Unser gemeinsamer Glaube

versetzt Berge.


Edgar Wunsch


Katholisch ist super

Schriftbetrachtung

von ew 28. März 2026
Ez 37, 21-28 Samstag, 5. Fast Wo So spricht Gott, der Herr: Ich hole die Israeliten aus den Völkern heraus, zu denen sie gehen mussten; ich sammle sie von allen Seiten und bringe sie in ihr Land. Ich mache sie in meinem Land, auf den Bergen Israels, zu einem einzigen Volk. Sie sollen alle einen einzigen König haben. Sie werden nicht länger zwei Völker sein und sich nie mehr in zwei Reiche teilen. Sie werden sich nicht mehr unrein machen durch ihre Götzen und Gräuel und durch all ihre Untaten. Ich befreie sie von aller Sünde, die sie in ihrer Untreue begangen haben, und ich mache sie rein. Dann werden sie mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein. Mein Knecht David wird ihr König sein, und sie werden alle einen einzigen Hirten haben. Sie werden nach meinen Rechtsvorschriften leben und auf meine Gesetze achten und sie erfüllen. Sie werden in dem Land wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe und in dem ihre Väter gewohnt haben. Sie und ihre Kinder und Kindeskinder werden für immer darin wohnen, und mein Knecht David wird für alle Zeit ihr Fürst sein. Ich schließe mit ihnen einen Friedensbund; es soll ein ewiger Bund sein. Ich werde sie zahlreich machen. Ich werde mitten unter ihnen für immer mein Heiligtum errichten, und bei ihnen wird meine Wohnung sein. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. Wenn mein Heiligtum für alle Zeit in ihrer Mitte ist, dann werden die Völker erkennen, dass ich der Herr bin, der Israel heiligt Sie werden nicht länger zwei Völker sein und sich nie mehr in zwei Reiche teilen. Eine große religiöse und gesellschaftliche Katastrophe ereignete sich im Volk Israel 931 v. Chr. Die Einheit des israelitischen Volkes brach in zwei Teile auseinander und das Volk Gottes teilte sich in das Südreich und in das Nordreich. Keiner dieser beiden Bereiche überlebte: Sowohl das Nord- als auch das Südreich wurden von fremden Mächten überrollt und eingenommen. Durch den Propheten Ezechiel lässt Gott nun den entmutigten Israeliten ausrichten, dass er das Volk, das sich schon verloren glaubt, wiederherstellen wird. Gott verspricht, die Einheit wiederherzustellen und das Volk Israel wieder zu einem einzigen Volk zusammenzuführen. Hoffnung für heute. Ich traue Gott auch in unserer Zeit zu, dass er die in viele Denominationen gespaltene Christenheit wieder zu einem Volk zusammenführen kann. Ich traue Gott zu, dass er auch den Riss, der innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland immer größer wird, wieder heilen kann. Rein menschlich gesehen habe ich keine großen Hoffnungen, aber Gott hat schon immer gezeigt, dass er immer noch eine Lösung hat, auch dort, wo der Mensch an eine Grenze kommt. Gott geht immer mit. Bitte lassen Sie den Kopf nicht hängen, wenn all das Durcheinander in unserer Kirche Sie beunruhigt. Schauen Sie nicht auf die Menschen, denn von Menschen werden Sie immer wieder enttäuscht. Schauen Sie auf Gott und vertrauen Sie auf seinen Rat und auf seine Führung. Auch wir haben die Zusage, die der Prophet heute den Israeliten gibt: Ich sammle sie von allen Seiten und bringe sie in ihr Land. Bild: AdobeStock_88021688
von ew 26. März 2026
Jer 20, 10-13 Freitag, 5. Fast Wo Jeremia sprach: Ich hörte das Flüstern der Vielen: Grauen ringsum! Zeigt ihn an! Wir wollen ihn anzeigen. Meine nächsten Bekannten warten alle darauf, dass ich stürze: Vielleicht lässt er sich betören, dass wir ihm beikommen können und uns an ihm rächen. Doch der Herr steht mir bei wie ein gewaltiger Held. Darum straucheln meine Verfolger und kommen nicht auf. Sie werden schmählich zuschanden, da sie nichts erreichen, in ewiger, unvergesslicher Schmach. Aber der Herr der Heere prüft den Gerechten, er sieht Herz und Nieren. Ich werde deine Rache an ihnen erleben; denn dir habe ich meine Sache anvertraut. Singt dem Herrn, rühmt den Herrn; denn er rettet das Leben des Armen aus der Hand der Übeltäter. Der Prophet Jeremia ist in einer schweren Situation. Wurde Jeremia ein paar Verse zuvor „nur“ ausgelacht, (Jer 20,7) so ist es nun die Bespitzelung, eine Kampfform, die erhöhte Wachsamkeit und zermürbende Vorsicht des Propheten erfordert. (Dieter Schneider, Der Prophet Jeremia, Bd. 29, Wuppertaler Studienbibel) Er erlebt: Misstrauen, Verrat, andere warten nur darauf, dass er einen Fehler macht. Er kann nur noch sagen. „Ich höre das Flüstern der Vielen: Schrecken ringsum!