Unser gemeinsamer Glaube

versetzt Berge.


Edgar Wunsch


Katholisch ist super

Schriftbetrachtung

von ew 1. März 2026
Dan 9, 4b-10 Montag, 2. Fast Wo Herr, du großer und Furcht erregender Gott, du bewahrst denen, die dich lieben und deine Gebote halten, deinen Bund und deine Gnade. Wir haben gesündigt und unrecht getan, wir sind treulos gewesen und haben uns gegen dich empört; von deinen Geboten und Gesetzen sind wir abgewichen. Wir haben nicht auf deine Diener, die Propheten, gehört, die in deinem Namen zu unseren Königen und Vorstehern, zu unseren Vätern und zu allen Bürgern des Landes geredet haben. Du, Herr, bist im Recht; uns aber steht bis heute die Schamröte im Gesicht, den Leuten von Juda, den Einwohnern Jerusalems und allen Israeliten, seien sie nah oder fern in all den Ländern, wohin du sie verstoßen hast; denn sie haben dir die Treue gebrochen. Ja, Herr, uns steht die Schamröte im Gesicht, unseren Königen, Oberen und Vätern; denn wir haben uns gegen dich versündigt. Aber der Herr, unser Gott, schenkt Erbarmen und Vergebung. Ja, wir haben uns gegen ihn empört. Wir haben nicht auf die Stimme des Herrn, unseres Gottes, gehört und seine Befehle nicht befolgt, die er uns durch seine Diener, die Propheten, gegeben hat. Das Buch Daniel ist ein Teil des Alten Testaments der Bibel. Es gehört im Christentum zu den sogenannten „großen Propheten“. Das Buch erzählt vom Leben des Juden Daniel, der im 6. Jahrhundert v. Chr. nach Babylon verschleppt wurde. Bekannte Ereignisse: Daniel in der Löwengrube, die drei Männer im Feuerofen, die Schrift an der Wand („Menetekel“). Im heutigen Abschnitt lesen wir das Sühne- oder Reuegebet Daniels. Uns aber steht bis heute die Schamröte im Gesicht Neben dem Dank-, Lob-, und Bittgebet kennt die Bibel auch das Reue- oder Sühnegebet, ein Gebet, in dem jemand Gott um Vergebung bittet und gleichzeitig Reue über eigene Schuld oder Sünde ausdrückt. Uns aber steht bis heute die Schamröte im Gesicht Ein Sühnegebet enthält meistens drei Elemente: Einsicht – „Ich erkenne, dass ich falsch gehandelt habe.“ Reue – „Es tut mir leid.“ Bitte um Vergebung und Erneuerung – „Vergib mir und hilf mir, es besser zu machen.“ Uns aber steht bis heute die Schamröte im Gesicht Anstatt nach anderen Sündenböcken zu suchen, bekennt Daniel, dass er sich, zusammen mit dem ganzen Volk, von Gott angewandt hat. Das ist ein Zeichen seiner inneren Größe. Er sagt nicht: IHR habt gesündigt, sondern: WIR haben gesündigt. Er stellt sich in die Reihe der Sünder. Uns aber steht bis heute die Schamröte im Gesich t Es mag eigenartig erscheinen, dass ein Mann von der geistlichen Statur eines Daniel von Sündenbewusstsein überwältigt ist; aber je näher man Gott kommt, umso deutlicher wird einem die eigene Sündhaftigkeit. Wenn Du meinst, dass Du keine Sünden hast, dann ist das eher ein Zeichen dafür, dass Du noch weit von Gott entfernt bist, als ein Hinweis auf Deine eigene Vollkommenheit. Bild: Pexel / Miguel Á. Padriñán
von ew 27. Februar 2026
Dtn 26, 16-19 Samstag, 1. Fast Wo Mose sprach zum Volk: Heute, an diesem Tag, verpflichtet dich der Herr, dein Gott, diese Gesetze und die Rechtsvorschriften zu halten. Du sollst auf sie achten und sie halten mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele. Heute hast du der Erklärung des Herrn zugestimmt. Er hat dir erklärt: Er will dein Gott werden, und du sollst auf seinen Wegen gehen, auf seine Gesetze, Gebote und Rechtsvorschriften achten und auf seine Stimme hören. Und der Herr hat heute deiner Erklärung zugestimmt. Du hast ihm erklärt: Du möchtest das Volk werden, das ihm persönlich gehört, wie er es dir zugesagt hat. Du willst auf alle seine Gebote achten; er soll dich über alle Völker, die er geschaffen hat, erheben - zum Lob, zum Ruhm, zur Zierde -; und du möchtest ein Volk werden, das ihm, dem Herrn, deinem Gott, heilig ist, wie er es zugesagt hat. Heute – nur für heute! Mein Glaube soll nicht einfach nur eine oberflächliche Handlung oder Tradition sein. Der Glaube an Gott soll nicht nur mein Herz erfüllen, er soll mein Herz sein. Der Glaube ist mein Leben, mein Sinn und mein Ziel. Heute – nur für heute! Wenn man das Herz aus der Brust eines Menschen entfernen würde, dann hätte sein Leben sofort ein Ende. Wenn mir jemand den Glauben nehmen könnte, dann hätte mein Leben auch keinen Sinn mehr, alles wäre hohl und oberflächlich. Ich möchte gerne, dass mein ganzes Wesen, mein ganzes Herz, meine Gedanken, Gefühle und Taten im Einklang mit Gottes Willen stehen. Heute – nur für heute! Die Latte liegt sehr hoch, denn ich kenne auch meine Schwachheit und meine Selbstliebe. Darum bin ich dankbar für das Wörtchen „heute“ in der Lesung. Gott, gib mir die Kraft, Dir mein Leben zu schenken, nur für „heute“, dann habe ich genug zu tun.
von ew 26. Februar 2026
Ez 18, 21-28 Freitag, 1. Fast Wo So spricht Gott, der Herr: Wenn der Schuldige sich von allen Sünden, die er getan hat, abwendet, auf alle meine Gesetze achtet und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, dann wird er bestimmt am Leben bleiben und nicht sterben. Keines der Vergehen, deren er sich schuldig gemacht hat, wird ihm angerechnet. Wegen seiner Gerechtigkeit wird er am Leben bleiben. Habe ich etwa Gefallen am Tod des Schuldigen - Spruch Gottes, des Herrn - und nicht vielmehr daran, dass er seine bösen Wege verlässt und so am Leben bleibt? Wenn jedoch ein Gerechter sein rechtschaffenes Leben aufgibt, wenn er unrecht tut und all die Gräueltaten begeht, die auch der Böse verübt, sollte er dann etwa am Leben bleiben? Keine seiner gerechten Taten wird ihm angerechnet. Wegen seiner Treulosigkeit und wegen der Sünde, die er begangen hat, ihretwegen muss er sterben. Ihr aber sagt: Das Verhalten des Herrn ist nicht richtig. Hört doch, ihr vom Haus Israel: Mein Verhalten soll nicht richtig sein? Nein, euer Verhalten ist nicht richtig. Wenn der Gerechte sein rechtschaffenes Leben aufgibt und unrecht tut, muss er dafür sterben. Wegen des Unrechts, das er getan hat, wird er sterben. Wenn sich der Schuldige von dem Unrecht abwendet, das er begangen hat, und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, wird er sein Leben bewahren. Wenn er alle Vergehen, deren er sich schuldig gemacht hat, einsieht und umkehrt, wird er bestimmt am Leben bleiben. Er wird nicht sterben. Nach Recht und Gerechtigkeit handeln Wichtig ist, dass der Mensch innerhalb seines Lebens von der Ungerechtigkeit zur »Gerechtigkeit« wechseln, »sich bekehren« kann. Tut er das, »dann soll er am Leben bleiben, dann soll er nicht sterben« Er wird also nicht auf sein Sündersein festgelegt. Hier gibt es keine Prädestination (Vorherbestimmung), sondern nur die freie Entscheidung! Keines der Vergehen, deren er sich schuldig gemacht hat, wird ihm angerechnet. Im Falle der Bekehrung spielen die früheren Sünden keine Rolle mehr. Ja, Gott sagt sogar, er werde in einem solchen Falle »aller seiner Übertretungen, die er begangen hat, nicht mehr gedenken« - ein großartiger Satz! Am Ende stehen sich also nicht mathematisch ein Prozentsatz Strafe und ein Prozentsatz Gnade gegenüber, sondern derjenige, der sich zu Gott bekehrt, wird volle, hundertprozentige Gnade empfangen! Jesaja (43,25; 44,22) und Jeremia (31,34; 33,8) verkünden dieselbe Botschaft. Die bösen Wege verlassen und am Leben bleiben Allerdings ist hier auch der andere Gesichtspunkt wichtig, dass »sich bekehren« bedeutet, wirklich ein anderes Leben zu führen, nämlich »alle« bisherigen »Sünden« zu lassen und statt dessen »alle Ordnungen« Gottes zu »beobachten In diesen Hesekiel-Versen wird die werbende Liebe Gottes stets von der ernsten Mahnung derselben göttlichen Liebe begleitet. Wir brauchen beides! Entnommen: Gerhard Maier, Der Prophet Hesekiel: Kapitel 1 bis 24, Bd. 1, Wuppertaler Studienbibel (Holzgerlingen: SCM R. Brockhaus, 2018), 250–251.. Bild: Pexel / Tima Miroshnichenko

