Unser gemeinsamer Glaube

versetzt Berge.


Edgar Wunsch


Katholisch ist super

Schriftbetrachtung

von ew 23. März 2026
Num 21, 4-9 Dienstag, 5. Fast Wo In jenen Tagen brachen die Israeliten vom Berg Hor auf und schlugen die Richtung zum Schilfmeer ein, um Edom zu umgehen. Unterwegs aber verlor das Volk den Mut, es lehnte sich gegen Gott und gegen Mose auf und sagte: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Etwa damit wir in der Wüste sterben? Es gibt weder Brot noch Wasser. Dieser elenden Nahrung sind wir überdrüssig. Da schickte der Herr Giftschlangen unter das Volk. Sie bissen die Menschen, und viele Israeliten starben. Die Leute kamen zu Mose und sagten: Wir haben gesündigt, denn wir haben uns gegen den Herrn und gegen dich aufgelehnt. Bete zum Herrn, dass er uns von den Schlangen befreit. Da betete Mose für das Volk. Der Herr antwortete Mose: Mach dir eine Schlange, und häng sie an einer Fahnenstange auf! Jeder, der gebissen wird, wird am Leben bleiben, wenn er sie ansieht. Mose machte also eine Schlange aus Kupfer und hängte sie an einer Fahnenstange auf. Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte, blieb er am Leben. Wenige Berichte des AT sind eindrucksvoller als dieser. Er wird von Paulus zitiert (1Kor 10,9). Noch wichtiger ist aber, dass Jesus ihn auslegt (Joh 3,14ff). Außer Jesus und Paulus nehmen auch Mose und Jeremia auf ihn Bezug (5Mo 8,15; Jer 8,17). Da schickte der Herr Giftschlangen Da sandte Jahwe die Schlangen unter das Volk. Klar ist von der gesamten Bibel her, dass Gott die Tiere jederzeit für seine Zwecke einsetzen kann, z. B. die Eselin Bileams (22,21ff), den Fisch bei Jona (Jon 2,1ff) oder den Hahn bei Petrus (Mt 26,74f). Kommunikationsschwierigkeiten treten nur beim Menschen auf. Die eherne (kupferne) Schlange Kein Christ kann Num 21,4ff lesen, ohne an Jesu Kommentar in Joh 3,14–16 zu denken. Auch Jesus wird »hoch aufgerichtet (erhöht)« - am Kreuz. Auch er hat eine »Signalstange«, ein Feldzeichen für den Gläubigen - das Kreuz. Auch er bedeutet »Leben« für die, die im Glauben auf ihn »schauen« - sogar ewiges Leben. Nach Jesu eigenen Worten ist also Num 21,4–9 eine Prophetie des Kreuzesgeschehens, und zwar eine Weissagung auf den leidenden Messias (vgl. Lk 24,44–46). (vgl. Gerhard Maier, Das vierte Buch Mose, Wuppertaler Studienbibel (Holzgerlingen: SCM R. Brockhaus, 2018), 288.) Bild. Edgar Wunsch
von ew: Bild: 22. März 2026
Dan 13, 41c-62 Montag, 5. Fast Wo In jenen Tagen verurteilte die versammelte Gemeinde Susanna zum Tod. Da rief sie laut: Ewiger Gott, du kennst auch das Verborgene; du weißt alles, noch bevor es geschieht. Du weißt auch, dass sie eine falsche Aussage gegen mich gemacht haben. Darum muss ich jetzt sterben, obwohl ich nichts von dem getan habe, was diese Menschen mir vorwerfen. Der Herr erhörte ihr Rufen. Als man sie zur Hinrichtung führte, erweckte Gott den heiligen Geist in einem jungen Mann namens Daniel. Dieser rief laut: Ich bin unschuldig am Tod dieser Frau. Da wandten sich alle Leute nach ihm um und fragten ihn: Was soll das heißen, was du da gesagt hast? Er trat mitten unter sie und sagte: Seid ihr so töricht, ihr Söhne Israels? Ohne Verhör und ohne Prüfung der Beweise habt ihr eine Tochter Israels verurteilt. Kehrt zurück zum Ort des Gerichts! Denn diese Ältesten haben eine falsche Aussage gegen Susanna gemacht. Eilig kehrten alle Leute wieder um, und die Ältesten sagten zu Daniel: Setz dich hier mitten unter uns, und sag uns, was du zu sagen hast. Denn dir hat Gott den Vorsitz verliehen. Daniel sagte zu ihnen: Trennt diese beiden Männer, bringt sie weit auseinander! Ich will sie verhören. Als man sie voneinander getrennt hatte, rief er den einen von ihnen her und sagte zu ihm: In Schlechtigkeit bist du alt geworden; doch jetzt kommt die Strafe für die Sünden, die du bisher begangen hast. Ungerechte Urteile hast du gefällt, Schuldlose verurteilt, aber Schuldige freigesprochen; und doch hat der Herr gesagt: Einen Schuldlosen und Gerechten sollst du nicht töten. Wenn du also diese Frau wirklich gesehen hast, dann sag uns: Was für ein Baum war das, unter dem du die beiden zusammen gesehen hast? Er antwortete: Unter einer Zeder. Da sagte Daniel: Mit deiner Lüge hast