Judas

Jud 17.20b–25        Samstag, 8. Woche

17Geliebte, gedenkt der Worte, die von den Aposteln Jesu Christi, unseres Herrn, im Voraus verkündet worden sind. 20bBaut weiter auf eurem hochheiligen Glauben auf, betet im Heiligen Geist, 21bewahrt euch in der Liebe Gottes und wartet auf das Erbarmen Jesu Christi, unseres Herrn, zum ewigen Leben! 22Erbarmt euch derer, die zweifeln; 23andere rettet, entreißt sie dem Feuer! Wieder anderer erbarmt euch in Furcht; hasst sogar das vom Fleisch befleckte Gewand! 24Dem einen Gott aber, der die Macht hat, euch vor jedem Fehltritt zu bewahren und euch untadelig und voll Jubel vor seine Herrlichkeit treten zu lassen, 25ihm, der uns durch Jesus Christus, unseren Herrn, rettet, gebührt die Herrlichkeit, Hoheit, Macht und Gewalt vor aller Zeit und jetzt und für alle Zeiten. Amen



Dem einen Gott gebührt die Herrlichkeit,

Der Judas Brief ist so kurz, dass man ihn in der Bibel fast überblättert. Es ist der letzte Brief vor der geheimen Offenbarung und umfasst nur ein einziges Kapitel mit 25 Versen.


Der Verfasser nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er die Leute beschreibt, die seiner Meinung nach die Gemeinde spalten. Die Lesung überspringt jedoch diese Verse, obwohl diese Botschaft auch in unseren Tagen wichtig wäre.

 

Dem einen Gott gebührt die Herrlichkeit,

Obwohl der Brief sehr kämpferisch und düster beginnt, endet er in der Einheitsübersetzung mit einem der schönsten und bekanntesten Segenssprüche des Neuen Testaments (Verse 24–25). Dieser Text wird auch heute noch oft in Gottesdiensten gesprochen:


Dem einen Gott gebührt die Herrlichkeit,



24Dem einen Gott aber,

der die Macht hat, euch vor jedem Fehltritt zu bewahren

und euch untadelig und voll Jubel

vor seine Herrlichkeit treten zu lassen,

25ihm, der uns durch Jesus Christus, unseren Herrn,

rettet, gebührt die Herrlichkeit, Hoheit, Macht und Gewalt

vor aller Zeit und jetzt und für alle Zeiten. Amen