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Unsere Vision

Die katholische Pfarrgemeinde Biet ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die versucht, als gläubige Christen in Verbindung mit Jesus unserem Herrn zu leben. Wir glauben, dass Jesus jeden Menschen auf einen geistlichen Weg ruft

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Unsere Vision

Wir sind ein Krankenhaus für Sünder, kein Hotel für Heilige. Wir bitten Sie ganz einfach mit uns zu gehen und offen zu sein für das, wozu Gott Sie ruft

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Unsere Vision

Es kommt nicht darauf an, wo sich jemand auf diesem Weg befindet, sondern dass man auf diesem Weg ist. Deshalb heißen wir alle willkommen, ungeachtet, auf welcher Etappe ihres geistlichen Lebens sie sich befinden, womit sie zu kämpfen und welche Schwächen sie haben.

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Unsere Vision

Ein Mitglied dieser Pfarrgemeinde zu sein bedeutet, in Beziehung mit den anderen Christen zu treten, die auch auf diesem geistlichen Weg sind. Wir gehen den Weg mit und zu Gott gemeinsam.

Neue Wege wagen

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten.

Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.


Pfarrer Edgar Wunsch und Team

Jesus hat das Sagen

Oktober bis April

täglich

Mai bis September

Schriftbetrachtung


Die Betrachtungen zu den Bibeltexten orientieren sich an der Leseordnung zur Eucharistiefeier der Katholischen Kirche.


Es sind überwiegend kurze Predigten, die ich auch anden Werktagen gehalten habe.


zu den Betrachtungen

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