Willkomen bei

Pfarrer Edgar Wunsch

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten. Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.

tägliche Schriftbetrachtung

von ew 14. September 2026
1 Kor 12, 12-14.27-31a Dienstag, 24. Woche Wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: so ist es auch mit Christus. Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt. Auch der Leib besteht nicht nur aus einem Glied, sondern aus vielen Gliedern. Ihr aber seid der Leib Christi, und jeder einzelne ist ein Glied an ihm. So hat Gott in der Kirche die einen als Apostel eingesetzt, die andern als Propheten, die dritten als Lehrer; ferner verlieh er die Kraft, Wunder zu tun, sodann die Gaben, Krankheiten zu heilen, zu helfen, zu leiten, endlich die verschiedenen Arten von Zungenrede. Sind etwa alle Apostel, alle Propheten, alle Lehrer? Haben alle die Kraft, Wunder zu tun? Besitzen alle die Gabe, Krankheiten zu heilen? Reden alle in Zungen? Können alle solches Reden auslegen? Strebt aber nach den höheren Gnadengaben! Der erste Vers endet irgendwie seltsam. Eigentlich würde ich erwarten, dass Paulus schreibt: So ist es auch mit der Gemeinde. Aber schreibt: Ss ist es auch mit Christus. Was möchte Paulus hiermit sagen? Ihr aber seid der Leib Christi. Christus lebt nicht über den Sternen fern von einer selbstständigen Gemeinde auf der Erde. Die Gemeinde steht nicht nur in einer gewissen Beziehung zu Christus, sie ist sozusagen Christus selbst. Christus ist nicht ein Gegenüber zur Gemeinde, die Gemeinde ist Christus selbst. Ihr aber seid der Leib Christi. Wenn ich die Hostie in der Eucharistiefeier empfange, dann weiß ich, dass dies wirklich der Leib Christi ist. Ich muss noch tiefer betrachten, dass bei der Eucharistiefeier alle, die getauft sind, auch den Leib Christi bilden. Wie zart und ehrfurchtsvoll versuche ich mit der Hostie umzugehen, aber wie grob und unachtsam gehe ich manchmal mit den Menschen um, von denen Paulus sagt, dass sie auch der Leib Christi sind. Ihr aber seid der Leib Christi. Dieses Geheimnis kann man nicht tief genug betrachten. Welche Hoheit, welche Ehre, welche Heiligkeit und welche Würde besitzt auf diesem Hintergrund dann die Gemeinde. Wenn mir ein Gemeindemitglied begegnet, dann begegnet mir Christus - gigantisch! Bild: pexels-photo-31874011 / Helena Jankovičová Kováčová
von ew 14. September 2026
Kor 11, 17-26.33 Montag, 24. Woche Wenn ich schon Anweisungen gebe: Das kann ich nicht loben, dass ihr nicht mehr zu eurem Nutzen, sondern zu eurem Schaden zusammenkommt. Zunächst höre ich, dass es Spaltungen unter euch gibt, wenn ihr als Gemeinde zusammenkommt; zum Teil glaube ich das auch. Denn es muss Parteiungen geben unter euch; nur so wird sichtbar, wer unter euch treu und zuverlässig ist. Was ihr bei euren Zusammenkünften tut, ist keine Feier des Herrenmahls mehr; denn jeder verzehrt sogleich seine eigenen Speisen, und dann hungert der eine, während der andere schon betrunken ist. Könnt ihr denn nicht zu Hause essen und trinken? Oder verachtet ihr die Kirche Gottes? Wollt ihr jene demütigen, die nichts haben? Was soll ich dazu sagen? Soll ich euch etwa loben? In diesem Fall kann ich euch nicht loben. Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis! Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. Wenn ihr also zum Mahl zusammenkommt, meine Brüder, wartet aufeinander! Wollt ihr jene demütigen, die nichts haben Man kann nicht die Eucharistie feiern und sich an der innigen Gemeinschaft mit Christus freuen, aber zugleich die Schwester oder den Bruder missachten, für welche Christus auch gestorben ist. Mir gefällt was Rainero Cantalamessa in seinem lesenswerten Buch über die Eucharistie schreibt. Wollt ihr jene demütigen, die nichts haben? "Mein Bruder kann mir nicht länger gleichgültig sein, wenn ich Eucharistie feiere; ich kann ihn nicht zurückweisen, ohne Christus selbst zurückzuweisen und so mich selber aus der Einheit herauszulösen. Wer bei der Kommunion vorgäbe, in Liebe zu Christus zu entbrennen, nachdem er gerade einen seiner Brüder gekränkt oder verletzt hat, ohne ihn um Verzeihung zu bitten oder dies wenigstens fest vorzuhaben, gleicht jemandem, der nach langer Zeit einen Freund trifft, sich auf die Zehenspitzen stellt, um ihn auf die Stirn zu küssen und ihm so seine ganze Liebe zu zeigen, dabei aber nicht merkt, dass er ihm gleichzeitig mit seinen Nagelschuhen auf die Füße tritt! Die Füße Jesu sind die Glieder seines Leibes, insbesondere die Ärmsten und Geringsten unter ihnen. Er liebt diese seine Füße und jedem Menschen könnte er zurufen: Du ehrst mich vergebens." Bild: pexels-photo-5583070 / Polina Tankilewtch
