Willkomen bei

Pfarrer Edgar Wunsch

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten. Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.

tägliche Schriftbetrachtung

von ew 11. September 2026
1 Kor 10, 14-22 Samstag, 23. Woche Liebe Brüder, meidet den Götzendienst! Ich rede doch zu verständigen Menschen; urteilt selbst über das, was ich sage. Ist der Kelch des Segens, über den wir den Segen sprechen, nicht Teilhabe am Blut Christi? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi? Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib; denn wir alle haben teil an dem einen Brot. Schaut auf das irdische Israel: Haben die, welche von den Opfern essen, nicht teil am Altar? Was meine ich damit? Ist denn Götzenopferfleisch wirklich etwas? Oder ist ein Götze wirklich etwas? Nein, aber was man dort opfert, opfert man nicht Gott, sondern den Dämonen. Ich will jedoch nicht, dass ihr euch mit Dämonen einlasst. Ihr könnt nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen. Ihr könnt nicht Gäste sein am Tisch des Herrn und am Tisch der Dämonen. Oder wollen wir die Eifersucht des Herrn wecken? Sind wir stärker als er? Meidet den Götzendienst Ein Götze (im religiösen Sinn) ist im Ursprung eine Götzenstatue, ein Götzenbild oder ein falscher Gott, der anstelle des wahren Gottes angebetet wird. Das Wort „Götze“ klingt nach staubigen Statuen aus vergangenen Jahrtausenden. Meidet den Götzendienst Aber Götzendienst ist aktueller, als wir denken. Alles, was in unserem Leben den ersten Platz einnimmt – sei es Erfolg, Geld, Status oder die Erfüllung eigener Träume …, kann zu einem Götzen werden. Meidet den Götzendienst Paulus bittet uns heute um ein klares Entweder-oder. Man kann nicht mit dem einen Auge nach Christus sehen und mit dem zweiten mit anderen Religionen und Kulten liebäugeln. Meidet den Götzendienst Mache dir bewusst, worauf du deine Hoffnung oder deine Sicherheit stützt. Frage dich: Worüber freue ich mich am meisten? Worüber mache ich mir die größten Sorgen? Daran erkennt man oft, was im Leben den ersten Platz hat. Bild: pexels-photo-33461875. / Orlando S. 
von ew 11. September 2026
1 Kor 9, 16-19.22b-27 Freitag, 23. Woche Wenn ich das Evangelium verkünde, kann ich mich deswegen nicht rühmen; denn ein Zwang liegt auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde! Wäre es mein freier Entschluss, so erhielte ich Lohn. Wenn es mir aber nicht frei steht, so ist es ein Auftrag, der mir anvertraut wurde. Was ist nun mein Lohn? Dass ich das Evangelium unentgeltlich verkünde und so auf mein Recht verzichte. Da ich also von niemand abhängig war, habe ich mich für alle zum Sklaven gemacht, um möglichst viele zu gewinnen. Allen bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten. Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an seiner Verheißung teilzuhaben. Wisst ihr nicht, dass die Läufer im Stadion zwar alle laufen, aber dass nur einer den Siegespreis gewinnt? Lauft so, dass ihr ihn gewinnt. Jeder Wettkämpfer lebt aber völlig enthaltsam; jene tun dies, um einen vergänglichen, wir aber, um einen unvergänglichen Siegeskranz zu gewinnen. Darum laufe ich nicht wie einer, der ziellos läuft, und kämpfe mit der Faust nicht wie einer, der in die Luft schlägt; vielmehr züchtige und unterwerfe ich meinen Leib, damit ich nicht anderen predige und selbst verworfen werde. Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde. Jemand, der in meinen Kontakten gespeichert ist, hat vor ganz kurzer Zeit eine WhatsApp-Statusnachricht veröffentlicht. Voller Freude postete er, dass er Nachwuchs bekommen hat. Er und seine Frau haben ein Kind bekommen und seine Freude ist nun riesengroß. Er muss es sofort posten und jedem mitteilen: Er ist Vater geworden! Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde. Wenn ich an Paulus denke, dann kann ich mir gut vorstellen, wie er jedem Menschen, den er traf, voller Freude die Botschaft des Evangeliums verkündete. Ein Zwang lag auf Paulus, die Freude musste raus, die gute Nachricht musste einfach jeder hören. Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde. Ich wünsche mir für die Kirche von heute, dass sie wieder zurückfindet zu einer inneren Freude am Christsein und nicht anders kann, als laut der ganzen Welt die Frohe Botschaft des Evangeliums zu verkünden. Aber die Kirche, so sagt es Mutter Teresa, das bin ich und das bist du. Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde. Also muss ich mich heute fragen (und Du musst dich fragen): Trage ich eine Freude am Evangelium in mir, die so groß ist, dass ich diese gute Botschaft einfach weitergeben muss. Wehe mir, denn ich platze, wenn ich diese Freude nicht an andere weitergebe. Bild: pexels-photo-4330070. / Wendy van Zyl
