Unser gemeinsamer Glaube

versetzt Berge.


Edgar Wunsch


Katholisch ist super

Schriftbetrachtung

von ew 10. Februar 2026
1 Kön 8, 22–23.27–30 Dienstag, 5. Woche In jenen Tagen 22 trat Sálomo in Gegenwart der ganzen Versammlung Israels vor den Altar des Herrn, breitete seine Hände zum Himmel aus 23und betete: Herr, Gott Israels, im Himmel oben und auf der Erde unten gibt es keinen Gott, der so wie du Bund und Huld seinen Knechten bewahrt, die mit ungeteiltem Herzen vor ihm leben. 27Wohnt denn Gott wirklich auf der Erde? Siehe, selbst der Himmel und die Himmel der Himmel fassen dich nicht, wie viel weniger dieses Haus, das ich gebaut habe. 28Wende dich, Herr, mein Gott, dem Beten und Flehen deines Knechtes zu! Höre auf das Rufen und auf das Gebet, das dein Knecht heute vor dir verrichtet! 29Halte deine Augen offen über diesem Haus bei Nacht und bei Tag, über der Stätte, von der du gesagt hast, dass dein Name hier wohnen soll! Höre auf das Gebet, das dein Knecht an dieser Stätte verrichtet! 30Achte auf das Flehen deines Knechtes und deines Volkes Israel, wenn sie an dieser Stätte beten! Höre sie im Himmel, dem Ort, wo du wohnst! Höre sie und verzeih! 23 Herr, es gibt keinen Gott, der so ist wie du. In Israels Nachbarschaft wurde eine Vielzahl von Göttern verehrt. Im Unterschied dazu galt für Israel von Anfang an, dass Jahwe allein Israels Gott ist. Worin aber zeigt sich Jahwes Unvergleichlichkeit? Was unterscheidet ihn von den Göttern, die die Völker ringsum verehrten? 23 Herr, es gibt keinen Gott, der so wie du Bund und Huld bewahrt. Wie oft hatte sich das Volk von Jahwe abgewandt, aber die Erfahrung des Volkes war dann doch so, dass Gott seine Treue und seinen Bund dennoch nicht aufgekündigt hat, sondern wie versprochen weiterführte. Der Bund wurde von Gott nicht nur treu erfüllt, solange Israel den Bund bewahrte, sondern auch dann, wenn Israel auf merkwürdigen Wegen sich von Gott abgewandt hatte. 27 Wohnt denn Gott wirklich auf der Erde? Salomon feierte mit der ganzen Gemeinde Israels die Einweihung des Tempels als Ort der Gegenwart. Salomon ist sich aber unsicher, ob Gott wirklich unter ihnen ist, denn er formuliert diesen Satz als Frage. Wohnt denn Gott wirklich auf der Erde? Gott wohnt wirklich auf der Erde Ich bin unendlich dankbar über den katholischen Glauben, der sich dazu bekennt, dass Jesus in der Gestalt der Hostie im Tabernakel aufbewahrt wird. Gott wohnt wirklich auf der Erde! Pexel / Pixabay
von ew 9. Februar 2026
1 Kön 8, 1–7.9–13 Montag, 5. Woche In jenen Tagen 1 versammelte Sálomo die Ältesten Israels, alle Stammesführer und die Häupter der israelitischen Großfamilien bei sich in Jerusalem, um die Bundeslade des Herrn aus der Stadt Davids, das ist Zion, heraufzuholen. 2Am Fest im Monat Étanim, das ist der siebte Monat, kamen alle Männer Israels bei König Sálomo zusammen. 3Alle Ältesten Israels kamen und die Priester nahmen die Lade 4und brachten sie zugleich mit dem Offenbarungszelt und den heiligen Geräten, die im Zelt waren, hinauf. Die Priester und die Leviten übernahmen den Trägerdienst. 5König Sálomo aber und die ganze Gemeinde Israels, die bei ihm vor der Lade versammelt war, schlachteten Schafe und Rinder, die man wegen ihrer Menge nicht zählen und nicht berechnen konnte. 6Darauf stellten die Priester die Bundeslade des Herrn an ihren Platz, an den hochheiligen Ort des Hauses, in das Allerheiligste, unter die Flügel der Kérubim. 7Denn die Kérubim breiteten ihre Flügel über den Ort, wo die Lade stand, und bedeckten sie und ihre Stangen von oben her. 9In der Lade befanden sich nur die zwei steinernen Tafeln, die Mose am Horeb hineingelegt hatte, die Tafeln des Bundes, den der Herr mit den Israeliten beim Auszug aus Ägypten geschlossen hatte. 10Als dann die Priester aus dem Heiligtum traten, erfüllte die Wolke das Haus des Herrn. 11Sie konnten wegen der Wolke ihren Dienst nicht verrichten; denn die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus des Herrn. 12Damals sagte Sálomo: Der Herr hat gesagt, er werde im Wolkendunkel wohnen. 13Erbaut habe ich ein fürstliches Haus für dich, eine Wohnstätte für ewige Zeiten. 1 Um die Bundeslade des Herrn aus der Stadt Davids heraufzuholen Wie sein Vater David, veranlasste auch Salomon, die Bundeslade heraufzubringen. (Dienstag, 3. Woche 2 Sam 6, 12b–15.17–19). David konnte einst die Lade nur in einem Zelt aufstellen, Salomon brachte die Bundeslade nun in den neuen Tempel. 