von ew 11. September 2026
1 Kor 10, 14-22 Samstag, 23. Woche Liebe Brüder, meidet den Götzendienst! Ich rede doch zu verständigen Menschen; urteilt selbst über das, was ich sage. Ist der Kelch des Segens, über den wir den Segen sprechen, nicht Teilhabe am Blut Christi? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi? Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib; denn wir alle haben teil an dem einen Brot. Schaut auf das irdische Israel: Haben die, welche von den Opfern essen, nicht teil am Altar? Was meine ich damit? Ist denn Götzenopferfleisch wirklich etwas? Oder ist ein Götze wirklich etwas? Nein, aber was man dort opfert, opfert man nicht Gott, sondern den Dämonen. Ich will jedoch nicht, dass ihr euch mit Dämonen einlasst. Ihr könnt nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen. Ihr könnt nicht Gäste sein am Tisch des Herrn und am Tisch der Dämonen. Oder wollen wir die Eifersucht des Herrn wecken? Sind wir stärker als er? Meidet den Götzendienst Ein Götze (im religiösen Sinn) ist im Ursprung eine Götzenstatue, ein Götzenbild oder ein falscher Gott, der anstelle des wahren Gottes angebetet wird. Das Wort „Götze“ klingt nach staubigen Statuen aus vergangenen Jahrtausenden. Meidet den Götzendienst Aber Götzendienst ist aktueller, als wir denken. Alles, was in unserem Leben den ersten Platz einnimmt – sei es Erfolg, Geld, Status oder die Erfüllung eigener Träume …, kann zu einem Götzen werden. Meidet den Götzendienst Paulus bittet uns heute um ein klares Entweder-oder. Man kann nicht mit dem einen Auge nach Christus sehen und mit dem zweiten mit anderen Religionen und Kulten liebäugeln. Meidet den Götzendienst Mache dir bewusst, worauf du deine Hoffnung oder deine Sicherheit stützt. Frage dich: Worüber freue ich mich am meisten? Worüber mache ich mir die größten Sorgen? Daran erkennt man oft, was im Leben den ersten Platz hat. Bild: pexels-photo-33461875. / Orlando S. 
von ew 11. September 2026
1 Kor 9, 16-19.22b-27 Freitag, 23. Woche Wenn ich das Evangelium verkünde, kann ich mich deswegen nicht rühmen; denn ein Zwang liegt auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde! Wäre es mein freier Entschluss, so erhielte ich Lohn. Wenn es mir aber nicht frei steht, so ist es ein Auftrag, der mir anvertraut wurde. Was ist nun mein Lohn? Dass ich das Evangelium unentgeltlich verkünde und so auf mein Recht verzichte. Da ich also von niemand abhängig war, habe ich mich für alle zum Sklaven gemacht, um möglichst viele zu gewinnen. Allen bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten. Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an seiner Verheißung teilzuhaben. Wisst ihr nicht, dass die Läufer im Stadion zwar alle laufen, aber dass nur einer den Siegespreis gewinnt? Lauft so, dass ihr ihn gewinnt. Jeder Wettkämpfer lebt aber völlig enthaltsam; jene tun dies, um einen vergänglichen, wir aber, um einen unvergänglichen Siegeskranz zu gewinnen. Darum laufe ich nicht wie einer, der ziellos läuft, und kämpfe mit der Faust nicht wie einer, der in die Luft schlägt; vielmehr züchtige und unterwerfe ich meinen Leib, damit ich nicht anderen predige und selbst verworfen werde. Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde. Jemand, der in meinen Kontakten gespeichert ist, hat vor ganz kurzer Zeit eine WhatsApp-Statusnachricht veröffentlicht. Voller Freude postete er, dass er Nachwuchs bekommen hat. Er und seine Frau haben ein Kind bekommen und seine Freude ist nun riesengroß. Er muss es sofort posten und jedem mitteilen: Er ist Vater geworden! Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde. Wenn ich an Paulus denke, dann kann ich mir gut vorstellen, wie er jedem Menschen, den er traf, voller Freude die Botschaft des Evangeliums verkündete. Ein Zwang lag auf Paulus, die Freude musste raus, die gute Nachricht musste einfach jeder hören. Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde. Ich wünsche mir für die Kirche von heute, dass sie wieder zurückfindet zu einer inneren Freude am Christsein und nicht anders kann, als laut der ganzen Welt die Frohe Botschaft des Evangeliums zu verkünden. Aber die Kirche, so sagt es Mutter Teresa, das bin ich und das bist du. Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde. Also muss ich mich heute fragen (und Du musst dich fragen): Trage ich eine Freude am Evangelium in mir, die so groß ist, dass ich diese gute Botschaft einfach weitergeben muss. Wehe mir, denn ich platze, wenn ich diese Freude nicht an andere weitergebe. Bild: pexels-photo-4330070. / Wendy van Zyl

