand auf diesem Weg befindet, sondern dass man auf diesem Weg ist. Deshalb heißen wir alle willkommen, ungeachtet, auf welcher Etappe ihres geistlichen Lebens sie sich befinden, womit sie zu kämpfen und welche Schwächen sie haben.

4

Unsere Vision

Ein Mitglied dieser Pfarrgemeinde zu sein bedeutet, in Beziehung mit den anderen Christen zu treten, die auch auf diesem geistlichen Weg sind. Wir gehen den Weg mit und zu Gott gemeinsam.

Neue Wege wagen

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten.

Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.


Pfarrer Edgar Wunsch und Team

Jesus hat das Sagen

Oktober bis April

täglich

Mai bis September

Schriftbetrachtung


Die Betrachtungen zu den Bibeltexten orientieren sich an der Leseordnung zur Eucharistiefeier der Katholischen Kirche.


Es sind überwiegend kurze Predigten, die ich auch anden Werktagen gehalten habe.


zu den Betrachtungen

Senden Sie mir eine Nachricht