9 In der Lade befanden sich nur die zwei steinernen Tafeln, Vers 9 erwähnt, dass sich „nur“ die zwei steinernen Tafeln in der Lade befanden. Das ist auffallend, denn nach Hebr. 9,34 waren auch ein Krug mit Manna und der Stab Aarons in der Lade. Nach Ex 16, 33 und Num 17,25 ist davon auszugehen, dass der Krug und der Stab allerdings vor der Bundeslade abgelegt waren. 10 Als dann die Priester aus dem Heiligtum traten Nach der Zeremonie geschieht etwas Unerwartetes. Die Lade wurde durch die Priester an ihren Ort gebracht und die Priester haben das Heiligtum wieder verlassen. Aber jetzt erfüllt plötzlich eine Wolke das Haus des Herrn. 11 Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus des Herrn Die Wolke steht für die Gegenwart Gottes. Die Gegenwart Gottes erfüllte den Tempel. Mitten in der heiligen Zeremonie, von den Priestern unerwartet, offenbart sich Gott. Die Priester waren davon so gebannt, dass sie ihren Dienst nicht mehr weiter verrichten konnten. Die Zeremonie war noch nicht beendet, denn es ist noch an ein Rauchopfer zu denken. Sie waren ergriffen von der Gegenwart Gottes und konnten nur noch staunen. Eucharistiefeier In der Feier der Eucharistie erlebe ich meine glücklichsten Momente. Ich erfahre, wie eine „Tür nach drüben sich öffnet“ und Gott mich ganz sanft und leise versucht, tiefer in seine Gegenwart zu ziehen. Diese Momente dauern oft nur wenige Augenblicke, sind aber sehr schön und unheimlich intensiv. Die Herrlichkeit des Herrn erfüllte meine Seele. Eucharistiefeier Wenn ich Eucharistie feiere, dann möchte ich diese heilige Handlung bewusst vollziehen und innerlich damit rechnen, dass Gott mit seiner Herrlichkeit den Altarraum und die ganze Kirche jederzeit erfüllen kann. Bild: Pexel / Wolfgang Weiser
von ew 7. Februar 2026
1 Kön 3, 4–13 Samstag, 4. Woche 4 In jenen Tagen ging König Sálomo nach Gíbeon, um dort zu opfern; denn hier war die größte Kulthöhe. Tausend Brandopfer pflegte Sálomo auf jenen Altar zu legen. 5In Gíbeon erschien der Herr dem Sálomo nachts im Traum und forderte ihn auf: Sprich eine Bitte aus, die ich dir gewähren soll! 6Sálomo antwortete: Du hast deinem Knecht David, mei-nem Vater, große Huld erwiesen; denn er lebte vor dir in Treue, in Gerech-tigkeit und mit aufrichtigem Herzen. Du hast ihm diese große Huld be-wahrt und ihm einen Sohn geschenkt, der heute auf seinem Thron sitzt. 7So hast du jetzt, Herr, mein Gott, deinen Knecht anstelle meines Vaters David zum König gemacht. Doch ich bin noch sehr jung und weiß nicht aus noch ein. 8Dein Knecht steht aber mitten in deinem Volk, das du er-wählt hast: einem großen Volk, das man wegen seiner Menge nicht zählen und nicht schätzen kann. 9Verleih daher deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unter-scheiden versteht! Wer könnte sonst dieses mächtige Volk regieren? 10Es gefiel dem Herrn, dass Sálomo diese Bitte aussprach. 11Daher antwortete ihm Gott: Weil du gerade diese Bitte ausgesprochen hast und nicht um langes Leben, Reichtum oder um den Tod deiner Feinde, sondern um Einsicht gebeten hast, um auf das Recht zu hören, 12 werde ich deine Bitte erfüllen. Sieh, ich gebe dir ein so weises und verständiges Herz, dass keiner vor dir war und keiner nach dir kommen wird, der dir gleicht. 13Aber auch das, was du nicht erbeten hast, will ich dir geben: Reichtum und Ehre, sodass zu deinen Lebzeiten keiner unter den Königen dir gleicht. Salomon, der Nachfolger Davids auf dem Königsthron, begegnet Gott im Traum. Zwei Dinge fallen mir auf. 9 Verleih daher deinem Knecht ein hörendes Herz Sicher weiß Salomon, dass sein Vater David auch Momente in seinem Le-ben hatte, in denen er nicht auf Gott, sondern auf seine eigene Lust hörte. Salomon kennt die furchtbaren Konsequenzen, die manche Entscheidungen und Taten Davids nach sich zogen. 9 Verleih daher deinem Knecht ein hörendes Herz … Salomon möchte nicht den gleichen Fehler wie sein Vater machen und bittet gleich am Anfang seines Wirkens um ein hörendes Herz, welches das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht! Salomon ist bereit, Gott an die erste Stelle zu setzen. Er will Israel nicht aus eigener Kraft regieren, sondern ein guter König sein, der auf Gottes Weisung hört. … damit er dein Volk zu regieren versteht. Salomo bittet um ein Herz, das auf Gott hört, um richtig zu handeln. Ich finde interessant, dass Salomon auch gleich betont, wovor er ein hören-des Herz benötigt. Er möchte seine Aufgabe gut erfüllen. Er bat Gott nicht, die Aufgabe an seiner Stelle zu erledigen. Wir sollten Gott nicht bitten, etwas für uns zu tun, das er durch uns tun möchte. Stattdessen sollten wir Gott um Weisheit bitten, damit wir erkennen, was zu tun ist, und um den nötigen Mut, auch nach dieser Erkenntnis zu handeln. Bild: Pexel / Shihab Nymur

