Meide den Götzendienst
1 Kor 10, 14-22 Samstag, 23. Woche
Liebe Brüder, meidet den Götzendienst! Ich rede doch zu verständigen Menschen; urteilt selbst über das, was ich sage. Ist der Kelch des Segens, über den wir den Segen sprechen, nicht Teilhabe am Blut Christi? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi? Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib; denn wir alle haben teil an dem einen Brot. Schaut auf das irdische Israel: Haben die, welche von den Opfern essen, nicht teil am Altar? Was meine ich damit? Ist denn Götzenopferfleisch wirklich etwas? Oder ist ein Götze wirklich etwas? Nein, aber was man dort opfert, opfert man nicht Gott, sondern den Dämonen. Ich will jedoch nicht, dass ihr euch mit Dämonen einlasst. Ihr könnt nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen. Ihr könnt nicht Gäste sein am Tisch des Herrn und am Tisch der Dämonen. Oder wollen wir die Eifersucht des Herrn wecken? Sind wir stärker als er?
Meidet den Götzendienst
Ein Götze (im religiösen Sinn) ist im Ursprung eine Götzenstatue, ein Götzenbild oder ein falscher Gott, der anstelle des wahren Gottes angebetet wird. Das Wort „Götze“ klingt nach staubigen Statuen aus vergangenen Jahrtausenden.
Meidet den Götzendienst
Aber Götzendienst ist aktueller, als wir denken. Alles, was in unserem Leben den ersten Platz einnimmt – sei es Erfolg, Geld, Status oder die Erfüllung eigener Träume …, kann zu einem Götzen werden.
Meidet den Götzendienst
Paulus bittet uns heute um ein klares Entweder-oder. Man kann nicht mit dem einen Auge nach Christus sehen und mit dem zweiten mit anderen Religionen und Kulten liebäugeln.
Meidet den Götzendienst
Mache dir bewusst, worauf du deine Hoffnung oder deine Sicherheit stützt. Frage dich: Worüber freue ich mich am meisten? Worüber mache ich mir die größten Sorgen? Daran erkennt man oft, was im Leben den ersten Platz hat.
Bild: pexels-photo-33461875. / Orlando S.
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