Willkomen bei

Pfarrer Edgar Wunsch

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten. Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.

tägliche Schriftbetrachtung

von ew 6. September 2026
1 Kor 5, 1-8 Montag, 23. Woche Übrigens hört man von Unzucht unter euch, und zwar von Unzucht, wie sie nicht einmal unter den Heiden vorkommt, dass nämlich einer mit der Frau seines Vaters lebt. Und da macht ihr euch noch wichtig, statt traurig zu werden und den aus eurer Mitte zu stoßen, der so etwas getan hat. Was mich angeht, so habe ich - leiblich zwar abwesend, geistig aber anwesend - mein Urteil über den, der sich so vergangen hat, schon jetzt gefällt, als ob ich persönlich anwesend wäre: Im Namen Jesu, unseres Herrn, wollen wir uns versammeln, ihr und mein Geist, und zusammen mit der Kraft Jesu, unseres Herrn, diesen Menschen dem Satan übergeben zum Verderben seines Fleisches, damit sein Geist am Tag des Herrn gerettet wird. Zu Unrecht rühmt ihr euch. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? Schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr neuer Teig seid. Ihr seid ja schon ungesäuertes Brot; denn als unser Paschalamm ist Christus geopfert worden. Lasst uns also das Fest nicht mit dem alten Sauerteig feiern, nicht mit dem Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit den ungesäuerten Broten der Aufrichtigkeit und Wahrheit Übrigens hört man von Unzucht unter euch. Paulus sagt nicht, dass jemand seine Mutter geheiratet hat, sondern dass jemand mit der Frau seines Vaters lebt. Wahrscheinlich ist also, dass Paulus hier die Stiefmutter meint, die auch altersmäßig dem Sohn näherstehen konnte. Es handelt sich bei dem ganzen Vorgang nicht um eine Sünde im erotischen Rausch. Hier hat ein Mann bewusst mit seiner Stiefmutter die Ehe geschlossen. Und da macht ihr euch noch wichtig. Von der Frau und von dem Mann wird überhaupt nicht gesprochen, sondern von der Gemeinde und ihrem Verhalten. Die Gemeinde der Christen sieht und empfindet nämlich die Schwere der Sünde nicht mehr. Grobe sittliche Missstände werden in Korinth stillschweigend geduldet. Die Christen in Korinth waren tolerant und haben alles zugelassen. Sie waren offen für jedwede Form der Lebenspartnerschaft und vermutlich waren sie auch noch stolz auf diese Haltung. Paulus sagt (mit Kopfschütteln): Ihr macht euch auch noch wichtig. Zu Unrecht rühmt ihr euch. Wer heute nicht tolerant ist und alle möglichen Lebensentwürfe akzeptiert und für gutheißt, bekommt den vollen Druck der Gesellschaft, aber auch so mancher christlicher Freidenker ab. Vielleicht werden spätere Generationen über unsere Zeit ein anderes Urteil fällen, als wir es im Moment gerade tun. Vielleicht werden unsere Nachkommen aber auch einmal sagen: zu Unrecht habt ihr alles toleriert. Zu Unrecht wart ihr stolz auf eure Offenheit. Bild: pexels-photo-11587594 / Olena B ohovyk
von ew 4. September 2026
1 Kor 4, 6b-15 Samstag, 22. Woche Damit ihr an uns lernt, dass der Grundsatz gilt: «Nicht über das hinaus, was in der Schrift steht», dass also keiner zugunsten des einen und zum Nachteil des andern sich wichtig machen darf. Denn wer räumt dir einen Vorrang ein? Und was hast du, das du nicht empfangen hättest? Wenn du es aber empfangen hast, warum rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen? Ihr seid schon satt, ihr seid schon reich geworden, ohne uns seid ihr zur Herrschaft gelangt. Wäret ihr doch nur zur Herrschaft gelangt! Dann könnten auch wir mit euch zusammen herrschen. Ich glaube nämlich, Gott hat uns Apostel auf den letzten Platz gestellt, wie Todgeweihte; denn wir sind zum Schauspiel geworden für die Welt, für Engel und Menschen. Wir stehen als Toren da um Christi willen, ihr dagegen seid kluge Leute in Christus. Wir sind schwach, ihr seid stark; ihr seid angesehen, wir sind verachtet. Bis zur Stunde hungern und dürsten wir, gehen in Lumpen, werden mit Fäusten geschlagen und sind heimatlos. Wir plagen uns ab und arbeiten mit eigenen Händen; wir werden beschimpft und segnen; wir werden verfolgt und halten stand; wir werden geschmäht und trösten. Wir sind sozusagen der Abschaum der Welt geworden, verstoßen von allen bis heute. Nicht um euch bloßzustellen, schreibe ich das, sondern um euch als meine geliebten Kinder zu ermahnen. Hättet ihr nämlich auch ungezählte Erzieher in Christus, so doch nicht viele Väter. Denn in Christus Jesus bin ich durch das Evangelium euer Vater geworden. Ihr seid schon satt, ihr seid schon reich geworden. Paulus klingt heute sehr sarkastisch, wenn er in der Lesung zu den Christen in Korinth sagt: „Ihr seid schon satt. Ihr seid schon reich. Ihr seid zur Herrschaft gelangt." Paulus möchte die Christen nicht beleidigen oder sich über sie lustig machen, aber er möchte ihnen bewusstmachen, wie egoistisch und selbstherrlich sie miteinander umgehen. Ihr seid schon satt, ihr seid schon reich geworden. Manche sind so sehr von sich selbst überzeugt, dass andere Meinungen kaum eine Chance haben. Es sind ehrenwerte und verdienstvolle Leute, die sich schon über viele Jahre hinweg für die Gemeinde eingesetzt haben. Sie sind stolz auf ihre Leistungen. Sie lassen sich gerne in der Öffentlichkeit ehren, aber wehe, man vergisst ein einziges Mal, ihnen zum Geburtstag zu gratulieren. Ihr seid schon satt, ihr seid schon reich geworden. Was Paulus schreibt, ist keine Beschreibung einer alten Vergangenheit, sondern manchmal traurige Gegenwart. Bild: pexels-photo-7594637 / Pavel Danilyok
