Schlaflose Nächte
Jes 26, 7-9. 12. 16-19 Donnerstag, 15 Woche
Der Pfad des Gerechten ist Geradheit, gerade ist die Bahn des Gerechten, die du ebnest. 8Fürwahr, auf dem Pfad deiner Gerichte, Herr, haben wir auf dich gehofft. Deinen Namen anzurufen und deiner zu gedenken, ist der Seele Verlangen. 9Meine Seele verlangt nach dir in der Nacht, auch mein Geist in meinem Innern ist voll Sehnsucht nach dir. Denn wann immer deine Gerichte die Erde treffen, lernten die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit. 12Herr, du wirst uns Frieden schaffen; denn auch all unsere Taten hast du für uns gemacht. 16Herr, in der Not haben sie nach dir Ausschau gehalten; sie schrien in der Bedrängnis, als deine Züchtigung sie traf. 17Wie eine Schwangere, die kurz davor ist, zu gebären, sich windet und schreit in ihren Wehen, so waren wir, Herr, vor deinem Angesicht. 18Wir waren schwanger und lagen in Wehen, doch als wir gebaren, war es Wind. Heil verschaffen wir nicht dem Land und Erdenbewohner sind keine geboren. 19Deine Toten werden leben, die Leichen stehen wieder auf. Wacht auf und jubelt, ihr Bewohner des Staubes! Denn ein Tau von Lichtern ist dein Tau und die Erde gebiert die Schatten.
Meine Seele verlangt nach dir in der Nacht
Heute Nacht konnte ich nicht sehr gut schlafen. Es war heute nicht zu warm, auch weckte mich kein Partylärm, ich wachte einfach auf, und dann war an Schlaf nicht mehr zu denken. Psalm 63 kam mir in den Sinn: Ich denke an dich auf nächtlichem Lager und sinne über dich nach, wenn ich wache.
Meine Seele verlangt nach dir in der Nacht
Jesaja verwendet einen ähnlichen Vers: „Meine Seele verlangt nach dir in der Nacht". Anstatt Schäfchen zu zählen, habe ich mir diesen Satz immer wieder gesagt. Und irgendwann bin ich dann doch eingeschlafen.
Meine Seele verlangt nach dir in der Nacht
Die schlaflose Stunde heute Nacht war damit mehr als ein sinnloses Aushalten, sondern wurde zu Gebet.
Tipp: Wenn Sie einmal nicht schlafen können, rezitieren Sie doch diesen Satz: Meine Seele verlangt nach dir in der Nacht
Bild: Pexels-photo-14223882. / Vladimir Srejber
Ihr Kommentar
tägliche Schriftbetrachtung