von ew 10. September 2026
1 Kor 8, 1b-7.11-13 Donnerstag, 23. Woche Die Erkenntnis macht aufgeblasen, die Liebe dagegen baut auf. Wenn einer meint, er sei zur Erkenntnis gelangt, hat er noch nicht so erkannt, wie man erkennen muss. Wer aber Gott liebt, der ist von ihm erkannt. Was nun das Essen von Götzenopferfleisch angeht, so wissen wir, dass es keine Götzen gibt in der Welt und keinen Gott außer dem einen. Und selbst wenn es im Himmel oder auf der Erde so genannte Götter gibt - und solche Götter und Herren gibt es viele -, so haben doch wir nur einen Gott, den Vater. Von ihm stammt alles, und wir leben auf ihn hin. Und einer ist der Herr: Jesus Christus. Durch ihn ist alles, und wir sind durch ihn. Aber nicht alle haben die Erkenntnis. Einige, die von ihren Götzen nicht loskommen, essen das Fleisch noch als Götzenopferfleisch, und so wird ihr schwaches Gewissen befleckt. Der Schwache geht an deiner «Erkenntnis» zugrunde, er, dein Bruder, für den Christus gestorben ist. Wenn ihr euch auf diese Weise gegen eure Brüder versündigt und ihr schwaches Gewissen verletzt, versündigt ihr euch gegen Christus. Wenn darum eine Speise meinem Bruder zum Anstoß wird, will ich überhaupt kein Fleisch mehr essen, um meinem Bruder keinen Anstoß zu geben Liebe baut auf. Zum ersten Mal taucht jetzt das Wort "Liebe" im Kotintherbrief auf; in Kapitel 13 wird Paulus ausführlich darüber reden. Aber jetzt stellt er der Erkenntnis/dem Wissen/dem Intellekt die Liebe entgegen. Nicht jene, die meinen, alles von der Erkenntnis her regeln zu wollen, bauen eine Gemeinde auf, sondern jene, die aus Liebe handeln und das Wohl des anderen suchen. Liebe baut auf. Vielleicht kann man die heutige Lesung auf den Punkt bringen, wenn man sagt: Was für dich richtig ist, kann für deinen Glaubensbruder oder deine Glaubensschwester noch lange nicht richtig sein. Achte darum darauf, was den anderen zum Glauben und zum Leben hilft. Bild: pexels-photo-15959713 / Omran Soliman
von ew 8. September 2026
1 Kor 7, 25-31 Mittwoch, 23. Woche Was die Frage der Ehelosigkeit angeht, so habe ich kein Gebot vom Herrn. Ich gebe euch nur einen Rat als einer, den der Herr durch sein Erbarmen vertrauenswürdig gemacht hat. Ich meine, es ist gut wegen der bevorstehenden Not, ja, es ist gut für den Menschen, so zu sein. Bist du an eine Frau gebunden, suche dich nicht zu lösen; bist du ohne Frau, dann suche keine. Heiratest du aber, so sündigst du nicht; und heiratet eine Jungfrau, sündigt auch sie nicht. Freilich werden solche Leute irdischen Nöten nicht entgehen; ich aber möchte sie euch ersparen. Denn ich sage euch, Brüder: Die Zeit ist kurz. Daher soll, wer eine Frau hat, sich in Zukunft so verhalten, als habe er keine, wer weint, als weine er nicht, wer sich freut, als freue er sich nicht, wer kauft, als würde er nicht Eigentümer, wer sich die Welt zunutze macht, als nutze er sie nicht; denn die Gestalt dieser Welt vergeht. Besser unverheiratet bleiben. Warum aber ist es so? Wo liegt denn der Grund, warum Paulus empfiehlt, unverheiratet zu bleiben? Offensichtlich gab es in der Stadt Korinth auch eine zunehmende Form der Christenverfolgung. Paulus meint darum, dass es besser sei, wegen der bevorstehenden Not unverheiratet zu bleiben. Besser unverheiratet bleiben. Unverheiratet zu bleiben, weil eventuell eine Not, eine Verfolgungszeit kommen könnte, ist zwar ein praktischer, aber kein hinreichender Grund, um ein zölibatäres Leben zu führen. Wenn jemand ein zölibatäres Leben führt, nur weil eine Verfolgungszeit kommen könnte, diese dann aber doch ausbleibt, so hätte er ja sein eheloses Leben umsonst geführt. Besser unverheiratet bleiben. Die einzige Motivation, die über die Jahre hinweg auch trägt und durchhält, sollte nichts anderes sein als die Liebe zu Gott. Gott aus Liebe zu dir schenke ich dir mein Leben ganz. Aus Liebe zu dir möchte ich ganz für dich da sein. Aus Liebe zu dir möchte ich meine Kraft und meine Zeit allein dir schenken. Besser unverheiratet bleiben. Die Haltung des Paulus ist den modernen Menschen fremd, weil wir nicht mehr erahnen, wie schön, wie tief und erfüllend es ist, sich Gott ganz zu schenken. Sich Gott ganz hinzugeben enthält eine Tiefe und einen Glanz, der die irdischen Dinge zwar nicht belanglos, aber zweitrangig macht. Bild: exels-photo-6276729 / Cottonbro studio