von ew 3. September 2026
1 Kor 4, 1-5 Freitag, 22. Woche Als Diener Christi soll man uns betrachten und als Verwalter von Geheimnissen Gottes. Von Verwaltern aber verlangt man, dass sie sich treu erweisen. Mir macht es allerdings nichts aus, wenn ihr oder ein menschliches Gericht mich zur Verantwortung zieht; ich urteile auch nicht über mich selbst. Ich bin mir zwar keiner Schuld bewusst, doch bin ich dadurch noch nicht gerecht gesprochen; der Herr ist es, der mich zur Rechenschaft zieht. Richtet also nicht vor der Zeit; wartet, bis der Herr kommt, der das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen aufdecken wird. Dann wird jeder sein Lob von Gott erhalten. Verwalter von Geheimnissen Gottes. Wenn Paulus in 1. Korinther 4 sagt, wir seien „Verwalter von Gottes Geheimnissen“, stolpert man im Grunde schon über das erste Wort. Normalerweise verwaltet man Dinge, die greifbar sind: Geld, Immobilien, Termine oder Akten. Aber wie bitteschön soll man ein Geheimnis verwalten? Verwalter von Geheimnissen Gottes. Dem Verwalter von Geheimnissen Gottes ist Verantwortung übertragen. Er muss etwas bewahren, um es später an andere weitergeben zu können. Der Verwalter von göttlichen Geheimnissen muss etwas weitergeben, was größer ist als sein Verstand. Verwalter von Geheimnissen – Geheimnis des Glaubens In jeder Eucharistiefeier wiederhole ich unmittelbar nach der Wandlung den Satz. Geheimnis des Glaubens. Die Hl. Messe, aber auch die Feier aller Sakramente, sind Geheimnisse, die ich verwalten darf. Von Verwaltern aber verlangt man, dass sie sich treu erweisen. Paulus fügt in Vers 2 direkt hinzu: „Von einem Verwalter wird nur verlangt, dass er treu befunden wird.“ Das ist eine unglaubliche Entlastung. Es wird von mir nicht verlangt, dass ich das Geheimnis restlos erklären muss. Das Einzige, was verlangt wird, ist die Treue im Verwalten des Geheimnisses. Von Verwaltern aber verlangt man, dass sie sich treu erweisen. Darum feiere ich die Hl. Messe so, wie sie mir die Kirche vorgibt, zu feiern. Das habe ich dem Bischof bei der Priesterweihe am 19.5.1996 und damit natürlich auch Gott versprochen. Die Liturgie ist nicht mein Eigentum, das ich nach Belieben formen könnte, sondern das Eigentum der Kirche und des Herrn. Ich könnte nicht mehr in den Spiegel schauen, wenn ich hier untreu würde. Bild: pexels-photo-9841932. / Anton Kudryhashof
von ew 2. September 2026
1 Kor 3, 18-23 Donnerstag, 22. Woche Keiner täusche sich selbst. Wenn einer unter euch meint, er sei weise in dieser Welt, dann werde er töricht, um weise zu werden. Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott. In der Schrift steht nämlich: Er fängt die Weisen in ihrer eigenen List. Und an einer anderen Stelle: Der Herr kennt die Gedanken der Weisen; er weiß, sie sind nichtig. Daher soll sich niemand eines Menschen rühmen. Denn alles gehört euch; Paulus, Apollos, Kephas, Welt, Leben, Tod, Gegenwart und Zukunft: alles gehört euch; ihr aber gehört Christus, und Christus gehört Gott. Die Weisheit dieser Welt. Die Weisheit dieser Welt hat schon viele großartigen Erfindungen hervorgebracht. Im Bereich der Technik, der Naturwissenschaften, der Medizin, hat die Weisheit der Menschen vieles erdacht, was zum Nutzen der Menschheit ist. Die Weisheit dieser Welt bringt aber auch Kriege hervor, lässt zu, dass kleine Kinder im Mutterleib getötet werden und stellt die Ordnung von Mann und Frau auf den Kopf. Weitere Unterscheidungen Weisheit dieser Welt: Schließe Kontakte mit Leuten, die dir nützlich sind und dich beruflich oder sozial weiterbringen. Weisheit in den Augen Gottes: Verbringe Zeit mit Menschen, von denen du absolut keinen Vorteil hast, den Armen, Ausgestoßenen oder Kranken. Weisheit dieser Welt: Verberge deine Schwächen. Wer Fehler zugibt, verliert Respekt, Macht oder den Job. Weisheit in den Augen Gottes: Steh zu deinen Fehlern, gib Schwächen offen zu und bitte um Vergebung. Stärke zeigt sich nicht im Perfektsein, sondern in der Ehrlichkeit. Weisheit dieser Welt: Sichere dich gegen alle Risiken ab, kontrolliere den Ablauf und verlass dich nur auf deine eigenen Pläne. Weisheit in den Augen Gottes: Akzeptiere, dass du nicht alles kontrollieren kannst, lass los und vertraue darauf, dass dein Leben durch Gott getragen ist. Sicher finden Sie noch mehr Unterscheidungskriterien Bild: pexels-photo-26887007 / Anne O Sulivan