du dein eigenes Haupt getroffen. Der Engel Gottes wird dich zerspalten; schon hat er von Gott den Befehl dazu erhalten. Dann ließ er ihn wegbringen und befahl, den andern vorzuführen. Zu ihm sagte er: Du Sohn Kanaans, nicht Judas, dich hat die Schönheit verführt, die Leidenschaft hat dein Herz verdorben. So konntet ihr an den Töchtern Israels handeln, sie fürchteten sich und waren euch zu Willen. Aber die Tochter Judas hat eure Gemeinheit nicht geduldet. Nun sag mir: Was für ein Baum war das, unter dem du die beiden ertappt hast? Er antwortete: Unter einer Eiche. Da sagte Daniel zu ihm: Mit deiner Lüge hast auch du dein eigenes Haupt getroffen. Der Engel Gottes wartet schon mit dem Schwert in der Hand, um dich mitten entzweizuhauen. So wird er euch beide vernichten. Da schrie die ganze Gemeinde laut auf und pries Gott, der alle rettet, die auf ihn hoffen. Dann erhoben sie sich gegen die beiden Ältesten, die Daniel durch ihre eigenen Worte als falsche Zeugen entlarvt hatte. Das Böse, das sie ihrem Nächsten hatten antun wollen, tat man nach dem Gesetz des Mose ihnen an: Man tötete sie. So wurde an jenem Tag unschuldiges Blut gerettet. Die Geschichte von Susanna ist eine ergreifende Erzählung über Unschuld, und Verleumdung. Susanna, eine fromme und schöne Frau, wird von zwei Ältesten des Volkes belästigt und erpresst. Als sie sich weigert, ihrer Forderung nachzukommen, verleumden sie Susanna und bringen sie vor Gericht. Die Gemeinde glaubt den Ältesten – bis der junge Daniel eingreift, die Wahrheit ans Licht bringt und Susanna rettet. Die Ältesten werden schließlich für ihre Lüge bestraft. „Hut ab“ vor dem jungen Daniel Die zwei Ältesten waren angesehene und hochdekorierte Richter in jener Stadt, die meinten, ihr schändliches Tun mit einer Lüge aus der Welt schaffen zu können. Daniel dagegen ist kein mächtiger Richter. Er hat kein Ansehen in der Gesellschaft. Er ist ein junger Mensch. Aber er hat etwas Entscheidendes, das den Richtern fehlt: Er kann das Unrecht, das er beobachtet, nicht ertragen und er hat den Mut, nicht mit der Lüge mitzulaufen. „Hut ab“ vor dem jungen Daniel Daniel steht auf und fordert die Bewohner der Stadt auf, genauer, hinzuschauen. Die Wahrheit beginnt oft nicht mit großen Reden, sondern mit einem einfachen Schritt: Jemand stellt eine ehrliche Frage. Auch heute braucht es solche Menschen. Ich bin dankbar über Menschen, die nicht alles glauben, was alle sagen die hinschauen, statt wegzusehen, die für andere einstehen, auch wenn es unbequem ist. Bild: Edgar Wunsch
von Bild: Edgar Wunsch 20. März 2026
Jer 11, 18-20 Samstag, 4. Fast Wo Der Herr ließ es mich wissen, und so wusste ich es; damals ließest du mich ihr Treiben durchschauen. Ich selbst war wie ein zutrauliches Lamm, das zum Schlachten geführt wird, und ahnte nicht, dass sie gegen mich Böses planten: Wir wollen den Baum im Saft verderben; wir wollen ihn ausrotten aus dem Land der Lebenden, so dass man seinen Namen nicht mehr erwähnt. Aber der Herr der Heere richtet gerecht, er prüft Herz und Nieren. Ich werde sehen, wie du Rache an ihnen nimmst; denn dir habe ich meine Sache anvertrau t. Wenn sich Jeremia als zutrauliches Lamm bezeichnet, so will er damit nicht seine Harmlosigkeit ausdrücken. Vielmehr spiegelt sich in dieser ungewöhnlichen Selbstbezeichnung seine ganze Konzentration auf den ihm gegebenen Auftrag wider. Seine Person, wiewohl äußerst empfindsam und ganz hineingenommen in den Dienst für Gott, steht niemals so im Mittelpunkt, dass er etwa darauf geachtet hätte, wie er möglichst ungeschoren aus dem ganzen Zwist herauskam, den er heraufbeschworen hatte. So hat er nicht gemerkt, was sich gegen ihn zusammenbraute. (Dieter Schneider, Der Prophet Jeremia, Bd. 29, Wuppertaler Studienbibel (Holzgerlingen: SCM R.Brockhaus, 2018), 140. Seht das Lamm Gottes In vielen Bibelstellen wird Jesus als das Lamm Gottes beschrieben. (Joh 1,29, Joh 1,36, Offb 5,6–13, Offb 7,9–10, Offb 21,22–23, Jes 53,7, 1. Petr 1,18–19) Jesus war ebenfalls unschuldig und wurde von Menschen verfolgt und getötet, obwohl er nur Liebe und Heilung brachte. Wie Jeremia wusste Jesus, dass er leiden würde, aber er nahm dieses Opfer freiwillig auf sich. Bild. Edgar Wunsch, Kreuz in meiner Wohnung

