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Pfarrer Edgar Wunsch
Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten. Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.
Pfarrer Edgar Wunsch und Team
tägliche Schriftbetrachtung

Apg 6, 8-15 Montag, 3. Osterwoche In jenen Tagen aber tat Stephanus, voll Gnade und Kraft, Wunder und große Zeichen unter dem Volk. Doch einige von der so genannten Synagoge der Libertiner und Zyrenäer und Alexandriner und Leute aus Zilizien und der Provinz Asien erhoben sich, um mit Stephanus zu streiten; aber sie konnten der Weisheit und dem Geist, mit dem er sprach, nicht widerstehen. Da stifteten sie Männer zu der Aussage an: Wir haben gehört, wie er gegen Mose und Gott lästerte. Sie hetzten das Volk, die Ältesten und die Schriftgelehrten auf, drangen auf ihn ein, packten ihn und schleppten ihn vor den Hohen Rat. Und sie brachten falsche Zeugen bei, die sagten: Dieser Mensch hört nicht auf, gegen diesen heiligen Ort und das Gesetz zu reden. Wir haben ihn nämlich sagen hören: Dieser Jesus, der Nazoräer, wird diesen Ort zerstören und die Bräuche ändern, die uns Mose überliefert hat. Und als alle, die im Hohen Rat saßen, auf ihn blickten, erschien ihnen sein Gesicht wie das Gesicht eines Engels. Stephanus voll Gnade und Kraft. Nun kommt schon der dritte Prozess gegen die Apostel. Angeklagt wird Stephanus und wir wissen jetzt schon, dass dieser Prozess mit einem blutigen Ausgang endet. Von Stephanus wird gesagt, er sei voll Gnade und Kraft. Biblische Männer sind keine Theoretiker, die weltanschauli-che oder theologische Systeme über Gott entfalten, sondern Zeugen des lebendigen Gottes, durch die er handelt. „Kraftlose Gnade hilft nichts und gnadenlose Kraft ist schrecklich“ (vgl.: Wuppertaler Studienbibel Werner Boor, Apostelgeschichte) Dieser Jesus ,... wird die Bräuche ändern. Wir sind gar nicht so arg weit von den Ältesten und Schriftgelehrten der damaligen Zeit entfernt. Ich erinnere mich, dass ich einmal auf dem Al-tar einen Blumenstrauß von links nach rechts verschieben wollte. Man-che Leute waren mir danach bitterböse, denn ich wollte einen alten Brauch verändern. Die Blumen standen und stehen immer links und auf keinen Fall rechts auf dem Altar.

Apg 6, 1-7 Samstag, 2. Osterwoche In jenen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm, begehrten die Hellenisten gegen die Hebräer auf, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden. Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen. Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben. Der Vorschlag fand den Beifall der ganzen Gemeinde, und sie wählten Stephanus, einen Mann, erfüllt vom Glauben und vom Heiligen Geist, ferner Philippus und Prochorus, Nikanor und Timon, Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiochia. Sie ließen sie vor die Apostel hintreten, und diese beteten und legten ihnen die Hände auf. Und das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger in Jerusalem wurde immer größer; auch eine große Anzahl von den Priestern nahm gehorsam den Glauben an. Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben. Vor einiger Zeit sagte jemand mit Nachdruck zu mir, dass ich mich auch einmal auf dem Fußballplatz sehen lassen soll. Ich solle nicht nur am Sonntag in der Kirche, sondern auch auf der Tribüne sitzen, auch dort seien ja meine Schäfchen zu finden. Andere meinen, ich solle mich bei der Feuerwehr, oder bei der Obdachlosenhilfe engagieren, das wäre die beste und wirksamste Predigt. Wieder gefällt mir sehr, was Werner de Boor schreibt. Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben. „Zumindest meinen wir weithin, heute sei die helfende Tat die einzige noch wirklich „ankommende“ Verkündigung, weil das „Wort“ entleert und machtlos sei. Und ganz selbstverständlich muten wir den „Dienern am Wort“ zu, daß sie einen erheblichen Teil ihrer Zeit und Kraft dem „Bedienen der Tische“ widmen. Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben. Wir sollten es neu hören, was die Apostel mit solcher Klarheit und Bestimmtheit aussprechen. Sie nennen an erster Stelle als notwendig das Gebet! In der Tat, wieviel Zeit und Kraft erfordert das Gebetsleben des Dieners am Wort, wenn er auch nur einigermaßen allem gerecht werden soll, was allein schon in der ihm anvertrauten Gemeinde vor ihm liegt. Ob nicht die offenbare geistliche Ohnmacht unserer Kirche darin ihre eigentliche Wurzel hat, daß unsere Amtsträger vor lauter Überbelastung nicht mehr im „Gebet verharren“ können. Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben. Es geht nicht darum, daß die Apostel sich vor dem „Dienen“ drücken und sich vornehm auf erbaulichen Höhen halten wollen. Sie wissen, daß Jesus sie zum „Dienen“ rief. Sie wollen nicht weniger dienen als die jetzt zu wählenden Sieben, nicht weniger „Diakone“ sein als diese. Aber ihr Dienst vollzieht sich auf einem anderen Gebiet und nimmt sie dort völlig in Anspruch. Der „Dienst am Wort“ läßt einfach nicht Zeit und Kraft für anderen Dienst übrig. Sollte das heute wirklich anders sein?“ Werner de Boor, Die Apostelgeschichte, Wuppertaler Studienbibel (Holzgerlingen: SCM R. Brockhaus, 2018), 132. Bild: pexels-photo-12585890 / BOOM 💥 Photography

