Dann werde ich Gott schauen
Ijob 19, 21-27 Donnerstag, 26. Woche
Erbarmt, erbarmt euch meiner, ihr, meine Freunde! Denn Gottes Hand hat mich getroffen. Warum verfolgt ihr mich wie Gott, warum werdet ihr an meinem Fleisch nicht satt? Dass doch meine Worte geschrieben würden, in einer Inschrift eingegraben 4mit eisernem Griffel und mit Blei, für immer gehauen in den Fels. Doch ich, ich weiß: mein Erlöser lebt, als Letzter erhebt er sich über dem Staub. Ohne meine Haut, die so zerfetzte, und ohne mein Fleisch werde ich Gott schauen. Ihn selber werde ich dann für mich schauen; meine Augen werden ihn sehen, nicht mehr fremd. Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust.
Ich werde Gott schauen.
Wir sehnen uns oft danach, dass wir im Himmel ein sorgenfreies Leben führen können. Unsere Sehnsucht richtet sich oft darauf, dass wir im Himmel keine Krankheiten mehr haben werden, dass Streit, Krieg, Leid und Elend dort nicht mehr zu finden sind.
Ich werde Gott schauen.
Wir vergessen dabei aber oft, dass die Summe dessen, was der Himmel ausmacht, die Gemeinschaft mit Gott ist. Das höchste Glück wird einmal sein, dass ich in Gemeinschaft mit Gott leben und ihn schauen darf, so wie er ist. Wir werden Gott schauen von Angesicht zu Angesicht. Was könnte uns Besseres geschehen?
Ich werde Gott schauen.
Hiob, der tapfere Mann aus dem Alten Testament, trägt diese Hoffnung in sich. Alles Leid, jeden Schmerz und alle Verluste kann er ertragen, weil er weiß, dass es einen Himmel gibt, in dem er Gott schauen darf.
Bild: pexels-photo-760680-8130534b / My / Bhupendra Singh
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