Zwei Predigtreihen

Gott ist viel toller, als wir uns das in unseren kühnsten Träumen ausdenken können. 

Gott ist spannend. 

Er ist voller Überraschungen, voller Schönheit und voller Tiefe.


Oktober: Falsches Bild, echter Gott - Oder: Zeit für ein Update


Nicht selten begegnen mir Gottesbilder, die in falschen Vorstellungen gefangen sind und die Angst und Frust vermitteln.



In einer bescheidenen Predigtreihe im Oktober möchte ich mit 4 falschen Gottesbildern aufräumen.

Papa hat schlechte Laune? - Oder: Ist Gott sauer auf mich?

Samstag, 03.10. um 18: 00 Uhr in Hohenwart 

Sonntag, 04.10. um 09:00 Uhr in Tiefenbronn und um 10:30 Uhr in Schellbronn 

 

Die Welt dreht durch - Oder: Wo bist du, Gott?! 

Sonntag, 11. Oktober 2026 um 09:00 Uhr in Lehningen und um 10:30 Uhr in Neuhausen


Der Kontrolleur im Himmel – Oder: Meckert Gott nur rum? 

Samstag, 17. Oktober 2026 um 19:00 Uhr in Schellbronn

Sonntag, 18. Oktober 2026 um 09:00 Uhr in Hohenwart und um 10:30 Uhr in Tiefenbronn


Leben statt Verzicht - Oder: Ist Gott eine Spassbremse.

Samstag, 24. Oktober 2026 um 19:00 Uhr in Hamberg

Sonntag, 25. Oktober 2026 um 09:00 Uhr in Neuhausen und um 10:30 Uhr in Mühlhausen   


November

Nächster Halt: Ewigkeit – Entdeckungsreise im Himmel


Ist es im Himmel langweilig? Kann ich im Himmel Traktor fahren und Fußball spielen? kommt auch mein Hamster in den Himmel?

Kinder haben oft mehr Fantasie über den Himmel als wir Erwachsene.

Wie ist es einmal im Himmel? Dieser Frage gehe ich im November nach.

Vergiss die Harfe - Oder: Der Himmel wird der Hammer

Sa, 31.11 um 19:00 Uhr in Hohenwart

So, 01.11. um 09:00 Uhr in Tiefenbronn und um 10:30 Uhr in Schellbronn


Kurz gestorben, viel erlebt - Oder: Nahtoderlebnisse, was Augenzeugen erzählen

So, 15.11. Um 09:00 Uhr in Hohenwart und um 10:30 Uhr in Tiefenbronn


Gibt es im Himmel Schnaken? - Oder: Was uns dort garantiert erspart bleibt

Sa, 21.11. um 18:00 Uhr in Mühlhausen

So, 22.11. um 09:00 Uhr in Neuhausen und um 10:30 Uhr in Hamberg



Jesus hat das Sagen

Oktober bis April

täglich

Mai bis September

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