Erinnere alle daran, sich den Herrschern unterzuordnen
Tit 3, 1-7 Mittwoch, 32. Woche
Mein Sohn! Erinnere alle daran, sich den Herrschern und Machthabern unterzuordnen und ihnen zu gehorchen. Sie sollen immer bereit sein, Gutes zu tun, sollen niemand schmähen, nicht streitsüchtig sein, sondern freundlich und gütig zu allen Menschen. Denn auch wir waren früher unverständig und ungehorsam; wir gingen in die Irre, waren Sklaven aller möglichen Begierden und Leidenschaften, lebten in Bosheit und Neid, waren verhasst und hassten einander. Als aber die Güte und Menschen-liebe Gottes, unseres Retters, erschien, hat er uns gerettet - nicht weil wir Werke vollbracht hätten, die uns gerecht machen können, sondern auf-grund seines Erbarmens - durch das Bad der Wiedergeburt und der Er-neuerung im Heiligen Geist. Ihn hat er in reichem Maß über uns ausge-gossen durch Jesus Christus, unseren Retter, damit wir durch seine Gnade gerecht gemacht werden und das ewige Leben erben, das wir erhoffen.
Erinnere alle daran, sich den Herrschern unterzuordnen
In Römer 13,1.2 finden wir eine ähnlich lautende Stelle: „Jeder ordne sich den Trägern der staatlichen Gewalt unter. Denn es gibt keine staatliche Gewalt außer von Gott; die jetzt bestehen, sind von Gott eingesetzt
1. Petrus 2,13-17 geht in die gleiche Richtung. „Unterwerft euch um des Herrn willen jeder menschlichen Ordnung: dem Kaiser, weil er über allen steht, den Statthaltern, weil sie von ihm entsandt sind,“
Erinnere alle daran, sich den Herrschern unterzuordnen
Heute stimme ich der Lesung nicht zu leicht zu. Was ist, wenn die Obrig-keit sich gegen Gott stellt? Was ist, wenn die Obrigkeit anfängt missliebige Personen zu bespitzeln und aus dem Weg zu ziehen? Was ist, wenn, wie im Dritten Reich, falsche Ideologien die Menschen verblendeten? Was ist wenn die heutigen Regierungen Gesetze gegen das Leben verabschieden?
Erinnere alle daran, sich den Herrschern unterzuordnen.
Vielleicht müssen wir Christen hin und wieder viel mutiger bekennen und treuer beten, dass auch die Herrscher und Machthabern sich zuerst an Got-tes Gebote zu halten haben. Bevor man Gesetze erlässt muss man zuerst bedenken: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
Bild: pexels-photo-260024. / My / Pixabay
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