Weiheit der Welt
1 Kor 3, 18-23 Donnerstag, 22. Woche
Keiner täusche sich selbst. Wenn einer unter euch meint, er sei weise in dieser Welt, dann werde er töricht, um weise zu werden. Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott. In der Schrift steht nämlich: Er fängt die Weisen in ihrer eigenen List. Und an einer anderen Stelle: Der Herr kennt die Gedanken der Weisen; er weiß, sie sind nichtig. Daher soll sich niemand eines Menschen rühmen. Denn alles gehört euch; Paulus, Apollos, Kephas, Welt, Leben, Tod, Gegenwart und Zukunft: alles gehört euch; ihr aber gehört Christus, und Christus gehört Gott.
Die Weisheit dieser Welt.
Die Weisheit dieser Welt hat schon viele großartigen Erfindungen hervorgebracht. Im Bereich der Technik, der Naturwissenschaften, der Medizin, hat die Weisheit der Menschen vieles erdacht, was zum Nutzen der Menschheit ist. Die Weisheit dieser Welt bringt aber auch Kriege hervor, lässt zu, dass kleine Kinder im Mutterleib getötet werden und stellt die Ordnung von Mann und Frau auf den Kopf.
Weitere Unterscheidungen
- Weisheit dieser Welt: Schließe Kontakte mit Leuten, die dir nützlich sind und dich beruflich oder sozial weiterbringen.
- Weisheit in den Augen Gottes: Verbringe Zeit mit Menschen, von denen du absolut keinen Vorteil hast, den Armen, Ausgestoßenen oder Kranken.
- Weisheit dieser Welt: Verberge deine Schwächen. Wer Fehler zugibt, verliert Respekt, Macht oder den Job.
- Weisheit in den Augen Gottes: Steh zu deinen Fehlern, gib Schwächen offen zu und bitte um Vergebung. Stärke zeigt sich nicht im Perfektsein, sondern in der Ehrlichkeit.
- Weisheit dieser Welt: Sichere dich gegen alle Risiken ab, kontrolliere den Ablauf und verlass dich nur auf deine eigenen Pläne.
- Weisheit in den Augen Gottes: Akzeptiere, dass du nicht alles kontrollieren kannst, lass los und vertraue darauf, dass dein Leben durch Gott getragen ist.
Sicher finden Sie noch mehr Unterscheidungskriterien
Bild: pexels-photo-26887007 / Anne O Sulivan
Ihr Kommentar
tägliche Schriftbetrachtung