Zwei Predigtreihen

Gott ist viel toller, als wir uns das in unseren kühnsten Träumen ausdenken können. 

Gott ist spannend. 

Er ist voller Überraschungen, voller Schönheit und voller Tiefe.


Oktober: Falsches Bild, echter Gott - Oder: Zeit für ein Update


Nicht selten begegnen mir Gottesbilder, die in falschen Vorstellungen gefangen sind und die Angst und Frust vermitteln.



In einer bescheidenen Predigtreihe im Oktober möchte ich mit 4 falschen Gottesbildern aufräumen.

Papa hat schlechte Laune? - Oder: Ist Gott sauer auf mich?

Samstag, 03.10. um 18: 00 Uhr in Hohenwart 

Sonntag, 04.10. um 09:00 Uhr in Tiefenbronn und um 10:30 Uhr in Schellbronn 

 

Die Welt dreht durch - Oder: Wo bist du, Gott?! 

Sonntag, 11. Oktober 2026 um 09:00 Uhr in Lehningen und um 10:30 Uhr in Neuhausen


Der Kontrolleur im Himmel – Oder: Meckert Gott nur rum? 

Samstag, 17. Oktober 2026 um 19:00 Uhr in Schellbronn

Sonntag, 18. Oktober 2026 um 09:00 Uhr in Hohenwart und um 10:30 Uhr in Tiefenbronn


Leben statt Verzicht - Oder: Ist Gott eine Spassbremse.

Samstag, 24. Oktober 2026 um 19:00 Uhr in Hamberg

Sonntag, 25. Oktober 2026 um 09:00 Uhr in Neuhausen und um 10:30 Uhr in Mühlhausen   


November

Nächster Halt: Ewigkeit – Entdeckungsreise im Himmel


Ist es im Himmel langweilig? Kann ich im Himmel Traktor fahren und Fußball spielen? kommt auch mein Hamster in den Himmel?

Kinder haben oft mehr Fantasie über den Himmel als wir Erwachsene.

Wie ist es einmal im Himmel? Dieser Frage gehe ich im November nach.

Vergiss die Harfe - Oder: Der Himmel wird der Hammer

Sa, 31.11 um 19:00 Uhr in Hohenwart

So, 01.11. um 09:00 Uhr in Tiefenbronn und um 10:30 Uhr in Schellbronn


Kurz gestorben, viel erlebt - Oder: Nahtoderlebnisse, was Augenzeugen erzählen

So, 15.11. Um 09:00 Uhr in Hohenwart und um 10:30 Uhr in Tiefenbronn


Gibt es im Himmel Schnaken? - Oder: Was uns dort garantiert erspart bleibt

Sa, 21.11. um 18:00 Uhr in Mühlhausen

So, 22.11. um 09:00 Uhr in Neuhausen und um 10:30 Uhr in Hamberg



Jesus hat das Sagen

Oktober bis April

täglich

Mai bis September

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