Einen neuen Himmel und eine neue Erde
2 Petr 3, 12–15a.17–18 Dienstag, 9. Woche
12Ihr müsst die Ankunft des Tages Gottes erwarten und beschleunigen! An jenem Tag werden die Himmel in Flammen aufgehen und die Elemente im Feuer zerschmelzen. 13Wir erwarten gemäß seiner Verheißung einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen die Gerechtigkeit wohnt. 14Deswegen, Geliebte, die ihr dies erwartet, bemüht euch darum, von ihm ohne Makel und Fehler in Frieden angetroffen zu werden! 15aUnd die Geduld unseres Herrn betrachtet als eure Rettung. 17Ihr aber, Geliebte, da ihr dies im Voraus wisst, gebt Acht, dass ihr nicht von dem Irrtum der Frevler mitgerissen werdet und eure eigene Standfestigkeit verliert! 18Wachset in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus! Ihm gebührt die Herrlichkeit, jetzt und bis zum Tag der Ewigkeit. Amen.
Einen neuen Himmel und eine neue Erde,
Dass das Alte nichts tauge, dass alles neu werden müsse, das meinen schon lange viele Menschen. Aber wer kann wahrhaft und bis in die innersten Tiefen alles neu machen? Wer kann denn die neue Welt schaffen, in der „Gerechtigkeit“ nicht nur ersehnt oder gefordert wird, sondern in der Gerechtigkeit tatsächlich „wohnt“ und alles gestaltet?
Einen neuen Himmel und eine neue Erde,
Petrus sagt es eindeutig: Wir erwarten diese neue Welt nach seiner Verheißung. Auch jetzt erhalten wir wieder keine christlichen Verbesserungspläne, sondern werden einzig auf das klare Wort Gottes gewiesen. Ob Petrus diese „seine Verheißung“ im AT fand oder ob er an die Verkündigung denkt, die er von Jesus selbst hörte, sagt er uns nicht.
Einen neuen Himmel und eine neue Erde,
Vom Aussehen der neuen Erde, von der Art unseres Lebens auf ihr, sagt Petrus kein Wort. Es genügt ihm das eine, es ist Gottes neue Welt, die voll „Gerechtigkeit“ sein wird.
Uwe Holmer und Werner de Boor, Die Briefe des Petrus und der Brief des Judas, Wuppertaler Studienbibel (Holzgerlingen: SCM R. Brockhaus, 2018), 213–214.
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