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Unsere Vision

Die katholische Pfarrgemeinde Biet ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die versucht, als gläubige Christen in Verbindung mit Jesus unserem Herrn zu leben. Wir glauben, dass Jesus jeden Menschen auf einen geistlichen Weg ruft

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Unsere Vision

Wir sind ein Krankenhaus für Sünder, kein Hotel für Heilige. Wir bitten Sie ganz einfach mit uns zu gehen und offen zu sein für das, wozu Gott Sie ruft

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Unsere Vision

Es kommt nicht darauf an, wo sich jemand auf diesem Weg befindet, sondern dass man auf diesem Weg ist. Deshalb heißen wir alle willkommen, ungeachtet, auf welcher Etappe ihres geistlichen Lebens sie sich befinden, womit sie zu kämpfen und welche Schwächen sie haben.

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Unsere Vision

Ein Mitglied dieser Pfarrgemeinde zu sein bedeutet, in Beziehung mit den anderen Christen zu treten, die auch auf diesem geistlichen Weg sind. Wir gehen den Weg mit und zu Gott gemeinsam.

Neue Wege wagen

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die Gott neu entdecken und sich auf das Abenteuer der Nachfolge einlassen möchten.

Ein Leben mit Gott ist unheimlich schön und spannend. Ich hoffe, dass für Sie etwas dabei ist.


Pfarrer Edgar Wunsch und Team

Jesus hat das Sagen

Oktober bis April

täglich

Mai bis September

Schriftbetrachtung


Die Betrachtungen zu den Bibeltexten orientieren sich an der Leseordnung zur Eucharistiefeier der Katholischen Kirche.


Es sind überwiegend kurze Predigten, die ich auch anden Werktagen gehalten habe.


zu den Betrachtungen

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