“ Doch der Herr steht mir bei Ich vermute, dass Jeremia hadert und zweifelt. In ihm überwiegen die Angst und die Sorge um seine Zukunft. Aber er entscheidet sich dennoch dafür, zu glauben. Jemand hat einmal gesagt: Glaube ist kein Gefühl, sondern das Festhalten an Gottes Hilfe auch dann, wenn ich nichts spü-re. Doch der Herr steht mir bei Äußerlich hat sich nichts an der Situation Jeremias verändert. Aber aus dem Grauen, das zu Beginn der Lesung erwähnt wird, wurde am Ende der Lesung dann ein Dank für die Errettung. Bild Edgar Wunsch - Kath Kirche Ahorn Brolzheim
von ew 26. März 2026
Gen 17, 1a.3-9 Donnerstag, 5. Fast Wo In jenen Tagen erschien der Herr dem Abram. Abram fiel auf sein Gesicht nieder; Gott redete mit ihm und sprach: Das ist mein Bund mit dir: Du wirst Stammvater einer Menge von Völkern. Man wird dich nicht mehr Abram nennen. Abraham - Vater der Menge - wirst du heißen; denn zum Stammvater einer Menge von Völkern habe ich dich bestimmt. Ich mache dich sehr fruchtbar und lasse Völker aus dir entstehen; Könige werden von dir abstammen. Ich schließe meinen Bund zwischen mir und dir samt deinen Nachkommen, Generation um Generation, einen ewigen Bund: Dir und deinen Nachkommen werde ich Gott sein. Dir und deinen Nachkommen gebe ich ganz Kanaan, das Land, in dem du als Fremder weilst, für immer zu Eigen, und ich will ihnen Gott sein. Und Gott sprach zu Abraham: Du aber halte meinen Bund, du und deine Nachkommen, Generation um Generation Abram fiel auf sein Gesicht Das Sich-Niederwerfen auf die Erde, sodass das Gesicht im Sand liegt, ist ein Ausdruck tiefer Beugung und hingebenden Vertrauens, aber auch der überwältigenden Freude. Wer sich auf sein Angesicht wirft, hört auf, sehend zu sein, wird bloß hörend, gibt also die materielle und geistige Selbständigkeit dem andern gegenüber auf. Karfreitag Zu Beginn der Feier vom Leiden und Sterben Christi am Karfreitag, darf ich mich – so wie Abraham damals – vor dem Altar auf den Boden niederwerfen. Auch am Tag meiner Priesterweihe am 19.05.1996 lag ich ausgestreckt auf dem Boden vor Gott. Die Haltung sagt ohne Wort e: Ich bin nichts vor Gott. Kein Auftreten, keine Worte, kein Anspruch. Nur Hingabe und Demut. Ich möchte am Karfreitag meine Hingabe erneuern. Totale Hingabe: Alles lege ich vor dich hin. Schuld, Versagen, Angst – nichts wird zurückgehalten. Aber auch meinen freien Willen, mein Leben, meine Zeit … Nichts wird zurückgehalten. Ich möchte es wenigstens mit aller Kraft versuchen.

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Unsere Vision

Die katholische Pfarrgemeinde Biet ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die versucht, als gläubige Christen in Verbindung mit Jesus unserem Herrn zu leben. Wir glauben, dass Jesus jeden Menschen auf einen geistlichen Weg ruft

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Unsere Vision

Wir sind ein Krankenhaus für Sünder, kein Hotel für Heilige. Wir bitten Sie ganz einfach mit uns zu gehen und offen zu sein für das, wozu Gott Sie ruft

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Unsere Vision

Es kommt nicht darauf an, wo sich jemand auf diesem Weg befindet, sondern dass man auf diesem Weg ist. Deshalb heißen wir alle willkommen, ungeachtet, auf welcher Etappe ihres geistlichen Lebens sie sich befinden, womit sie zu kämpfen und welche Schwächen sie haben.

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Unsere Vision

Ein Mitglied dieser Pfarrgemeinde zu sein bedeutet, in Beziehung mit den anderen Christen zu treten, die auch auf diesem geistlichen Weg sind. Wir gehen den Weg mit und zu Gott gemeinsam.

Neue Wege wagen

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten.

Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.


Pfarrer Edgar Wunsch und Team

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