Apg 5, 34-42 Freitag, 2. Osterwoche In jenen Tagen erhob sich im Hohen Rat ein Pharisäer namens Gamaliël, ein beim ganzen Volk angesehener Gesetzeslehrer; er ließ die Apostel für kurze Zeit hinausführen. Dann sagte er: Israeliten, überlegt euch gut, was ihr mit diesen Leuten tun wollt. Vor einiger Zeit nämlich trat Theudas auf und behauptete, er sei etwas Besonderes. Ihm schlossen sich etwa vierhundert Männer an. Aber er wurde getötet, und sein ganzer Anhang wurde zerstreut und aufgerieben. Nach ihm trat in den Tagen der Volkszählung Judas, der Galiläer, auf; er brachte viel Volk hinter sich und verleitete es zum Aufruhr. Auch er kam um, und alle seine Anhänger wurden zerstreut. Darum rate ich euch jetzt: Lasst von diesen Männern ab, und gebt sie frei; denn wenn dieses Vorhaben oder dieses Werk von Menschen stammt, wird es zerstört werden; stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten; sonst werdet ihr noch als Kämpfer gegen Gott dastehen. Sie stimmten ihm zu, riefen die Apostel herein und ließen sie auspeitschen; dann verboten sie ihnen, im Namen Jesu zu predigen, und ließen sie frei. Sie aber gingen weg vom Hohen Rat und freuten sich, dass sie gewürdigt worden waren, für seinen Namen Schmach zu erleiden. Und Tag für Tag lehrten sie unermüdlich im Tem-pel und in den Häusern und verkündeten das Evangelium von Jesus, dem Christus Stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten Manchmal stoßen wir auf Widerstand, wenn wir für das Gute eintreten oder unseren Glauben leben. Zweifel, Kritik oder sogar Ablehnung kön-nen uns verunsichern. Doch in Apostelgeschichte 5,39 hören wir die Worte des Gamaliel: Was von Gott kommt, lässt sich nicht aufhalten. Stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten Auch wenn Menschen versuchen, etwas zu blockieren – Gottes Plan setzt sich durch. Das schenkt Kraft und Gelassenheit. Wir müssen nicht alles aus eigener Anstrengung durchsetzen. Wenn wir mit Gott gehen, dürfen wir vertrauen: Gott steht hinter dem, was wirklich Bestand hat. Stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten Lass dich nicht entmutigen. Prüfe dein Tun – und wenn du erkennst, dass es aus Gott ist, dann geh deinen Weg mit Mut weiter. Gott selbst wird ihn bereiten. Bild: pexels-photo-12980935 Quelle: M y / Ayşe İpek

Apg 5, 27-33 Donnerstag, 2. Osterwoche In jenen Tagen führten der Tempelhauptmann und seine Leute die Apostel herbei und stellten sie vor den Hohen Rat. Der Hohepriester verhörte sie und sagte: Wir haben euch streng verboten, in diesem Namen zu lehren; ihr aber habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt; ihr wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen. Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ans Holz gehängt und ermordet habt. Ihn hat Gott als Herrscher und Retter an seine rechte Seite erhoben, um Israel die Umkehr und Vergebung der Sünden zu schenken. Zeugen dieser Ereignisse sind wir und der Heilige Geist, den Gott allen verliehen hat, die ihm gehorchen. Als sie das hörten, gerieten sie in Zorn und beschlossen, sie zu töten Es ist interessant wie sich die Geschichte immer wiederholt. Papst Leo XIV. forderte Frieden und ein Ende des Iran-Kriegs – doch der US-Präsident griff den Heiligen Vater dafür scharf an. Seit Ostern 2026 eskaliert ein verbaler Streit zwischen dem US-Präsidenten Trump und Papst Leo XIV. Trump bezeichnete den Papst auf seiner Plattform Truth Social jüngst als „schwach“ und eine „Unverschämtheit“. Mich beeindruckt die Antwort der Apostel gegenüber den Hohenpriestern in der Lesung ebenso wie die Haltung von Papst Leo gegenüber Präsident Trump. Ich sehe Ähnlichkeiten zwischen dem, was die Apostel antworteten, und dem was Papst Leo konterte. „Ich habe keine Angst, weder vor der Trump-Regierung, noch davor, die Botschaft des Evangeliums laut zu verkünden, wofür die Kirche arbeitet.“de.euronews.com „Ich werde mich weiterhin entschieden gegen den Krieg aussprechen und mich für den Frieden einsetzen, indem ich den Dialog und den Multilateralismus zwischen den Staaten fördere, um Lösungen für Probleme zu finden.“de.euronews.com „Die Dinge, die ich sage, sind mit Sicherheit nicht als Angriffe auf irgendjemanden gedacht. Die Botschaft des Evangeliums ist sehr deutlich: Selig sind die, die Frieden stiften.“tagesschau.de „Meine Botschaft auf die gleiche Ebene zu stellen wie das, was der Präsident hier zu tun versucht hat, bedeutet meiner Meinung nach, nicht zu verstehen, was die Botschaft des Evangeliums ist.“news.de. Bild. httpscommons.wikimedia.orgwikiFilePope_Leo_XIV_7.png