Zwei Predigtreihen

Gott ist viel toller, als wir uns das in unseren kühnsten Träumen ausdenken können. 

Gott ist spannend. 

Er ist voller Überraschungen, voller Schönheit und voller Tiefe.


Oktober: Falsches Bild, echter Gott - Oder: Zeit für ein Update


Nicht selten begegnen mir Gottesbilder, die in falschen Vorstellungen gefangen sind und die Angst und Frust vermitteln.



In einer bescheidenen Predigtreihe im Oktober möchte ich mit 4 falschen Gottesbildern aufräumen.

Papa hat schlechte Laune? - Oder: Ist Gott sauer auf mich?

Samstag, 03.10. um 18: 00 Uhr in Hohenwart 

Sonntag, 04.10. um 09:00 Uhr in Tiefenbronn und um 10:30 Uhr in Schellbronn 

 

Die Welt dreht durch - Oder: Wo bist du, Gott?! 

Sonntag, 11. Oktober 2026 um 09:00 Uhr in Lehningen und um 10:30 Uhr in Neuhausen


Der Kontrolleur im Himmel – Oder: Meckert Gott nur rum? 

Samstag, 17. Oktober 2026 um 19:00 Uhr in Schellbronn

Sonntag, 18. Oktober 2026 um 09:00 Uhr in Hohenwart und um 10:30 Uhr in Tiefenbronn


Leben statt Verzicht - Oder: Ist Gott eine Spassbremse.

Samstag, 24. Oktober 2026 um 19:00 Uhr in Hamberg

Sonntag, 25. Oktober 2026 um 09:00 Uhr in Neuhausen und um 10:30 Uhr in Mühlhausen   


November

Nächster Halt: Ewigkeit – Entdeckungsreise im Himmel


Ist es im Himmel langweilig? Kann ich im Himmel Traktor fahren und Fußball spielen? kommt auch mein Hamster in den Himmel?

Kinder haben oft mehr Fantasie über den Himmel als wir Erwachsene.

Wie ist es einmal im Himmel? Dieser Frage gehe ich im November nach.

Vergiss die Harfe - Oder: Der Himmel wird der Hammer

Sa, 31.11 um 19:00 Uhr in Hohenwart

So, 01.11. um 09:00 Uhr in Tiefenbronn und um 10:30 Uhr in Schellbronn


Kurz gestorben, viel erlebt - Oder: Nahtoderlebnisse, was Augenzeugen erzählen

So, 15.11. Um 09:00 Uhr in Hohenwart und um 10:30 Uhr in Tiefenbronn


Gibt es im Himmel Schnaken? - Oder: Was uns dort garantiert erspart bleibt

Sa, 21.11. um 18:00 Uhr in Mühlhausen

So, 22.11. um 09:00 Uhr in Neuhausen und um 10:30 Uhr in Hamberg



Jesus hat das Sagen

Oktober bis April

täglich

Mai bis September

Senden Sie mir eine Nachricht