Wie sich die Zeiten doch ändern
2 Thess 2, 1-3a.14-17 Dienstag, 21. Woche
Brüder, wir schreiben euch über die Ankunft Jesu Christi, unseres Herrn, und unsere Vereinigung mit ihm und bitten euch: Lasst euch nicht so schnell aus der Fassung bringen und in Schrecken jagen, wenn in einem prophetischen Wort oder einer Rede oder in einem Brief, der angeblich von uns stammt, behauptet wird, der Tag des Herrn sei schon da. Lasst euch durch niemand und auf keine Weise täuschen! Dazu hat er euch durch unser Evangelium berufen; ihr sollt nämlich die Herrlichkeit Jesu Christi, unseres Herrn, erlangen. Seid also standhaft, Brüder, und haltet an den Überlieferungen fest, in denen wir euch unterwiesen haben, sei es mündlich, sei es durch einen Brief. Jesus Christus aber, unser Herr, und Gott, unser Vater, der uns seine Liebe zugewandt und uns in seiner Gnade ewigen Trost und sichere Hoffnung geschenkt hat, tröste euch und gebe euch Kraft zu jedem guten Werk und Wort.
Wie sich die Zeiten doch ändern.
Offensichtlich hatten die Christen in Thessaloniki von irgendeinem Lehrer gehört, dass der Tag des Herrn nahe ist und dass Christus bald wiederkommen wird. Um das, was sie lehrten, zu untermauern, beriefen sie sich sogar darauf, dass sie diese Lehre von Paulus hätten. Paulus hatte dann allerhand Mühe, den Leuten in Thessaloniki die Angst vor einem baldigen Kommen Christi wieder zu nehmen.
Wie sich die Zeiten doch ändern.
Heute ist es gerade umgekehrt. Heute gibt es zwar auch falsche Lehrer, aber im Gegensatz zur Zeit des Paulus möchten sie uns heute weismachen, dass es kein Leben nach dem Tode gibt und dass mit dem letzten Schnaufer auf dem Sterbebett alles aus ist. In unseren Tagen hat man allerhand Mühe, die Leute davon zu überzeugen, dass es ein Weiterleben nach dem Tode gibt und dass Christus am Ende der Zeiten wiederkommen wird.
Wie sich die Zeiten doch ändern.
Christus kam vor 2000 Jahren im Stall zu Bethlehem zu uns Menschen. Christus wird am Ende der Zeiten wiederkommen, um die Welt zu richten. Ihm werde ich in meiner Todesstunde begegnen und diese kann in einigen Jahren oder in wenigen Augenblicken schon sein.
Angst vor einer Begegnung mit Christus habe ich nicht. Ganz im Gegenteil. Ich kann es kaum erwarten, Christus von Angesicht zu Angesicht zu sehen, mich seinem Gericht zu stellen, um mich dann von seiner Liebe ganz erfüllen zu lassen.
Bild: pexels-photo-9260443 / Antlantic Ambience
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