1

Unsere Vision

Die katholische Pfarrgemeinde Biet ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die versucht, als gläubige Christen in Verbindung mit Jesus unserem Herrn zu leben. Wir glauben, dass Jesus jeden Menschen auf einen geistlichen Weg ruft

2

Unsere Vision

Wir sind ein Krankenhaus für Sünder, kein Hotel für Heilige. Wir bitten Sie ganz einfach mit uns zu gehen und offen zu sein für das, wozu Gott Sie ruft

3

Unsere Vision

Es kommt nicht darauf an, wo sich jemand auf diesem Weg befindet, sondern dass man auf diesem Weg ist. Deshalb heißen wir alle willkommen, ungeachtet, auf welcher Etappe ihres geistlichen Lebens sie sich befinden, womit sie zu kämpfen und welche Schwächen sie haben.

4

Unsere Vision

Ein Mitglied dieser Pfarrgemeinde zu sein bedeutet, in Beziehung mit den anderen Christen zu treten, die auch auf diesem geistlichen Weg sind. Wir gehen den Weg mit und zu Gott gemeinsam.

Neue Wege wagen

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten.

Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.


Pfarrer Edgar Wunsch und Team

Jesus hat das Sagen

Oktober bis April

täglich

Mai bis September

Senden Sie mir eine Nachricht